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"Als wir - die Nachfolger der jüdischen Propheten  - nach Palästina zurückkehrten …wollte die Mehrheit des jüdischen Volkes eher von Hitler lernen als von uns"
 Martin Buber, to a New York audience, Jewish Newsletter, June 2, 1958. . -

Zionismus - Antizionismus
Antizionismus ist nicht Antisemitismus - realer Zionismus ist Rassismus

"Also man muss erst mal unterscheiden zwischen Zionismus damals und Zionismus heute, Zionismus auf dem rechten Flügel und Zionismus auf dem linken Flügel. Wenn man die Unterschiede beobachtet, dann ist jede Art von Pauschalisierung von vorne herein unwahr. Man kann aber sagen, dass es im heutigen Zionismus Strömungen gibt, die ethnozentrisch, sogar rassistisch sind, und die man deswegen kritisieren darf. Aber man muss sehr vorsichtig sein mit einem Pauschalurteil über den Zionismus gleich Rassismus, das ist selbstverständlich unfundiert." Moshe Zimmermann

"Wie jeder andere Rassismus negiert der Antisemitismus (oder die Judenfeindlichkeit) den Anderen in seiner Identität und in seiner Existenz. Der Jude ist, egal was er tut, egal was er denkt, Hassobjekt bis hin zur Ausrottung, nur weil er Jude ist. Der Antizionismus hingegen ist eine politische Kritik an einer politischen Ideologie und Bewegung; er greift nicht eine Menschengruppe an, sondern stellt eine bestimmte Politik in Frage. Wie kommt man dann dazu, die politischen Ideen des Antizionismus mit der rassistischen Ideologie des Antisemitismus gleichzusetzen? Eine europäische Gruppe zionistischer Intellektueller hat die Lösung gefunden, indem sie das Unterbewusste ins Spiel bringt und ein Konzept einführt, mit dem man alles beweisen kann: nämlich das der 'semantischen Verschiebung'. Wenn man den Zionismus anklagt oder auch Israel kritisiert, dann geht es einem, manchmal unbewusst, nicht um die Politik einer Regierung (der Regierung Sharon) oder um den kolonialistischen Charakter einer politischen Bewegung (des Zionismus) oder, mehr noch, den institutionalisierten Rassismus eines Staates (Israel), sondern um die Juden." -  Michel Warschawski - Antizionismus ist nicht Antisemitismus

Zionismus - Antizionismus |   Zitatsammlung |  Texte zum  Rassismus  |  Praktizierter Rassismus

„Wenn wir einen Menschen damit belasten und belästigen, dass er Antisemit wäre, wo er nicht antisemitisch ist, wo er nur kritisch ist, dann schießen wir uns ins Knie." Avi Primor: (ehem. israelischer Botschafter)

 
UN-Resolution 3379 "...Zionismus ist eine Form des Rassismus"


Texte auf diesen Seiten:


Zionismus = Rassimus- Zitate
Warschawski - Antizionismus Antisemitismus
Meron Benvenisti - schändliche  Zionisten
Lewan - Zionistische Ideologie
Frage nach Gerechtigkeit
S. Haver - Der  zionistische Deal
Rabkin - Juden lehnen Zionismus ab
J. Brooks - Kolonialismus + Israel

Archiv -  Professor Israel Shahak

 

Zionist Frequently Asked Questions
Zionist Quotes

INAMO #49

INAMO Nr. 49:
Zionismus
Inhalt

 

 

 

 

 

 

Zionismus  |   Antizionismus

„Jedes Mal, wenn wir etwas tun, sagen Sie, ein Amerikaner würde dies und jenes tun … ich will ihnen etwas klar sagen: „Beunruhigen sie sich nicht über den amerikanischen Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen es“
Israeli Prime Minister, Ariel Sharon, October 3, 2001, to Shimon Peres, as reported on Kol Yisrael radio.
 

"Der Zionismus ist eine politische und keine religiöse Ideologie, die darauf abzielt, die jüdische Frage in Europa durch die Einwanderung in Palästina, seine Kolonisierung und die Schaffung eines jüdischen Staates zu lösen. So haben seine Sprecher ihn immer definiert, von Herzl bis Ben Gurion, von Pinsker bis Jabotynski, die die Konzepte der Kolonisierung (Hityashvut) oder der Kolonien (Yishuv, Moshav) nie in einem negativ wertenden Sinne benutzt haben. Quelle

Der Zionismus ist keine einheitliche Ideologie, sondern Oberbegriff für alle erdenklichen Arten von anarchistischen, syndikalistischen, sozialistisch-kommunistischen über orthodox-religiöse bis hin zu rechtsextremistischen und rassistischen Weltanschauungen, die von Abstammungsfragen Privilegien und Diskriminierungen abhängig machen.  

Viele Zionisten verstanden sich als Befreiungsbewegung und kämpften gegen die arabische und britische Besetzung Palästinas.  

