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Die  Mauer

In ihrem jährlichen Bericht veröffentlichte die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem (www.btselem.org)  folgende Zahlen: Vom 01. Januar – 29. Dezember 2007 tötete die israelische Besatzungsarmee 373 Palästinenser, darunter 53 Kinder (Vergleich 2006: 657 Tote, 140 davon Kinder). Seit Beginn der zweiten Intifada (29. September 2000) wurden bis heute 4.335 Palästinenser von Israel ermordet. Unter den Getöteten sind auch 866 Kinder und Jugendliche. Verletzte sind hiervon gar nicht erfasst, die psychischen und physischen Spätfolgen in dieser Generation kaum absehbar.

Siedlerkinder lassen Steine und Urin auf Palästinenser regnen -  ISM/G-FK - Heute Morgen gegen 10:30 Uhr griffen Bewohner der illegalen israelischen Siedler Bei Hadassa (Hebron) ihre palästinensischen Nachbarn mit Steinen, Flaschen, Schmutzwasser und Urinbeuteln an.

10.12.2007 - Jüngste Patientenopfer israelischer Abriegelungspolitik: 55-Jähriger und 13 Monate alter Säugling sterben in Gaza - Erneut sind zwei kranke Palästinenser aufgrund der anhaltenden Abriegelungspolitik Israels im Gaza-Streifen verstorben. Wie die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA gestern berichtete, starb ein 55-jähriger Patient aus dem Flüchtlingslager al-Maghazi und auch ein 13 Monate alter Säugling, der in den Krankenhäusern im Gaza-Streifen nicht mehr behandelt werden konnte, musste sterben, weil Israel alle Grenzübergänge geschlossen hält. [weiter]

Mutterschaft per Telefon - Bis vor einem Jahr hat Jihad seine Nächte sorgsam geteilt. Jedes Stockwerk, jede Frau, eine Nacht. Aber seit fast einem Jahr steht das Elternschlafzimmer im zweiten Stock leer. Das Ehebett ist ordentlich gemacht, die Friesiertoilette ist aufgeräumt, aber die Frau fehlt. Miada wohnt hier nicht mehr seit zehn Monaten. Israel verbietet ihr, nach Hause zurück zu kommen, und sei es auch nur für einen Kurzbesuch. Ihr fataler Fehler: Sie besuchte ihre kranke Mutter in Jordanien, jetzt ist ihr der Weg nach Hause versperrt. Sechs Kinder fragen nach ihrer Mutter, sprechen mit ihr alle paar Stunden am Telefon, auch ge-SMSt wird viel, "Wo seid ihr?", und "Was macht ihr gerade?", alle paar Minuten. Jihad fotografiert die Kinder mit dem Mobiltelefon und schickt fast jeden Tag Bilder. Eine Art Mutterschaft per Telefon.

11.9.2007 - Israelisches Militär verletzt beständig Rechte palästinensischer Kinder in der Westbank - Israelische Polizei- und Sicherheitskräfte und das Militär misshandeln systematisch und ohne ersichtlichen Grund palästinensische Kinder.

Wieder Angriffe auf die Schule von Anata: Besatzungssoldaten überrollen Schüler und präsentieren Todesliste

Fünfjähriger von den IDF verhaftet - Defence for Children International - Am frühen Nachmittag des 17.April 2006 saß der 33jährige Samer Qabha mit seinem fünfjährigen Sohn Motaz auf dem Schoß vor seinem Haus und unterhielt sich mit seinem Nachbarn  (im Dorf Tura al-Gharbiye  in der nördlichen Westbank). Während die Männer redeten, bemerkten sie, wie ein israelisches gepanzertes Militärfahrzeug mehrere Male  auf der Straße vor ihnen vorbeifuhr. (...) Etwa bei der 5. Vorbeifahrt hielt das Militärfahrzeug an, drei Soldaten stiegen aus und gingen auf Samer zu. Sie zeigten auf Motaz und fragten, ob dies Samers Sohn sei, er habe Steine auf das Jeep geworfen. Als Samer zu protestieren anfing und sagte, dass sein Sohn erst fünf Jahre alt sei, tauchten noch andere Soldaten aus dem Obstgarten neben dem Haus auf.mehr >>>

