Palästina Portal              Irak               Iran             Das neue Imperium             Kritik - Honestly Concerned         "best of" Henryk Broder            Islamophobie                Glaube                   Arendt Art

       
 

 Das Nahostportal  -  Für einen gerechten  Frieden im Nahen Osten  -  einen freien + unabhängigen Palästinenserstaat - ein Israel in Grenzen

Das Palästina Portal

Nach oben
Texte 9
Texte 8
Texte 7
Texte 6
Texte 5
Texte 4
Texte 3
Texte 2
Texte 1
Anis Hamadeh - Kolumne
Ursache und Wirkung
Besonders Lesenswert

Werbung - Sollten sie einen unpassende Link sehen,, bitte ich um eine  e mail
 

 

 

Free Gaza - Free Palestina

 

 

Liebe Freunde in der Ferne                                                                 Dezember 2006

 

Wahnsinn

oder

Frieden, Zukunft und Sicherheit - Fremdwoerter in Palaestina

 

 

Der Wahnsinn und die  Angst vor dem Bruderkrieg, die wir zur Zeit in Palaestina erleben, hat keine Worte mehr, in die ich sie kleiden kann.  Machtkaempfe werden auf offener Strasse ausgefuehrt. Wenn uns nicht die  israelischen Soldaten erschiessen, dann tun wir es selber, was fuer eine Ironie. Und nach dem Motto, wenn zwei sich streiten, hat der dritte Ruh’, schaut Israel auf uns und sagt sich, endlich haben wir sie soweit gebracht.

 

Seit bald vierzig Jahren weiss niemand in Palaestina wie  Frieden aussieht.

Man kennt nur das Leben unter Besatzung mit hunderten von Militaergesetzen und Strassensperren, die das taegliche Leben einschraenken.

Meine Kinder sind in der ersten und zweiten Intifada gross geworden.

Wenn sie von Ihrer Kindheit erzaehlen wuerden, sie haetten nicht viele schoene Ereignisse zu berichten.

Ihre Kindheit ist ueberschattet von Angst vor Soldaten, Panzern, Schuessen und  Raketenangriffen.

Angst um das eigene Leben (Beit Jala war mehr als eineinhalb Jahre unter taeglichem  Beschuss) hat ihr Leben gepraegt.

Da ich die ersten zwanzig Jahre meines Lebens in Deutschland verbracht habe, in einem Land, wo Kinder wie Kinder aufwachsen, kann ich ihnen erzaehlen von Spielplaetzen, Schwimmbaedern und Ausfluegen, sozusagen von all dem, was mit Kindheit zu tun hat.

 

Einmal fragte mich mein Sohn, was ist Zukunft? Ist das etwas, was man hat, wenn man alt wird?  Nein, sagte ich zu ihm, Zukunft ist etwas, was jeder Mensch hat.

Doch wie sieht Zukunft aus, fragte er weiter. Gibt es so etwas auch in Palaestina?

Die Zukunft in Palaestina ist weder sehbar, noch fuehlbar, geschweige denn greifbar.

Die bunten  Zukunftstraeume unserer Kinder prallen ab am grauen Beton der neun Meter hohen Gethomauer, die man um Bethlehem herum gebaut hat.

Eine Generation waechst auf ohne Vertrauen in die Zukunft, ohne Sicherheit und ohne Perspektive.

 

Bald ist Weihnachten.

Die Welt schaut auf Bethlehem, auf dieses kleine Kind, das geboren wurde, um Frieden, Zukunft und Sicherheit in diese Welt zu bringen.

Jeder einzelne von uns ist verantwortlich, mit zu helfen, dass diese Begriffe keine Fremdwoerter bleiben, in Palaestina und  nirgendwo.

Ich wuensche Euch allen ein gesegenetes Fest und ein Neues Jahr, voller Gesundheit und Kraft.

Moege es ein Jahr des Friedens werden.

Salam

 

Faten Mukarker

 

 

Pressetext - Bischöfe als Retter für Bethlehem
 

 

Pfarrer Roland Breitenbach fordert auf den Internetseiten seiner Gemeinde Schweinfurt, St. Michael (www.stmichael.de) die 27 deutschen Bischöfe eindringlich auf, im Jahr 2007 Bistumswallfahrten in die Geburtstadt Jesu zu organisieren, um die christliche Minderheit dort am Leben zu erhalten und im Glauben zu stärken.

 

Pfarrer Breitenbach, der jüngst sein Buch „Jesus wäre heute ein Palästinenser“ veröffentlichte, erklärt: „Jetzt ist die Zeit der Solidarität. Wenn die Bischöfe zur gemeinsamen Wallfahrt an den Geburtsort Jesu einladen und sich selbst an die Spitze der Bewegung stellen, kommen aus jeder Diözese leicht einige hundert Teilnehmer zusammen.“ Für ein gutes halbes Jahr wären auf diese Weise die seit sechs Jahren leer stehenden Hotels Bethlehems ausgelastet, viele Arbeitsplätze könnten reaktiviert, den Holzschnitzerfamilien eine neue Zukunft geschenkt werden.

 

Es mache wenig Sinn, so heißt es im Aufruf, wenn die wenigen Heiligland-Pilger wie bisher im Zweistundentakt durch die Heiligen Stätten geschleust werden, sodass keine Möglichkeit gegeben ist, Kontakte zu knüpfen oder auch nur ein bisschen Geld in der Stadt zu lassen. Für die Pilger wäre es ein nachhaltiger Eindruck, einige Tage hinter der monströsen israelischen Mauer wie in einem Gefängnis leben zu müssen und den Menschen wirklich zu begegnen, statt „nur tote Steine zu besichtigen“.

 

Erlebnisse gäbe es in dieser Zeit genug: Gottesdienst mit den wenigen buchstäblich Hinterbliebenen zu feiern; das Babyhospital zu besuchen, den Stern der Hoffnung in der palästinensischen Trostlosigkeit; einen ermunternden Besuch in den verschiedenen Werkstätten für Behinderte zu machen; mit den hoffnungslosen Menschen auf der Straße zu sprechen, mit ihnen zu essen, Holzschnitzereien einzukaufen, schlicht Geld und Zeichen der Solidarität in dieser Stadt zu lassen, bevor der letzte Christ ausgewandert ist.

 

Breitenbach, der auf dem Höhepunkt der Libanonkrise Papst Benedikt XVI. (allerdings ohne Erfolg) zum Besuch Beiruts aufgefordert hatte, wünscht sich für das Jahr 2007 von den deutschen Bischöfen dieses besondere Zeichen der Hoffnung, „obwohl Solidarität nicht gerade eine hervorstechende christliche Tugend“ sei, wie sich im Schweigen der Bischöfe zeige.

 

Eine Stadt, in der es weit mehr Arbeitslose gibt als Arbeitsplätze, keine Kranken- und Rentenversicherung, hätte diesen besonderen Einsatz verdient. „Wer jetzt nicht den Menschen im Geburtsort Jesu helfen will, soll sich fragen lassen, ob er den Namen Christ zu recht trägt und guten Gewissens Weihnachten feiern kann“, schließt der Aufruf von Pfarrer Breitenbach, der mit einer großen Gruppe von Pilgern in diesem Jahr fünf Tage in Bethlehem weilte und sich fast täglich den Schikanen an der Grenzbefestigung aussetzte.

