Wie der reale Zionismus
gelebt wurde und wird, zeigt er
sich eindeutige als
Rassismus.
„Wir müssen Terror anwenden, Mord, Einschüchterung, Landenteignung und die Verweigerung aller sozialen Dienste, damit Galiläa seine arabische Bevölkerung los wird.
Wer dies
bezweifelt, sollte die
nachfolgenden Zitate
lesen.
Israel Koenig, "The Koenig Memorandum"
2008
"Letzte Chance ist eine israelische Atombombe"
Oberrabbiner fordert palästinensische Kinder an Bäumen aufzuhängen
Rassisten in der Knesset 10.03.08// haaretz online Der Vorsitzende von Yisrael Beiteinu,
Drei Tage zuvor hatte er die Erschießung der jüdischen Schüler als Resultat der Hetze für die Gewalt, wie sie von den Arabischen Abgeordneten geschürt wird, bezeichnet. Letzte Woche schaltete sich auch noch ein weiterer [Rassist] ein,
MK Effie Eitam, mit der Rede: „Eines Tages werden wir euch aus diesem Haus werfen und aus dem „National HOme“ des jüdischen Volkes.“
Es gab keine größere Debatte wegen der Äußerungen von Lieberman, weil die arabischen Abgeordneten abwesend waren. Der Abgeordnete Abbas Zakour (Ra’am Ta’al) sagte zu Lieberman, dass er eine Gefahr für den Staat Israel darstelle. Dazu Lieberman: „Heute haben wir eine Regierung, die nur aus ‚wimps’ (kann Feiglinge aber auch Schlappschwänze bedeuten) besteht. Glaubt mir, dies ist nur zeitweilig so, wie ihr auch nur zeitweilig hier seit….“
5.3.2008 - MK Eitam to Arab MKs: One day we will expel you from Israel - By Shahar Ilan, Haaretz Correspondent - Tempers flared Wednesday during Knesset plenary session when National Union MK Effie Eitam told Arab MKs that "one day we will expel you from this house, and from the national home of the Jewish people." >>>
29.2.2008 - Verteidigungs-Vize - Israeli droht mit "Holocaust"
11.2.2008 -
-
„ so weit es mich betrifft, so können die Bewohner des Gazastreifens laufen, weil sie kein Benzin für ihre Wagen haben “
Baruch Marsel
- Der Gründer und Vorsitzende der rechten israelischen Partei Jüdisch-Nationale Front , Baruch Marsel, hat die gezielte Tötung des Aachener
Friedenspreisträgers und jW-Autors Uri
Avnery gefordert.
(...)
Und weiter: Rehavam Zeevi befürwortete offen die Ausweisung
aller Araber aus dem Land, und ich sehe
keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen
seiner Tötung und der von Anführern der
palästinensischen Fraktionen.«
2006
Ein
Staat als Terrorunternehmen Nachdem die palästinensische Bevölkerung
in den Bantustans und Ghettos der von Israel okkupierten und
kontrollierten Gebiete es gewagt hatte, eine parlamentarische
Vertretung zu wählen, dessen Zusammensetzung nicht den Erwartungen
der jüdischen Besatzungsherren entsprach, kündigten die in Israel
regierenden Führer an, an der unbotmäßigen palästinensischen
Zivilbevölkerung Vergeltung zu üben. «Die Idee ist es, den Palästinensern
eine Diät zu verordnen, sie aber nicht an Hunger sterben zu
lassen», so der israelische Regierungssprecher Dov Weisglass
süffisant nach der Wahl. mehr >>>
Avigdor Liebermann:
Avigdor Lieberman - Vorsitzender der Partei Israel Beitenu
- Vizepremierminister von Israel -
Minister für strategische Angelegenheiten -
W. Frankenberg
Liebenswürdiger Mann - Uri
Avnery
Olmerts rechter Neuzugang -
"Sollten Gaza wie die
Russen Tschetschenien behandeln" 2004
„When2.5 million people live in a closed-off
Gaza, it´s going to be h human catastrophe.
