"Als wir - die Nachfolger der
jüdischen Propheten
- nach Palästina
zurückkehrten …wollte die
Mehrheit des jüdischen Volkes
eher von Hitler lernen als von
uns"
Martin Buber, to
a New York audience, Jewish
Newsletter, June 2, 1958.
. -
Zionismus
- Antizionismus
Antizionismus
ist nicht Antisemitismus -
realer Zionismus
ist Rassismus
"Also man
muss erst mal unterscheiden zwischen
Zionismus damals und Zionismus heute,
Zionismus auf dem rechten Flügel und
Zionismus auf dem linken Flügel. Wenn man
die Unterschiede beobachtet, dann ist jede
Art von Pauschalisierung von vorne herein
unwahr. Man kann aber sagen, dass es im
heutigen Zionismus Strömungen gibt, die
ethnozentrisch, sogar rassistisch sind, und
die man deswegen kritisieren darf. Aber man
muss sehr vorsichtig sein mit einem
Pauschalurteil über den Zionismus gleich
Rassismus, das ist selbstverständlich
unfundiert."
Moshe Zimmermann
"Wie jeder andere
Rassismus negiert
der Antisemitismus
(oder die Judenfeindlichkeit)
den Anderen
in seiner Identität
und in seiner
Existenz. Der
Jude ist, egal
was er tut,
egal was er
denkt, Hassobjekt
bis hin zur
Ausrottung,
nur weil er
Jude ist. Der
Antizionismus
hingegen ist
eine politische
Kritik an einer
politischen
Ideologie und
Bewegung; er
greift nicht
eine Menschengruppe
an, sondern
stellt eine
bestimmte Politik
in Frage. Wie
kommt man dann
dazu, die politischen
Ideen des Antizionismus
mit der rassistischen
Ideologie des
Antisemitismus
gleichzusetzen?
Eine europäische
Gruppe zionistischer
Intellektueller
hat die Lösung
gefunden, indem
sie das Unterbewusste
ins Spiel bringt
und ein Konzept
einführt, mit
dem man alles
beweisen kann:
nämlich das
der 'semantischen
Verschiebung'.
Wenn man den
Zionismus anklagt
oder auch Israel
kritisiert,
dann geht es
einem, manchmal
unbewusst, nicht
um die Politik
einer Regierung
(der Regierung
Sharon) oder
um den kolonialistischen
Charakter einer
politischen
Bewegung (des
Zionismus) oder,
mehr noch, den
institutionalisierten
Rassismus eines
Staates (Israel),
sondern um die
Juden." -
Michel Warschawski
-
Antizionismus
ist nicht Antisemitismus |
|
Zionismus
-
Antizionismus
|
Zitatsammlung
| Texte
zum
Rassismus
|
Praktizierter
Rassismus
„Wenn wir
einen Menschen damit belasten und
belästigen, dass er Antisemit wäre, wo er
nicht antisemitisch ist, wo er nur kritisch
ist, dann schießen wir uns ins Knie."
Avi Primor:
(ehem. israelischer Botschafter)
UN-Resolution 3379 "...Zionismus ist eine
Form des Rassismus" |
|
Texte auf diesen Seiten:
Zionismus = Rassimus- Zitate Warschawski - Antizionismus Antisemitismus Meron Benvenisti - schändliche Zionisten Lewan - Zionistische Ideologie Frage nach Gerechtigkeit S. Haver - Der zionistische Deal Rabkin - Juden lehnen Zionismus ab J. Brooks - Kolonialismus + Israel
Archiv -
Professor Israel Shahak
Zionist Frequently Asked
Questions
Zionist Quotes
|
INAMO Nr. 49:
Zionismus
Inhalt |
Zionismus
|
Antizionismus
„Jedes Mal, wenn
wir etwas tun, sagen
Sie, ein Amerikaner
würde dies und jenes tun
… ich will ihnen etwas
klar sagen: „Beunruhigen
sie sich nicht über den
amerikanischen Druck auf
Israel. Wir, das
jüdische Volk,
kontrollieren Amerika
und die Amerikaner
wissen es“
Israeli Prime
Minister, Ariel
Sharon, October
3, 2001, to
Shimon Peres, as
reported on Kol
Yisrael radio.
"Der
Zionismus ist eine politische und
keine religiöse Ideologie, die darauf
abzielt, die jüdische Frage in Europa
durch die Einwanderung in Palästina,
seine Kolonisierung und die Schaffung
eines jüdischen Staates zu lösen.
So haben seine Sprecher ihn immer
definiert, von Herzl bis Ben Gurion,
von Pinsker bis Jabotynski, die
die Konzepte der Kolonisierung (Hityashvut)
oder der Kolonien (Yishuv, Moshav)
nie in einem negativ wertenden Sinne
benutzt haben.
Quelle
Der Zionismus ist keine einheitliche
Ideologie,
sondern
Oberbegriff für alle erdenklichen
Arten von anarchistischen, syndikalistischen,
sozialistisch-kommunistischen über
orthodox-religiöse bis hin zu rechtsextremistischen
und rassistischen Weltanschauungen,
die von Abstammungsfragen Privilegien
und Diskriminierungen abhängig machen.
Viele
Zionisten verstanden sich als Befreiungsbewegung
und kämpften gegen die arabische
und britische Besetzung Palästinas.