An Urgent Request to Keep Hope Alive
http://www.hope-flowers.org/demolition.html

As many of you know, the Israeli authorities started to build a wall around the Palestinian cities and villages a few years ago. In 2003, the Hope Flowers School received a demolition order for the school cafeteria, because the cafeteria is located 120 meters away from the proposed route of the wall.

Now the Israeli authorities have started to build the last segment of the wall near the school. Bulldozers and stone crushing machines are working daily to crush thousands of years of beautiful rocks at the front of the school in preparation for either laying the 8 meters high cement wall segments or to build a fence.

The proposed route of the barrier will isolate the Hope Flowers School and will not allow Israelis to come to visit the school. The school has been well known for many years as a home for peace education in the Middle East. Our bridge-building programs have reached out to thousands of Palestinians and Israelis.

We encourage peace and coexistence based on our belief that the Palestinian-Israeli conflict cannot be solved in a violent way. With our joint programs we create an opportunity for dialogue and understanding. The mutual meetings are very helpful to minimize fear and prevent stereotyping. They form a tool for both Palestinians and Israelis to find their common humanity.

The problem is that, when the wall (barrier) is built, Israelis and Palestinians will not be able to meet each other anymore. The Hope Flowers School will not be accessible to Israelis. This means more fear and more stereotyping of 'the other', which would end any chance for creating peace and dialogue. The wall is not only physical: it will be a barrier in the minds and hearts of future Palestinian and Israeli generations, preventing them from living together. The wall will not bring peace. It may bring a cease-fire, but a cease-fire is never peace. (The current cease-fire in late 2006 applies to Gaza only).

To all our friends, your help is needed now!

The Israelis will not stop building the wall for sure! But let's all together ask them to create a gate in the wall near the school to allow Israelis to reach the Hope Flowers School. This gate will be a Gate for Hope to keep hope alive and to keep Hope Flowering for the next generation.

How to help?

Please apply pressure to the contacts below by letter, fax, e-mail or phone. Ask them to do whatever they can to pressure the Israelis to overturn the demolition order of the cafeteria and to create a gate in the wall to allow Israelis to reach the school. Emphasize the unique operating principles and ethos of the Hope Flowers School - it is the only school in the Palestinian West Bank and Gaza areas focusing on peace and democracy education, teaching our students to look for non-violent solutions to the ongoing situation.

Here is is an example of a letter that you can re-work (if you wish), sign and send to one of the contacts below. Click here to download (MSWord document). Please write pleasant and constructive letters and e-mails: www.hope-flowers.org/HFS/-letter-SeparationWall.doc

a) Commander, Israeli Civil Administration

(Sub Committee for Supervision of Building Activity in Beth El),

Fax: (Israel) +972-2-997-7326

b) Mr. Ehud Olmert, Prime Minister of Israel

E-mail: webmaster@pmo.gov.il

Fax: (Israel) +972-2-566-4838 or +972-2-267-5475

Tel: +972-2-670-5555

UK residents please write to:

Rt Hon Margaret Beckett MP

Foreign and Commonwealth Office

King Charles Street

London SW1A 2AH, UK

www.fco.gov.uk (click 'Feedback')

c) The Israeli Embassy / Consulate in your home country.

d) Dr Condoleezza Rice, US Secretary of State

Address: US Department of State, 2210 C Street N.W, Washington D.C 20520, USA.

Tel: (USA) 202 647 5291 (Dr. Rice's office) or 202 647 4000 (State Dept. main number)

Email: contact-us.state.gov

By sending your letter to one or more of the above officials, you are helping us to keep hope alive.

If you can draw attention to this situation in your local and wider communities, through various methods, therefore resulting in greater awareness of our situation, it would further help our cause.

For further information specifically relating to this issue, please contact us at the school.

In peace,

Ibrahim Issa

Co-director, Hope Flowers School

Some background information

To find Hope Flowers on this map: follow the red main road SW from Bethlehem to Al Khader - this used to be the old Jerusalem-Hebron main road, but now it has been blocked off. Hope Flowers is below Al Khader in the corner, just where the wall turns, opposite the new Israeli settlement at Efrata.

Most of you may well know that the school is at Al Khader, in the part of the West Bank still designated as Area C, where there is exclusive Israeli control and administration of most aspects of organized life. The categories of Areas A, B and C, which came into existence with the Oslo Accords, resulted in Areas A being designated as areas under full Palestinian control whilst Areas B came under joint Israeli and Palestinian control. Because the school area has been traditionally Palestinian for generations, and because it is within 2 kilometers of portions of Area B and Area A, it had seemed likely that this area would be reclassified as an Area A. However, as a result of the latest Intifada, and other factors, this has not happened, and we remain fully under the control of the Israeli military and civil authorities.

This directly affects the school buildings in the following way. Although all of the school buildings have Palestinian building permits, the permits are not recognized by the Israeli authorities. As we are in an Area C, we need to be in possession of an Israeli building permit.

In 1999, when we were first issued with a demolition notification, the Hope Flowers School was in the same predicament. After submitting reports, attending meetings of the Civil Administration (the Israeli body that administers the Occupied Palestinian Territories), attending the hearing of our case in an Israeli military court, and continuous international pressure, the order to demolish was rescinded. We applied in 1999 for an Israeli building permit and were successful in our application. However, the fee that the Israeli Authorities were charging for the issue and validation of the permit was deliberately beyond the financial capabilities of the school, hence we were unable to proceed and obtain the permit.

December, 2006

Dear Santa, or Someone
By Deb Reich

 

Dear Santa,

 

I live in Israel/Palestine and I think I am probably addicted to the big bad conflict we have here. We all seem to be addicted to the conflict we have here. We are so used to it, sometimes I wonder if, given half a chance, we could really learn to live without it. Meanwhile, the academics study it. The politicians cook it and bake it and spin it. The pollsters monitor it. Nonprofit organizations and NGOs mop up the messes, frequently lethal, that it makes. Dissident poets bemoan it, and the journalists (with the exception of a courageous handful, who tell the truth) pretend to report on it. The prisoners find their education, for better or worse, in its shadow, while the wardens find some kinky pleasure there, or anyhow their paycheck.

 

The mothers, raped by the conflict, carry it with them like some spawn of Satan. That is how it feels, these days. We are continually and forcibly violated by the politicians' spinmeisters, who keep trying to impregnate us with their dysfunctional fantasies so we can deliver more soldiers for the conflict.. The children are afraid of the conflict, they're afraid that it's lurking under the bed (if they have a bed, if they have a house), or that it's about to fall on them from the sky and explode in a hail of blood and gore, to kill and maim, like it did last night or last week or in the last war. Or, brainwashed, they crow about the enemy's getting what he deserves, never thinking that "the enemy" is mainly a bunch of kids like them. And then they get a bit older and go out to do battle.

 

Santa, tell me: What in God's name have we done to the children?

 

While the innocents suffer, the arms merchants and the generals sign fat deals. Out in the countryside you can see the only truly neutral bystanders to the conflict, cows lowing in their barnyard or goats and sheep grazing on their patch of grass and brambles; surely they hear the infernal screaming when the missiles of death approach. Perhaps they are afraid; no one knows or cares. Once in a while, when I go down south to visit my sister on her kibbutz, I drive through the desert past the dread zone where The Bomb dozes in its nest, deep beneath the sandy hills - waiting. Waiting for someone to make a mistake.

 

Meanwhile Gaia, the living brooding spirit of this beautiful besieged planet, pays us no attention whatsoever; we are an errant flake on the skin of her mysterious, majestic body. She goes on breathing as always - inhale, exhale; inhale, exhale. She can feel a fever coming on, but she has been afflicted before. No matter. She will know how to restore the balance when the time comes. Is there any ice left up there at the North Pole, Santa?