Those people will become even bigger
animalsthan they are today, with the aid of
an insane fundamentalist Islam. The pressure
at the border will be aweful. It´s going to
be a terrible war. So, if we want to remain
alive, we will have to kill and kill and
kill. All day, every day. If we don´t kill,
we will cease to exist. The only thing that
concerns me is how to ensure that the boys
and men who are going to have to do the
killing will be able to return home to their
families and be normal beings.”
Aron Sofer, Professor of Geography at haifa
University, quoted in the “Jerusalem Post,
Up front magazine” May 21, 2004, p. 9.
2001
"Bei einem Treffen mit hochrangigen
israelischen Armeeoffizieren im Mai
2001, kurz nach Ariel Scharons
Wahlsieg, ließ Mofas militärische
Anstandsregeln außen vor und
verlangte, dass "jeden Tag in jedem
Sektor zehn Palästinenser getötet"
würden. Wie die beiden erfahrenen
Journalisten Ofer Schelah und Raviv
Drucker in ihrem Buch beschreiben (Boomerang,
Hebräisch, Jerusalem, 2005), wurde
dem General des Zentralkommandos
Yitzhak Eitan, der verantwortlich
war für das Westjordanland, von
einem seiner Offiziere zugeflüstert,
dass er gut daran täte, einen
schriftlichen Befehl diesbezüglich
auszustellen.
„Jedes Mal, wenn wir etwas tun, sagen Sie, ein Amerikaner würde dies und jenes tun … ich will ihnen etwas klar sagen: „Beunruhigen sie sich nicht über den amerikanischen Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen es“
2000 Israeli Prime Minister Ehud Barak, quoted in Associated Press, November 16, 2000.
1998 „Jeder solle sich bewegen, rennen und so viele Hügel grabschen, wie er kann, um die Siedlungen zu vergrößern; denn alles was wir jetzt nehmen, können wir behalten und alles, was wir nicht grabschen, wird ihnen gehören.“
Ariel Sharon, Israeli Foreign Minister, addressing a meeting of militants from the extreme right-wing Tsomet Party, Agence France Presse, November 15, 1998.
1995
Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muss ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen.“
1993 “The terms ´democracy`or ´democratic`are totally absent from the Declaration of Independence. This is not an accident. The intention of Zionism was not to bring democracy, needless to say. It was solely motivated by the creation in Eretz-Israel of a Jewish state belonging to all the Jewish people an to the Jewish people alone. That is why any Jew of the Diaspora has the right to immigrate to Israel and to become a citizen of Israel.” Ariel Sharon, “Democracy & the Jewish State”, Yedioth Ahronoth, May 28, 1993.
1989
„Jüdisches Blut und das Blut eines Nicht-Juden sind nicht dasselbe“. Rabbi Yitzhak Ginsberg folgerte daraus, dass Töten kein Mord sei, wenn das Opfer ein einheimischer sei.
1988 “Die Palästinenser sollten wie Heuschrecken zermalmt werden …. ihre Köpfe an Felsen und Mauern zerdrückt werden.“ 1983
„Wir müssen alle Palästinenser töten, wenn sie sich nicht damit abfinden, hier als Sklaven zu leben….“
Chairman Heilbrun of the Committee for the Re-election of General Shlomo Lahat, the mayor of Tel Aviv, October 1983.
1982
„Die Palästinenser sind wilde Tiere, die auf zwei Beinen gehen“
1979
“Wir gingen nach draußen. Ben Gurion begleitete uns. Allon wiederholte seine Frage: „Was sollen wir mit der palästinensischen Bevölkerung tun?“ Ben Gurion hob seine Hand mit einer Geste, die bedeutete: treibt sie alle hinaus!“
1978
„Wir sollten uns nun auf die Offensive vorbereiten. Unser
Ziel ist es, den
Libanon zu
zerschmettern
und
Transjordanien
und Syrien. Der
schwächste Punkt
ist der Libanon,
denn das
muslimische
Regime ist
künstlich und es
wird für uns
einfach sein, es
zu
unterminieren.
