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Gush
Shalom
Inserat
in
Haaretz
Neun
Tage
Krieg
Hunderte
von
Katyushas.
Tausende
von
Bomben
und
Granaten
Noch
wurde
keine
Entscheidung
getroffen
–
Noch
wird
es
eine
geben.
Es
gibt
nur
eine
mit
einander
verhandelte
Lösung.
Feuerpause
–
jetzt!
Morgen
Samstag
wird
ein
Protestmarsch
gegen
den
Krieg
in
Tel
Aviv
stattfinden.
Die
Zahl
der
Protestierenden
wird
von
Demo
zu
Demo
wachsen.
Schließt
euch
uns
an!
Es
sollen
am
22.7.
in
Tel
Aviv
5000
Demonstranten
gewesen
sein,
sagte
mir
Uri
Avnery
am
Abend
–
aber
die
Medien
schweigen
dazu.
Er
sei
auch
von
5
deutschen
Reportern
interviewt
worden
. ER
Die
Anti-Kriegskoalition
ruft
zu
einer
Demo
auf:
Genug!
Stoppt
das
Töten
und
die
Zerstörung
des
Libanon,
des
Gazastreifens
und
Israels.
Die
Politik
der
brutalen
Gewalt
eines
Krieges,
der
von
der
Bush-Regierung
unterstützt
wird,
fordert
einen
hohen
Preis
von
den
Israelis,
den
Libanesen
und
den
Palästinensern.
Der
Versuch
eine
„Neue
regionale
Ordnung“
zu
schaffen
und
auch
die
Pläne,
Syrien
anzugreifen,
müssen
in
eine
neue
Katastrophe
führen.
Es
ist
an
der
Zeit,
sich
mit
den
Kriegsverbrechen
aus
einander
zu
setzen
und
dem
willkürlichen
Zielen
auf
Zivilisten.
Es
ist
an
der
Zeit
zu
fordern:
Lasst
die
Waffen
schweigen
und
beginnt
mit
dem
Reden.
Es
gibt
keine
militärische
Lösung.
Das
Bomben
verhindert
nicht
die
Angriffe
auf
die
zivile
israelische
Bevölkerung,
noch
wird
es
die
gefangenen
Soldaten
zu
ihren
Familien
zurückbringen.
Wir
rufen
alle
Bürger
Israels
auf,
Männer
und
Frauen,
Juden
und
Araber,
jede
einzelne
Person
mit
Gewissen,
um
zusammen
zur
Wiederherstellung
der
Vernunft
zu
wirken
–
gegen
die
Illusion
eines
militärischen
Diktates.
Lasst
uns
für
einen
alternativen
Weg,
einen
Weg
des
Friedens
und
der
Sicherheit,
demonstrieren,
der
sich
auf
dem
Rückzug
der
IDF
aus
allen
besetzten
Gebieten,
der
Auflösung
der
Siedlungen,
einem
Friedensabkommen
zwischen
dem
Staat
Israel
und
dem
Staat
Palästina
gründet
und
der
Achtung
vor
der
Souveränität
aller
Staaten
in
der
Region.
Organisatoren:
Yesh
Gvul,
Maki,
Hadash,
Frauenkoalition
für
Frieden,
Gush
Shalom,
Tandi,
Bat-Shalom,
Banki,
AIC,
Kämpfer
für
den
Frieden;
Refusniks
(Shministim),
Ta’ajush.
Petition
gegen
die
Kriegsverbrechen:
Stoppt
die
Verbrechen!
Israel
begeht
umfangreiche
Kriegsverbrechen.
ein
ganzes
Land
wird
zerstört,
ganze
Gemeinden
entwurzelt,
zehn
Tausende
von
Familien
aus
einander
gerissen,
Hunderte
von
Zivilisten
getötet
und
Tausende
verwundet.
Kein
Vorwand
kann
diese
Verbrechen
entschuldigen:
weder
die
Entführung
der
Soldaten
noch
das
Töten
von
Zivilisten
in
den
Bevölkerungszentren
des
nördlichen
Israels
können
Israels
Barbarei
im
Libanon
rechtfertigen.
Diese
Verbrechen
müssen
gestoppt
werden.
(dt.
Ellen
Rohlfs)
|
|
Flüchtlingskinder
im
Libanon
e.V.
www.lib-hilfe.de
Wir
(AK
Palästina
Tübingen,
Verein
Arabischer
Studenten
und
Akademiker
und
unser
Verein)
hatten
gestern
in
Tübingen
eine
erfolgreiche
Protestkundgebung
gegen
die
israelische
Aggression
in
Nahost
unter
dem
Titel:
„Gegen
Krieg
und
Terror!
Stoppt
die
Eskalation
in
Nahost!“
Ca.
400
Menschen
haben
teilgenommen,
darunter
viele
aus
Palästina
und
dem
Libanon.
Gesprochen
haben
die
Bundestagsabgeordnete
Heike
Hänsel
(„Die
Linkspartei“)
und
Felicia
Langer
(Trägerin
des
Alternativen
Nobelpreises).
Heike
kam
eben
aus
Palästina/Israel
von
einer
Delegationsreise
nach
Israel
und
in
die
besetzten
palästinensischen
Gebiete
mit
dem
Ausschuss
für
wirtschaftliche
Zusammenarbeit
und
Entwicklung
des
Deutschen
Bundestags
zurück
und
hat
über
ihre
Eindrücke
gesprochen,
Felicia
hat
eine
Grundsatzrede
zum
Konflikt
gehalten.