 

If I feel like praying, I can access a direct line to the Almighty by email or fax. They have these handy services now. Here's what you do: (1) Compose your prayer. (2) Send

 


 
mit Interesse hab ich am vergangenen Dienstag Ihr Interview in der Morgensendung des DLF angehört. Was man beim ersten Mithören leicht überhört, wenn man sich dann später (an diesem 3. Adventsonntag) die Mühe macht, den Text noch einmal durchzulesen, dann erscheinen schließlich Fragen, Fragen nach Sinn oder Unsinn des Gesagten. Die Frage des Antisemitismus und dessen Folgen gehören nun gewiss nicht zum Ersteren, sondern sie sind berechtigt, auch notwendig. Dies aber immer nur unter einer Voraussetzung: der Fragende sollte, wenn er seine Fragen in der Öffentlichkeit stellt, nicht nur von Redlichkeit beseelt, sondern auch von Gewissenhaftigkeit getrieben sein. 

 
Ich hab möchte nun dies an einem einzigen von Ihnen genannten Sachverhalt beleuchten: auf eine der Fragen von Herrn Degenhardt antworten Sie: 

 
Weisskirchen: Nein, das ist vollständig falsch, und wenn man sich anschaut - das macht man am besten, indem man Israel selbst besucht oder mit Menschen spricht, die aus Israel kommen -, wenn man sich anschaut, wie Israel gegenwärtig um sein Existenzrecht kämpfen muss, es wird ja bedroht, Hisbollah und Hamas haben sich ja ausdrücklich erklärt, oder wenn Sie den Iran nehmen oder auch in Syrien die Stimmung beobachten, die haben sich vorgenommen, Israel von der Landkarte auszuradieren. Also das Existenzrecht Israels steht auf dem Spiel, und dabei kann es für uns Deutsche nichts anderes geben, als dieses Existenzrecht zu verteidigen, an der Seite Israels zu stehen. 

 
Das, spätestens muss es bei einem ernsthaft mit der Nahost-Frage Beschäftigten klingeln: hab ich das richtig gehört, gelesen: Israel muss umsein Existenzreceht kämpfe,es wird bedroht? Das kann doch Ihr Ernst nicht sein! Bedrohen kann das nun tatsächlich - durch einen nicht allzu hellen Ministerpräsidenten dermaßen geoutet - die Atommacht, dazu mit modernsten Luft-, See- und Landstreitkräften gerüstete - Israel niemand. Selbst eine nicht existierende iranische Atombombe kann das nicht. 
Israel ist tatsächlich gefährdet. Es ist gefährdet als Demokratie, als Staat in einem Umfeld, zu dem es sich feindlich definiert - als "Brückenkopf" Amerikas, Europas, wo doch ein beachtlicher Anteil seiner Bevölkerung aus dem arabischen Kulturkreis stammen. Die Demokratie ist tatsächlich gefährdet, jede Demokratie!, wenn die elementarsten Werte de universellen Menschenwürde verloren gehen. 

 
Hier höre ich Sie schon antworten: aber, was macht Hamas, was macht Hezbollah? Greifen die nicht regelmäßig den mit uns befreundeten Staat an? Da allerdings zeigen Sie, dass Sie, der deutsche Sozialdemokrat, mein Parteifreund, Dinge mit zweierlei Maß messen. Die in Kellern und anderswo gebastelten Raketen benennen Sie, nicht aber die Menschenrechtsverletzungen, gezielten Ermordungen, Vertreibungen, Existenzgefährdungen und - Venichtungen gegenüber dem andern Teil der Bevölkerung. 

 
Und ich dachte, die Zeit kolonialistischen Denkens sei vorüber. Ich dachte, ein Menschenleben sei, im beginnenden 21. Jahrhundert,  so wertvoll wie das andere. 

 
Sie, lieber Genosse Weißkirchen, scheinen da nun ganz anderer Meinung zu sein: Um schreckliches Verhalten Ihrer Freunde (Ihrer Freunde, sag ich, denn meine Freunde in Israel sind diejenigen, die verzweifeln über die Verneinung humanistischer Werte in ihrem eigenen Staat) zu erklären, zu beschönigen, verweisen Sie auf 
Hamas und die Gefahren die von dieser Partei ausgehen. Da allerdings beginn ich, Ihnen Verdrehung der Tatsachen, üble Nachrede und Volksverhetzung vorzuwerfen. Ich sag Ihnen auch warum: Der politische Kopf von Hamas, Chaled Meschaal, im Asyl in Damaskus nach einem verbrecherischen Attentatsversuch des 
israelischen Geheimdienstes gegen ihn in Amman - was damals zu einer größeren diplomatischen Verwicklung zwichen Amman und Tel-Aviv führte - gab vor wenigen Tagen einem deutschen Journalisten ein umfassendes Interview, dessen kompletten Inhalt ich Ihnen anschließend mitteilte. Das Interview des von führenden israelischen Politikern - vielleicht auch von Ihnen? - als Terrorist bezeichneten Mannes beginnt mit der Überschrift: "Wie wollen Frieden" 

 
An diesem Interview wird in Zukunft alles gemessen werden, was andere, auch was Sie, Herr Weißkirchen, über Hamas verlautbaren lassen. Sie können sich in Zukunft nicht mehr darauf berufen, was Ihnen irgendeine Pressestelle zuflüstert über die Absichten von Hamas. Hier, im Interview steht es. Schwarz auf weiß. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, es zu lesen. Es gibt nämlich tausende von Lesern, die es ebenfalls lesen werden. Und denen sollten Sie das Feld der "Wissenden" gewiss nicht allein überlassen. 

 
Vieles wäre noch zu sagen zu Ihren Antworten an Herrn Degenhardt, vergangenen Dienstag im DLF, allein, ich befürchte, Ihre Geduld wäre damit überdehnt und 
damit meine Bemerkungen überflüssig. Das will ich keinem von uns beiden zumuten. Hier ist kein Raum für eine verantwortungsvolle Textkritik, wer wen von der Landkarte auslöschen will.. Nur, für ein Zitat: O-Ton Weißkirchen: 
"....wenn es (gemeint ist Israel) ausradiert werden soll, wie Herr Ahmadinedschad gesagt hat...." Hat er das gesagt? Wo haben Sie das gelesen?  Aber: mit Verdächtigungen und Verdrehungen kann Glaubwürdigkeit in der Politik nicht wachsen. Ich meine die Glaubwürdigkeit UNSERER Politik, Herr Ahmadinedschad allerdings ist für die Glaubwürdigkeit der iranischen verantwortlich). Haben Sie sich, lieber Parteifreund, wenn Sie eine unhinterfragte Unterstützung Israels einforderten, jemals gefragt: welches Israel? 

 
Bitte lesen Sie das epochale, wie nicht nur ich finde, Interview von Herrn Chaled Meschaal. Ganz sicher kennen Sie es nicht, was ich für den außenpolitichen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion allerdings nicht sehr lobenswert finde, sollte sich mein Verdacht bestätigen. Ich danke für Ihre Geduld 

 
mit besten Grüßen 

 
Günter Schenk 
 
F-67930 Beinheim 
- Mitglied der SPD (1966) 
- Mitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft 
- Sprecher des Aktionsbündis für einen gerechten Frieden in Palästina
- Gründungsmitglied Farrah-France
- Besitzer eines Ehrenstempels israelischer Behörden im Passport: ENTRY DENIED, als Teilnehmer der Friedenskarawane Straßburg-Jerusalem (20.07.2005)
- collectif judeo-arabe et citoyen pour la paix, Strasbourg

 

 

 

Eilbedürftig! Eine Aktion der Solidarität. Ich bitte um Beachtung und rege Beteiligung! Alles ist vorbereitet. Name und Anschrift rein, unterschreiben und ab geht die Post!

