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Oberstleutnant Eitan Ronel gab seinen Rang
zurück. In einem Brief an Oberbefehlshaber Mosche Ajalon schrieb er: "Der
Wert des Lebens - er verfällt schrittweise.
Stufe um Stufe werden
Soldaten, Kommandeure, die ganze Nation korrumpiert. Die Werte, mit denen
wir einst groß geworden sind - ,Reinheit der Waffen',
Wert des Lebens,
Respekt vor dem Menschen als Abbild Gottes -, sie sind zum lächerlichen
Witz verkommen."
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Texte auf diesen
Seiten
Es kann hier geschehen “I am not only a soldier, I am a human being” Soldaten stoppt Kriegsverbrechen Kriegsdienstverweigerer Daniel Tsal Verweigerer klagen Besatzung an Soldaten brechen das Schweigen. |
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"Du fühlst, daß du das Gesetz bist" -
Israelische Soldaten sprechen über ihre Verbrechen an
Palästinensern |
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Wenn israelische
Soldaten das Schweigen brechen - (Neue
israelische Studie, die unsere schlimmsten
Befürchtungen bestätigt) -
Dalia Karpel
- Die israelischen
Soldaten sprachen gegenüber Nofer frei, der mit
ihnen im selben Eshbal-Zug vor 20 Jahren diente. Sie
gaben ihre innersten Emotionen über die
schrecklichsten Verbrechen, an denen sie
teilgenommen hatten, preis: Mord, das Brechen von
Knochen palästinensischer Kinder , demütigende
Aktionen, Zerstörung von Eigentum, Raub und
Diebstahl..“ Dieser Artikel wurde am 21. September
nur im hebräischen Teil von Haaretz veröffentlicht
und erschien dann auf der ISM-website. Es ist eine
gekürzte Übersetzung einer akademischen
Forschungsstudie von Nofer Ishai-Karen und
Psychologieprofessor Joel Elzur ( *) der hebr.
Universität, die im ALPAYIM-Magazin, Vol.31
veröffentlicht wurde.
- „Wir –
israelische Soldaten – wurden dorthin gebracht, um
Palästinenser zu bestrafen,“ sagte Ilan Vilenda, ein
isr. Soldat, der während der 1.Intifada in Rafah
diente. Ilan ist der einzige, der damit
einverstanden ist, dass sein Name veröffentlich
wird, nachdem er von der Psychologin Nofer
Ishai-Karen interviewt worden war. mehr >>> |
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Ob bewaffnet oder gewaltfrei – die israelischen
Besatzer unterdrücken jeden Widerstand. - Von September 2002 bis September
2004 saß der jüdische Israeli Haggai Matar im Gefängnis. Er hatte aus
politischen Gründen den Kriegsdienst verweigert. Am Mittwoch, dem 15. November
2006 sprach Matar vor ca. 60 Zuhörerinnen in der Hamburger Sternstraße 2 über
sein Land und über seine Gründe zur Dienstverweigerung nicht nur in den
besetzten Gebieten, sondern in der israelischen Armee generell. |
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Statement der Verweigerung -
Omri Evron, 19 Jahre, Tel Aviv,
12.10.06 (Einberufung November 2006) -
Ich, Omri Evron, weigere mich, in der Armee
zu dienen, weil ich mich an die moralischen Prinzipien halte, von denen ich
überzeugt bin. Meine Weigerung, mich bei der Armee zu melden, geschieht aus
Protest gegen die andauernde militärische Besatzung des palästinensischen
Volkes, eine Besatzung, die den Hass vertieft und den Terror zwischen beiden
Völkern verstärkt. Ich will mich nicht an dem grausamen Krieg um der Kontrolle
über die besetzten Gebiete willen beteiligen, einem Krieg, der nur geführt
wird, um die israelischen Siedlungen zu schützen und die Ideologie von
Groß-Israel aufrecht zu erhalten. Ich weigere mich, einer Ideologie zu dienen,
die nicht das Recht aller Völker auf Unabhängigkeit und friedliche Koexistenz
anerkennt. In keiner Weise ... mehr >>> |
Connection e.V.: Hunderte Soldaten und Reservisten verweigern Einsatz im Libanon
Maariv: Soldat verweigert Bombardierung des Libanon
Lebnanews: Weiterer israelischer Verweigerer inhaftiert
Democracy Now: Israelische Kampfpiloten verweigern Bombardierung ziviler Ziele
Weitere Texte
bei
Connection e.V. |
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Reservisten
demonstrieren gegen Libanon-Kriegsführung |
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Brief aus Israel
20.7.06 - In England werden immer
wieder Aufmerksamkeit erregende Aktionen gegen die Politik Israels durchgeführt.