Das
Unrechtspotential solcher "nationalen
Befreiungsbewegungen" und "Rückeroberer"
liegt darin, dass sich ihr Kampf
gegen Menschen richten kann, die
seit Generationen in der umkämpften
Region ebenfalls ihre Heimat sehen.
Quelle
Bis
zum Aufstieg des Nazismus hat die
überwältigende Mehrheit der Juden
weltweit den Zionismus verworfen,
sei es als Häresie (das war die
Position der großen Mehrheit der
Rabbiner und der religiösen Juden),
sei es als reaktionär (das war die
Position der jüdischen Arbeiterbewegung
in Osteuropa), sei es als anachronistisch
(so dachten die emanzipierten oder
assimilierten Juden in Mittel- und
Westeuropa). In diesem Sinne wurde
der Antizionismus immer als eine
politische Position unter anderen
verstanden, die dazu noch ungefähr
ein halbes Jahrhundert in der jüdischen
Welt hegemonial war.
Quelle
Der
Beitrag von Zeev Jabotinsky,
des wichtigsten Vertreters
des revisionistischen
Zionismus, ist in jeder
Hinsicht ehrlich, aber auch
entwaffnend, was die Ziele
dieser Ideologie betrifft.
Die damaligen Vertreter des
Zionismus hatten keinerlei
Probleme damit, die
kolonialistischen Absichten
des jüdischen Nationalismus
offen beim Namen zu nennen.
Wen heute zionistische
Politiker bestreiten, dass
Zionismus gleich
Kolonialismus ist, sollten
sie ihre Vorväter lesen, die
damit kein Problem hatten.
Auch war ihnen klar, dass
sich die einheimische
Bevölkerung, der das Land
gehörte, Widerstand gegen
diese fremde Landnahme
leisten würde. Damit sind
sie allen zionistischen
Eiferern in Israel, den USA
und in Deutschland weit
voraus, die sich eher in
Israelfahnen hüllen und
brüllend durch die Straßen
ziehen und für die
israelische und
amerikanische Besatzung
demonstrieren.
Jabotinsky hat in aller
Offenheit die zionistischen
Ziele benannt, nämlich eine
jüdische Mehrheit zu
erlangen. Störend dabei war
nur die arabische Mehrheit,
die sich keinerlei
Illusionen über die „guten
Absichten“ der Zionisten
machte, wie er offen zugab.
Sein Konzept, um die nicht
enden wollenden Widerstand
zu brechen oder in Schach zu
halten, war sein Konzept der
„Iron Wall“. Dieses Konzept
beruhte auf schierer
militärischer Überlegenheit,
quasi ein israelisches
Sparte bis an die Zähne mit
Atomwaffen und
High-Tech-Waffen aus den USA
bewaffnet. Dass sich der
Zionismus sich mit einer
acht Meter hohen und von
zwölf Meter hohen Wachtürmen
durchsetzen Schutzwall
gettoisieren würde, hatte
selbst der Realist
Jabotinsky nicht voraussehen
können.
Das zionistische
Kolonisierungsprojekt war
für Jabotinsky „moralisch“
und „gerecht“. Wie die
zionistische „Moralität“ in
Praxis aussah, widersprach
sie jedem Rechtsempfinden
und kolonialistisch,
rassistisch und elitär.
„If
homeless Jewry demands
Palestine for itself it is
"immoral" because it does
not suit the native
population. Such morality
may be accepted among
cannibals, but not in a
civilised world. The soil
does not belong to those who
possess land in excess but
to those who do not possess
any.” An diesem
Denken hat sich in Israel
bis heute nichts geändert.
Und denn ein Volk auf die
Idee kommen sollte, sich
diesem Anspruch zu
widersetzen, muss es mit
Gewalt zur Änderung seiner
Einstellung gezwungen
werden. Seit 1923 hat sich
im zionistischen Denken
nichts geändert. Den Gipfel
der zionistischen Moral
lieferte Jabotinsky gleich
mit: Wenn den Araber dies
alles nicht passen sollte,
ist es ihr Problem. Egal wie
brutal, rechtswidrig und
kolonialistisch sich der
Zionismus verhält, es ist
das Problem der Araber. Dies
ist die gleiche
Argumentation wie heute. Die
Zionisten rauben den
Palästinenser ihr Land, die
sich dagegen wehren, werden
dafür erschossen, aber es
ihr Verschulden, da der
Zionismus angeblich
moralisch ist und moralisch
handelt! Diese Ideologie hat
über das palästinensische
Volk nur Tod, Vertreibung
und Zerstörung gebracht.
http://www.informationclearinghouse.info/article14801.htm
Man kann ohne
Israel in seiner Existenz in Frage zu
stellen Antizionist sein. So rassistisch wie
sich der praktizierte Zionismus zeigt ist er
wie jeder andere Rassismus abzulehnen. Kein
erlittenes Unrecht legitimiert zu der
Gewalt, dem Unrecht, der Menschenverachtung
die die israelische Gesellschaft zur Zeit
unterstützt. "In einem Interview mit der
israelischen Tageszeitung Haaretz antworte
Burg darauf angesprochen, dass viele Leute
das Gefühl hätten, dass der frühere
Vorsitzende der Zionistischen Bewegung die
rote Linie überschritten hat und ein
Post-Zionist geworden sei: "Selbst als ich
der Vorsitzende der zionistischen Bewegung
war, war ich nicht in der Lage zu sagen, was
ein Zionist und was ein Post-Zionist ist.