 

Und bitte: Großräumig verbreiten und veröffentlichen!

  

Liebe Leute,

die Medien haben darüber berichtet:

Ein internationales Bündnis renommierter Rechtsanwalts- und Menschenrechtsorganisationen sowie elf Folteropfer haben am 14. November 2006 beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe Anzeige gegen den ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, den ehemaligen CIA-Chef George Tenet, die ehemaligen Regierungsjuristen John Yoo und Jay Bybee, General Ricardo Sanchez sowie weitere Mitglieder und Angehörige der US-Regierung und US-Streitkräfte erstattet. Ihnen wird darin vorgeworfen, Kriegsverbrechen begangen sowie gegen die UN-Anti-Folterkonvention verstoßen zu haben.

Die Anzeige hat der bekannte und sehr aktive Berliner Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck eingereicht. Sie ist eingehend und juristisch überzeugend begründet (383 Seiten!). Ich meine, daß die Aktion unsere volle Unterstützung verdient.  Diese Unterstützung sollten wir konkret in der Weise leisten, daß wir uns der Anzeige anschließen. Nach beiliegendem Muster.

Vervollständigt bitte den Text, unterschreibt ihn und sendet die Erklärung sodann möglichst umgehend mit der normalen Post (bitte keine Mail und kein Fax) an den Generalbundesanwalt. Je mehr sich der Anzeige anschließen, umso besser. Zu wünschen wäre, daß der Generalbundesanwalt ganze Waschkörbe voller Post erhält. Er muß jedem eine Antwort geben.

Die Anzeige selbst und die hierzu herausgegebenen Pressemitteilungen können auf der WebSite der Rechtsanwälte Kaleck http://www.diefirma.net/
abgerufen werden.

Mit den besten Grüßen

Armin Fiand
Rechtsanwalt

 

Ein Briefentwurf:

Vorname, Name
Anschrift
Telefon
:

 

Generalbundesanwalt
beim Bundesgerichtshof
Brauerstraße 30
76137 Karlsruhe

 Aktenzeichen: unbekannt

 

 

 TIME \@ "d. MMMM yyyy" 3. Dezember 2006

 

 

Herr Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck in Berlin hat mit Schriftsatz vom

14. November 2006 im Namen eines internationalen Bündnisses renommierter Rechtsanwalts- und Menschenrechtsorganisationen sowie von elf  Folteropfern

 Strafanzeige

 wegen sämtlicher in Betracht kommender Straftatbestände, namentlich wegen Kriegsverbrechen gegen Personen sowie Vorgesetztenverantwortlichkeit §§ 8, 4, 13 und 14 Völkerstraf- gesetzbuch (VStGB) sowie wegen gefährlicher Körperverletzung, §§ 223, 224 Strafgesetzbuch (StGB) i. V. m. §§ 1 VStGB, 6 Nr. 9 StGB und der UN-Folterkonvention

 erstattet.

 Die Anzeige richtet sich gegen

 

den ehemaligen Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald H. Rumsfeld
den ehemaligen Direktor der Central Intelligence Agency (CIA), George Tenet
den Unterstaatssekretär für Nachrichtendienste im US-Verteidigungsministerium, Stephen Cambone
den Generalleutnant Ricardo S. Sanchez, Kommandierender General
den inzwischen pensionierten Generalmajor Geoffrey Miller
und weitere Mitglieder und Angehörige der US-Regierung und US-Streitkräfte.

 

Ihr liegen insbesondere die Vorgänge (Folterungen/Mißhandlungen von Häftlingen/Internierten) im Gefängnis von Abu Ghraib im Irak und im Lager in Guantanamo auf Kuba zugrunde, die weltweit für Aufsehen und Empörung gesorgt haben.

 

Ich schließe mich der Anzeige im vollen Umfang, auch in der Begründung, mit der Forderung an, umgehend ein Ermittlungs- verfahren gegen die Beschuldigten einzuleiten und sie ihrer gerechten Bestrafung nach den Bestimmungen des Völker- strafgesetzbuchs zuzuführen.

 

Da die USA sich der Zuständigkeit des  Internationalen Strafgerichtshofs entzogen haben, ist dies die einzige Möglichkeit, dem Recht Geltung zu verschaffen und unter Beweis zu stellen, daß für alle Verbrechenstat- bestände des Völkerstrafgesetzbuches das uneingeschränkte Weltrechts- prinzip gilt, diese Taten also ungeachtet des Tatorts und der Staats- angehörigkeit des Täters dem deutschen Strafrecht unterliegen.

  

Ich bitte, mir das Aktenzeichen mitzuteilen und mich vom Stand und Gang des Verfahrens zu unterrichten.

  

Mit freundlichen Grüßen

 ………………….

 

Unterschrift

Sagt nicht, wir haben nichts davon gewusst

 Von ICAHD, November 2006

 

Die ( palästinensischen) Höhlenbewohner südlich von Hebron leiden seit Jahren unter den Schikanen jüdischer Siedler und des israelischen Militärs. Die IDF vertrieb sie schon einmal 1999 und 2001. Der Oberste Gerichtshof ließ sie  dann aber  mit vorläufiger Garantie wieder zurückkehren. Sie  leiden unter den Schikanen der Siedler, die sie am liebsten  von ihrem Land und aus ihren Dörfern vertreiben würden. Die Kinder von Tuba und Mughar ElAbid leiden auf ihrem Weg zur Schule unter den Siedlern der Maon-Farm. (Seit Jahren berüchtigt !! R.) Die Kinder werden derart angegriffen, dass sie vom Militär begleitet werden müssen.

Am Sonntag den 19.11.06 kam die militärische Begleitung nicht zur rechten Zeit. Also griffen die Siedler die Kinder an, gingen dann nach Tuba, wo sie die Haustiere verletzten, das Eigentum und die Wassertanks zerstörten. Mehrere Bewohner flohen aus dem Dorf. Nach etwa einer Stunde kam die Polizei. Nun flohen die Siedler. Der Polizei wurden Fotos, die von Internationalen Menschenrechtlern aufgenommen worden waren, gezeigt. Doch bis heute wurde keiner der Siedler verhaftet.

 

Während ich dabei bin, einen Bericht über Tuba zu schreiben, höre ich, wie die Armee  am 22.11. um 6 Uhr nach Funduk kam (Östlich von Qalqilia). Die Armee begann, Häuser zu zerstören. Sie zerstörte das Haus einer 7 köpfigen Familie, ein Haus, das noch im Bau war und  einen Stall für Tiere. Sie machten dann im nächsten Dorf Hajja weiter, wo sie zwei Häuser und einen Stall  zerstörten. Während sie das letzte Haus zerstörten, griff die Armee auch die Bewohner und deren Unterstützer an. Unter den Angegriffenen  sind auch Journalisten und Menschenrechtsaktivisten. Zehn von ihnen wurde verletzt. In den letzten Monaten zerstörte die Armee neun Häuser von Funduk und 15 weitere Abrissorder stehen bevor. (amosq@shefayim.org.il)

Bethlehem liegt in Israel- Eine Zeitung, "Tatsachen" oder die Frage "Wo liegt Bethlehem?"