Das Unrechtspotential solcher "nationalen Befreiungsbewegungen" und "Rückeroberer" liegt darin, dass sich ihr Kampf gegen Menschen richten kann, die seit Generationen in der umkämpften Region ebenfalls ihre Heimat sehen.  Quelle

Bis zum Aufstieg des Nazismus hat die überwältigende Mehrheit der Juden weltweit den Zionismus verworfen, sei es als Häresie (das war die Position der großen Mehrheit der Rabbiner und der religiösen Juden), sei es als reaktionär (das war die Position der jüdischen Arbeiterbewegung in Osteuropa), sei es als anachronistisch (so dachten die emanzipierten oder assimilierten Juden in Mittel- und Westeuropa). In diesem Sinne wurde der Antizionismus immer als eine politische Position unter anderen verstanden, die dazu noch ungefähr ein halbes Jahrhundert in der jüdischen Welt hegemonial war. Quelle

 

Zionismus, die „Iron Wall“ und ihre „Ethik“
http://www.informationclearinghouse.info/article14801.htm
 

Der Beitrag von Zeev Jabotinsky, des wichtigsten Vertreters des revisionistischen Zionismus, ist in jeder Hinsicht ehrlich, aber auch entwaffnend, was die Ziele dieser Ideologie betrifft. Die damaligen Vertreter des Zionismus hatten keinerlei Probleme damit, die kolonialistischen Absichten des jüdischen Nationalismus offen beim Namen zu nennen. Wen heute zionistische Politiker bestreiten, dass Zionismus gleich Kolonialismus ist, sollten sie ihre Vorväter lesen, die damit kein Problem hatten. Auch war ihnen klar, dass sich die einheimische Bevölkerung, der das Land gehörte, Widerstand gegen diese fremde Landnahme leisten würde. Damit sind sie allen zionistischen Eiferern in Israel, den USA und in Deutschland weit voraus, die sich eher in Israelfahnen hüllen und brüllend durch die Straßen ziehen und für die israelische und amerikanische Besatzung demonstrieren.

Jabotinsky hat in aller Offenheit die zionistischen Ziele benannt, nämlich eine jüdische Mehrheit zu erlangen. Störend dabei war nur die arabische Mehrheit, die sich keinerlei Illusionen über die „guten Absichten“ der Zionisten machte, wie er offen zugab. Sein Konzept, um die nicht enden wollenden Widerstand zu brechen oder in Schach zu halten, war sein Konzept der „Iron Wall“. Dieses Konzept beruhte auf schierer militärischer Überlegenheit, quasi ein israelisches Sparte bis an die Zähne mit Atomwaffen und High-Tech-Waffen aus den USA bewaffnet. Dass sich der Zionismus sich mit einer acht Meter hohen und von zwölf Meter hohen Wachtürmen durchsetzen Schutzwall gettoisieren würde, hatte selbst der Realist Jabotinsky nicht voraussehen können.

Das zionistische Kolonisierungsprojekt war für Jabotinsky „moralisch“ und „gerecht“. Wie die zionistische „Moralität“ in Praxis aussah, widersprach sie jedem Rechtsempfinden und kolonialistisch, rassistisch und elitär. „If homeless Jewry demands Palestine for itself it is "immoral" because it does not suit the native population.  Such morality may be accepted among cannibals, but not in a civilised world. The soil does not belong to those who possess land in excess but to those who do not possess any.” An diesem Denken hat sich in Israel bis heute nichts geändert. Und denn ein Volk auf die Idee kommen sollte, sich diesem Anspruch zu widersetzen, muss es mit Gewalt zur Änderung seiner Einstellung gezwungen werden. Seit 1923 hat sich im zionistischen Denken nichts geändert. Den Gipfel der zionistischen Moral lieferte Jabotinsky gleich mit: Wenn den Araber dies alles nicht passen sollte, ist es ihr Problem. Egal wie brutal, rechtswidrig und kolonialistisch sich der Zionismus verhält, es ist das Problem der Araber. Dies ist die gleiche Argumentation wie heute. Die Zionisten rauben den Palästinenser ihr Land, die sich dagegen wehren, werden dafür erschossen, aber es ihr Verschulden, da der Zionismus angeblich moralisch ist und moralisch handelt! Diese Ideologie hat über das palästinensische Volk nur Tod, Vertreibung und Zerstörung gebracht.
http://www.informationclearinghouse.info/article14801.htm

Antizionismus

Man kann ohne Israel in seiner Existenz in Frage zu stellen Antizionist sein. So rassistisch wie sich der praktizierte Zionismus zeigt ist er wie jeder andere Rassismus abzulehnen. Kein erlittenes Unrecht legitimiert zu der Gewalt, dem Unrecht, der Menschenverachtung die die israelische Gesellschaft zur Zeit unterstützt.   "In einem Interview mit der israelischen Tageszeitung Haaretz antworte Burg darauf angesprochen, dass viele Leute das Gefühl hätten, dass der frühere Vorsitzende der Zionistischen Bewegung die rote Linie überschritten hat und ein Post-Zionist geworden sei: "Selbst als ich der Vorsitzende der zionistischen Bewegung war, war ich nicht in der Lage zu sagen, was ein Zionist und was ein Post-Zionist ist. Meine Weltanschauung erlaubt mir nicht, die Orthodoxie zu akzeptieren, weder die jüdische noch die zionistische. Falls Zionismus deshalb heute Groß-Israel bedeutet, dann bin ich nicht nur ein Post-Zionist, sondern ein Anti-Zionist. Falls Zionismus Netzarim und Kiryat-Arba bedeutet, dann bin ich ein Anti-Zionist. Ich akzeptiere nicht die Art von Zionismus, die das Judentum mit all seiner wunderbaren Schönheit nimmt und es in einen Kult von Bäumen und Steinen verwandelt. Wenn ich heute um mich schaue, dann habe ich das Gefühl, dass Netzarim zu einem Altar, Gott zu einem Moloch und unsere Kinder zu Opfern geworden sind, menschliche Opfer eines schrecklichen Götzendienstes."" Quelle

