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Udo Ulfkotte und Pax Europa

 

Endlich ist es soweit: Deutschland bekommt laut Spiegel-online seine erste neokonservative, hsnz und gar nicht islamfreundliche Partei. Parteigründer soll der Ex-FAZ-Redakteur Udo Ulfkotte sein, der sich als islamfeindlicher Journalist schon einen berühmt-berüchtigten Namen erschrieben hat. Wird nicht seine Nähe zu den Geheimdiensten von anderen Quellen als notorisch beschrieben? Warum haben sich FAZ und Ulfkotte überhaupt getrennt? War der konservativ-liberalen FAZ der stramm konservative Ulfkotte vielleicht zu extremistisch? Der Journalist sollte erst einmal die Hintergründer für diese Trennung öffentlich machen. Sind sie vielleicht peinlich für ihn? Oder für die FAZ? Die Fragen werden gestellt werden, sobald er sich als Politiker der Öffentlichkeit stellt.

 

Die Biedermänner der Bürgerlichkeit wollen nun eine antiislamische Partei gründen. Wollen sie den Rassismus der Schmuddelpartien wie DVU von Frey, NPD von Voigt oder den Reps endlich in der Berliner Republik salonfähig machen? Die Vorstufe  zur Partei ist sein Verein "Pax Europa".

Er wehrt sich gegen Sonderrechte für Muslime. Nirgendwo ist bisher bekannt, das es solche gibt, außer in der Vorstellung des Journalisten Ulfkotte, der schon lange die Seriosität seines Metiers verlassen zu haben scheint.

 

Wie könnte es auch anders sein, diese zukünftige neo-rassistische Partei sieht sich natürlich in der "christlich-jüdischen Tradition" stehend. Ulkotte wird alle Islamophoben, Antisemiten und Rassisten bürgerlichen Zuschnitts in seiner Partei versammeln, denen die DVU, NPD und Reps nicht fein genug waren. 

Empfohlen seinen ihm der Ex-CDU-Abgeordnete Martin Hohmann, der Islamophobist Henryk M. Broder und als Generalsekretär Stefan Herre von der Rassiten-Website "politically incorrect", die der Journalist Ulfkotte kennen müsste.

Weitere in der "christlich-jüdischen Tradition" stehende Islamophobe finden sich garantiert im Zentralrat der Juden, der CDU und CSU, der SPD und der FDP, denen der verhaltene Rassismus zu appeasementhaft erscheint.

Zurecht behauptet die "Islamexpertin" und CDU-Abgeordnete Kristina Köhler, das diese Themen und Haltung in der CDU "bestens aufgehoben" seien. Wer wollte da widersprechen.

Eins ist sicher und zu hoffen, Ulfkotte und seine neue Partei werden nach Gründung mächtigen Gegenwind verspüren. Insallah.

 

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