Ich
selbst
habe
kurz
über
unsere
Arbeit
im
Libanon
gesprochen
und
zwei
persönliche
Berichte
von
Augenzeugen
vorgetragen
(s.
Anhang).
Außerdem
hatten
wir
eine Unterschriftensammlung
vorbereitet,
die
auf
ihrer
Rückseite
die
jüngste
Erklärung
von
der
Jüdischen
Stimme
für
gerechten
Frieden
in
Nahost
bekannt
macht
und
auf
der
Vorderseite
unseren
Forderungskatalog
an
die
verschiedenen
verantwortlichen
Politiker
trägt
(s.
Anhang).
Wir
haben
270
Unterschriften
gesammelt.
Wer
will,
kann
natürlich
diese
Unterschriftensammlung
für
eigene
Demos,
Kundgebungen
und
Veranstaltungen
benutzen.
Wir
sind
gern
bereit,
die
Anschriften
der
entsprechenden
Politiker
weiterzugeben,
obwohl
Ihr
sie
natürlich
auch
selbst
im
Internet
finden
könnt.
Wir
haben
den
Ausruf
zunächst
bis
31.10.
terminiert.
Zusätzlich
haben
wir
zu
Spenden
aufgerufen.
Es
kamen
820
Euro
zusammen.
Das
Geld
geht
an
unsere
Partnerorganisation,
die
sich
mit
etlichen
Nichtregierungsorganisationen
und
zivilgesellschaftlichen
Gruppen
zusammengetan
hat,
um
die
in
Beirut
und
anderswo
angekommenen
und
immer
noch
ankommenden
Flüchtlinge
mit
dem
Nötigsten
zu
versorgen
(Matrazen,
Reinigungsmittel,
Nahrung,
Wasser,
Medizin).
Sie
haben
außerdem
ein
Medienzentrum
gebildet,
mit
dem
sie
die
neuesten
Updates
verbreiten.
Wir
selbst
haben
auch
erst
ziemlich
verspätet
reagiert,
wir
waren
zunächst
einfach
sprachlos.
Bitte
schweigt
auch
Ihr
nicht
länger
und
organisiert
alles,
was
möglich
ist.
Ingrid
Rumpf
PS.
Zur
Unterschriftensammlung:
Bei
Forderung
Nr.
4
sollte
neben
Siedlungspolitik
unbedingt
noch
der
Mauerbau
eingefügt
werden
Auch
den
Titel
„Gegen
Krieg
und
Besatzung
–
Beendet
das
Blutvergießen“
möchte
ich
noch
als
Alternative
vorschlagen.
Vorläufiges
Terminende
für
die
Unterschriftenlisten
ist
der
31.7.06.
Der
Aufruf
(doc) |
|
Der Terror und die
„internationale
Gemeinschaft“
(Entwurf:
M.J.,
IPPNW)
Wieder einmal sehen wir im Fernsehen Bilder einer
terrorisierten
Bevölkerung:
tote
und
verletzte
Zivilisten,
zerstörte
Brücken,
Straßen,
Flughäfen
und
Elektrizitätswerke.
Es
wird
von
„Kämpfen“
und
von
„Offensive“
gesprochen,
aber
in
Wirklichkeit
werden
ganz
überwiegend
wehrlose
Menschen
mit
Raketen,
Bomben
und
Granaten
überfallen.
Ein
Verbrechen,
das
am
helllichten
Tage
vor
den
Augen
der
Weltöffentlichkeit
straflos
verübt
wird.
(Zweifellos
sind
auch
die
Raketenangriffe
auf
israelische
Zivilisten
verbrecherisch,
gleichgültig,
ob
Zahl
und
Wirksamkeit
nur
ein
Bruchteil
der
anderen
Seite
ausmachen.)
Niemand glaubt ernsthaft, dass der Angriff auf
Gaza
und
Libanon
die
geeignete
Methode
sein
könnte,
gefangene
und
in
Geiselhaft
gehaltene
Soldaten
zu
befreien,
sondern
es
geht
um
die
Konsolidierung
und
möglichst
die
Ausweitung
gänzlich
unfriedlicher,
auf
Unterdrückung
und
militärischer
Dominanz
beruhender
Machtverhältnisse
in
der
Region.
Es ist entlarvend, wie die selbsternannte „internationale
Gemeinschaft“,
sprich:
die
G8
auf
dieses
Gemetzel
reagiert:
noch
nicht
einmal
ein
UN-Sicherheitsbeschluss
zum
Waffenstillstand
war
erreichbar,
da
die
US-Regierung
(wie
auch
die
deutsche
Bundesregierung)
offensichtlich
das
Vorgehen
ihres
israelischen
Verbündeten
unterstützt.
Angeprangert
wird
die
Unterstützung
der
Hisbollah
durch
syrische
und
iranische
Finanz-
und
Waffenhilfe;
ganz
selbstverständlich
ist
aber
die
Herkunft
der
israelischen
Flugzeuge
und
Munition
überwiegend
aus
US-Quellen.
Das Verständnis dieser internationalen G8-Gemeinschaft
für
das
israelische
Vorgehen
ist
durchaus
erklärbar:
vier
der
beteiligten
Staaten
sind
bis
heute
direkt
an
der
Okkupation
des
Irak
beteiligt,
wo
ganz
ähnliche
Methoden
des
„Anti-Terror-Kriegs“
eingesetzt
werden:
USA,
GB,
Italien,
Japan.
Drei
weitere
Regierungen
(Deutschland,
Kanada
und
Frankreich)
haben
Truppen
in
Afghanistan,
wo
sogar
die
Marionettenregierung
Karsai
die
Kriegsführung
gegen
die
Zivilbevölkerung
jetzt
anprangern
muß.