Kommentar
von
Andreas Friedrich

Am Freitag (01.12.2006) erschien in der Printausgabe – leider erst verspätet in der online Ausgabe - der Düsseldorfer Zeitung für christliche Kultur und Wirtschaft, "Rheinische Post" (RP), ein Artikel über einen Holzschnitzer aus dem Nahen Osten, welcher auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt Krippenfiguren schnitzt- so weit so gut und eigentlich eine gute Sache.

In diesem Beitrag hieß es u.a., dass der Holzschnitzer aus Bethlehem in Israel kommt.

Nach einigem Stirnrunzeln kam mir an dem Bericht etwas sehr merkwürdig vor und ich gelangte zu dem Schluss, dass Bethlehem nicht in Israel, sondern in den von Israel seit 1967 besetzten Westbank liegt.

Danach bemühte ich mich, per Handy bei der Rheinischen Post die/den zuständigen MitarbeiterIn für diesen Beitrag telefonisch zu erreichen, was nach etwa 5 Versuchen, verteilt über ca. drei Stunden, dann auch klappte.

Mein anschließendes Gespräch mit Herrn Christan Sonntag (RP) verlief etwas ernüchternd; der Gesprächspartner ließ erst verlauten, das der Holzschnitzer vielleicht selber gesagt hat, er komme aus "Bethlehem in Israel", im Gesprächsverlauf kam dann heraus, das die Äußerung nicht etwa der Holzschnitzer, sondern vielleicht die Agentur, die hinter dem Besuch des Holzschnitzers steckt, abgegeben hat.

Als Krönung des ganzen bemerkte mein Gesprächspartner dann, das er letztens selber in Israel, expliziet in Bethlehem war und dort, beim Eintritt nach Bethlehem, keine Grenze hat überschreiten müssen (und auch die Mauer scheint ihm nicht aufgefallen zu sein).

Wer sich bezüglich des Berichts an die RP wenden möchte, kann dies unter (Telefon) 0211- 5050 oder 0211- 505- 23 59, bzw. per E-Mail an christian.Sonntag@rheinische-post.de machen.

Schön wäre es, wenn jemand Herrn Sonntag eine aktuelle Landkarte der Westbank zusenden kann- ich habe ihm bereits am Freitag einen entsprechenden Link zugesandt, aber doppelt hält bekanntlich besser.

Vielleicht hilft es ja, damit die RP zukünftig nicht die Tatsachen oder gar die Geschichte Bethlehems, bzw. die Besatzung der Westbank aus den Augen verliert- falls das überhaupt jemals bei der RP eine Rolle gespielt hat.

In der online-Ausgabe des Beitrages heisst es, das der "Holzschnitzer aus Bethlehem, die heilige Stadt kommt".

Bis dahin
Andreas Friedrich

Chronologie des Holocaust" für den Biene-award nominiert
Knut Mellenthin,

Meine Chronologie des Holocaust – www.holocaust-chronologie.de – ist für den Biene-award 2006 nominiert, mit dem „barrierefreie" Seiten geehrt werden.

Preisverleihung ist Anfang Dezember in Berlin. Die vom Hamburg-Wiener Unternehmen Pixel-Melange gestaltete und mit dem Open Source CMS TYPO3 umgesetzte Chronologie gehört zum kleinen feinen Kreis von nur 25 Websites, die nach monatelanger Prüfung aus ursprünglich 376 Einreichungen und Vorschlägen auf einen Preis hoffen dürfen. Die Nominierung ist schon jetzt ein großer Erfolg für Eileen Heerdegen und Jürgen Bartl von Pixel-Melange, deren Anteil am Zustandekommen meiner Internet-Chronologie gar nicht hoch genug geschätzt werden kann.

BIENE heißt „barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten". Vergeben wird der renommierte Preis für Internet-Seiten, die in vorbildlicher Weise einem möglichst großen Personenkreis Zugang zum Web-Angebot bieten. Hauptsächlich wurde BIENE von der „Aktion Mensch" und der „Stiftung digitale Chancen" initiiert, um die Chancengleichheit auch in der virtuellen Welt zu fördern. Denn unzählige Menschen werden aufgrund verschiedenartigster Behinderungen auch im Internet außen vor gelassen, weil die Möglichkeiten, die die Technik heute schon bietet, noch viel zu oft ungenutzt bleiben.

Für blinde Menschen z.B. gibt es sog. Screen-reader, die ihnen die Seiten vorlesen können – allerdings nur, wenn diese Seiten auch entsprechend umgesetzt wurden. Text muss als Text erscheinen, und nicht vielleicht der Optik wegen als Bild eingebunden werden; insgesamt können rein optisch gestaltete Seiten (beispielsweise mit Flash oder Java Script) von vielen Usern mit Handicap nicht benutzt werden. (Farb-)Fehlsichtige könnten theoretisch jede Seite anschauen, doch praktisch sind Objekte ohne genügenden Kontrast oder allein durch Farbe unterschiedene Navigationselemente auch für diese Besuchergruppen unüberwindliche Hindernisse.

Die Anforderungen der Barrierefreiheit sind vielfältig, zeitraubend, und trotz aller modernen Möglichkeiten werden an Designer, Programmierer, aber auch später an die Redakteure hohe Anforderungen gestellt. Beispielsweise müssen inn jedem Text Aufzählungen und Zitate gesondert ausgezeichnet werden.

Pixel-Melange hat zusätzlich auch noch  fremdsprachige Namen und Begriffe mit der jeweiligen Sprache gekennzeichnet.

Für die Chronologie des Holocaust waren das bisher über 2000 Einzeltexte, die so bearbeitet werden mussten. Dieses Beispiel zeigt, warum barrierefreie Seiten immer noch rar sind. Von der ersten Konzeption bis zum letzten redaktionellen Eintrag muss überdurchschnittlich viel Zeit und Mühe für die Arbeit aufgewendet werden. Das macht ein solches Projekt in der Regel sehr teuer. Die Arbeit an der Chronologie haben Eileen Heerdegen und Jürgen Bartl zu einem „Freundschaftspreis" geleistet, weil sie von dem Projekt überzeugt sind.

Dafür auch an dieser Stelle ganz großen Dank, verbunden mit dem Wunsch, dass sie am 8. Dezember in Berlin unter den Preisträgern sein mögen.

Knut Mellenthin, 30.11.2006

Amnesty International hat den Fall der 19-jährigen Menschenrechtsaktivistin Tove Johannsson aufgegriffen und bittet die internationale Gemeinschaft um unvmissverständliche Reaktionen. Tove Johannsson, die in Hebron gearbeitet hat, wurde von israelischen SiedlerInnen angegriffen, als sie Kinder in der Nähe der Siedlung Tel Rumeida zur Schule begleitete. Mehrere andere Freiwillige berichteten, dass ihre Gruppe von etwa 100 israelischen SiedlerInnen umringt wurde, die sie bespuckten, traten und schubsten, während die Soldaten des nahen Checkpoints nichts dagegen unternahmen. Tove Johannsson wurde dann ins Gesicht mit einer zerbrochenen Flasche geschlagen. Ihr wurde ein Backenknochen in der Nähe des Auges gebrochen. Sie fiel hin, worauf eine Gruppe SiedlerInnen, die zugeschaut hatten, Klatschten und johlten und versuchten, sich neben ihrem blutenden Gesicht fotografieren zu lassen mit einer "Daumen hoch"-Geste. Ein anderer Menschenrechtsverteidiger hat der Polizei gegenüber drei der Angreifer identifiziert, sie wurden aber nur kurz festgehalten. Die Polizei drohte, die anderen AktivistInnen festzunehmen, wenn sie nicht sofort die Gegend verleißen. Das schwedische Außenministerium hat seine Sorge über den Angriff zum Ausdruck gebracht. Auch Delegierte von Amnesty International sind angegriffen und mit Holzknüppel geschlagen worden, als sie versuchten wiederholte Angriffe der SiedlerInnen gegen palästinensische Schulkinder zu untersuchen. Ihre Klagen, wie die von Opfern der Siedlerangriffe, haben zu keinen Untersuchungen geführt.