Die kleine Meerjungfer auf  der Schnellstraße 6 - Die normalen Israelis mögen endlich aufwachen! - Deb Reich -  Die palästinensischen Kinder wurden nicht  für den Krieg geboren, genau so wenig wie die israelischen Kinder. Doch während Politiker um die Macht rangeln,  schicken unsere israelischen Mütter  ihre Kinder weiter loyal in die Armee, um dort die  (pal.) Nachbarn zu terrorisieren, als ob das eine normale Sache sei, und glauben, so  ihre Pflicht gegenüber dem Vaterland zu tun. Und palästinensische Mütter müssen  weiter in Angst leben, wenn ihre Kinder nach draußen schleichen und Steine gegen Panzer werfen, die israelische (noch beinahe )Kinder lenken - zuweilen kommen sie in einer Kiste zurück.  mehr >>>

Brief aus Israel 11.4.06 - Viele von euch haben wahrscheinlich bereits etwas erfahren von dem Ausbruch von Gewalt am vergangenen Wochenende. In Nablus starben mindestens 2 Leute bei einem neuen Angriff; 14 Menschen (11 davon Kinder) wurden 48 Stunden lang gefangen gehalten in einem Raum, während Soldaten die Wohnung besetzt hielten, (dabei wurden drei kleine Mädchen längere Zeit allein in einer Wohnung zurückgelassen mit dem Herd an - eine war allein in der Dusche). In Gaza kamen mehr als 15 Menschen bei nächtlichen Bombardements ums Leben. Es ist schwer, vor lauter Verzweiflung nicht abzustumpfen, ... mehr >>>

Jerusalem wird bald zweigeteilt sein.

Der Bau des Sperrwalls durch Jerusalem soll bald beginnen.
Zahlreiche palästinensische Schüler sind dann von ihrer Schule abgetrennt.

Dämmerung im Lager der zerbrochenen Träume

Gideon Levy
Vier Buben und ein Mädchen, alle 18 Jahre alt, die in einer Woche ihre Reifeprüfung ablegen werden. Wer von ihnen wird in den nächsten fünf Jahren noch am Leben sein? Und wer in zehn Jahren? Wer wird in Freiheit leben? Wer im Gefängnis? Wer wird gesund sein und wer versehrt? Wer wird eine Arbeit finden, und wer wird arbeitslos sein?

Menschenrechtsorganisation B'Tselem,
Nach vier Jahren Intifada:
Todesopfer: 3 499 Menschen

635 Israelis, darunter 110 Kinder, in Angriffen von Palästinensern gegen Zivilisten

2 827 Palästinenser durch israelische Sicherheitskräfte, davon mindesten 1544, die nicht in Kämpfe verwickelt waren und 558 Kinder. 490 Palästinenser allein im letzten Jahr, von denen 309 nicht in Kämpfe verwickelt waren;

40 Ausländer, darunter 2 Kinder, in Angriffen der Palästinenser gegen Zivilisten;

32 Palästinenser, darunter 3 Kinder, von israelischen Zivilisten; 284 Mitglieder der israelischen Sicherheitskräfte durch Palästinenser getötet.

Gefangene:
7 366 Palästinenser z.Zt von den Israelis in Haft 386 Kinder
760 in administrativer Haft ohne Prozess

Kollektivstrafen:
etwa 3 700 Häuser zerstört
612 als Strafen gegen Familien von Palästinensern, die im Verdacht stehen, Gewaltverbrechen gegen israelische Zivilisten oder Sicherheitskräfte ausgeführt zu haben

2 270 Häuser aus "Sicherheitsgründen" zerstört, mehr als 800 administrative Häusern ohne Genehmigungen

«Mach dir keine Sorgen, ich passe auf!»
Das Mädchen wollte auf dem Dach des Hauses im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen die Wäsche abhängen, ihr Bruder die Tauben füttern. Da peitschten Schüsse durch die Luft und töteten die Geschwister.