Und
Russland
als
einziges
Nicht-NATO-Land
dieser
Runde
ist
in
seinen
eigenen
„Anti-Terror-Krieg“
in
Tschetschenien
verwickelt,
der
ebenfalls
unter
massiven
Angriffen
gegen
Unbewaffnete
geführt
wurde
und
wird.
Die jetzige „Offensive“ gegen Gaza und den Libanon
beweisen
nur
einmal
mehr:
dieser
Krieg
gegen
den
Terror
bringt
selber
nichts
anderes
als
den
Schrecken
unmenschlicher
Barbarei,
Auflösung
jeglicher
gesellschaftlicher
Ordnung,
Ende
des
internationalen
Rechts
und
Herrschaft
der
schieren
Gewalt.
Es
gibt
Alternativen
für
Nahost:
·
ein
nachprüfbarer
Stopp
aller
Waffenlieferungen
in
die
Region,
·
ökonomische
Anreize
und
nötigenfalls
auch
Sanktionen
für
alle
Beteiligten,
mit
der
Auflage,
sich
an
einer
„Konferenz
für
Sicherheit
und
Zusammenarbeit
im
Nahen
Osten“
zu
beteiligen,
die
kontrollierte
Abrüstung
und
wirtschaftliche
und
politische
Kooperation
ermöglicht
·
Rückzug
Israels
aus
den
besetzten
Gebieten,
ebenso
wie
der
alliierten
Truppen
aus
Irak
und
Afghanistan
·
UN-überwachter
Waffenstillstand,
und
ein
ernsthafter
Verhandlungsprozess
auf
der
Basis
der
einschlägigen
UN-Resolutionen,
der
die
Anerkennung
Israels
mit
der
Anerkennung
eines
gleichberechtigten
palästinensischen
Staats
verbindet,
und
internationale
Garantien
und
Schutzmechanismen
für
beide
Nationen
etabliert.
·
ökonomische
Anreize
und
nötigenfalls
auch
Sanktionen
für
alle
Beteiligten,
mit
der
Auflage,
sich
an
einer
„Konferenz
für
Sicherheit
und
Zusammenarbeit
im
Nahen
Osten“
zu
beteiligen,
die
kontrollierte
Abrüstung
und
wirtschaftliche
und
politische
Kooperation
ermöglicht
Nichts
von
diesen
Ideen
ist
neu.
Es
wird
Zeit,
dass
nicht
nur
die
fragwürdigen
Häuptlinge
der
ökonomisch-militärischen
Großmächte,
sondern
die
wirkliche
internationale
Gemeinschaft
zusammen
mit
den
friedensorientierten
Kräften
der
betroffenen
Länder
sich
mit
dem
angemessenen
Ernst
der
Umsetzung
dieser
Ziele
zuwenden.
|
From: "Ev. Gemeinde Beirut" <evgembrt@cyberia.net.lb>
To: "Ev. Gemeinde zu Beirut" <evgembrt@cyberia.net.lb>
Subject: Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel
Date: Mon, 17 Jul 2006 14:09:11 +0300
Liebe Gemeindeglieder und Freunde der Gemeinde,
Dr. Willy Rellecke und ich (Pfr. Uwe Weltzien) haben einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin verfasst zur Situation. Wir sind im Moment dabei, die Unterschriften der verschiedenen Leiter von in Beirut tätigen deutschen Organisationen einzuholen. Wer diesen Offenen Brief privat mitunterschreiben moechte, soll uns seine Einverstaendniserklaerung zu Unterschrift bis heute abend 17.00 Uhr zusenden. Unterschriften, die an Textveraenderungsvorschlaege gebunden sind, koennen wir nicht mehr aufnehmen.
Offener Brief
an die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
Frau Angelika Merkel
Beirut, den 15.Juli 2006
Sehr geehrte Frau Merkel,
die Unterzeichner dieses Briefes sind Leiter von in Beirut tätigen deutschen Organisationen sowie private dt. Staatsangehörige mit lanjährigen Erfahrungen im Alltags,- Wirtschafts,- und Politikleben des Landes. Wir wenden uns an Sie unter dem schmerzhaften Eindruck der Aggression, die dieses Land wiederum erleidet und möchten bei Ihnen eine angemessene Reaktion auf dieses Geschehen anmahnen.
Eindeutig verurteilen wir die Entführung israelischer Soldaten und alle gewalttätigen Aktionen von Hezbollah ohne jede staatliche Legitimation. Die militärische Antwort des Nachbarstaates auf die Entführung der Soldaten verletzt jedoch zweifelsfrei die gebotene Verhältnismäßigkeit. Sie dient nicht der Selbstverteidigung nach Art. 51 UN-Charta und widerspricht dem Völkerrecht. Die israelischen Attacken, die praktische Gefangennahme beider Völker -sowohl im Gaza-Streifen wie nun im Libanon- steht auch im Widerspruch zu Prinzipien unserer eigenen Rechtsordnung, die der staatlichen Gewalt Grenzen setzt.
Die Zerstörung der nach dem Bürgerkrieg soeben wieder aufgebauten Infrastruktur des Landes (Flughafen, Elektrizitäswerke, Brücken, Straßen , Wohnhäuser), wirft das Land wirtschaftlich in die 80iger Jahre zurück. Die Blockierung der Häfen macht die Versorgung von 3,6 Millionen Menschen unmöglich. Die anhaltende planvolle Zerstörung aller Verkehrsverbindungen mit Syrien verwandelt das gesamte Land praktisch in ein großes Gefängnis. Wir erleben diese Zerstörung als Zerstörungswut, wenngleich sie kalkuliert sein mag. Und wir fragen Sie: Kann dieser Terror als Selbstverteidigung eines Landes gerechtfertigt bzw. mit der Befreiung von Soldaten begründet werden?