 Der israelisch-palästinensische Konflikt ist ein politischer Konflikt zwischen einer kolonialen Bewegung und einer nationalen Befreiungsbewegung. Der Zionismus ist eine politische und keine religiöse Ideologie, die darauf abzielt, die jüdische Frage in Europa durch die Einwanderung in Palästina, seine Kolonisierung und die Schaffung eines jüdischen Staates zu lösen. So haben seine Sprecher ihn immer definiert, von Herzl bis Ben Gurion, von Pinsker bis Jabotynski, die die  Konzepte der Kolonisierung (Hityashvut) oder der Kolonien  (Yishuv, Moshav) nie in einem negativ wertenden Sinne  benutzt haben.  Bis zum Aufstieg des Nazismus hat die überwältigende Mehrheit der Juden weltweit den Zionismus verworfen, sei es als Häresie (das war die Position der großen Mehrheit der Rabbiner und der religiösen Juden), sei es als reaktionär (das war die Position der jüdischen Arbeiterbewegung in Osteuropa), sei es als anachronistisch (so dachten die emanzipierten oder assimilierten Juden in Mittel- und Westeuropa). In diesem  Sinne wurde der Antizionismus immer als eine politische Position unter anderen verstanden, die dazu noch ungefähr ein halbes Jahrhundert in der jüdischen Welt hegemonial war. Erst seit etwa dreißig Jahren gibt es eine breite Kampagne, die mit unleugbarem Erfolg versucht, nicht zur Kontroverse über die politische Sinnhaftigkeit des Zionismus beizutragen, zur Analyse seiner Dynamik und seiner politischen und moralischen Implikationen, sondern den Antizionismus zu delegitimieren, indem er ihn mit Antisemitismus gleichsetzt. Quelle

 Merkwürdiges findet sich so bei der Bundeszentrale für politische Bildung, dort wo Aufklärung das oberste Gebot sein sollte diffamiert man Antizionisten als Antisemiten: "Die Wirkungen dieser Diffamierung, die Antizionismus zu einer Spielart des Antisemitismus machte, sind immer noch zu spüren." Quelle Beim Zionismus handelt es sich um die rassistische Variante des jüdischen Nationalismus, der alle Nichtjuden als Bürger minderen Rechts behandelt, wie an der Unterdrückung und Diskriminierung der israelischen Palästinenser in Israel und den Palästinensern in den von Israel besetzten Gebieten sehen kann. "Es lebe der Rassismus...."

»Die zionistische Ideologie widerspricht jüdischer Kultur« - Antisemitismus hat sozialen Charakter und beruht auf Konkurrenzdenken. Ein Gespräch mit Alfredo Bauer. Der Schriftsteller Alfredo Bauer, geboren 1924, lebt in Argentinien, kommt ursprünglich aus Österreich und hat jüdische Vorfahren. Seine Familie floh vor den deutschen Faschisten ins südamerikanische Exil.

Weitere Seiten:

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Siehe auch die Sonderseite zum Thema: Antisemitismus + seine  Instrumentalisierung
Siehe auch die Sonderseite zum Thema: Israellobby