Wir werden dort
einen
christlichen
Staat
errichten
und dann werden
wir die
arabische Legion
zerschmettern,
Transjordanien
eliminieren.
Syrien wird
fallen. Wir
werden dann
weiter
bombardieren und
weiter gehen,
Port Said
einnehmen,
Alexandria und
den Sinai.“ 1973
„Die einzige Lösung heißt Eretz Israel“ oder wenigstens
das
westliche
Eretz
Israel: alles was westlich des Jordan liegt – ohne Araber. Da gibt
es keinen
Kompromiss
in diesem
Punkt … wir
dürfen kein
einziges
Dorf, keinen
einzigen
Stamm übrig
lassen.
Der israelische
Historiker Morris sagt im
Interview
nur ein atomarer Präventivschlag könne das Atomprogramm des
Iran stoppen
>>>
Mai 2008
Der Oberrabbiner der israelischen Stadt Safad, Shmuel Eliyahu, rief die israelische Regierung dazu auf, die Söhne des palästinensischen Attentäters auf eine Religionsschule in Jerusalem “aufzuhängen”. -
"Ich wünsche der Hamas noch viele derartige Siege", sagte zynisch Mark Regev, Sprecher von Ministerpräsident Ehud Olmert, bei einer spontan einberufenen Pressekonferenz in Jerusalem. Er reagierte auf die "Siegesfeiern" der Hamas im Gazastreifen, nach etwa 120 Toten innerhalb weniger Tage infolge der israelischen Invasion.
Susanne Knaul - Mehr als eine unglückliche Wortwahl: Den Palästinensern drohe ein "Holocaust", wenn sie ihren Raketenebschuss fortsetzten, sagt Vize-Minister Matan Vilnai.
Israelischer Rabbi ruft zur ethnischen Säuberung von Nichtjuden auf
-
Yona Metzger, Oberrabiner der Aschkenazim in Israel, rief in einem Interview mit dem British Weekly am Montag (28.1.2008) dazu auf Millionen Palästinenser in die Wüste Sinai zu vertreiben. „Bring all die armen Menschen aus Gaza in ein wundervolles modernes Land mit Zügen, Bussen und Autos, wie in Arizona in Amerika. Das wird eine Lösung für die armen Menschen sein.“ >>>
(...) Einige Wochen zuvor bezeichnete der israelische Rabbiner David Batsri Araber als „Esel“, die vom Allmächtigen in menschlicher Gestalt geschaffen wurden, um zu arbeiten und bestimmte Aufgaben auszuführen.>>>
Ministerpräsident Olmert, 21.Januar 2008-01-23
Sonderseite
zum
Mordaufruf
gegen Uri
Avnery >>>
Am nächsten Tag wurden die
Anweisungen des Stabschefs von einem
anderen Offizier ausgeführt. Er
erteilte seinen Soldaten den Befehl,
palästinensische Polizeibeamte
anzugreifen, die zu diesem Zeitpunkt
an keinerlei feindlichen Aktivitäten
beteiligt waren. Ein Polizist wurde
getötet und mehrere verwundet. Als
man den Offizier fragte, ob er den
Verstand verloren habe, sagte er,
"das hat der Stabschef doch
verlangt"."
Quelle
Israeli Prime Minister, Ariel Sharon, October 3, 2001, to Shimon Peres, as reported on Kol Yisrael radio.
Menahim Begin, speech to the Knesset, quoted in Amnon Kapeliouk, "Begin and the Beasts". New Statesman, 25 June 1982.
1972
„Die These, dass die Gefahr des Genozids im Juni 1967 über uns gehangen habe und Israel für sein physisches Überleben gekämpft habe, ist reiner Bluff. Sie wurde erst nach dem Krieg erfunden.
Israeli General Matityahu Peled, Ha'aretz, 19 March 1972.
1989
„Israel hätte die Unterdrückung der Demonstrationen in China ausnützen sollen, als die Aufmerksamkeit der Welt sich auf dieses Land konzentrierte, um eine Massenvertreibung der Palästinenser aus den besetzten Gebieten auszuführen“
Benyamin Netanyahu, then Israeli Deputy Foreign Minister, former Prime Minister of Israel, tells students at Bar Ilan University, From the Israeli journal Hotam, November 24, 1989.
