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Mitri
Raheb
Bethlehem hinter Mauern
Geschichten der Hoffnung
aus einer belagerten
Stadt
1. Aufl. 2005
185 S. mit zahlr. sw-Fotos
Geb.
ISBN
3-579-06853-9
Erschienen:
Mai 2005
- Gütersloher Verlaghaus
GmbH -
http://www.gtvh.de
Dieses
Buch ein ergreifender
Appell, Mauern und Stacheldrähte
endlich einzureißen
und neue Wege zu gehen.
Gewöhnlich wird die
Geschichte der Palästinenser
erzählt in Bildern des
Hasses. Dass es jedoch
mehr und anderes gibt
als Selbstmordattentate,
rollende Panzer und
Steine werfende Jugendliche,
davon berichtet dieses
Buch.
Parteilich, aber nicht
parteiisch, zornig,
aber ohne Hass erzählt
Mitri Raheb, Pastor
der Geburtskirche in
Bethlehem, vom Leben
der Palästinenser unter
israelischer Belagerung.
Seine Geschichten klagen
an: die Brutalität,
die Willkür und das
Unrecht Israels, die
Gleichgültigkeit und
die Heuchelei der Welt.
Schmerzhaft führt Raheb
uns vor Augen, wie falsch
es ist, einem stereotypen
Urteil aufzusitzen:
die Palästinenser als
fanatisierte Bombenbauer.
Es sind Menschen, einfache
Familien mit einfachen
Hoffnungen und Wünschen,
die ihrer Würde und
ihres Leberisglücksberaubt
werden. Und es sind
Menschen, die sich dieser
Taten schuldig machen.
Weil
Mitri Raheb daran erinnert,
liegt so viel Hoffnung
in diesem Buch: Besatzern
wie Besetzten gemeinsam
ist die Sehnsucht nach
Frieden und nach einer
Zukunft für ihre Kinder.
So ist dieses Buch ein
ergreifender Appell,
die Gunst der Stunde
zu nutzen, Mauern einzureißen
statt neue zu bauen
und endlich neue Wege
zu gehen.
Desmond Tutu, ehemaliger
Erzbischof von Kapstadt,
Südafrika:
»Dies ist ein ergreifender
Bericht darüber, was
die einfachen Leute
durchmachen, während
israelische Soldaten
Bethlehem belagern.
... Dieser Bericht sollte
uns aufrütteln, unsere
Komplizenschaft mit
dem Unrecht aufzugeben,
das die einfachen Leute
erleiden. Ich hoffe,
so wird es vielen Lesern
im Westen ergehen ....
die vielleicht zu schnell
das Stereotyp des gewalttätigen
Palästinensers übernommen
haben. Frieden ist unmöglich,
wenn er nicht Gerechtigkeit
für die Palästinenser
einschließt. «
Hanan Ashrawi, palästinensischer
Bürgerrechtlerin
Träger des Friedenspreises
von Sydney.
»Mitri Rahebs persönliche
und bewegende Chronik
macht eine wenig bekannte
und selten beachtete
menschliche Geschichte
sichtbar. Es geht um
die Suche des palästinensischen
Volkes nach Würde und
Freiheit, inmitten von
Zerstörung und Schmerz.
Der Kampf um das Aushalten
und den Aufbau trotz
der brutalen Angriffe
während der israelischen
Besatzung ist eine Hommage
an den unbesiegten Geist
des >einfachen Palästinensers<.«
Quelle:
Buchklappentext
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