Meine Weltanschauung erlaubt mir nicht, die
Orthodoxie zu akzeptieren, weder die
jüdische noch die zionistische. Falls
Zionismus deshalb heute Groß-Israel
bedeutet, dann bin ich nicht nur ein
Post-Zionist, sondern ein Anti-Zionist.
Falls Zionismus Netzarim und Kiryat-Arba
bedeutet, dann bin ich ein Anti-Zionist. Ich
akzeptiere nicht die Art von Zionismus, die
das Judentum mit all seiner wunderbaren
Schönheit nimmt und es in einen Kult von
Bäumen und Steinen verwandelt. Wenn ich
heute um mich schaue, dann habe ich das
Gefühl, dass Netzarim zu einem Altar, Gott
zu einem Moloch und unsere Kinder zu Opfern
geworden sind, menschliche Opfer eines
schrecklichen Götzendienstes.""
Quelle
Der
israelisch-palästinensische Konflikt
ist ein politischer Konflikt zwischen
einer kolonialen Bewegung und einer
nationalen Befreiungsbewegung. Der
Zionismus ist eine politische und
keine religiöse Ideologie, die darauf
abzielt, die jüdische Frage in Europa
durch die Einwanderung in Palästina,
seine Kolonisierung und die Schaffung
eines jüdischen Staates zu lösen.
So haben seine Sprecher ihn immer
definiert, von Herzl bis Ben Gurion,
von Pinsker bis Jabotynski, die
die Konzepte der Kolonisierung
(Hityashvut) oder der Kolonien
(Yishuv, Moshav) nie in einem negativ
wertenden Sinne benutzt haben.
Bis zum Aufstieg des Nazismus hat
die überwältigende Mehrheit der
Juden weltweit den Zionismus verworfen,
sei es als Häresie (das war die
Position der großen Mehrheit der
Rabbiner und der religiösen Juden),
sei es als reaktionär (das war die
Position der jüdischen Arbeiterbewegung
in Osteuropa), sei es als anachronistisch
(so dachten die emanzipierten oder
assimilierten Juden in Mittel- und
Westeuropa). In diesem Sinne
wurde der Antizionismus immer als
eine politische Position unter anderen
verstanden, die dazu noch ungefähr
ein halbes Jahrhundert in der jüdischen
Welt hegemonial war. Erst seit etwa
dreißig Jahren gibt es eine breite
Kampagne, die mit unleugbarem Erfolg
versucht, nicht zur Kontroverse
über die politische Sinnhaftigkeit
des Zionismus beizutragen, zur Analyse
seiner Dynamik und seiner politischen
und moralischen Implikationen, sondern
den Antizionismus zu delegitimieren,
indem er ihn mit Antisemitismus
gleichsetzt.
Quelle
Merkwürdiges
findet sich so bei der Bundeszentrale
für politische Bildung, dort wo
Aufklärung das oberste Gebot sein
sollte diffamiert man Antizionisten
als Antisemiten: "Die Wirkungen
dieser Diffamierung, die Antizionismus
zu einer Spielart des Antisemitismus
machte, sind immer noch zu spüren."
Quelle
Beim Zionismus handelt es sich um
die rassistische Variante des jüdischen
Nationalismus, der alle Nichtjuden
als Bürger minderen Rechts behandelt,
wie an der Unterdrückung und Diskriminierung
der israelischen Palästinenser in
Israel und den Palästinensern in
den von Israel besetzten Gebieten
sehen kann. "Es lebe der Rassismus...."
»Die
zionistische Ideologie widerspricht
jüdischer Kultur« -
Antisemitismus
hat sozialen Charakter und beruht auf
Konkurrenzdenken. Ein Gespräch mit Alfredo
Bauer. Der Schriftsteller Alfredo Bauer,
geboren 1924, lebt in Argentinien, kommt
ursprünglich aus Österreich und hat
jüdische Vorfahren. Seine Familie floh
vor den deutschen Faschisten ins südamerikanische
Exil.