1985
„Wir
müssen
die
Araber
vertreiben
und
ihren
Platz
einnehmen“
David
Ben
Gurion,
future
Prime
Minister
of
Israel,
1937,
Ben
Gurion
and the
Palestine
Arabs, Oxford University Press, 1985.
1972
Es ist die Pflicht der israelischen Führer der isr. Öffentlichkeit klar und mutig einige Fakten erklären, die mit der Zeit vergessen worden sind. Das erste: es gibt keinen Zionismus, Kolonisierung oder einen jüdischen Staat ohne Vertreibung der Araber und die Enteignung ihres Landes.“
Yoram Bar Porath, Yediot Aahronot, of 14 July 1972.
1969 Einer der sich am längsten gehaltenen und irreführendsten Slogans des Zionismus war von Zangwill, der ihn vor fast 110 Jahren geprägt hatte: Palästina war „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land.“ Nachdem Achad HaAm, der hebräische Essaist 1891 Palästina besucht hatte schreib er: „Im Ausland glaubten wir, dass Israel fast leer sei, dass in Palästina nichts wachsen würde und dass jeder, der hier Land zu kaufen wünscht, hierher kommen und kaufen kann, was sein Herz begehrt. In Wirklichkeit sieht die Situation ganz anders aus. Es ist schwierig im ganzen Land kultivierbares Land zu finden, das nicht schon kultiviert ist.“ „Wie können wir besetzte Gebiete zurückgeben. Da gibt es keinem, dem wir dies zurückgeben können. So etwas wie Palästinenser gibt es nicht“ Golda Meir, March 8, 1969. „Jüdische Dörfer
nahmen den
Platz der
ehemals
arabischen
ein. Ihnen
werden noch
nicht einmal
die Namen
der
arabischen
Dörfer
bekannt
sein. Das
ist auch
richtig so,
denn diese
Landkartenvariante
existiert
nicht mehr.
Aber nicht
nur die
Landkarte,
sondern auch
die
arabischen
Dörfer sind
verschwunden.
Aus Mahalul
entstand
Nahalal,
Gibta musste
Gevat Platz
machen,
Haneifs wich
Sarid .. es
gibt keinen
einzigen Ort
in diesem
Land, dessen
Bewohner
nicht
arabisch
waren.“ „Wenn die Leute sich an die große Zahl (ca 750 000 Flüchtlinge) gewöhnen und wir womöglich gezwungen werden, die Flüchtlinge zurückzunehmen, wird es für uns schwierig werden, wenn wir mit Horden von Anspruchsberechtigten konfrontiert sein werden, die Welt davon zu überzeugen, dass nicht alle früher auf israelischen Gebiet gelebt haben. Es wird auf jeden Fall wünschenswert sein, die Zahlen zu verkleinern…“ Golda Maier Israeli Prime Minister June 15, 1969
1967
„Wir müssen alles tun, um sicher zu gehen, dass sie (Palästinenser) nie wieder in ihre Häuser zurückkehren, versicherte Ben Gurion gegenüber seinen zionistischen Kollegen. „Die Alten werden sterben, und die Jungen werden es vergessen.“
David Ben-Gurion, in his diary, 18 July 1948, quoted in Michael Bar Zohar's Ben-Gurion: the Armed Prophet, Prentice-Hall, 1967, p. 157.
“It must be clear that there is no room for both people (Jews and Palestinian Arabs) in this country ... If the Arabs leave the country, it will be broad and wide-open for us. And if the Arabs stay, the country will remain narrow and miserable ... and there is no way besides transferring the Arabs from here to the neighboring countries – to transfer them all. Except maybe Bethlehem, Nazareth and Old jerusalem, we must not leave a single village, not a single tribe. And the transfer must be directed to Iraq, to Syria and even to Trans-Jordan.”
Joseph Weitz, Director of the Jewish National Fund, My Diary and Letters to My Children, 1965.