Von dieser Einlassung ist die israelische Regierung inzwischen selbst abgerückt und nimmt nun für sich in Anspruch, für die Einhaltung des UN-Sicherheitsrats Beschlusses 1559 (Entwaffnung der Hezbollah) sorgen zu wollen. Aber auch diese Begründung gestattet nicht das unmenschliche und völkerrechtswidrige Vorgehen Israels. Es versperrt im übrigen jede Aussicht auf Erfolg für die seit Monaten laufenden Bemühungen des Ministerpräsidenten Fouad Siniora, durch inner-libanesischen Dialog zu diesem Ergebnis zu kommen.
Viele unter uns haben vergleichbares Vorgehen der israelischen Regierung bei der Invasion von 1982, die bei Beginn auch mit Art. 51 (Selbstverteidigung) vor der Welt gerechtfertigt wurde, miterlebt. Damals haben die Truppen von Sharon 2.000 (=israelische Quellen) bis 18.000 (=libanes. Quellen) Menschen getötet. Die Verbrechen von Sabra und Chatila unter der Verantwortung der israelischen Truppen sind unvergessen.
Zu der Frage nach Ursache und Wirkung können die Unterzeichner mit vielen Details und eigenen Erfahrungen beitragen: hier kommt jedoch niemand zu dem Schluss, dass der anhaltende Bomben-Terror der Selbstverteidigung Israels dienen könnte.
Wir sind der Überzeugung, dass dieses Land seit 1978 ständigen Demütigungen seitens der israelischen Regierung unterworfen wird, die ein Ende finden müssen. Wir fordern Sie auf, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sich in den Schmerz des Libanon und die Verzweiflung derjenigen, die diesen Terror miterleben, einzufühlen und die Rechtfertigung der anhaltenden Bombardierungen seitens der übermächtigen Kriegspartei auch öffentlich aufzugeben.
Demütigungen und Hoffnungslosigkeit tragen dazu bei, Extremismus zu fördern. Bisher haben Ihre öffentlichen Erklärungen den betroffenen hilflosen Menschen hier keinerlei Hoffnung gegeben.
Mit freundlichen Grüßen
Unterschriften der Leiter von Organisationen
______________________________
Unterschriften von Privatpersonen
_________________________________________
Ev. Gemeinde Beirut
Pierre Aboukhater Bldg. 1st. floor
near Hotel Concord, opposite Diana Residence
Rue Mansour Jurdak 429
Manara Beirut 2036-8041
Lebanon
Phone / Fax: Mobile:
00961-1-740 318 00961-3-839 196
00961-1-740 319
|
|
Nahost:
Schweiz
ruft
Israel
zur
Wahrung
des
humanitären
Völkerrechts
auf
03.07.2006
Das
Eidgenössische
Departement
für
auswärtige
Angelegenheiten
(EDA)
ist
zutiefst
besorgt
über
die
jüngste
Eskalation
der
Gewalt
im
Nahen
Osten
und
deren
humanitäre
Folgen.
Bei
seinem
militärischen
Einsatz
zur
Befreiung
eines
gefangenen
Soldaten
muss
Israel
als
Besatzungsmacht
das
humanitäre
Völkerrecht
unbedingt
respektieren.
Um
die
Zivilbevölkerung
im
Gazastreifen
mit
lebenswichtigen
medizinischen
Gütern
zu
versorgen,
hat
die
Direktion
für
Entwicklung
und
Zusammenarbeit
(DEZA)
des
EDA
zusätzlich
eine
Million
Franken
gesprochen.
Mit
der
Zerstörung
des
Amtssitzes
von
Premierminister
Haniya
hat
die
jüngste
Eskalation
der
Gewalt
im
Nahen
Osten
einen
neuen
Höhepunkt
erreicht.
Das
EDA
ist
zutiefst
besorgt
über
diese
Entwicklung
und
appelliert
erneut
an
Israel
als
Besatzungsmacht,
bei
den
Massnahmen
zur
Befreiung
des
gefangenen
Soldaten
das
humanitäre
Völkerrecht
zu
respektieren.
Diejenigen,
die
den
Soldaten
in
ihrer
Gewalt
haben,
ruft
es
auf,
ihn
mit
Menschlichkeit
zu
behandeln.
Verschiedene
Aktionen
der
israelischen
Armee
im
Zuge
ihrer
Offensive
gegen
den
Gaza-Streifen
verletzen
den
Grundsatz
der
Verhältnismässigkeit
und
stellen
eine
verbotene
kollektive
Bestrafung
der
Bevölkerung
dar.
Für
das
EDA
besteht
kein
Zweifel:
Israel
hat
die
völkerrechtlich
erforderlichen
Vorsichtsmassnahmen
zum
Schutz
der
Zivilbevölkerung
und
der
zivilen
Infrastruktur
nicht
getroffen.
Die
Zerstörung
eines
Elektrizitätswerks,
der
Angriff
auf
den
Amtsitz
des
palästinensischen
Premierministers,
die
willkürliche
Festnahme
einer
grossen
Zahl
demokratisch
gewählter
Volksvertreter
und
Minister
sowie
der
Entzug
des
Residenzrechts
dreier
Parlamentarier
und
eines
Ministers
in
Ostjerusalem
sind
nicht
zu
rechtfertigen.