Weitere Seiten:
Zionismus = Rassimus- Zitate Warschawski - Antizionismus Antisemitismus Meron Benvenisti - schändliche Zionisten Lewan - Zionistische Ideologie Frage nach Gerechtigkeit S. Haver - Der zionistische Deal Rabkin - Juden lehnen Zionismus ab J. Brooks - Kolonialismus + Israel
Siehe
auch die
Sonderseite zum Thema: Antisemitismus
+ seine
Instrumentalisierung
Siehe auch die Sonderseite zum Thema:
Israellobby
|
Weblinks
und
Texte
|
|
|
Charta des Internationalen
Jüdischen Anti-Zionistischen Netzwerks (IJSN)
- (Oktober 2008) - Wir sind ein internationales
Netzwerk von Juden, die kompromisslos dem Kampf für
menschliche Emanzipation verpflichtet sind, wovon
die Befreiung des palästinensischen Volkes und
Landes ein untrennbarer Teil ist. Unser Engagement
gilt dem Abbau der israelischen Apartheid, der
Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und der
Beendigung der israelischen Kolonisation des
historischen Palästina. Von Polen bis Irak, von
Argentinien bis Südafrika, von Brooklyn bis
Mississippi haben Juden ihre Suche nach
Gerechtigkeit und ihr Verlangen nach einer
gerechteren Welt aufgenommen, indem sie am Kampf
anderer teilnahmen. Juden nahmen prominent teil im
Kampf der Arbeiter in der Zeit der Depression, in
der Bürgerrechtsbewegung, im Kampf gegen die
südafrikanische Apartheid, im Kampf gegen Faschismus
in Europa und in vielen anderen Bewegungen für
sozialen und politischen Wandel. Des Staates Israel
historische und andauernde ethnische Säuberung des
palästinensischen Volkes und Land widerspricht dem
und verrät diese lange Geschichte jüdischer
Teilnahme an kollektiven Befreiungskämpfen. |
|
Kolonialer Zionismus
-
Zeev Sternhell -
Seit 30 Jahren sind die Siedlungen für mich ein
destruktives Phänomen, das hinter Israels Zukunft
ein großes Fragezeichen setzt. Tatsächlich ist das
Siedlungsunterfangen ein ideologisches, politisches
und soziales Phänomen, dem es gelungen ist, ein
Zwittergebilde zu schaffen: den kolonialen
Zionismus. Es gab schon mehrere Variationen von
Zionismus: den allgemeinen, den revisionistischen,
den sozialistischen – mit oder ohne
Anführungsstriche . Nun haben wir auch den
kolonialen Zionismus, der sich auf ethnische und
religiöse Ungleichheit gründet, ein Zionismus, der
sich selbst als exklusiver Abgesandter der jüdischen
Geschichte sieht. Das göttliche Versprechen und
nicht die natürlichen Menschenrechte von Freiheit,
Unabhängigkeit und Selbstverwaltung sind in seinen
Augen der einzige Ursprung für die Rechtmäßigkeit
der Rückkehr der Juden ins Land Israel. Nach diesem
Verständnis gehört >>> |
|
Judentum
und Zionismus, wie auch Antisemitismus und Antizionismus
sind total verschiedene Begriffe - Versuch einer dringend
nötigen Begriffsbestimmung
-
Dr. Hajo G. Meyer -
PHILOSOPHISCHES ZUM NACHDENKEN: Früher war ein Antisemit jemand, DER Juden nicht mochte.
Heute ist ein Antisemit jemand DEN bestimmte JUDEN nicht
mögen. 1. Rein
logische Argumente für die Unterschiede - •
Nicht jeder Jude ist Zionist.
- Der
Terminus Jude ist genauso vieldeutig wie der Terminus
Christ. Er kann einen Katholiken wie auch einen
Protestanten oder einen Griechisch-Orthodoxen usw. usw.
andeuten. Im Gegensatz hierzu ist der heutzutage reell
existierende politische Zionismus
beinah monolithisch eindeutig definiert. Sein Ziel ist eine
so große wie mögliche Oberfläche in Palästina zu
beherrschen mit einer Mindestzahl darauf lebender
Palästinenser. Der Zionismus ist also eine politische
Meinung die zu politischen Handlungen führt die
man ändern kann. Der Staat Israel und seine Politik stellt die heutige
politische Realisierung der zionistischen Ideologie dar,
einer Ideologie, der eine ziemlich schnell wachsende Zahl
von Juden in der Welt durchaus nicht (mehr) anhängen. Da
also viele jetzt lebende Juden durchaus keine Zionisten sind
oder gar Anti-Zionisten folgt aus einfachster Logik dass
Antizionismus durchaus nicht mit Antisemitismus
gleichgestellt werden kann. Denn, wie wir weiter unten
ausführen werden, ist beim klassischen Antisemitismus
jegliche Äußerung in Worten oder Taten eines Juden von
sich aus schon schlecht weil sie von einem Juden
kommen. In scharfem Kontrast hiermit ist ein Antizionist
gegen die politischen Absichten und Taten des Staates
Israel, der die politische Realisation des politischen
Zionismus darstellt. Noch deutlicher wird der logische
Fehler einer Gleichstellung von Anti-Zionismus mit
Antisemitismus wenn man sich bewusst wird, dass nicht alle
Zionisten Juden sind. >>> |
Etwas
über Terroristen und Terror -
Vor 100 Jahren (29.1.1907)
, 1907, wurde „Yair“ Avraham Stern geboren,
vor 65 Jahren, 1942, wurde er ermordet.
Was
tut die politische Klasse in diesem Fall? Sie
zieht eine historisch-kritische Bilanz. Falsch.
Sie veranstaltet eine nostalgische Feier.
Falsch. Sie bemüht sich mit der Weißwaschung
der militanten Rechten und nimmt sie auf in
den Heldenhimmel der Nation. Richtig. Die „Special
Knesset session for Stern“, die Ehrung Sterns,
wurde genau einen Tag vor der Herausgabe des
Winograd-Berichtes, am 29.01.2008, zelebriert.