Am 17. Juli haben AktivistInnen wieder die Firma EDO MBM, die elektronische
Komponenten für Waffen an Israel liefern blockiert, und zwar indem sie sich an
zementgefüllte Fässer anketteten. Eine deutliche Stimme für den Appell der IPPNW
mit Vorschlägen für konkrete Schritte zum Frieden, darunter auch ein Stopp aller
Waffenexporte nach Israel. |
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In Gaza leben Menschen – keine Pappsoldaten!
Wir müssen den Wahnsinn stoppen!
Diesmal
kannst du nicht sagen: „Ich wusste nichts davon!“
Dieses Mal
kannst du nicht behaupten, dass es ein Fehler war vom Kanonenaufsteller, dem
Ausrichter, dem Batteriekommandeur oder der zentralen Feuerkontrolle. Fehler,
Katastrophen und Morde durch die Artillerie sind Fakten der Vergangenheit und
eine Gefahr für die Zukunft.
Das
Artillerie Corps ist kein wirksames Instrument für die Aufgabe, die ihm jetzt
gestellt wurde. Für solch eine dichtbewohnte Gegend wie Gaza ist Artillerie nur
eine Gefahr für die Bevölkerung – und auch eine Gefahr für uns, wenn es um unser
internationales Image geht.
Eine
Artilleriebatterie aufzustellen, um Ziele mitten in einer zivilen Bevölkerung
anzugreifen wird früher oder später unvermeidlich zu einer schrecklichen
Katastrophe führen , die der Hamas und dem Jihad zum Sieg verhelfen wird.
Früher oder
später wird eine Granate vom Kurs abkommen und Dutzende oder Hunderte von
palästinensischen, meistens vollkommen unschuldige Zivilisten treffen. Israel
wird an den Pranger gestellt und möglicherweise auch internationalen Sanktionen
unterworfen werden .
Ein einziges
Fiasko ist nötig, um Hamas und den Jihad an die Tore des von ihnen so sehr
gewünschten politischen Sieges zu bringen.
Dann wird es
ein intensives internationales Engagement in den besetzten Gebieten geben, das
das palästinensische Volk vor Israels Brutalität und Massakern schützen will.
Wir werden natürlich behaupten, dass es nichts anderes als ein bedauerlicher
Irrtum war, vollkommen unbeabsichtigt. Aber keiner wird auf uns hören – und das
wäre ganz richtig..
Der
Blutpreis, der aus diesem unvermeidlich kommenden Fiasko resultiert, wird
unverzeihlich sein. Wir werden nicht in der Lage sein, uns mit noch einem
Massaker an Zivilisten wie das in Kanna/ Libanon von 1996 zu befassen, bei dem
mehr als 100 Menschen von einer einziges Artilleriegranate umgekommen sind.
Wir,
die Kämpfer des Artillerie Corps, rufen laut und klar:
Gebietet
dem Verteidigungsminister Mofaz und seinen Freunden Halt!
Lasst
unsere kämpfenden Kameraden nicht unbeabsichtigt Massenmörder an Zivilisten
werden!
In Gaza leben Menschen – es sind keine
Pappsoldaten!
(Dieser Protest gegen den
Granatbeschuss von Gaza durch Artillerie zirkulierte auf Hebräisch in einem
israelischen Diskussionsforum und kommt offensichtlich mitten aus der Armee. Es
wurde darum gebeten, dies sehr zu verbreiten und den Artilleristen wird noch
eine e-mail-adresse angegeben, da Unterschriften gesammelt werden)
(Übersetzung ins Englische:
The Other Israel, dt. E.Rohlfs) |
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Offener
Brief an den General -
von Yigal Bronner
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Ein
israelischer Offizier antwortet Präsident Bush - von Shamai Leibowitz
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Hundreds have joined us,
Thousands have expressed their support.
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Aufruf
an
israelische Soldaten, Kriegsverbrechen
zu stoppen |
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Kriegsdienstverweigerer
in Israel sind ein hoch sensibles Thema: In Israel haben
sie es schwer. Oft müssen sie ins Gefängnis – wie der mutige Lotahn
Raz. Im Gespräch mit DW-World berichtet er von seinem Engagement
gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete.