Angriffe
auf
zivile
Objekte
sind
völkerrechtlich
verboten.
Das
EDA
fordert
von
Israel,
keine
zivilen
Objekte
mehr
anzugreifen,
den
Schutz
der
Zivilbevölkerung
sicherzustellen
und
die
festgenommenen
Volksvertreter
freizulassen,
soweit
nicht
konkrete
Vorwürfe
im
Einzelfall
die
Festnahme
rechtsstaatlich
einwandfrei
rechtfertigen.
Humanitäre
Folgen
Das
Elektrizitätswerk,
das
die
israelischen
Streitkräfte
am
28.
Juni
zerstört
haben,
versorgte
43
Prozent
des
Gaza-Streifens
mit
Strom.
700'000
Menschen
sind
von
den
Stromunterbrüchen
betroffen.
Stark
beeinträchtigt
ist
dadurch
auch
die
Wasserversorgung,
da
nicht
mehr
alle
Pumpen
funktionieren
und
es
überdies
an
Benzin
und
Brennstoffen
mangelt.
Es
wird
einige
Zeit
dauern,
das
Elektrizitätswerk
wiederherzustellen,
wobei
dies
nur
möglich
ist,
wenn
die
nötigen
Ersatzteile
in
den
Gaza-Streifen
geliefert
werden
können.
Besorgniserregend
ist
die
Lage
in
den
Spitälern
und
Gesundheitszentren,
die
nicht
mehr
genügend
Wasser
und
ebenfalls
zu
wenig
Brennstoff
für
ihre
Generatoren
haben.
Der
Transport
von
Gütern
und
Personen
ist
kaum
noch
möglich.
Der
Bevölkerung
fehlt
es
an
frischen
Produkten,
Fleisch
und
Milchprodukten,
die
in
den
Lagern
verderben.
Die
Öffnung
des
für
den
Güterumschlag
wichtigen
Übergangs
Karni
ist
für
die
Lebensmittelversorgung
ununmgänglich.
Im
Juni
2006
bewilligte
die
Direktion
für
Entwicklung
und
Zusammenarbeit
(DEZA)
bereits
eine
Million
Franken
zum
Kauf
von
Medikamenten.
Nun
wurde
eine
zweite
Million
gesprochen,
um
die
Bevölkerung
mit
lebenswichtigen
Gütern
zu
versorgen.
Ein
Experte
befindet
sich
vor
Ort
und
sichert
die
Abwicklung
der
humanitären
Operationen.
Letzte
Woche
empfing
das
EDA
die
Vertreter
beider
Seiten
und
forderte
sie
zur
Beachtung
der
Regeln
des
humanitären
Völkerrechtes
auf.
Dabei
setzte
es
sich
auch
für
die
rasche
Freilassung
des
gefangenen
israelischen
Soldaten
ein,
die
einen
wichtigen
Beitrag
zur
Beruhigung
der
Situation
darstellen
würde.
Eidgenössisches
Departement
für
auswärtige
Angelegenheiten |
Zu: „wir sind alle traumatisiert“
Herr Broder kann wirklich stolz sein, dass er so wichtig genommen wird.
Denn was wir täglich in den Medien und von unseren Politikern (bis auf wenige Ausnahmen am linken Rand) hören, sehen oder lesen entspringt seiner und seiner Anhänger Denkmaschine (think-tank).
Sogar – und da wird er besonders stolz sein – unsere Bundeskanzlerin übernimmt bereitwillig seine Diktion und mit ihr unsere Regierung – mit Ausnahme der Linksfraktion.
Für die meistgelesene Zeitung Deutschlands, die „Bild“, sind Herr Broder und seine Freunde unentbehrlich. Doch auch die anspruchvollen Zeitungen gehorchen dem Diktat dieser Leute. Auch durch Verschweigen von Fakten. Wie käme es sonst, dass man die Feuilletons vergeblich durchforstet nach Buch-Rezensionen oder Interviews, Redebeiträgen, der von Herrn Broder Stigmatisierten ? (Die „jungewelt“ und der „Freitag“ sind da eine rühmliche Ausnahme).
Das Fernsehen oder das Radio - von vereinzelten Sendungen zu später Stunde, wenn die meisten Menschen schon schlafen, abgesehen, haben von Leuten wie Herr Broder wenig zu fürchten. Sie sind konform, d.h. sie verkünden: Hamas gleich Terror-Organisation, Palästinenser gleich Terroristen und Israel ist von der „Auslöschung“ bedroht, deshalb muß es Atomwaffen haben und Uboote geliefert bekommen, die teilweise von Deutschlands Steuerzahlern bezahlt werden und die ganze Welt soll die den Terror liebenden und Hamas wählenden Palästinenser verhungern lassen. Arafat war kein Verhandlungspartner – trotz FriedensNobelpreis war er „irrelevant“, Abbas kein ernstzunehmender Verhandlungspartner und der gemäßigte und demokratisch gewählte Haniye von der Hamas erst recht nicht. „ Mit Terroristen verhandeln wir nicht ! “ Israel hat vergessen, dass seine Staatsgründung teilweise durch Terrorakte ermöglicht, bzw. beschleunigt wurde.
Durch diese Verweigerungshaltung riskiert es Israel die Welt in Brand zu setzen.