-
„Yair“
Avraham Stern, Lehi und der Terrorismus
- Von Norbert Mattes - Quelle
-
INAMO Nr. 53, Frühjahr 2008. -
Aryeh Eldad, Mitglied
der Knesset (MK), war mit dem Organisieren der
„Ehrung“ des Gründers der Lehi – die von den
Briten auch Stern Gang genannt wurde –, Avraham
Stern, beauftragt. Eldad ist Brigadegeneral
in Reserve, sein Vater, Dr. Israel Eldad, war
nach der Ermordung Sterns 1942 im Führungstriumvirat
der Lehi. Unter den Teilnehmern der Knessetfeier
befanden sich Ehud Olmert (PM und Kadima-Mitglied),
Benjamin Netanyahu (Likud), MK Rabbi Avraham
Ravitz (Vereinigtes Thora Judentum, er selbst
war noch Mitglied der Lehi, MK Limor Livnat
(Likud), sein Vater war Untergrundkämpfer, MK
Yitzhak Ben-Yisrael (Kadima), dessen beide Eltern
bei der Lehi waren, und weitere Mitglieder des
Likud, Kadima und Vereinigtes Tora Judentum
(Koalition aus Agudat Yisrael und Degel haTora)
>>>
Inamo >>> |
|
Etwas über Terroristen und Terror - Ein Blick in die Geschichte: Völkischer Ordensstaat Israel - Marion Gräfin Dönhoff - (...) Der Befehlshaber der Irgun Zvai Leumi, Beigin, hatte bereits am Tage nach der Errichtung des Staates Israel erklärt, die Irgun würde bis zum letzten Mann dafür kämpfen, daß die alte heilige jüdische Stadt Jerusalem zur Hauptstadt des Staates Israel würde. Und dio sehr viel radikalere Stern-Gruppe hat offiziell erklärt, daß sie, wenn die Regierung in Tel Aviv sich auf irgendwelche Kompromisse in der Einwanderungsfrage einließe, die Offiziere, und Vertreter der UNO in der gleichen Weise bekämpfen werde wie seinerzeit die englische Besatzungsmacht — das heißt mit Mord und Terror. Diesem finsteren Gelöbnis der Stern-Anhänger ist nun Graf Bernadotte zum Opfer gefallen. Abraham Stern, der Gründer dieser terroristischen Organisation, war eigentlich ein Dichter und diese seltsame Tatsache erklärt vielleicht auch die merkwürdige Zwiegesiditigkeit dieser Gruppe: jene Mischung von Romantik and Brutalität, von religiösem Ethos und politischer Zweckmäßigkeit, von Zynismus und „völkischem" Idealismus. All das kennen wir in Deutschland zur Genüge aus der Zeit der Fememorde bis zu den' Ordensburgen Adolf Hitlers. „Wir sind schlichte menschliche Wesen, die um der Wahrheit willen töten und die für diese Wahrheit selber sterben. Wir sind das nationale Gewissen, auserwählt, um über der Reinhaltung der Lehre zu wachen." Dieses Bekenntnis stammt nicht von einem Ordensjunker, sondern von einem Führer der Stern-Gruppe, den ein Berichterstatter mit den Worten schildert: „Er sprach über den. Mord als Institution in einem sanften und zugleich leidenschaftlichen Ton, so wie ein junger und eifriger Priester von den Sakramenten spricht." Man darf dabei nicht vergessen, daß die jüdischen Terrororganisationen keineswegs ein geheimnisvolles Untergrunddasein führen, sondern daß sie gewissermaßen am offiziellen Staatsleben teilnehmen, ihre eigene Presse haben und die meisten Führer jedermann bekannt sind. Die Irgun Zvai Leumi hat sich überdies, nachdem ein Teil ihrer Organisation von der Armee übernommen wurde, soeben mit den Revisionisten zusammengetan, der extrem rechtsgerichteten Oppositionspartei, die auch das Gebiet jenseits des Jordans (Transjordanien) für den Staat Israel beansprucht. Auf diese Weise wird nun vermutlich der Geist der Irgun auch in die politischen Parteien hineingetragen und» die Bürger dieses Staates, die ohnehin krankhafter Nationalismus erfüllt, werden wahrscheinlich zu immer abwegigeren Handlungen veranlaßt werden. >>> |
|
INAMO Nr. 49:
Zionismus
Inhalt |
Bis zum heutigen Tag prägen drei
grundlegende Mythen die israelische Kultur. Das ist
erstens die „Negation des Exils“ (sheilat ha-galut),
zweitens die „Rückkehr ins Land Israel“ (ha-shiva
le-Eretz-Yisrael) und drittens die „Rückkehr in die
Geschichte“ (ha-shiva la-historia). Sie sind alle
unauflöslich mit der Selbstdarstellung
(master-narrative) des Zionismus verbunden. Genau
diese Darstellung erklärt, so Gabriel Piterberg, „wie
wir dorthin kamen, wo wir jetzt sind und in welche
Richtung wir uns in Zukunft entwickeln sollen.“ -
Die Tilgung der
Erinnerung
-
von Gabriel Piterberg - Die
Negation des Exils stellt eine Verbindung her zwischen
einer weit zurückliegenden Vergangenheit, in der es
einmal eine jüdische Souveränität über das Land Israel
gegeben hat und einer Gegenwart, in der diese
Souveränität durch die Wiederansiedlung Palästinas
erneut hergestellt wird. Zwischen diesen beiden Perioden
liegt eine nicht näher bestimmte Zwischenzeit. Alle
Zionisten sind sich einig darin, dass die Zeit des Exils
ausschließlich negativ
zu betrachten ist. Das
geschieht zwar mit unterschiedlichen Abstufungen, aber
es entspringt einer nicht weiter hinterfragten
Voraussetzung: nämlich dass die Juden schon immer (seit
undenklichen Zeiten) eine Territorialnation darstellten.