Rafah - Der 13-jährige Ahmad Mughajer und seine 16-jährige Schwester Asma waren am Dienstag auf dem Dach ihres Hauses im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen, als sie von den tödlichen Kugeln getroffen wurden. Wie Familienangehörige der Beiden telefonisch mitteilten, kamen die Schüsse von israelischen Soldaten aus einem gegenüberliegenden Haus. Beide seien mit einem Schuss in den Kopf getötet worden. Die israelische Armee teilte mit, sie untersuche den Vorfall.

Die beiden palästinensischen Jugendlichen wurden während heftiger Kämpfe in Rafah getötet. Die israelische Armee leitete dort am Dienstag eine Offensive ein, deren Ziel die Zerstörung unterirdischer Anlagen zum Waffenschmuggel ist. Während der Kämpfe zwischen den israelischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern konnten die 90.000 Bewohner von Rafah ihre Häuser nicht verlassen.

Der Vater der Beiden, der 43-jährige Mohammed Mughajer, berichtete, die Familie habe gerade das Frühstück beendet, als Asma gesagt habe, sie gehe jetzt die Wäsche abhängen. Ihre Mutter habe ihr noch abgeraten, wegen der heftigen Kämpfe draußen. "Asma sagte nur, 'Mach dir keine Sorgen, ich passe auf!'", berichtete ihr Vater. Ihr jüngerer Bruder habe daraufhin beschlossen, mit auf das Dach zu gehen, um die Tauben zu füttern, die die Familie dort hält.

Nach den tödlichen Schüssen habe es fast eine Stunde gedauert, bis ihre Leichen geborgen werden konnte. Die israelischen Soldaten hätten auf jeden geschossen, der versucht habe, die Leichen zu erreichen. Der älteste Bruder der beiden, der 25-jährige Ali, schaffte es schließlich. Die Leichen blieben zunächst im Haus, da die Kämpfe weiter andauerten.

Israelische Soldaten töten Schüler, missbrauchen Frauen als menschliche Schutzschilde -  ISM/G-FK - Am Freitag, dem 25. Januar erschoss die israelische Armee den 18-jährigen Schüler Mahmoud Awwad im Dorf Beit Ummar nahe Hebron.

Israel verschleppt 2007 200 Kinder aus Nablus - Die Gesellschaft für palästinensische Gefangene berichtet von mindestens 700 Palästinensern, die im Jahr 2007 in Nablus verschleppt wurden. Der Vorsitzende der Gesellschaft, Ra’ed Amer, spricht von mindestens 20 älteren Gefangenen, mindestens 200 Kindern, 48 Frauen und mindestens 100 Kranke und Verletzte.

Closure forces two women to give birth in cars

Banan Yusuf and her baby

B`Tselem/Electronic Intifada - on 15 December 2007, Banan Yusef entered labor and arrived at the gate at 2:50am. Relatives who were with her in the car got out and asked the two soldiers standing next to the locked gate to let her pass so she could get to the hospital, but they refused. At 4:30, after a delay of more than an hour and a half, she began to deliver. By this stage, the gate had been opened, as it is every day, to enable farmers and workers to pass, and she was taken to a midwife in the nearby village

Geboren in Haft - Entlassen in Trauer - „Darf ich mitkommen…. Mama abholen?“ Das war die letzte Frage, die Aysha an die BBC-Reporterin Hadeel Wahdan gerichtet hat. Zuvor hatte die Reporterin der kleinen Aysha viele Fragen über ihre Mutter gestellt, was in dem kleinen Mädchen wiederum den Eindruck erweckte, dass die Fragenstellerin ihre Mutter kennt. Diese, Atef Elayan, ist im israelischen Telmond Gefängnis, wo Aysha in Gefangenschaft geboren und erst drei Jahre später entlassen wurde: >>>