Weblinks und Texte

Charta des Internationalen Jüdischen Anti-Zionistischen Netzwerks (IJSN)  - (Oktober 2008) - Wir sind ein internationales Netzwerk von Juden, die kompromisslos dem Kampf für menschliche Emanzipation verpflichtet sind, wovon die Befreiung des palästinensischen Volkes und Landes ein untrennbarer Teil ist. Unser Engagement gilt dem Abbau der israelischen Apartheid, der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und der Beendigung der israelischen Kolonisation des historischen Palästina. Von Polen bis Irak, von Argentinien bis Südafrika, von Brooklyn bis Mississippi haben Juden ihre Suche nach Gerechtigkeit und ihr Verlangen nach einer gerechteren Welt aufgenommen, indem sie am Kampf anderer teilnahmen. Juden nahmen prominent teil im Kampf der Arbeiter in der Zeit der Depression, in der Bürgerrechtsbewegung, im Kampf gegen die südafrikanische Apartheid, im Kampf gegen Faschismus in Europa und in vielen anderen Bewegungen für sozialen und politischen Wandel. Des Staates Israel historische und andauernde ethnische Säuberung des palästinensischen Volkes und Land widerspricht dem und verrät diese lange Geschichte jüdischer Teilnahme an kollektiven Befreiungskämpfen.
Kolonialer Zionismus  - Zeev Sternhell - Seit 30 Jahren sind die Siedlungen für mich ein destruktives Phänomen, das hinter Israels Zukunft ein großes Fragezeichen setzt. Tatsächlich ist  das Siedlungsunterfangen ein ideologisches, politisches und soziales Phänomen, dem es gelungen ist, ein Zwittergebilde zu schaffen: den kolonialen Zionismus.  Es gab schon mehrere Variationen von Zionismus: den allgemeinen, den revisionistischen, den sozialistischen – mit oder ohne Anführungsstriche . Nun haben wir auch den kolonialen Zionismus, der sich auf ethnische und religiöse Ungleichheit gründet, ein Zionismus, der sich selbst als exklusiver Abgesandter der jüdischen Geschichte sieht. Das göttliche Versprechen und nicht die natürlichen Menschenrechte von Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverwaltung sind in seinen Augen der einzige Ursprung für die Rechtmäßigkeit der Rückkehr der Juden ins Land Israel. Nach diesem Verständnis gehört >>>
Judentum und Zionismus, wie auch Antisemitismus und Antizionismus sind total verschiedene Begriffe - Versuch einer dringend nötigen Begriffsbestimmung -  Dr. Hajo G. Meyer - PHILOSOPHISCHES ZUM NACHDENKEN: Früher war ein Antisemit jemand, DER Juden nicht mochte. Heute ist ein Antisemit jemand DEN bestimmte JUDEN nicht mögen. 1. Rein logische Argumente für die Unterschiede - • Nicht jeder Jude ist Zionist. -   Der Terminus Jude ist genauso vieldeutig wie der Terminus Christ. Er kann  einen Katholiken wie auch einen Protestanten oder einen Griechisch-Orthodoxen   usw. usw. andeuten. Im Gegensatz hierzu ist der heutzutage reell existierende  politische Zionismus beinah monolithisch eindeutig definiert. Sein Ziel ist eine so große wie  mögliche Oberfläche in Palästina zu beherrschen mit einer Mindestzahl darauf lebender Palästinenser. Der Zionismus ist also eine politische Meinung die zu politischen Handlungen führt die  man ändern kann. Der Staat Israel und seine Politik stellt die heutige politische Realisierung der zionistischen Ideologie dar, einer Ideologie, der eine ziemlich schnell wachsende Zahl von Juden in der Welt durchaus nicht (mehr) anhängen. Da also viele jetzt lebende Juden durchaus keine Zionisten sind oder gar Anti-Zionisten folgt aus einfachster Logik dass Antizionismus durchaus nicht mit Antisemitismus gleichgestellt werden kann. Denn, wie wir weiter unten ausführen werden, ist beim klassischen Antisemitismus jegliche Äußerung in Worten oder Taten eines Juden von sich aus schon schlecht weil sie von einem Juden kommen. In scharfem Kontrast hiermit ist ein Antizionist gegen die politischen Absichten und Taten des Staates Israel, der die politische Realisation des politischen Zionismus darstellt. Noch deutlicher wird der logische Fehler einer Gleichstellung von Anti-Zionismus mit Antisemitismus wenn man sich bewusst wird, dass nicht alle Zionisten Juden sind. >>>
Etwas über Terroristen und Terror - Vor 100 Jahren (29.1.1907) , 1907, wurde „Yair“ Avraham Stern geboren, vor 65 Jahren, 1942, wurde er ermordet. Was tut die politische Klasse in diesem Fall? Sie zieht eine historisch-kritische Bilanz. Falsch. Sie veranstaltet eine nostalgische Feier. Falsch. Sie bemüht sich mit der Weißwaschung der militanten Rechten und nimmt sie auf in den Heldenhimmel der Nation. Richtig. Die „Special Knesset session for Stern“, die Ehrung Sterns, wurde genau einen Tag vor der Herausgabe des Winograd-Berichtes, am 29.01.2008, zelebriert. - „Yair“ Avraham Stern, Lehi und der Terrorismus - Von Norbert Mattes - Quelle - INAMO Nr. 53, Frühjahr 2008. - Aryeh Eldad, Mitglied der Knesset (MK), war mit dem Organisieren der „Ehrung“ des Gründers der Lehi – die von den Briten auch Stern Gang genannt wurde –, Avraham Stern, beauftragt. Eldad ist Brigadegeneral in Reserve, sein Vater, Dr. Israel Eldad, war nach der Ermordung Sterns 1942 im Führungstriumvirat der Lehi. Unter den Teilnehmern der Knessetfeier befanden sich Ehud Olmert (PM und Kadima-Mitglied), Benjamin Netanyahu (Likud), MK Rabbi Avraham Ravitz (Vereinigtes Thora Judentum, er selbst war noch Mitglied der Lehi, MK Limor Livnat (Likud), sein Vater war Untergrundkämpfer, MK Yitzhak Ben-Yisrael (Kadima), dessen beide Eltern bei der Lehi waren, und weitere Mitglieder des Likud, Kadima und Vereinigtes Tora Judentum (Koalition aus Agudat Yisrael und Degel haTora) >>>                             Inamo >>>                   
Etwas über Terroristen und Terror - Ein Blick in die Geschichte: Völkischer Ordensstaat Israel - Marion Gräfin Dönhoff - (...) Der Befehlshaber der Irgun Zvai Leumi, Beigin, hatte bereits am Tage nach der Errichtung des Staates Israel erklärt, die Irgun würde bis zum letzten Mann dafür kämpfen, daß die alte heilige jüdische Stadt Jerusalem zur Hauptstadt des Staates Israel würde. Und dio sehr viel radikalere Stern-Gruppe hat offiziell erklärt, daß sie, wenn die Regierung in Tel Aviv sich auf irgendwelche Kompromisse in der Einwanderungsfrage einließe, die Offiziere, und Vertreter der UNO in der gleichen Weise bekämpfen werde wie seinerzeit die englische Besatzungsmacht — das heißt mit Mord und Terror. Diesem finsteren Gelöbnis der Stern-Anhänger ist nun Graf Bernadotte zum Opfer gefallen. Abraham Stern, der Gründer dieser terroristischen Organisation, war eigentlich ein Dichter und diese seltsame Tatsache erklärt vielleicht auch die merkwürdige Zwiegesiditigkeit dieser Gruppe: jene Mischung von Romantik and Brutalität, von religiösem Ethos und politischer Zweckmäßigkeit, von Zynismus und „völkischem" Idealismus. All das kennen wir in Deutschland zur Genüge aus der Zeit der Fememorde bis zu den' Ordensburgen Adolf Hitlers. „Wir sind schlichte menschliche Wesen, die um der Wahrheit willen töten und die für diese Wahrheit selber sterben. Wir sind das nationale Gewissen, auserwählt, um über der Reinhaltung der Lehre zu wachen." Dieses Bekenntnis stammt nicht von einem Ordensjunker, sondern von einem Führer der Stern-Gruppe, den ein Berichterstatter mit den Worten schildert: „Er sprach über den. Mord als Institution in einem sanften und zugleich leidenschaftlichen Ton, so wie ein junger und eifriger Priester von den Sakramenten spricht." Man darf dabei nicht vergessen, daß die jüdischen Terrororganisationen keineswegs ein geheimnisvolles Untergrunddasein führen, sondern daß sie gewissermaßen am offiziellen Staatsleben teilnehmen, ihre eigene Presse haben und die meisten Führer jedermann bekannt sind. Die Irgun Zvai Leumi hat sich überdies, nachdem ein Teil ihrer Organisation von der Armee übernommen wurde, soeben mit den Revisionisten zusammengetan, der extrem rechtsgerichteten Oppositionspartei, die auch das Gebiet jenseits des Jordans (Transjordanien) für den Staat Israel beansprucht. Auf diese Weise wird nun vermutlich der Geist der Irgun auch in die politischen Parteien hineingetragen und» die Bürger dieses Staates, die ohnehin krankhafter Nationalismus erfüllt, werden wahrscheinlich zu immer abwegigeren Handlungen veranlaßt werden.  >>>