>>> |
|
Ausnahmeregeln für Israel - Kunt Mellenthin - Das »Europäische Beobachtungszentrum von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit« hat im Januar 2005 eine Definition für Antisemitismus abgegeben. Nun könnte das unausgereifte Papier zum Maßstab praktischer Politik gemacht werden. Der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder hat das erstaunliche Talent, scheinbar bekannten Begriffen einen völlig neuen Inhalt zu geben. Am 23. Juni tauchte er in einer Sendung von Report München auf und erzählte: »Dann gibt es die zweite Holocaust-Leugnung. Das sind Leute, die behaupten, daß Ahmadinedschads Politik für Israel keine Gefahr darstellt. Das heißt, die einigen wenigen leugnen den Holocaust, der passiert ist, und die nächsten bestreiten, daß es im Nahen Osten demnächst einen Holocaust geben könnte. Nach meinem Dafürhalten sind die zweiten viel gefährlicher. Das sind die Antisemiten des 21. Jahrhunderts.« An dieser Konstruktion stimmt rein gar nichts. >>> |
|
|
|
Zionistische Propaganda leicht gemacht - Die Weltunion jüdischer Studenten / World Union of Jewish Students hat 2002 eine „Anleitung zum Eintreten für Israel“ herausgegeben, verfaßt von J. Blume und A. Benjamin mit dem Namen "Hasbara Handbook". Das Ivrith-Substantiv Hasbara bedeutet "Erklären, Aufklären, Erläutern, (polit.) Propaganda".
Das Werk mit dem Untertitel „Promoting Israel on Campus“ lasse „allen Schattierungen von berechtigten zionistischen Meinungen Raum.“
Auszüge im html-Format finden sich beim Zionism and Israel Information Center, das ganze Werk steht als .pdf-Datei bei Middle-East-Info, einem Internetauftritt mit sehenswert martialischem Intro, das von einer Karte des Greater Middle East ausgeht, dem US-amerikanischen Etappenziel auf dem Weg zur Weltherrschaft; und mittendrin liegt das winzige Israel.
Source Watch, eine antizionistische Seite, hat sieben Empfehlungen aus dem Hasbara Handbook herausgestellt:
- Den Gegner herabsetzend bezeichnen
- Die eigene Sache mit positiv besetzten Begriffen belegen, wie "Freiheit" oder "Zivilisation", um ihr ein positives Image zu verleihen
- Übertragung nutzen – zum Beispiel könne ein Redner vor der Flagge der Vereinten Nationen sprechen, um eine positive Assoziation zu wecken
- Gewährsleute, die Ansehen genießen, für die eigene Sache gewinnen
- Einen „wie du und ich“ sprechen lassen
- Angst machen
- Den Bandwagon-Effekt ausspielen: "Die große Mehrzahl / die Nation steht auf unserer Seite."
mehr bei Thomas Emanuel Steinberg >>>
|
Zionismus und Faschismus
Original Titel: The Zionism in the Age of the Dictators
von Lenni Brenner, übersetzt von Verena Gajewski
Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten >>
Was glauben Sie, wer es war, der im März 1912 vor Publikum in Berlin sagte, dass „jedes Land nur eine begrenzte Anzahl von Juden aufnehmen könne, wenn es keine „Magenbeschwerden“ haben wolle. Und „Deutschland habe bereits zu viele Juden“? Nein, es war nicht Adolf Hitler, sondern Chaim Weizmann, der spätere Präsident der Zionistischen Weltorganisation und erste Präsident Israels. Und was glauben Sie, wo Sie folgende Erklärung finden, die ursprünglich im Jahr 1917 entstand, aber erst 1936 veröffentlicht wurde: „Der Jude ist eine Karikatur des normalen, natürlichen Menschen, sowohl physisch als auch geistig. Als Individuum in der Gesellschaft rebelliert er ständig und streift den Harnisch sozialer Verpflichtungen ab, kennt weder Ordnung noch Disziplin“?
Nein, das stand nicht in „Der Stürmer“, sondern im Organ der zionistischen Jugendorganisation „Hashomer Hatzair“. Wie anhand der oben angeführten Zitate sichtbar wird, hat der Zionismus den Selbsthass der Juden in der Diaspora noch angestachelt und ihn für seine Zwecke ausgenutzt, indem man zunächst von der Annahme ausging, dass der Antisemitismus ein nicht zu verhinderndes Phänomen ist und dass er, solange er sich gegen Juden außerhalb des Landes Israel richtet, in gewisser Weise sogar gerechtfertigt ist.