AI bittet um möglichst sofortige Briefe auf Englisch oder auch Deutsch in dem Sorge um diese Angriffe - von denen der auf Tove Johannsson nur ein Einzelbeispiel ist - zum Ausdruck kommt, eine unabhängige Untersuchung gefordert wird, wie auch verlangt wird, dass schleunigst konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um solche Angriffe gegen PalästinenserInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen. Briefe sollen Gerichtet werden an die folgenden Adressen, mit einer Kopie an den israelischen Botschafter Shimon Stein

(botschaft@israel.de, Auguste Viktoria Str 74, 14193 Berlin, Fax 030 8904 5309)

Meir Sheetrit - Acting Minister of Justice - Ministry of Justice - 29 Salah al-Din Street - Jerusalem 91010 - Israel - *Fax: +972 2 628 7757/ +972 2 628 8618* - *Email: **_sar@justice.gov.il_* <mailto:sar@justice.gov.il>

*Salutation: Dear Minister*

Tzipi Livni - Minister of Foreign Affairs - Ministry of Foreign Affairs - 9 Yitzhak Rabin Boulevard - Kiryat Ben-Gurion - Jerusalem 91035 - Israel
*Fax: +972 2 530 3367 *
*Email: **_sar@mfa.gov.il_* <
mailto:sar@mfa.gov.il>
*Salutation: Dear Minister*

Quelle Anka Schneider - -- http://www.Brief-aus-Israel.de.vu --

Adolf Olmert / Holocaust im Libanon

Das kollektive Verbrechen wiederholt sich in Cana
 

Würde uns die US-Regierung freundlicherweise die Kriterien der Terrortätigkeiten und Angriffe geben?! Weil wir wirklich verwirrt sind! Gilt das Bombardieren von Zivilisten und Gebäuden über ihren Einwohnen als ein Terrorakt? Gilt das Bombardieren von Krankenhäusern und Krankenwangen der Roten Kreuzes als ein Terrorakt? Würde das Zerstören der Infrastruktur, der Brücken und Zivilflughäfen als Terrorakt angesehen? Würde geöffnetes Feuer und der Gebrauch der international verbotenen Waffen und Bomben und die Tötung von unschuldigen Kindern als Terrorismus angesehen? Wenn all diese Taten Terrorismus sind, wie können wir dann Israels Handeln definieren??!!

 

Der Präsident der USA hat vor einiger Zeit von seinem Vetorecht innerhalb einer Sitzung des amerikanischen Parlaments Gebrauch gemacht, da er verhindern wollte, dass.' wissenschaftliche Untersuchungen an Embryos durchgeführt werden. Herr Bush meinte, dass der Embryo heilig ist, eine Seele, an der man keine Untersuchungen durchführen darf. Was für ein idealer Mensch er doch ist! Hat er damit nur den amerikanischen und israelischen und britischen Embryo mit deren Verbündeten gemeint?! Und ist der libanesische Embryo und das libanesische Kind zur freien Verfügung gestellt?!

 

Die Libanesen werden noch einmal mitten in einem. gnadenlosen Krieg verfangen. Israelische Bombardierungen haben bis jetzt mehr als 828 Menschen getötet und fast 3000 verletzt. Dennoch wird das ganze mit einer tödlichen Ruhe der internationalen Gemeinschaft konfrontiert. Im Jahre 2006 lässt man ungestraft morden.

 

Israelische Generäle verkünden, dass sie die Menschen im Libanon warnen bevor sie anfangen ihre Städte und Dörfer zu bombardieren, aber was sie nicht sagen ist dass ihre Kämpfer durch Bomben auf die Wege, die diese Menschen zum fliehen nutzen, werfen. Ein Krankenwagenkonvoi, voll mit Medikamenten aus den UAE, wurde auf seinem Weg nach Beirut bombardiert und freiwillige Helfer wurden dabei getötet. Wie kann man Angriffe auf Flüchtl1ngskonvois entschuldigen?! Unschuldige Zivilisten zu töten ist KEINE Selbstverteidigung, Eine souveräne Nation zu zerstören ist KEINE Selbstverteidigung.

 

Wissen Sie was Cana ist? Cana ist nicht nur das Dorf im Libanon, das in, Jahre 1996 durch israelische Luftangriffe bombardiert wurde und wobei mehr als 130 Zivilisten getötet -wurden. Cana ist nicht nur das Dorf, das am 30 Juli 2006 einen Massaker durch die israelischen Luftangriffe erlitten hat, wobei mehr als 60 Zivilisten, darunter 37 Kinder getötet wurde. Cana ist der heilige Ort, wo Jesus Christus eine Seiner ersten Wunder geschaffen hat als Er das Wasser in Wein verwandelte. Genau da, in Cana, begeht Israel ihre Massaker. Ist das von den Israelis Überhaupt unerwartet? Sind sie nicht diejenigen, die Jesus Christus gekreuzigt haben?? Es gibt in Cana kein Wasser mehr auch keinen Wein mehr. In Cana fließt Blut in den Straßen, Cana, das biblische Dorf hat sich am 30 Juli 2006 nicht durch seinen Wein und seine Hochzeit illustriert, sondern durch den Hass und die Barbarei der Israelis.

 

Das kollektive Verbrechen wiederholt sich ein zweites Mal an Cana, das den hasserfüllten, rassistischen und verbrecherischen Charakter·der israelischen Regierung beweist. Und die USA von Georges Bush und Condolezza Rice ist sowohl mitschuldig als auch Sponsor dieses verbrecherischen Krieges gegen Libanon.

 

USA der Gegner und der Richter! Sie füttert Israel mit Waffen und gibt ihr das Befehl militärische Operationen durchzuführen, anschließend möchte sie verhandeln. In Richtung Beirut haben sich zwei amerikanische Flugzeuge auf dem Weg gemacht: das eine voll mit Bomben geladen, die die Häuser der Libanesen über ihre Köpfe zerstören sollen und das zweite mit Hilfsmittel geladen als Hilfe für die Betroffenen. Was für eine Gemeinheit! Was für eine Ironie!!

 

Bevor diese katastrophale Situation noch schlechter wird muss die Kriegsmaschine Israels gestoppt werden. Israel legt ein Holocaust im Libanon! Falls sich jemand interessiert!

 

Schauen Sie sich internationale Kanäle an: französische, arabische und sogar amerikanische (BBC und CNN), dann können Sie die ganze Wahrheit über alle Massaker erfahren.

 

Egal was das Resultat dieses barbarischen, unmenschlichen, israelischen Krieges gegen Libanon sein wird, wir steigen wieder. Unser Land steigt wieder. Unsere Brücken stehen wieder und die Seelen aller unschuldigen Kinder, die geschlachtet worden sind, werden das Licht sein, das uns durch diese Auferstehung führt.