Treffer bestätigt  Gideon Levy - Die Nachricht am Tag nach den Succot-Feiertagen war trocken wie gewöhnlich: "Im Laufe der Feiertage wurden 12 Palästinenser durch Feuer der israelischen Verteidigungsarmee getötet. Mehr als 30 wurden verletzt." >>>

Administrative Waisen - von Gideon Levy - Auch dies ist ein Weg, die Familie zusammen zu halten: Einmal im Monat fahren die Kinder der Familie Hashlamoun zu Besuch bei den Eltern im Gefängnis. Drei Kinder fahren, die Mutter im "Hasharon"-Gefängnis zu besuchen, die anderen drei fahren zum Vater ins Gefängnis "Ketsiot". Manchmal klappt es auch nicht. Den Vater hat ein Teil der Kinder schon drei Monate nicht gesehen, ein Teil hat die Mutter seit anderthalb Monaten nicht gesehen. >>>

Mohammed al Dura lebt weiter - Gideon Levy - Das Interesse, das Israel für das Schicksal eines palästinensischen Jungen zeigt, ist bewegend. Welches Theater wird doch um den Mord von Mohammed Al-Dura gemacht. Für das Schicksal der anderen getöteten Kinder interessiert man sich nicht. Nur gerade der kleine Mohammed verfolgt uns weiter. Aber die Frage, wer Al-Dura  erschossen hat, ist unwichtig. Einige Exzentriker meinen sogar, dass er lebt >>>

Kinder in Gaza spielen nicht - Nach Aussagen der Armee seien die von der IDF getöteten Kinder ein Teil der palästinensischen Kriegsmaschinerie. - Roy Peled, YNET – Auf der offiziellen Website zur Erinnerung von IDF-Todesfällen kann man den folgenden Eintrag  über Nissim Gini lesen: er verteidigte freiwillig wie Dutzende seiner jungen Freunde seine Stadt und seine Heimat und wollte eine Aufgabe haben …er wurde damit beauftragt, die Verbindung zwischen den Posten herzustellen. Er war verantwortungsbewusst und loyal gegenüber den Erwachsenen mitten in einem Kugelhagel und donnernden Explosionen … Nachdem einer der Posten vom Feind übernommen wurde, wurde er schwer verwundet und starb nach schrecklichen Schmerzen … er war zur Zeit seines Todes 10 Jahre alt – der jüngste von Israels Kriegsgefallenen.“

Der Krieg gegen die Kinder von Gaza - Von Saree Makdisi - Eine ganze Generation von Palästinensern in Gaza wächst behindert auf: physisch auf Grund der Ernährung, weil sie nicht genug zu essen erhält; emotional, weil sie dem Druck ausgesetzt ist, in einem quasi Gefängnis und mit der ständigen Bedrohung durch Zerstörung und Vertreibung leben zu müssen; intellektuell und akademisch, weil sie sich nicht konzentrieren kann, oder, selbst wenn sie das kann, weil sie versucht, unter Umständen zu lernen und zu studieren, die kein Kind je aushalten müssen sollte.

1.9.2007 - Five children in one week - Editorial - Haaretz - The automatic expressions of sorrow by government officials, and the argument that "the terrorists organizations send children deliberately to places where they become targets," does not suggest that anyone is attempting to learn the necessary lessons from the mistakes. This is all the more true when the targets are in areas housing civilians, and the risk is known in advance. Israel cannot behave like a terrorist organization that targets civilians, even when the shooting comes in response to an attack.