Es stimmt zwar, dass nur ein ganz kleiner, extrem fanatischer Teil der Zionisten soweit ging, 1941 den Nazis anzubieten, auf deutscher Seite in den Krieg einzutreten, da man hoffte, auf diese Weise die Errichtung des „historischen Judenstaates auf nationaler und totalitärer Grundlage, der in einem Vertragsverhältnis mit dem Deutschen Reich stünde“, erreichen zu können. Unglücklicherweise entschied sich Schamir [der ehemalige Premierminister Israels] dafür, sich eben die
|
|
|
|
Zionist Ideology and Propaganda: In Israel, America, and Germany - Kenneth Lewan - When we see how Zionist ideology is used and the purposes it serves in Israel, America and Germany, we can obtain a better understanding of the deplorable situation in each case and perhaps some improvements. |
|
Abraham Burg nennt Israel ein "zionistisches Ghetto". - Susanne Knaul - Burg ist einer der umstrittensten und meistgehassten Querdenker im Land. Es rührt ihn nicht. Mit sich selbst im Reinen sein, darum geht es Burg. An seinem 60. Geburtstag sei Israel "viel mehr ein Holocaust-Staat als drei Jahre nach Öffnung der Tore der Nazi-Todesfabriken", heißt es in seinem Buch "Hitler besiegen", das gerade erschienen ist. Darin greift er sein Land mass iv an. Er, als Chef der Jewish Agency einst verantwortlich für die massenhafte Einwanderung jüdischer GUS-Bürger, fordert nun die Abschaffung des Rückkehrrechts für Juden. Denn das sei ein Spiegelbild der rassistischen Politik Hitlers gegenüber den Juden. Der religiöse und linke 53-Jährige rechnet ab mit dem "zionistischen Ghetto" Israel, das von einem "paranoiden Verfolgungswahn" getrieben sei. Burg provoziert gezielt, er will Kontroversen auslösen. Und seine Kritiker reagieren scharf. Dennoch spricht er aus, was viele, die in diesem Land leben, empfinden >>>
Das Interview:
Teil 1 - Zionismus
Teil 2 - Israel heute
Teil 3 - Universalismus und
Exil
Teil 4 - Privates und
Politisches |
|
Self-help for self-haters
- Seth Freedman - The
Guardian - Though my
detractors often claim
otherwise, I see myself as
anything but a "self-hating
Jew", and the more vocal I
am in my criticism of the
Israeli government`s crimes,
the more credence I give
that claim. I passionately
love my religion, and just
as fervently defend its
teachings to the hilt when
it comes to how to treat our
fellow man. That Zionism has
come along, hijacked Jewish
doctrines, and twisted them
to form part of an all-out
supremacist movement is not
something I can swallow if I
want to stay loyal to the
true values of Judaism. |
|
Zionist plunder and the
Judaic Bible - Gilad Atzmon
- 5 April 2008 -
Gilad Atzmon argues that the
“Jewish nationalist project
that is supported by the
vast majority of Jewish
institutions around the
world is an attempt to rob
the indigenous Palestinians
in line with a cultural and
religious heritage that is
overwhelmingly documented in
the Judaic Bible”.
It has become common among
rabid Zionists and notorious
Islamophobes to quote some
isolated and mistranslated
verses from the Qur’an for
the purpose of collectively
libelling Muslims and
presenting Islam as a
regressive and violent
belief system. Needless to say, so
far these recurring attempts
have been futile if not
actually counter-effective.
Not a single Western
politician, Zionist
campaigner or
neo-conservative think tank
has managed to establish a
comprehensive case against
Islam. |
|
Videodokumentation-
Radikale Zionisten im Heiligen Land
-
Eine Discovery Channel Doku über
radikale jüdische Siedler für die
die Vertreibung der Palästinenser
nur der erste Schritt auf dem Weg
zum jüdischen Gottesstaat von Syrien
bis Ägypten ist.
|
|
Das Judentum wird von Israel
für seine Expansionszwecke
missbraucht
-
Prof. Rolf Verleger nimmt
kein Blatt vor den Mund - Am
1. März 2008 hat Prof.
Verleger,
Direktoriumsmitglied im
Zentralrat der Juden in
Deutschland, in der
evangelischen Akademie
Hofgeismar einen Vortrag
über das Thema „Zionismus
und Judentum“ gehalten.
Hakam Abdel-Hadi führte mit
ihm anschließend folgendes
Interview:
Frage: Herr Prof. Verleger,
Sie sind ein Deutscher und
bekennender Jude. Israel
erhebt den Anspruch, das
Zentrum des Judentums zu
sein. Sehen Sie einen
Widerspruch zwischen der
Politik Israels und der
Ethik des Judentums?
Antwort: Das sind nicht
automatisch dieselben Dinge.
Jude-Sein, das ist meine
Heimat. Als Jude bin ich
geboren. Im Judentum und in
den jüdischen Traditionen
bin ich aufgewachsen. Meine
räumliche Heimat ist
Deutschland. Da gibt es halt
den Staat Israel; der ist
das wichtige gemeinsame
Projekt des Judentums und
beansprucht für das Judentum
als Ganzes zu sprechen,
sodass wir als Juden in
Deutschland auch in die
Verantwortung dafür genommen
werden. Israel ist also
nicht meine Heimat und nicht
Teil meiner Identität,
sondern unser Projekt und
mir passt nicht die
Richtung, in die dieses
Projekt läuft. Das Judentum
ist >>> |
|
Genie gegen Wahnsinn
- T. E. Steinberg - Die
israelische Regierung und
das israelische Parlament
feierten Avraham Stern, der
vor gut 100 Jahren geboren
wurde -
Albert
Einstein wurde 1948 um eine
Spende für den
Serienattentäter Stern und
seine Gruppe gebeten. Die
ebenfalls terroristische
Irgun-Gruppe hatte unter
anderm 1946 im Jerusalemer
King-David-Hotel 91 Leute,
Briten, Araber und Juden,
umgebracht.
Einstein antwortete mit
diesem Brief:
>>>
Sehr geehrter Herr Rifkin,
falls eine wahre und
endgültige Katastrophe in
Palästina über uns kommen
sollte, dann wären dafür
erstens die Briten
verantwortlich, und zweitens
die terroristischen
Organisationen aus unseren
eigenen Reihen.
Ich bin nicht bereit,
jemanden zu treffen, der mit
diesen fehlgeleiteten und
kriminellen Leuten in
Verbindung steht.
Mit freundlichen Grüßen,
Albert Einstein.