INAMO #49

INAMO Nr. 49:
Zionismus
Inhalt

Bis zum heutigen Tag prägen drei grundlegende Mythen die israelische Kultur. Das ist erstens die „Negation des Exils“ (sheilat ha-galut), zweitens die „Rückkehr ins Land Israel“ (ha-shiva le-Eretz-Yisrael) und drittens die „Rückkehr in die Geschichte“ (ha-shiva la-historia). Sie sind alle unauflöslich mit der Selbstdarstellung (master-narrative) des Zionismus verbunden. Genau diese Darstellung erklärt, so Gabriel Piterberg, „wie wir dorthin kamen, wo wir jetzt sind und in welche Richtung wir uns in Zukunft entwickeln sollen.“ - Die Tilgung der Erinnerung - von Gabriel Piterberg - Die Negation des Exils stellt eine Verbindung her zwischen einer weit zurückliegenden Vergangenheit, in der es einmal eine jüdische Souveränität über das Land Israel gegeben hat und einer Gegenwart, in der diese Souveränität durch die Wiederansiedlung Palästinas erneut hergestellt wird. Zwischen diesen beiden Perioden liegt eine nicht näher bestimmte Zwischenzeit. Alle Zionisten sind sich einig darin, dass die Zeit des Exils ausschließlich negativ zu betrachten ist. Das geschieht zwar mit unterschiedlichen Abstufungen, aber es entspringt einer nicht weiter hinterfragten Voraussetzung: nämlich dass die Juden schon immer (seit undenklichen Zeiten) eine Territorialnation darstellten. >>>