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Warum Israels
'Seruvniks' sagen: genug ist genug -
von Michael Sfard |
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Info des Parents
Forum -
von Eltern der Verweigerer |
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Israel- Verweigerung liegt in der Luft. |
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Ethischer
Codex für die israelische Armee -
Oder
„Sprich Hebräisch oder halt’ s Maul!“
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Wie ein
junger Israeli zum Militärdienst-Verweigerer wird
-
von Daniel Tsal |
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“Ich war ziemlich verrückt,
denn ich habe ihnen gesagt, ich sei Kriegsdienstverweigerer” |
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Die fehlende Motivation
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Der israelische
Kriegsdienstverweigerer Yonathan Ben-Artzi ist frei |
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Zahl der "Refuseniks" steigt |
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Verweigerung liegt in der Luft
- von Reuven Kaminer |
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Jenseits der "unbestreitbaren" Wahrheit
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Yoni
Ben-Artzi, Wehrdienstverweigerer in Israel, über eine Entscheidung
zwischen Gefolgschaft und Gewissen, Armee und Arrest
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ANGEKLAGTE
KRIEGSDIENSTVERWEIGERER KLAGEN DIE MENSCHENRECHTSWIDRIGE BESATZERPOLITIK
ISRAELS AN
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Kriegsdienstverweigerung israelischer Offiziere
und Soldaten in den palästinensischen Gebieten
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Ein Offizier mit Gewissen der nicht länger
Mörder sein will.
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Kampfpiloten-Rebellion:
Israelisches Militär suspendiert Meuterer
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Video:
Piloten
verweigern gezielte Tötungen
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Schande ihren Flügeln"
(finde ich nicht!!!)
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Schaul Mofoas - Der
Auftrageber und Verteidigungsminister von Killeraktionen
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Israelische Kampfpiloten
im Streik: "Wir weigern uns, unschuldige Zivilisten anzugreifen"
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«Ich verweigere dort, wo Verbrechen begangen
werden»
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Gute Nachrichten aus Israel -
Ziviler Ungehorsam gegen Krieg und Terror |
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Ein israelischer Offizier
schreibt an Präsident Bush |
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Für Gewissensfragen bleibt in
Israel immer weniger Raum
Soldaten führen eine Debatte über
die eigene Gewalt
Tel Aviv - "Ein Attentäter
durchbrach die Straßensperre bei Kalkilia und verletzte einen
Soldaten." So eine Meldung des Radiosenders Kol Israel. Wenige
Minuten später heißt es: "In Petach Tikva bemächtigte sich der
Attentäter eines Fahrzeugs. Die Insassen lässt der Attentäter
aussteigen. Nachdem er einen Polizisten verletzt hatte, wurde
der Attentäter von 15 Polizisten des benachbarten
Polizeireviers erschossen." Eine Stunde später heißt es im
Radio: "Der Palästinenser trug keine Schusswaffe."
mehr >>> |
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Solidaritätsnetzwerk der israelischen
Militärdienstverweigerer
-
Laurie Zimmerman interviewt Haggai u.
Anat Matar
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«Die
Kriegsdienstverweigerer sind die wahren Zionisten» |
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Jede hebräische Mutter sollte dies wissen
Chen Kotas-Bar, NRG/ Maariv ( „Das Schweigen
brechen“) |
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Verweigerer aus
Gewissensgründen vom israelischen Militär reingelegt -
von Yigal Bronner
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“Ich
konnte nicht begreifen, dass ich sowas tat”
von Jonathan Steele |
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Warum ich
keinen Militärdienst für Scharon leisten werde - ein Refusenik äußert sich -
von Schlomi Segall |
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Kann Kriegsdienstverweigerung die Besetzung beenden? - Die Bewegung
der Kriegsdienstverweigerer in Israel ist in den letzten Jahren schnell
gewachsen. In der israelischen Gesellschaft hat die Entscheidung, den
Militärdienst in den besetzten Gebieten zu verweigern und ein so genannter
“Refusenik” zu werden, an Akzeptanz gewonnen. Nach Meinung des optimistischen
Direktors von Courage to Refuse (Mut zur Verweigerung), Arik Diamant, kann die
Bewegung etwas erreichen, was für viele noch undenkbar ist. “Wir stoßen auf sehr
gute Resonanz”, erklärt Diamant. “Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wir
die Besetzung beenden.” ..