Gush Shalom und die anderen Friedensleute - einschließlich mehrerer kritischer Professoren in Israel - haben es klar erkannt. In einer ihrer Anzeigen in Haaretz und bei ihren wöchentlichen Demonstrationen in Tel Aviv rufen sie ihre Regierung auf, zu verhandeln und nicht zu töten und zu zerstören :
„Am Anfang war die demokratische Wahl der Hamas, dann kam die Aushungerung des palästinensischen Volkes durch den Boykott und überdies kaum ein Tag ohne Tötungen, - manchmal ganze Familien - dann die Qassams, der entführte Soldat, Einmarsch in Gaza, statt wie angeboten wurde, von den 10.000 Gefangenen wenigstens die Frauen und Kinder im Austausch freizulassen, die Zerstörung der Infrastruktur, die Palästinenser hungern nicht nur, sie haben auch kaum mehr zu trinken, die Hizbollah, darob erzürnt, sendet Raketen über die Nordgrenze Israels, später weit reichende Raketen nach Haifa, Nazareth, mindestens 8 Tote, 2 verschleppte Soldaten, daraufhin Beginn der Zerstörung der Infrastruktur des Libanon, mehr als 60 Tote.“
Ist soviel Zerstörung, sind so viele Tote, besser als Verhandlungen Herr Olmert , Herr Broder ?
Auf dem G8 Gipfel stimmte man – fast einmütig – und natürlich auch unsere Bundeskanzlerin - für das
Selbstverteidigungsrecht Israels ! Ist das die Stimme der Vernunft – sich blindwütig gegen Raketen zu verteidigen, die man selbst herausgefordert hat ? Höre Israel, willst du denn den Frieden nicht, nach dem sich beide Völker so sehr sehnen, den deine Friedensgruppen propagieren ?
Ruth Asfour
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Wer ist Broder - höre ich mich fragen, als ich das Interview gelesen habe. Broder erscheint mir paralysiert, konsterniert. Die sich selbst behauptende Kraft seiner Wortgewalten durfte für einen Moment innehalten - und der Blick des Lesers erahnt den Menschen, Broder - ... ein Kind seiner Gedanken, ein Zeugnis von Liebe und tiefen Gefühlen - und Realitäten, die sich abzeichnen, während die feinen Tropfen des Nebels ein Stück weit die Sicht freigeben. Irgendwie erinnert er mich an Johannes B. Kerner, er wirkt klein, trotzig, gar nicht so, wie man ihn ansonsten und aus der von ihm durch die Kraft der Worte erschaffenen Betrachterperspektive erkennt.
Der interessanteste Satz in dem Interview ist:
"Ja. Ich glaube, dass aus allem, was ich von diesen Leuten lese, eine wahnsinnige Angst spricht."
Broder beschreibt, was er sieht, was er selber fühlt. Broder hat Angst.
"Da kämpfen ein paar Leute aus tiefer Angst ums eigene Überleben – was legitim ist."
Broder legitimiert sich selbst und sein Tun und seine Gedanken.
Zweifel? Ja, zweifeln soll man - und darum lese ich weiter.
"Wenn der Ernstfall eintritt, werde ich – leider – mit diesen jüdischen Antisemiten im selben Zug sitzen. Das einzige, was uns unterscheiden wird: Es kann sein, dass ich einen Stehplatz haben werde und sie einen Fensterplatz. Aber sie werden im selben Zug sein, es wird ihnen nichts nützen."
Was sind das für Gedanken? Er sieht und ahnt Schlimmes, er will nicht, er wehrt sich, er weigert sich, aber das Boot, in das er steigen muss, hat er klar vor Augen.
Hochinteressant ist, dass er den von ihm als Antisemiten bezeichneten Juden besondere Erkenntnisfähigkeit zuschreibt:
"Jüdische Antisemiten haben eine besondere Antenne, die ihnen sagt, dass ihre Existenz als Juden gefährdet ist."
wieso verweist er dabei auf die angeblichen Antisemiten?
"mental merke ich, dass es plötzlich viele Leute für möglich halten, dass Israel diesen Konflikt nicht überlebt."
warum schreibt er seine eigenen Gedanken anderen zu? Man spürt Angst und Verzweiflung in Broders Worten, Gedanken und Reaktionen und bekommt geradezu Mitleid mit ihm. Aber ich glaube, dass genau das das Allerletzte ist, was Broder erheischen will. Broder trotzt wie ein Kind gegen das, was er spürt und was er erahnt - ohne erkennen zu wollen, was ihn bewegt. Er schiebt seine Intentionen, die sein Ich zu gefährden drohen, anderen zu - und hat Furcht zu denken, was er längst erkannt hat.
Tja, irgendwie tut mir Broder leid, weil: Israel, seine große Liebe, steht an einem Scheidepunkt zwischen Unglück und Untergang oder ewig erscheinendem Zwist und Hadern mit sich selbst. Vielleicht hat er, wie viele Menschen, die Israel lieben, Angst, Erkenntnisse über seine Gefühle zu stellen. Als nüchterner Rationalist - und Broder ist fähig dazu - würde er vielleicht einfach nur weinen über einen verlorenen Traum. Aber ihm fehlt die Distanz, die einst Leibowitz hatte - der große Denker Leibowitz, der das Glück hatte, sein Leben vor dem großen Desaster, was er vorhergesehen hat, in Frieden beenden zu dürfen:
"Es gibt überhaupt nur zwei Möglichkeiten. Die eine ist Krieg auf Leben und Tod, im vollen Sinne des Wortes, wobei Israel ein faschistischer Staat werden wird. Die andere Möglichkeit, die einzige, die diesen Krieg vermeiden helfen kann, ist die Teilung des Landes. Eine solche Teilung wäre sehr schmerzhaft für beide Parteien. Beide Völker würden ihren Staat haben und ihre nationale Unabhängigkeit, aber keines von den zweien im Rahmen des ganzen Landes."