Ausnahmeregeln für Israel - Kunt Mellenthin - Das »Europäische Beobachtungszentrum von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit« hat im Januar 2005 eine Definition für Antisemitismus abgegeben. Nun könnte das unausgereifte Papier zum Maßstab praktischer Politik gemacht werden. Der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder hat das erstaunliche Talent, scheinbar bekannten Begriffen einen völlig neuen Inhalt zu geben. Am 23. Juni tauchte er in einer Sendung von Report München auf und erzählte: »Dann gibt es die zweite Holocaust-Leugnung. Das sind Leute, die behaupten, daß Ahmadinedschads Politik für Israel keine Gefahr darstellt. Das heißt, die einigen wenigen leugnen den Holocaust, der passiert ist, und die nächsten bestreiten, daß es im Nahen Osten demnächst einen Holocaust geben könnte. Nach meinem Dafürhalten sind die zweiten viel gefährlicher. Das sind die Antisemiten des 21. Jahrhunderts.« An dieser Konstruktion stimmt rein gar nichts. >>>


Diese Br
oüder kennen wir doch! - Hasbara Handbook -
Zionistische Propaganda leicht gemacht - Die Weltunion jüdischer Studenten / World Union of Jewish Students hat 2002 eine „Anleitung zum Eintreten für Israel“ herausgegeben, verfaßt von J. Blume und A. Benjamin mit dem Namen "Hasbara Handbook". Das Ivrith-Substantiv Hasbara bedeutet "Erklären, Aufklären, Erläutern, (polit.) Propaganda". 

Das Werk mit dem Untertitel „Promoting Israel on Campus“ lasse „allen Schattierungen von berechtigten zionistischen Meinungen Raum.“

Auszüge im html-Format finden sich beim Zionism and Israel Information Center, das ganze Werk steht als .pdf-Datei bei Middle-East-Info, einem Internetauftritt mit sehenswert martialischem Intro, das von einer Karte des Greater Middle East ausgeht, dem US-amerikanischen Etappenziel auf dem Weg zur Weltherrschaft; und mittendrin liegt das winzige Israel. 

Source Watch, eine antizionistische Seite, hat sieben Empfehlungen aus dem Hasbara Handbook herausgestellt:

  • Den Gegner herabsetzend bezeichnen
  • Die eigene Sache mit positiv besetzten Begriffen belegen, wie "Freiheit" oder "Zivilisation", um ihr ein positives Image zu verleihen
  • Übertragung nutzen – zum Beispiel könne ein Redner vor der Flagge der Vereinten Nationen sprechen, um eine positive Assoziation zu wecken
  • Gewährsleute, die Ansehen genießen, für die eigene Sache gewinnen
  • Einen „wie du und ich“ sprechen lassen
  • Angst machen
  • Den Bandwagon-Effekt ausspielen: "Die große Mehrzahl / die Nation steht auf unserer Seite."

mehr bei Thomas Emanuel Steinberg >>>
 

Zionismus und Faschismus

Original Titel: The Zionism in the Age of the Dictators
von Lenni Brenner, übersetzt von Verena Gajewski
Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten >>

Was glauben Sie, wer es war, der im März 1912 vor Publikum in Berlin sagte, dass „jedes Land nur eine begrenzte Anzahl von Juden aufnehmen könne, wenn es keine „Magenbeschwerden“ haben wolle. Und „Deutschland habe bereits zu viele Juden“? Nein, es war nicht Adolf Hitler, sondern Chaim Weizmann, der spätere Präsident der Zionistischen Weltorganisation und erste Präsident Israels. Und was glauben Sie, wo Sie folgende Erklärung finden, die ursprünglich im Jahr 1917 entstand, aber erst 1936 veröffentlicht wurde: „Der Jude ist eine Karikatur des normalen, natürlichen Menschen, sowohl physisch als auch geistig. Als Individuum in der Gesellschaft rebelliert er ständig und streift den Harnisch sozialer Verpflichtungen ab, kennt weder Ordnung noch Disziplin“?
Nein, das stand nicht in „Der Stürmer“, sondern im Organ der zionistischen Jugendorganisation „Hashomer Hatzair“. Wie anhand der oben angeführten Zitate sichtbar wird, hat der Zionismus den Selbsthass der Juden in der Diaspora noch angestachelt und ihn für seine Zwecke ausgenutzt, indem man zunächst von der Annahme ausging, dass der Antisemitismus ein nicht zu verhinderndes Phänomen ist und dass er, solange er sich gegen Juden außerhalb des Landes Israel richtet, in gewisser Weise sogar gerechtfertigt ist.  
Es stimmt zwar, dass nur ein ganz kleiner, extrem fanatischer Teil der Zionisten soweit ging, 1941 den Nazis anzubieten, auf deutscher Seite in den Krieg einzutreten, da man hoffte, auf diese Weise die Errichtung des „historischen Judenstaates auf nationaler und totalitärer Grundlage, der in einem Vertragsverhältnis mit dem Deutschen Reich stünde“, erreichen zu können. Unglücklicherweise entschied sich Schamir [der ehemalige Premierminister Israels] dafür, sich eben die

Zionist Ideology and Propaganda: In Israel, America, and Germany -  Kenneth Lewan - When we see how Zionist ideology is used and the purposes it serves in Israel, America and Germany, we can obtain a better understanding of the deplorable situation in each case and perhaps some improvements.