1960
Rabins Beschreibung der Eroberung von Lydda nach der Erfüllung des Planes Dalet:
„Wir sollen die arabische Bevölkerung auf eine Gemeinschaft von Holzhackern und Wasserträger reduzieren.“
1948 „Ein christlicher Staat sollte ( im Libanon) errichtet
werden mit
der
südlichen
Grenze am
Ufer des
Litsani. Wir
werden ein
Bündnis mit
ihm
schließen.
Dann werden
wir die
Arabische
Legion
aufreiben,
Amman
bombardieren,
wir werden
auch
Transjordanien
eliminieren;
Syrien wird
an uns
fallen. Wenn
Ägypten
weiter gegen
uns zu
kämpfen
wagt, werden
wir Port
Said,
Alexandira
und Kairo
bombardieren
und auf
diese Weise
werden wir
den Krieg
beenden und
die Rechnung
unserer
Urväter mit
Ägypten,
Assyrien und
Aram
begleichen. David
Ben-Gurion,
one of the
father
founders of
Israel,
described
Zionist aims
in 1948
" dass sich am 10. März 1948 eine Gruppe zionistischer Politiker mit jungen Offizieren unter Vorsitz des späteren Ministerpräsidenten David Ben-Gurion getroffen und einen Vertreibungsplan (Plan Dalet) entworfen habe. Am gleichen Tag seien die Kommandeure angewiesen worden, sich auf die Umsetzung dieses Planes vorzubereiten. Wie es scheint, war dazu jedes Mittel recht. „Den Befehlen beigefügt, waren detaillierte Anweisungen, welche Methoden angewendet werden sollten, um die Menschen zu vertreiben: Einschüchterung im großen Stil, Belagerung und Bombardierung von Dörfern und Bevölkerungszentren; in Brand setzen von Häusern, anderen Immobilien und Waren; Vertreibung, Zerstörung und schließlich das Legen von Minen unter dem Schutt, um die vertriebenen Einwohner an der Rückkehr zu hindern.“ Quelle
For archives and proofs that the Palestinians were ethnically cleansed from Palestine in 1948-1949. - Ed Corrigan - Plan Dalet: the Conquest of Palestine and Expulsion of the Palestinians
" stellte Morris zynisch in einem Interview mit der Tageszeitung „Haaretz“ fest: „Ich glaube nicht, dass die Vertreibungen von 1948 ein Kriegsverbrechen waren. Man kann kein Omelett machen, ohne ein Ei zu zerbrechen.“
1947
Plan D (Dalet)
of the Hagana,
drafted December
1947.
"Jeder Angriff muss mit
Besetzung, Zerstörung und
Vertreibung enden"
äußerte Ben-Gurion um Jahreswechsel 1947/48.
Quelle
Wenige Tage
nachdem die
UNO-Vollversammlung
im November 1947
die Teilung des
britischen
Mandatsgebietes
Palästina in
einen arabischen
und einen
jüdischen Staat
beschlossen
hatte, erklärte
David Ben Gurion
in einer Rede
vor führenden
Mitgliedern der
Israelischen
Arbeiterpartei:
»In den
Gebieten, die
dem jüdischen
Staat zugewiesen
sind, gibt es 40
Prozent
Nichtjuden.
Diese
Zusammensetzung
ist keine solide
Basis für einen
jüdischen Staat.
Und dieser neuen
Realität müssen
wir uns in ihrer
ganzen Härte und
Klarheit
stellen.« Nur
ein Staat mit
mindestens 80
Prozent Juden
sei »ein
lebensfähiger
und stabiler
Staat«. Als Ben
Gurion dies
erklärte,
bereiteten
jüdische
Politiker und
höchste
Offiziere
bereits Pläne
vor, wie die
arabische
Bevölkerung aus
dem zukünftige
Staatsgebiet
Israel (weit
über das
Territorium
hinaus, das die
UNO zugeteilt
hatte) mit
Gewalt und
Terror zu
vertreiben sei.