T:I:S, 3. Februar 2008. Dank
an Claudia Karas
|
|
Despotie oder Demokratie
- Moshe
Zimmermann - Der
Konflikt geht an die
Wurzeln: Israel versucht
den Spagat zwischen
jüdischer Identität und
freiheitlichem Staat.
Sind kollektive Rechte
für Minderheiten mit der
Anerkennung der
Hegemonie einer
ethnischen Gruppe
möglich? |
|
Micha Brumlik - Kritik des Zionismus - Rezension von
Dr. Ludwig Watzal
- Der Zionismus ist in den vergangenen
Jahren wieder ins Zentrum der Kritik gerückt. Die
zionistische Ideologie wird von fast allen seriösen
Kritikern als das zentrale Hindernis auf dem Weg zum Frieden
mit den Palästinensern angesehen. Sie präsentieren dafür
unzählige überzeugende Argumente, die nicht einfach von der
Hand zu weisen sind. Micha Brumlik geht es nicht um diese
fundamentale Kritik, und er setzt sich auch nicht mit diesen
Thesen auseinander, sondern hält nur die Kritik am so
genannten „staatsbildenden Zionismus“ als eine
ernstzunehmende... >>> |
|
Ludwig
Watzal - Avraham Burg
spricht von Nitroglyzerin
-
ISRAEL -
Ein Insider aus der Elite
des Landes stellt die zionistischen
Glaubenssätze in Frage -
Die politische Elite Israels
sieht sich in diesen Tagen
einmal mehr in ihrer Auffassung
bestärkt, dass Hamas-Islamisten
Israel zerstören wollten.
Kommt stattdessen die Bedrohung
nicht auch aus den eigenen
Reihen? Dass es sich um
keine abwegige Frage handelt,
legt ein Interview mit Avraham
Burg, ehemals Sprecher der
Knesset und Vorsitzender
der Jewish Agency, nahe.
Ari Shavit vom liberalen
israelischen Blatt Haaretz
sprach Mitte des Monats
mit Burg über dessen Buch
Defeating Hitler und hörte
Aussagen, die man sonst
nur von "Antizionisten"
erwartet.
|
|
Book
Review: "Overcoming Zionism"
Raymond Deane
Born in 1936 in Brooklyn of Ukrainian
Jewish parents, Joel Kovel is the author
of 10 books and over 100 articles. He
practiced psychiatry and psychoanalysis
for 24 years, abandoning them in the
mid-1980s partly because of
dissatisfaction with the US health care
system and partly because of his
intensified and multifarious political
activism on the left. Describing himself
as an "eco-socialist," in 1998 he was
the Green party candidate for Senator
from New York and two years later sought
that party's Presidential nomination,
losing out to Ralph Nader. Since 2003 he
has been Editor-in-Chief of the
quarterly journal, Capitalism Nature
Socialism. >>>
|
Die
Herren des Landes. -
Israel und die Siedlerbewegung seit 1967
Idith Zertal, Akiva Eldar
Deutsche Verlags-Anstalt, München
2007
ISBN 3421042683
Israel hat den
Sechstagekrieg am siebten Tag verloren - Die
Autoren schildern die komplexe Beziehung
zwischen dem Staat Israel und den jüdischen
Siedlern. Sie eröffnen erstmals einen spannenden
Blick ins Innere dieser Bewegung, aber auch in
die israelische Gesellschaft selbst und zeigen,
wie Regierung und Siedler sich über vierzig
Jahre gegenseitig instrumentalisierten. Was mit
ein paar Häusern in den Bergen Judäas begann,
ist heute ein riesiges Netz von Siedlungen.
Diese stellen nicht nur eine ständige
Provokation für die palästinensische Bevölkerung
dar, sie sind eines der größten Hindernisse auf
dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen
Osten.
Leseprobe:
|
|
A
Threat From Within.
- Avraham Burg, sein neues Buch
und der Zionismus
-
Ludwig Watzal
Avraham Burg: Defining Israel
as a Jewish state is the key to
its end
Leaving the Zionist ghetto
(Avraham Burg interview) - Ari Shavit
- Haaretz - [Burg:] "Herzl`s Zionism
can`t work anymore. To define the
State of Israel as a Jewish state
is the key to its end. A Jewish
state is explosive. It`s dynamite.
We have to leave Herzl behind and
move to Ahad Ha`am."
Leaving the Zionist ghetto
(cont.) -
I have a bone to
pick with this romanticism. You
describe a thousand wonderful years
of German Jewry. In large measure
you view German Jewry as a model.
But it ends in Auschwitz, Avrum.
It leads to Auschwitz. Your yekke
romanticism is understandable and
attractive, but it lies.
|
|
„Die Ethnische
Säuberung Palästinas" - vom israelischen
Historiker Ilan
Pappe
--
Rezension von Ludwig
Watzal (pdf) - Deutsch Ausgabe
'Ethnische
Säuberung' in der Stunde der
Wahrheit: - Die Gründungsväter
des Staates Israels gingen über
Leichen. - Eine Rezension
des neusten Buches des
israelischen Historikers Ilan
Pappé - Viktoria Waltz
Zu einem Buch über
die „Die ethnische
Säuberung Palästinas"
des israelische
Historikers Ilan Pappe -
Englische Ausgabe
-
Von Rupert Neudeck
|
|
American Jewish Committee:
Wer nicht Zionist ist, ist
Antisemit.
| | | |