 Abraham Burg nennt Israel ein "zionistisches Ghetto". - Susanne Knaul - Burg ist einer der umstrittensten und meistgehassten Querdenker im Land. Es rührt ihn nicht. Mit sich selbst im Reinen sein, darum geht es Burg. An seinem 60. Geburtstag sei Israel "viel mehr ein Holocaust-Staat als drei Jahre nach Öffnung der Tore der Nazi-Todesfabriken", heißt es in seinem Buch "Hitler besiegen", das gerade erschienen ist. Darin greift er sein Land massiv an. Er, als Chef der Jewish Agency einst verantwortlich für die massenhafte Einwanderung jüdischer GUS-Bürger, fordert nun die Abschaffung des Rückkehrrechts für Juden. Denn das sei ein Spiegelbild der rassistischen Politik Hitlers gegenüber den Juden. Der religiöse und linke 53-Jährige rechnet ab mit dem "zionistischen Ghetto" Israel, das von einem "paranoiden Verfolgungswahn" getrieben sei. Burg provoziert gezielt, er will Kontroversen auslösen. Und seine Kritiker reagieren scharf. Dennoch spricht er aus, was viele, die in diesem Land leben, empfinden >>>
 

Das Interview:
Teil 1 - Zionismus
Teil 2 - Israel heute
Teil 3 - Universalismus und Exil
Teil 4 - Privates und Politisches

Self-help for self-haters - Seth Freedman - The Guardian - Though my detractors often claim otherwise, I see myself as anything but a "self-hating Jew", and the more vocal I am in my criticism of the Israeli government`s crimes, the more credence I give that claim. I passionately love my religion, and just as fervently defend its teachings to the hilt when it comes to how to treat our fellow man. That Zionism has come along, hijacked Jewish doctrines, and twisted them to form part of an all-out supremacist movement is not something I can swallow if I want to stay loyal to the true values of Judaism.

Zionist plunder and the Judaic Bible - Gilad Atzmon - 5 April 2008 - Gilad Atzmon argues that the “Jewish nationalist project that is supported by the vast majority of Jewish institutions around the world is an attempt to rob the indigenous Palestinians in line with a cultural and religious heritage that is overwhelmingly documented in the Judaic Bible”. It has become common among rabid Zionists and notorious Islamophobes to quote some isolated and mistranslated verses from the Qur’an for the purpose of collectively libelling Muslims and presenting Islam as a regressive and violent belief system. Needless to say, so far these recurring attempts have been futile if not actually counter-effective. Not a single Western politician, Zionist campaigner or neo-conservative think tank has managed to establish a comprehensive case against Islam.

Videodokumentation- Radikale Zionisten im Heiligen Land - Eine Discovery Channel Doku über radikale jüdische Siedler für die die Vertreibung der Palästinenser nur der erste Schritt auf dem Weg zum jüdischen Gottesstaat von Syrien bis Ägypten ist.

Das Judentum wird von Israel für seine Expansionszwecke missbraucht - Prof. Rolf Verleger nimmt kein Blatt vor den Mund - Am 1. März 2008 hat Prof. Verleger, Direktoriumsmitglied im  Zentralrat  der Juden in Deutschland, in der evangelischen Akademie Hofgeismar einen Vortrag über das Thema „Zionismus und Judentum“ gehalten. Hakam Abdel-Hadi führte mit ihm anschließend folgendes Interview: Frage:  Herr Prof. Verleger, Sie sind ein Deutscher und bekennender Jude. Israel erhebt den Anspruch, das Zentrum des Judentums zu sein. Sehen Sie einen Widerspruch zwischen der Politik Israels und der Ethik des Judentums? Antwort: Das sind nicht automatisch dieselben Dinge. Jude-Sein, das ist meine Heimat. Als Jude bin ich geboren. Im Judentum und in den jüdischen Traditionen bin ich aufgewachsen. Meine räumliche Heimat ist Deutschland. Da gibt es halt den Staat Israel; der ist das wichtige gemeinsame Projekt des Judentums und beansprucht für das Judentum als Ganzes zu sprechen, sodass wir  als Juden in Deutschland auch in die Verantwortung dafür genommen werden. Israel ist also nicht meine Heimat und nicht Teil meiner Identität, sondern unser Projekt und mir passt nicht die Richtung, in die dieses Projekt läuft.  Das Judentum ist >>>

Genie gegen Wahnsinn - T. E. Steinberg - Die israelische Regierung und das israelische Parlament feierten Avraham Stern, der vor gut 100 Jahren geboren wurde - Albert Einstein wurde 1948 um eine Spende für den Serienattentäter Stern und seine Gruppe gebeten. Die ebenfalls terroristische Irgun-Gruppe hatte unter anderm 1946 im Jerusalemer King-David-Hotel 91 Leute, Briten, Araber und Juden, umgebracht.  Einstein antwortete mit diesem Brief: >>>

Sehr geehrter Herr Rifkin,

falls eine wahre und endgültige Katastrophe in Palästina über uns kommen sollte, dann wären dafür erstens die Briten verantwortlich, und zweitens die terroristischen Organisationen aus unseren eigenen Reihen.  Ich bin nicht bereit, jemanden zu treffen, der mit diesen fehlgeleiteten und kriminellen Leuten in Verbindung steht. Mit freundlichen Grüßen, Albert Einstein.