Drei Kinder im Gazastreifen getötet - Gaza - Drei Cousins im Alter von zehn und zwölf Jahren sind Opfer des anhaltenden Kleinkriegs zwischen Israel und palästinensischen Extremisten im Gazastreifen geworden. Zwei Jungen wurden sofort bei einer Explosion getötet, als die israelische Artillerie am Mittwoch gegen Palästinenser vorging, die Raketen auf Israel abschießen wollten. Ein zehnjähriges Mädchen wurde >>>

Drei Kinder im Gazastreifen getötet

Three Palestinian children killed in IDF strike in Gaza - Three Palestinian children were killed on Wednesday afternoon in a blast in the northern Gaza Strip, when an Israel Defense Forces tank fired on a Qassam rocket launcher.

Three Palestinian children killed in Israeli strike on Gaza

VN-Sondergesandte: Kinder sind die Leidtragenden in Konflikten - Auf ihrer zweiwöchigen Nahost-Reise durch die besetzten palästinensischen Gebiete, Libanon sowie Israel, kam Radhika Coomaraswamy, VN-Sondergesandte für Kinder in bewaffneten Konflikten mit Präsident Mahmoud Abbas, weiteren politischen Vertretern und Kindern zu Gesprächen zusammen.

Raising Yousuf: a diary of a mother under occupation


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ictures from the funeral of 9-year-old Hadil Ghabin
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Relatives, including a wounded young girl, of 8-year-old Hadil Ghaben cry as they mourn in the family house during her funeral in the northern of Gaza Strip town of Beit Lahiya, Tuesday, April 11, 2006. The 8-year-old Palestinian girl was killed Monday when a shell fired by Israeli artillery hit her house in northern Gaza, hospital officials and witnesses said. Thirteen others were wounded, ranging from one year old to 17 years, all members of the same family.
(AP Photo/Khalil Hamra, 4/11/06)
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„Nicht aufregen – ist doch nur ein weiteres totes Palästinenserkind!“

Video-Dokumentation: dramatischer Alltag palästinensischer Kinder - ISM - (englisch) in Nablus -  By: Mona Category: Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Nablus Region, militärische Gewalt

Eine vierteilige Al-Jazeera Dokumentation über die traumatisierenden Auswirkungen des täglichen israelischen Terrors auf palästinensische Schüler, am Beispiel zweier Schulen in Nablus.

Hier zwecks besserer Vergrößerung die einzelnen Videos:

             Video 1 http://www.youtube.com/watch?v=UtziKpJi2Wk

Israelische Soldaten schießen auf wehrlosen Jungen in Azzun - Video ISM/G-FK  - Am Freitag, dem 4. Januar stürmten ca. zehn israelische Armeejeeps und Truppentransporter  das Dorf Azzun, nahe Qalqiliya. Die Besatzungsarmee blieb den ganzen Tag über im Dorf und terrorisierte die Bevölkerung mit Schallgranaten und Gummigeschossen.  Einem palästinensischen Jungen wurde in den Oberschenkel geschossen. Als er wehrlos am Boden lag schossen israelische Soldaten ein zweites Mal auf ihn.

Junge erblickt das Licht der Welt an israelischem Checkpoint - Am Montag, dem 7. Januar wurde der Junge Ahmad Sider geboren. Ahmad erblickte das Licht der Welt mitten in der Nacht auf einer Hebroner Straße, zehn Meter entfernt von israelischen Soldaten, die seiner Mutter 25 Minuten den Weg durch einen israelischen Checkpoint verwehrten.