 

Genießen Sie die Stummheit des Weißen Hauses, genießen Sie die Stummheit der Vereinigten Nationen, genießen Sie die Stummheit der EU, aber wir Libanesen, wir werden nicht stumm sein. Unser Schreien wird eines Tages Ihre Ohren erreichen und unseren Glauben werdet ihr bewundern.

 

Der Libanon hat und wird immer die Sprache des Lebens sprechen!

Elvia Khalil

 

 

Presseerklärung von Elvia Khalil                                                               11.9.06

 

Betroffenheit, Verletztheit, Resignation, Ohnmacht und Wut über die Reaktion der internationalen Gemeinschaft, dass keiner sagt „Stopp den Krieg“ - das waren die durch den Krieg im Libanon bei mir entstandene Gefühle, die mich zum schreiben gebracht haben. Ich musste Menschen in Essen erreichen, die bereit waren zu sagen „Stopp den Krieg“.

 

Ich bin im Libanon in einer christlichen Familie geboren und im Bürgerkrieg aufgewachsen. Ich weiß, dass  jeder Krieg an Menschen ein Verbrechen ist, weil der Krieg keine Moral kennt und Menschenleben von Unschuldigen zerstört.

 

Ich gehöre weder zur Attayar-Partei noch zu Hisbollah und noch zu irgendeiner Partei. Ich bin nur ein Mensch  mit Gefühlen, der seine Wurzeln im Libanon hat und leidet, wenn das libanesische Volk leidet. Ich würde auch mit meiner zweiten Heimat Deutschland leiden, wenn  sie in einen Krieg verwickelt würde.

Ich bin fest davon überzeugt, wer sein Herkunftsland nicht liebt,  kann kein anderes Aufnahmeland lieben. 

 

Ich bin in dem Flugblatt von meiner Wahrnehmung und Betroffenheit von den Kriegsbildern ausgegangen. Ich  bedauere zutiefst, dass ich dabei Wörter benutzt habe, deren Bedeutung, Kraft und Inhalte bei den Empfängern/Lesern andere Assoziationen wie zum Beispiel eigenes  unermessliches Leid, Verletztheit, Kränkung, Wut, Ängste, Schuld und Verantwortung aus der deutschen Geschichte ausgelöst haben und als antisemitisch beurteilt werden können. Darin erkenne ich mich nicht wieder. Indem was über mich gesagt und geschrieben wird,  fühle ich mich wie in einem Alptraum und kann nicht glauben, was um mich herum vor sich geht Diese Deutungen haben mich sprachlos und handlungsunfähig gemacht. Ich bin keine Antisemitin. Es war nie meine Absicht die Vernichtung der Juden im Nationalsozialismus zu verharmlosen. Deshalb bedauere ich zutiefst, dass dieser Eindruck entstanden ist.

 

Die interne Diskussion mit meinen Kollegen in der Dienststelle, mit anderen Personen in der christlichen Gemeinde, zu der ich gehöre, und die Reaktion der politischen Parteien, aber auch viele Gespräche mit Menschen aus dem Libanon in Essen haben mir deutlich gezeigt: Es gibt eine besondere Sensibilität und Verantwortung im Umgang mit der deutschen Geschichte, die uns als Essener Einwohner libanesischer Herkunft bewusst werden muss, wenn wir in unserer neuen Heimat gesellschaftlich und politisch ankommen wollen. Diese Erkenntnis habe ich in den letzten Wochen in einem schmerzhaften Lernprozess gewonnen.

 

Ich bin erschrocken, dass mein Flugblatt eine politische Debatte ausgelöst hat, die den guten Ruf der Stadt Essen in der Integrationsarbeit beschädigt. Ich bin traurig, dass dadurch die Glaubwürdigkeit der RAA/Büro für interkulturelle Arbeit, aber auch meiner Kolleginnen und Kollegen in Frage gestellt wird.

 

Damit, durch die Diskussionen um meiner Person, die Integrationsarbeit nicht weiter Schaden nimmt, habe ich meinem Arbeitgeber gebeten zu prüfen, ob mir eine andere Aufgabe zugewiesen werden kann.

Israelische Elitesoldaten im BRD-Einsatz?

Aus München dringt anläßlich der Eröffnung des neuen jüdischen Zentrums eine nahezu unglaubliche Kunde ins Rheinland: Für die Sicherheit der Restaurant-Gäste und der 400 Schüler sorgt Wachpersonal der Kultusgemeinde, das sich - wie bereits seit 15 Jahren - aus den Eliteeinheiten der israelischen Armee rekrutiert.

Daß Soldaten die Botschaften ihrer Heimatstaaten auf exterritorialem Gelände schützen, das ist deren Sache.

Aber das ausländische Soldaten zivile Einrichtungen auf bundesdeutschem Territorium bewachen anstatt dies der nach hiesigen Gesetzen zuständigen Polizei zu überlassen, ist eine sehr ungute Sache.

Erschwerend kommt hinzu, daß eben diese Soldaten auch noch über eine Mirakel-Software verfügen sollen: Fünf Millionen Euro wurden laut Chmiel in die Sicherheitstechnik investiert. Eine Software könne bei einem Passanten bereits auf einige Entfernung feststellen, ob er gefährlich sei.

Angenommen es gäbe solche Software: würde sie nicht geradezu dazu verleiten, soldatenmäßig "festzunehmen", wenn ein Passant als gefährlich erkannt" wurde. Wer wird sich dann für Tote und verletzte als zuständig erklären? Nur ein geringer Trost ist, daß diese IMHO ungesetzliche Praxis bereits seit 15 Jahren ohne Blutvergießen klappt.

SZ 12.11.2006 (Näger/Kastenr):

Riesiges Interesse am jüdischen Zentrum

Mehr als 15.000 Besucher sind beim "Tag der Begegnung" zum jüdischen Zentrum gekommen. Die Polizei musste den Sankt-Jakobs-Platz wegen Überfüllung sperren http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/359/91268/

Ein alternative Deutung des Artikels könnte ergeben, daß "aus den Eliteeinheiten der israelischen Armee rekrutiert" schlicht heißen soll, daß es sich um ehemalige Soldaten handelt, die man als - privaten - Wachschutz angeheuert hat.

Was tatsächlich Fakt ist, läßt sich aus der Ferne nicht feststellen.

Danke an L., die diesen Tip gab.  Quelle: Newsletter - Friedens Treiber Agentur

Presseerklärung
der Palästina-Solidarität der Region Basel

Stoppt das Massaker im Gazastreifen

Die israelische Armee setzt ihre militärischen Angriffe auf die eingeschlossene Bevölkerung fort und ermordet jeden Tag um die 10 PalästinenserInnen. Sie nimmt mit ihren Überschallfügen, ihren Bombardements, ihren massiven Zerstörungen und Tötungen 1,5 Millionen Menschen als Geiseln. Im Libanonkrieg hat die israelische Armee gezielt die schiitische Bevölkerung bombardiert. Im Gazastreifen setzt sie ihre “ethnischen Bombardements³ fort. Der israelische Professor Ilan Pappe spricht von einem “Genozid³.

Wir finden das komplizenhafte Schweigen der westlichen Regierungen zu den rassistischen Militäroperationen in den besetzten Gebieten skandalös. Wir fordern deshalb insbesondere die Schweizer Regierung auf, die Militäraktionen zu verurteilen, die Einhaltung der Genfer Konventionen (Schutz der Zivilbevölkerung) und des Völkerrechtes zu verlangen und sich für ein sofortiges Ende der israelischen Aggressionen einzusetzen.Die Schweizer Regierung hat eine spezielle Verantwortung in diesem Konflikt, weil sie die schweizerisch-israelische Rüstungszusammenarbeit mit Geldern gefördert hat, insbesondere der Bau von Streubomben und Drohnen, die Israel bereits im Libanon und jetzt im Gazastreifen einsetzt.