T:I:S, 3. Februar 2008. Dank an Claudia Karas

Despotie oder Demokratie - Moshe Zimmermann - Der Konflikt geht an die Wurzeln: Israel versucht den Spagat zwischen jüdischer Identität und freiheitlichem Staat. Sind kollektive Rechte für Minderheiten mit der Anerkennung der Hegemonie einer ethnischen Gruppe möglich?

Micha Brumlik - Kritik des Zionismus - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Der Zionismus ist in den vergangenen Jahren wieder ins Zentrum der Kritik gerückt. Die zionistische Ideologie wird von fast allen seriösen Kritikern als das zentrale Hindernis auf dem Weg zum Frieden mit den Palästinensern angesehen. Sie präsentieren dafür unzählige überzeugende Argumente, die nicht einfach von der Hand zu weisen sind. Micha Brumlik geht es nicht um diese fundamentale Kritik, und er setzt sich auch nicht mit diesen Thesen auseinander, sondern hält nur die Kritik am so genannten „staatsbildenden Zionismus“ als eine ernstzunehmende... >>>


Ludwig Watzal - Avraham Burg spricht von Nitroglyzerin - ISRAEL - Ein Insider aus der Elite des Landes stellt die zionistischen Glaubenssätze in Frage - Die politische Elite Israels sieht sich in diesen Tagen einmal mehr in ihrer Auffassung bestärkt, dass Hamas-Islamisten Israel zerstören wollten. Kommt stattdessen die Bedrohung nicht auch aus den eigenen Reihen? Dass es sich um keine abwegige Frage handelt, legt ein Interview mit Avraham Burg, ehemals Sprecher der Knesset und Vorsitzender der Jewish Agency, nahe. Ari Shavit vom liberalen israelischen Blatt Haaretz sprach Mitte des Monats mit Burg über dessen Buch Defeating Hitler und hörte Aussagen, die man sonst nur von "Antizionisten" erwartet.
 


Book Review: "Overcoming Zionism"
Raymond Deane

 

Born in 1936 in Brooklyn of Ukrainian Jewish parents, Joel Kovel is the author of 10 books and over 100 articles. He practiced psychiatry and psychoanalysis for 24 years, abandoning them in the mid-1980s partly because of dissatisfaction with the US health care system and partly because of his intensified and multifarious political activism on the left. Describing himself as an "eco-socialist," in 1998 he was the Green party candidate for Senator from New York and two years later sought that party's Presidential nomination, losing out to Ralph Nader. Since 2003 he has been Editor-in-Chief of the quarterly journal, Capitalism Nature Socialism. >>>
 


Idith Zertal,Akiva  Eldar - Die Herren des LandesDie Herren des Landes. -
Israel und die Siedlerbewegung seit 1967

Idith Zertal, Akiva Eldar

Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007
ISBN 3421042683

Israel hat den Sechstagekrieg am siebten Tag verloren - Die Autoren schildern die komplexe Beziehung zwischen dem Staat Israel und den jüdischen Siedlern. Sie eröffnen erstmals einen spannenden Blick ins Innere dieser Bewegung, aber auch in die israelische Gesellschaft selbst und zeigen, wie Regierung und Siedler sich über vierzig Jahre gegenseitig instrumentalisierten. Was mit ein paar Häusern in den Bergen Judäas begann, ist heute ein riesiges Netz von Siedlungen. Diese stellen nicht nur eine ständige Provokation für die palästinensische Bevölkerung dar, sie sind eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten.
Leseprobe:

 


A Threat From Within. - Avraham Burg, sein neues Buch und der Zionismus  - Ludwig Watzal

Avraham Burg: Defining Israel as a Jewish state is the key to its end

Leaving the Zionist ghetto (Avraham Burg interview) - Ari Shavit - Haaretz - [Burg:] "Herzl`s Zionism can`t work anymore. To define the State of Israel as a Jewish state is the key to its end. A Jewish state is explosive. It`s dynamite. We have to leave Herzl behind and move to Ahad Ha`am."

Leaving the Zionist ghetto (cont.) - I have a bone to pick with this romanticism. You describe a thousand wonderful years of German Jewry. In large measure you view German Jewry as a model. But it ends in Auschwitz, Avrum. It leads to Auschwitz. Your yekke romanticism is understandable and attractive, but it lies.
 


„Die Ethnische Säuberung Palästinas" - vom israelischen Historiker Ilan Pappe --  Rezension von Ludwig Watzal (pdf) - Deutsch Ausgabe
 

'Ethnische Säuberung' in der Stunde der Wahrheit: - Die Gründungsväter des Staates Israels gingen über Leichen. - Eine Rezension des neusten Buches des israelischen Historikers Ilan Pappé -  Viktoria Waltz


Zu einem Buch über die „Die ethnische Säuberung  Palästinas" des israelische Historikers Ilan Pappe - Englische Ausgabe - Von Rupert Neudeck
 

American Jewish Committee: Wer nicht Zionist ist, ist Antisemit.