mehr >>> |
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Yahni
Sergio
: Brief an den Verteidigungsminister (19.3.2002)
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Raz
Lothan
, Kriegsdienstverweigerer in Israel
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Israelische
Soldaten verweigern den Dienst
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Sechste Haftstrafe für
jonathan ben-artzi und uri ya'acobi
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«Ich verweigere dort, wo Verbrechen begangen werden»
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Shachar
Itamar - Besatzungsdienst verweigert
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Einige Israelis
verweigern den Militärdienst u. sehen dies als einzig mögliche
ehrenhafte Entscheidung an
von Shamai Leibowitz
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Ein Brief aus dem israelischen
Militärknast -
Der zornige Protest eines
israelischen Soldaten gegen Scharons Verbrannte-Erde-Politik
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Sie sind wieder frei
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Ein militärisches Berufungsgericht hat
entschieden, dass die fünf Refuseniks
- 5 junge Schulabgänger, die in einem offenen Brief ihre Weigerung, in den
besetzten Gebieten Dienst zu tun erklärt haben, als
"Gewissenstäter anzuerkennen sind und eine verkürzte
Strafe erhalten.
Die Verfolgung der 5 israelischen
Gewissensverweigerer (Refuseniks) hört nicht auf

Zum Vergrößern Auf das Bild klicken
Dies sind die jungen mutigen Leute in Israel, die sich weigern,
ihren Militärdienst in den besetzten Gebieten in Palästina zu
tun und Palästinenser zu demütigen und zu schikanieren, zu Unschuldige
zu töten....
An den Stabschef,
Generalleutnant Moshe Ya’alon:
Am 51. Tag
der Unabhängigkeit Israels hatten Sie mich auf ‘Ammunition Hill’
zum Oberstleutnant ernannt. Ich war aktiver Reservist und wurde
in den Ruhestand versetzt - nach 31 Jahren Dienst in der IDF (Israelische
Armee). Ich hatte als Artillerist am Jom-Kippur- und am Libanonkrieg
teilgenommen und gegen die Erste Intifada gekämpft. Hiermit gebe
ich Ihnen meinen Rang zurück. Ein Staat, dessen Armee zivile Demonstrationen
mit scharfen Schüssen auflöst, ist kein demokratischer Staat.
Eine Armee, die ihre Soldaten lehrt, Verbrechen dieser Art in
Erwägung zu ziehen, hat ihre Grenzen (aus den Augen) verloren.
Ich war Zeuge des Verfalls - Stufe um Stufe: wegsehen - gegen
die Armeeregeln - wenn Gefangene misshandelt werden. Wegsehen,
wenn Soldaten auf unbewaffnete palästinensische Zivilisten schießen.
Wegsehen, wenn (jüdische) Siedler die Gesetze brechen, einschließlich
bewaffneter Überfälle auf palästinensische Dörfer. Eine zivile
Population wird unterdrückt - mittels Checkpoints, Blockaden,
Abriegelungen und Ausgangssperre - auf Befehl. Das Militär ignoriert,
wenn Palästinenser an Checkpoints, bei Durchsuchungen und in Gewahrsam
degradiert, misshandelt und malträtiert werden. Man eröffnet das
Feuer auf steinewerfende Kinder, auf Arbeiter und unbewaffnete
Leute, augenscheinlich auf Befehl. Man führt Militäroperationen
durch, inklusive präventiver Liquidierungen, wobei man im Voraus
weiß, dass auch Unschuldige zu Schaden kommen werden. In Israel
schießt die Polizei auf israelische Bürger, um Demonstrationen
aufzulösen - angeblich in lebensbedrohlicher (Situation).Der Wert
des Lebens - er verfällt graduell. Stufe um Stufe werden Soldaten,
Kommandeure, die ganze Nation, korrumpiert. Die Werte, mit denen
wir einst großgeworden sind - ‘Reinheit der Waffen’, Wert des
Lebens, Respekt vor dem Menschen als Abbild Gottes - sie sind
zum lächerlichen Witz verkommen.
mehr >>>
„Ich liebe meinen Bruder“ von Adam Maor
(ein Plädoyer für seine Verweigerung des Militärdienstes)
Hunderte demonstrieren auf dem Hügel, der
über dem Militärgefängnis Nr. 6 liegt
mehr >>>
Adam Keller:
Letzter Tag im Gericht
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