Wir fordern die Bevölkerung und alle Zivilorganisationen auf, sich an der Kampagne für Boykott, Deinvestionen und Sanktionen (BDS) gegen Israel zu beteiligen, um, wie seinerzeit  in Südafrika, die Besatzung und Apartheidspolitik Israels zu beenden.

http://www.bds-info.ch

Palästina-Solidarität Region Basel
11. November 2006
 

Dear friends, 
Following is a letter to the Israeli Philharmonic, initiated by Women in Black Los Angeles, asking the orchestra to take a stand denouncing the Occupation on the eve of their US tour.  If you'd like to endorse the letter, please email your name, or the name of your organization, with the country and city where you live, to womeninblackla@gmail.com by October 29. Thank you, Elana Golden - Women in Black, Los angeles

 

October 25, 2006
Los Angeles, California
WomeninBlackLA@gmail.com

Dear members of the Israel Philharmonic Orchestra,

It is with great respect for classical music in general, and for  the music of the Israel Philharmonic in particular that we, members of Women in Black, Los Angeles are writing you this letter. Some of us are Israelis now living in the US. We grew up attending concerts of the orchestra, and remember the experience with so much joy. We have the deepest appreciation for artists, musicians in this instance, and see you as being on the leading edge of Israeli society and as powerful opinion leaders in your communities.

Learning that the Israel Philharmonic Orchestra will be performing next February at the prestigious Disney Hall in Los Angeles, following other concerts in New York and San Francisco, we are inspired to ask you this:

Are you willing to take a public stand to denounce the Israeli Occupation of the West Bank, East Jerusalem and Gaza? 

Will you call for an end to Occupation as a first step toward a viable peace, and for honest negotiations between Israeli and Palestinian leaders?

We are not just speaking from far away. Some of us have been in Israel /Palestine over the past few years. We have witnessed the Apartheid Wall, the checkpoints, and the daily humiliation and violence an entire population of Palestinians has endured for nearly forty years. Like many in Israel and the global community, we feel that this Occupation must end. And like many other groups in the United States and in Los Angeles, we hope that, as representatives of the State of Israel, you will take a public stand on this issue.

The Occupation is damaging both Palestinians and Israelis, with so much suffering on both sides. Former US President, Jimmy Carter, has recently written a book “Palestine: Peace, Not Apartheid” due for release November 14. In his summary Carter writes: 

“Israel’s current policy in the territories is a system of Apartheid, with two peoples occupying the same land but completely separated from each other, with Israelis totally dominant and suppressing violence by depriving Palestinians of their basic human rights. Israel’s continued control and colonization of Palestinian land have been the primary obstacles to a comprehensive peace agreement in the Holy Land.”

Imagine that the Israel Philharmonic’s denouncement of the Occupation and call for peace and justice will have a huge positive ripple effect on Israeli society. Imagine a future where Israelis and Palestinians share the resources of their land with respect and appreciation for each others’ humanity, cultures and needs. Maybe it’s the artists and musicians who will finally bring peace and justice to Israel, Palestine and the region.

We look forward to hearing from you by November 22, 2006 regarding your stand against the Occupation. 
Thank you,
Peace and blessings,

Women in Black, Los Angeles

List of Endorsers:

Women in Black, Los Angeles; Women in Black, Vienna, Austria; Women in Black, Leuven, Belgium; Bay Area Women in Black, San Francisco; Women of a Certain Age, New York; International Solidarity Movement NorCal (ISM); International Solidarity Movement, SolCal (ISM); Tel Rumeida Circus for Detained Palestinians, West Bank, Palestine;

Israel/Palestine: Elana Wesley, musician, peace & human rights activist, Tel Aviv; Taghrid Shbita, human rights lawyer, Tira; Daphne Banai, Tel Aviv; Tsilli Goldenberg, Jerusalem; Yehudit Kierstein Keshet, writer, Jerusalem; Dorothy Naor, Herzlia, Israel; Nora Lester Murad, PhD., Beit Hanina, Palestine; Amneh Daragmeh, Jenin, Palestine

United States: Los Angeles County, Saree Makdisi, Professor of English, UCLA, LA;Ivan Strasburg, cinematographer, LA; James Lafferty, lawyer, host of Lawyer's Guild Show, LA; Jerrold Cohen, PhD., Editor, The Occupation Report, LA; Hanna Elias, filmmaker, LA; Nina von Teussing, filmmaker, LA; David Wittry, artist, LA; Gabriel Piterberg, history professor, UCLA, LA;  Mahmood Ibrahim, PhD, history professor, LA;  Frances Fujii, MA, LA; Ramona Silva, LA; Kevin Damato, IWitnessPalestine, LA; Barbara Gluck, The Global Light Network, LA; Nancy Halpern, LA; Mary Sutton, graphic artist, LA; Don Bustany, Middle East in Focus radio show, LA; Wally Marks, LA; Frances Anderson, Progressive Democrats, LA; Argelis Ortiz, artist, LA

Therese Tappouni, Oceanside; Belinda Bauer, Santa Monica; Jalaledin Ebrahim, Oxnard; Nan Budinger; William Richert, writer/director, Santa Monica; Yasmine Gado, Santa Monica; Nadia S. Bettendorf, Educator, California; Phyllis Solomon, Seal Beach; Sandra Pettit, civil rights attorney, Santa Monica; Yadi Hashemi, engineer, Hawthorn; Ana Sanchez, MD, Newport Beach; Steve Mattson, psychologist, Venice; Deena Metzger, author/philosopher, Topanga; Sharon Edgar, designer, Santa Rosa; Yadi Hashemi, Hawthorn; Gerald Schmidt, Cyprus, Randi Johnson, filmmaker, Topanga; Jody Evans, co-founder, CODEPINK, Venice; Tony Paukstis, Orange; David Shibley, Santa Monica

San Francisco County: Medea Benjamin, CODEPINK, San Francisco; Paul Larudee, International Solidarity Movement, San Francisco: Jonas Moffat, Palestinian Circus, San Francisco; Sandra Butler, Bay Area WIB, San Francisco, Nan Budinger, writer, San Francisco; Denni Leibowitz, Bay Area WIB, San Francisco

Carol Sanders, Jewish Voice for Peace, Berkeley; Karen Platt, Jewish Voice for Peace, Albany; Jean Pauline, WIB Bay Area, Berkeley; Phylece Snyder, Jewish Voice for Peace, Oakland; Shaheen Kazi, San Mateo; Maureen Smith, Peach and Freedom party, Santa Cruze; Helen Rose, WILF, Monterey; Esther Riley, Fairfax, Marian Blanton, San Rafael

New York County: Jenny Heinz, CODEPINK, NY, Granny Peace Brigade, New York; Donald Moore, West Side Jesuit Community, New York; Gail Miller, Women of a Certain Age, New York; Ann Petter, graphic designer. New York; Doreen and Stuart Shapiro, New York; Michael S. Smith, Litigator, New York; Barbara Aubrey, PhD., New York; Carol Yost, Ad Hoc Coalition for Justice in the Middle East, New York; Eleanor Ommani, Westchester, New York; Andy Mus