[...]
"Es gibt auch Koexistenz ohne nachbarliche Liebe und ohne Freundschaft. Sie könnte die Lösung des Problems hier sein. Aber wenn die Großmächte nicht intervenieren und keine Übereinkunft zwischen dem Staat Israel und der PLO zustande kommt, dann steuern wir auf eine Katastrophe zu. Diese Erkenntnis wird heute schon von sehr vielen geteilt, die aber noch keine organisierte politische Kraft darstellen und keine Macht haben.
Das sind die zwei Möglichkeiten. Ich wiederhole: Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht!"
[...]
"Seit dem Sechstagekrieg ist der Staat Israel ein Machtapparat, ein jüdischer Machtapparat zur Beherrschung eines anderen Volkes.
Deswegen sage ich es in schärfster Form: Dieser glorreiche Sieg war das historische Unglück des Staates Israel. Im Jahre des "Völkerfrühlings", 1848, warnte Franz Grillparzer vor dem Weg, der "von der Humanität durch die Nationalität zur Bestialität führt". Im zwanzigsten Jahrhundert ist das deutsche Volk diesen Weg tatsächlich bis zum Ende gegangen. Wir haben diesen Weg nach dem Sechstagekrieg betreten. Es kommt darauf an, diesen Gang zu beenden."
Broder sollte das lesen. Broder - er kann das verstehen. Man muss nicht als kleiner Junge alt werden und sein Leben lang der Vernunft trotzen - und: Man muss nicht ständig anderen die Schuld für das eigene Zerwürfnis in die Schuhe schieben. Vor allem dann nicht, wenn es nichts bringt. Gar nichts. Aber es ist sein Leben. Was würde mit ihm geschehen, wenn er die Scheu vor dem Abgrund verliert und weiterdenkt?
Nun, ich befürchte, er würde sich selber und all das, was ihn in seinem Innersten ausmacht, verlieren. Und darum traue ich mich gar nicht, Broder zum Springen zu ermuntern. Was, wenn er die Landung verpaßt? Und doch - auch Broder kann sich nicht vor Erkenntnissen, die sich tief in ihm manifestieren, schützen. Diese Erkenntnisse sind ein Teil von ihm, sie sind Broder.
... bleibt die Frage, ob es ihm und der Heimat seiner Sehnsucht und Liebe noch etwas nützen wird, wenn er heute noch das, was Leibowitz sagte, als Realität begreift. Die Zeichen stehen auf Sturm, die Aussicht auf Besserung wird im zum Sommerregen verklärten Hagel der von jedem Hinterhofbastler herzustellenden Raketen zu einer Farce - und sowohl Broder als auch die Mahner der Gegenwart oder der Vergangenheit können das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen, um einen Neubeginn zu wagen.
Es ist eine Tragik in Dimensionen, die nicht nur Broder, sondern auch die Welt noch nicht in all ihrer Weite erfasst hat. Doch vielleicht schafft Broder noch den Sprung - und findet auf neue Situationen neue Antworten. Warum nicht? Broder ist einzig, nie artig, und er muss - und kann - sich nur sich selber stellen.
Go, Broder!
Konrad Betz Radevormwald, 15.07.2006
Hinweis: Der Text darf beim Zitieren nur als Ganzes kopiert werden!
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Lese auch:
Kommentare zu einem Interview
des Wochenmagazins "Tacheles" mit Henryk Broder:
«Wir sind alle traumatisiert» - Der Publizist und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus,
Selbsthass und Judenfragen.
Dazu
Thomas Immanuel Steinberg - Der antisemitische Popanz - Broder, der
Alt-Berliner Zionist und Kommunistenfresser, hat was
gegen Antizionismus. In einem Interview (1) erklärt
er: „Es gibt keinen Antizionismus, der seinen
Ursprung nicht im Antisemitismus hätte.“
Dazu Anis Hamadeh:
-Tachles, das jüdische Wochenmagazin
(Schweiz), «Wir sind alle traumatisiert». Der Publizist
und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus,
Selbsthass und Judenfragen.
Dazu
Erhard Arendt:
Ein Staat, der
auf "jüdischen Werten" gegründet wird, ist schon dadurch rassistisch, weil er alle anderen Nicht-Juden diskriminieren muss,
was ja auch in Israel geschieht.
mehr >>> |
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Broder bedient die gleichen Klischees von jüdischen Selbsthasser, die die zionistische Propaganda verbreitet. Ich habe noch nie einen "Antizionisten" kennen gelernt, der Antisemit war.
Wäre es nicht eine so ernsthafte, diffamierende Feststellung, die das Honestly Concerned Klischee. "Natürlich kann man Israel kritisieren, aber....." noch unmissverständlicher darstellt, könnte man darüber hinweggehen.
Dieses Hirngespinst scheint es nur in Broders zionistischer Gedankenwelt zu geben. Jüdischer Selbsthass ist ein pathologische Kategorie, also nichts für eine seriöse Debatte.
Auch so kann man (in Netzwerkart) versuchen die jüdischen Kritiker, die das richtige aus der Vergangenheit gelernt haben, zu erledigen. So kann man deren berechtigte Kritik aus dem Weg gehen, es könnte ja das eigenen oder das Weltbild anderer sich verändern müssen......
Wenn man gerecht ist, die Scheuklappen absetzt und ehrlich ist, muss man feststellen, der Zionismus ist die jüdische Form des Nationalismus. Ein Staat, der auf " jüdischen Werten" gegründet wird, ist schon dadurch rassistisch, weil er alle anderen Nicht-Juden diskriminieren muss, was ja auch in Israel geschieht.