Israeli soldier points his gun at a Palestinian child in Hebron city

Kind erleidet Kopfschuß durch Besatzungssoldaten Tulkarem - Ma’an - Ein achtjähriges palästinensisches Mädchen, Zeina Mir’i, aus dem Dorf Izbat Al-Jarad, östlich der im Norden der Westbank liegenden Stadt Tulkarem, wurde am Freitag abend durch Schüsse eindringender israelischer Besatzungssoldaten schwer verwundet. Mir’i erlitt Verletzungen, als israelische Soldaten willkürlich auf palästinensische Wohnhäuser schossen >>>

The story of a Palestinian girl paralyzed by an Israeli attack   - “Israel's strike killed my son & my wife. All I ask is that they look after my daughter." - Karima Saifullah

IOF Kill 3 Palestinian Children in Beit Hanoun, Increasing Deaths among Palestinian Children since the Beginning of the Intifada to 797 - PCHR-Press Release-" IOF fired a surface-to-surface missile at the three children who were grazing sheep near an area, from which home-made rockets are often fired. Investigations conducted by PCHR indicate that no Palestinian resistance activists were present in the area when the children were attacked."

CHR Weekly Report: On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory No. 34/2007 - Palestinian Centre for Human Rights-"In the Gaza Strip, IOF killed 8 Palestinians, including 5 children, and a 9th died of wounds sustained two weeks ago during an incursion into the town of New Abasan in the southern Gaza Strip. On 29 August, 3 children were killed in Beit Hanoun by an Israel surface-to-surface missile fired near launchers of locally produced rockets. There were no launching cells in the area at the time, and the children were at a considerable distance from the launching ladders."


Kinder als menschliche Schutzschilde

Brief aus Israel 27.2007 - Drei militärische Aktivisten und ein 17jähriges Mädchen wurden von der israelischen Armee in Jenin erschossen.  Das Mädchen Bushra Bargheish wurde in den Kopf geschossen, während sie für ihr Schulabschlussexamen lernte.  Ihre Mutter erzählt, dass sie gemeinsam das Abendgebet gesprochen hatten, danach hätte die Tochter gesagt, Mama, ich brauch deine Gebete damit ich mein Examen bestehe, und der Mutter einen Kuss gegeben.  Danach hat sie weitergelernt. Später hörte die Mutter Schüsse.  Sie rannte ins Zimmer zurück und sah ihre Tochter auf dem Boden ... mehr und anderes >>>

Ein Kind in Gaza arbeitet, um seiner Familie leben zu helfen.