1943
“Neither Jewish ethics nor Jewish
tradition can disqualify terrorism
as a means of combat.” 1941
Former Prime Minister Yitzhak Shamir,
Journal of the LEHI, the Stern Gang,
Summer 1943.
1940
Lipschitz
stimmte mir in
dem Punkt des
Transfer der
Araber von Eretz
Israel zu, aber
wir müßten uns
auch auf
Teillösungen
einstellen,
sagte er, wir
müßten genaues
Material
sammeln.
"Richtig", sagte
ich, "wir müssen
jetzt
untersuchen,
welches
Aufnahmepotential
die
Nachbarländer
haben. Studien
hier im Land
sind nutzlos,
weil ich nicht
an 'Entwicklung'
glaube." Wir
wurden uns
schließlich
einig, uns an
die politische
Abteilung (der
Jewish Agency)
zu wenden. Wir
wollten die
Ausarbeitung
eines genauen
und
detaillierten
Planes zum
Transfer der
Araber von Eretz
Israel in die
Nachbarländer
anregen.
Ich ging ins
Büro von
Lipschitz, und
er zeigte mir
die Relief-.
karte von Eretz
Israel
(2). Eine
schöne und
brauchbare
Karte. Er sprach
von der
Notwendigkeit,
Material zur
Frage unserer
Zukunft im Land
zusammenzutragen.
Man müsse sich
Gedanken über
die
Möglichkeiten
machen, das Land
zu entwickeln,
um auch für uns
Platz zu
schaffen. Man
brauche Material
über jedes
arabische Dorf,
über den Besitz
von jedem
einzelnen
Araber, und über
die
Möglichkeiten
für intensive
landwirtschaftliche
Entwicklung,
damit wir in der
Lage sind, das
für uns
notwendige Land
zu erwerben. Ich
antwortete ihm,
daß nach dem
Krieg die Frage
von Eretz Israel
und die Frage
der Juden in
diesem Land
unter dem
Stichwort
"Entwicklung"
nicht mehr
gelöst werden
könne. Es muß
doch unter uns
klar sein, daß
in diesem Land
kein Platz für
beide Völker
ist. Keinerlei
Entwicklung wird
uns dem Ziel
näher bringen,
ein unabhängiges
Volk in diesem
kleinen Land zu
werden. Wenn die
Araber das Land
verlassen, wird
es groß und für
uns weit offen
sein. Und wenn
die Araber
bleiben, wird es
eng und elend
bleiben. Wenn
der Krieg vorbei
ist, und die
Engländer
gesiegt haben,
wenn Gericht
gehalten wird,
muß unser Volk
seine Petitionen
und Forderungen
vorbringen.
Die einzige
Lösung ist Eretz
Israel, oder
zumindest das
westliche Eretz
Israel, ohne
Araber. In
diesem Punkt
kann es
überhaupt keinen
Kompromiß geben.
Das bisherige
Vorgehen des
Zionismus,
insofern der Weg
bereitet wurde
zur Schaffung
eines
hebräischen
Staates in
diesem Land, war
den
Zeitumständen
entsprechend
ganz in Ordnung,
und man konnte
sich mit
"Landkauf"
zufrieden geben
- aber auf diese
Weise wird der
Staat Israel
nicht entstehen.
Das muß ganz
plötzlich
geschehen, wie
eine Erlösung
(das ist das
Geheimnis der
"messianischen"
Idee). Es gibt
überhaupt keinen
anderen Weg als
den Transfer der
Araber von hier
in die
benachbarten
Länder, und zwar
aller Araber.
Mit Ausnahme
vielleicht von
Bethlehem,
Nazareth und
Alt-Jerusalem
dürfen wir kein
einziges Dorf,
keinen einzigen
Stamm auslassen.
Der Transfer
muß nach Irak,
nach Syrien und
vielleicht
Transjordanien
gerichtet
werden. Wir
müssen dafür
Geld auftreiben,
eine Menge Geld.
Nur nach einem
solchen Transfer
kann das Land
Millionen
unserer Brüder
aufnehmen, und
die Judenfrage
wird ein für
alle Mal gelöst
sein. Es gibt
keinen anderen
Weg.