Um nicht den "falschen" eine "Freude" zu machen: Selbstverständlich hat das nichts mit dem Existenzrecht Israels zu tun. Aber, eine demokratische Gesellschaft schließt Rassismus aus.
Broder teilt wohl seine Phobie mit seinen
antideutschen Netzwerkfreunden, die teilweise als nichtjüdische Deutsche und fundamentalistische Christen eine besondere Art
von Rassismus zeigen. In der, nur ihnen eigenen Variante sind sie fast extremer als HMB.
Broder sollte sich in acht vor den antisemitischen Philosemiten nehmen. Ich hätte ihn für intelligenter gehalten.
Wie abgedreht alles ist, zeigt seine Unterstellung gegenüber seinen eingebildeten "jüdischen Antisemiten". So lieferten sie Argumente gegen Israel, um zu zeigen, "dass sie schon auf der richtigen Seite sind". Sie haben einfach nicht die falschen Lehrer gehabt und das was zum Holocaust führte nicht nur auf die Juden begrenzt.
Täter gibt es überall. Dass er dabei Abi Melzer und Hajo Meyer (den er hemmungslos einen Berufsüberlebenden nennt) nicht auslässt überrascht nicht. Dass er sich auf Lasters
Rubrik "Hall of Fame" bezieht, in die gewissen so genannte selbsthassende Juden gehörten, zeigt einen intellektuellen Tiefflug. Wer die mehr als fragwürdigen Ansichten der Antideutschen, der christlichen Fundamentalisten eines gewissen Laster, oder eine "Chefredakteurs" von HC teilt, benimmt sich wie der HMBamster im Laufrad, er bewegt sich scheinbar und doch nicht weiter. Schade um das vergeudete Talent im Kampf für eine friedliche Gesellschaft. E. Arendt
Lese auch:
Dazu Konrad Betz: "Broder beschreibt, was er sieht, was er selber fühlt. Broder hat Angst."
Der antisemitische Popanz - Broder, der Alt-Berliner Zionist und Kommunistenfresser, hat was gegen Antizionismus. In einem Interview (1) erklärt er: „Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus hätte.“ - Thomas Immanuel Steinberg
Dazu Anis Hamadeh: -Tachles, das jüdische Wochenmagazin (Schweiz), «Wir sind alle traumatisiert». Der Publizist und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen.
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"Sicherheit für Israel und Freiheit für die Palästinenser":
Gemeinsamer
Aufruf
der
Kirchenvertreter
in Jerusalem
JERUSALEM,
13.
Juli
2006
(ZENIT.org).- In einer gemeinsamen
Erklärung
haben
mehrere
Vertreter
der
Kirchen
in Jerusalem,
darunter
auch
der
Lateinische
Patriarch
Erzbischof
Michel
Sabbah
sowie
Franziskanerpater
Pier
Battista
Pizzaballa,
Kustos
des
Heiligen
Landes,
zur
dramatischen
Zuspitzung
der
Lage
in Israel/Palästina
Stellung
genommen.
Sie
erteilen
jeglicher
Gewalt
eine
klare
Absage
und
unterstreichen,
dass
sie
den
Kampf
gegen
den
Terrorismus
voll
unterstützen.
Ebenso
vehement
erinnern
sie
allerdings
daran,
"dass
dieser
Kampf
mit
der
Beseitigung
der
Wurzel
aller
Gewalt
beginnen
muss,
mit
der
Beseitigung
der
Unfreiheit
der
Palästinenser".
Das
Leben
des
Menschen
und
seine
Würde
gelte
es zu
achten,
fordern
neben
den
bereits
genannten
Hirten
auch
Vertreter
der
koptisch-orthodoxen
Kirche,
der
syrisch-orthodoxen
Kirche,
der
griechisch-katholischen
Kirche
und
der
armenisch-apostolischen
Kirche.
Während
sie
die
Verantwortlichen
dazu
aufrufen,
an den
Verhandlungstisch
zurückzukehren,
appellieren
sie
an die
internationale
Gemeinschaft,
aktiv
einzugreifen
und
eine
diplomatische
Lösung
herbeizuführen.
Die
Reaktion
der
israelischen
Führung
auf
die
Entführung
eines
israelischen
Soldaten
sowie
die
Ermordung
eines
israelischen
Zivilisten,
die
von
den
Kirchenvertretern
ebenfalls
verurteilt
werden,
wird
als
"überproportional
und
unberechtigt"
kritisiert.
Die
gemeinsame
Erklärung
wurde
noch
vorm
Einmarsch
der
israelischen
Bodentruppen
in den
Libanon
veröffentlicht,
wo die
schiitische
Hisbollah-Miliz
zwei
weitere
israelische
Soldaten
festhalten
soll.
Aktuellen
Meldungen
zufolge
sind
an dieser
zweiten
Kriegsfront
mindestens
39 Menschen
gestorben,
darunter
zehn
Kinder.
Mindestens
56 Menschen
wurden
verletzt.
ZG06071308 |
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Jüdische Friedensfrau Roni Hammermann in der Martin Luther
Kirche
(31.5.)
„Kritik
an Israel
hat
mit
Antisemitismus
nichts
zu tun“,
sagte
die
Jüdin
Roni
Hammermann
bei
ihrem
Besuch
im Mai
in der
Martin-Luther-Kirche.
Beim
Nachdenken
über
den
Holocaust
dürfe
man
nicht
bei
den
Opfern
stehenbleiben,
sondern
müsse
daraus
die
Verpflichtung
ableiten,
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