 20. Dezember 2006, Gaza City – Fadu Abu Sultan ist 14 und geht morgens zur Schule wie die meisten Buben in seinem Alter. Er hat seine eigenen Träume wie alle Kinder, aber Fady hat kein leichtes Leben; alles, was er sich wünscht, ist außer Reichweite. Was in den meisten Familien normal ist, sind Eltern, die ihre Kinder erhalten. Aber Fady ist einer, der schon seit vier Jahren arbeitet und damit die Rolle eines Erwachsenen übernimmt. Fady lebt mit neun Familienmitgliedern im Strand-Camp in Gaza City. Er hat vier Brüder und drei Schwestern. Sein Vater ist chronisch krank und kann nicht arbeiten. Um seiner Familie zu helfen, beschloss Fady in die Arbeitswelt einzutreten. Weil aber seine Arbeitsmöglichkeiten sehr gering sind, entschloss er sich, Tee zu verkaufen. „Vor vier Jahren (als ich 10 war), wurde mein Vater krank und das monatliche Einkommen meines älteren Bruders (Sicherheitsbeamter) war zu wenig, um die Grundbedürfnisse der Familie zu decken. Wir hungerten. Da sagte ich meiner Familie, dass ich mit Tee-Ausschenken helfen wolle. Sie meinten, das ginge schwer, weil ich doch in der Schule war. Ich antwortete, dass das schon gehen würde: die Last der Arbeit und die der Schule zu tragen.  Also, jetzt geh ich morgens zur Schule und arbeite vom frühen Nachmittag an bis spät in die Nacht“, erklärte Fady. Fady nimmt seine Bücher und Hefte mit, um auch auf der Straße in der Arbeit zu lernen. „Ich versuche, mich zwischen Hausaufgaben und meiner Arbeit als Tee-Boy zu organisieren“, sagt er. Im allgemeinen arbeitet Fady mehr als 6 Stunden täglich, 6 mal in der Woche. Er versucht, so schnell als möglich mit seinen Hausaufgaben fertig zu sein, um mehr Zeit für den Teeverkauf zu haben und damit mehr Geld zu verdienen. Er sagt: „Ich verkaufe einen Plastikbecher Tee um einen halben Schekel (1 US$ = 4,20 Schekel), ich verkaufe an jedem Tag, an dem ich arbeite, etwa 25 Becher Tee.“ Für 40 Stunden Arbeit wöchentlich zusätzlich zum Schulbesuch verdient Fady fast 18 US$. Wenn Fady spätabends nach Hause kommt, gibt er das Geld seiner Mutter. Er träumt davon, alle die Dinge zu besitzen, die Buben seines Alters normal haben wollen. „Ich wünsche mir ein Fahrrad, aber ich bräuchte mehr als 200 Schekel (46 US$), um eines zu kaufen. Das ist für mich nicht wenig Geld. Fady lebt in einer Umgebung voll von Gewalt und Traurigkeit. „Vor einigen Tagen wurden drei Kinder etwa in meinem Alter ermordet. Ich war so traurig, als ich davon hörte. Wenn ich Leute mit einem Gewehr sehe, werde ich ganz verstört. Überall Gewehre, und die Israelis greifen von oben mit Flugzeugen an, und einige Palästinenser erschießen sich gegenseitig, weil sie in Gaza Gewehre gebrauchen. Ich hasse Gewehre. Ich hasse Töten.“ Fady hat seine eigenen Träume. Er möchte nicht aus der Schule aussteigen, er möchte auf der Polizeiakademie studieren. „Ich möchte Polizist werden. Ich möchte Kinder schützen. Gaza ist zerstört. Wenn ich älter bin,  möchte ich arbeiten, um einen besseren Ort daraus zu machen.“ „Ich hasse Gewehre. Ich hasse Töten...“ Mit diesen Worten sendet Fady eine Botschaft der Hoffnung in die Welt. Er ist das Beispiel eines Buben, der unter sehr harten Bedingungen in Gaza lebt, wo die Kinder nicht an Spielen und Spaß haben denken; traurigerweise sind Gewehre und das Töten alles, das ihr Denken heute bestimmt. (Übers. G. Merz)  Quelle Caritas Jerusalem

Bethlehem - Kugeln vom Wachturm - Von Stefan Tomik, Bethlehem - Miras sagt, er habe sein Plastikgewehr gerade aus der Hand gelegt, als ihn die Kugel traf. Sie trifft ihn von hinten, weil er den Balkon verlassen wollte, durchbohrt seinen Unterleib und tritt vorne rechts wieder aus. Weitere Geschosse durchschlagen die Glastür, den Rolladen, das Fenster zum Kinderzimmer. Ein Projektil durchstößt sogar noch die Zimmertür, seine Splitter hinterlassen Spuren an den Wänden des Treppenhauses.

20.11.2006 - Anlässlich des heute stattfindenden Internationalen Tag des Kindes veröffentlichte das Palästinensische Statistikamt (PCBS) einen Bericht über die Situation der in den besetzten palästinensischen Gebieten lebenden Kinder unter 18 Jahren

"Sobald ich das Permit habe, komme ich zu dir zurück." - Lama Hourani, Gaza City - ... Wenn andere davon hören, dass ein vierjähriges Kind in einem Sommer drei Länder bereist, könnten sie ihn vielleicht beneiden und bei sich denken, "Was für ein glückliches Kind mit reichen Eltern!" Vielleicht würde ich das auch tun. Doch das ist die einzige Möglichkeit, die das Kind hat, um seine Grosseltern, Onkel, Cousins und Tanten zu sehen. Es ist so, weil es ihnen verboten ist, sich in ihrem Heimatland oder in irgendeinem Land in der Nähe, gemeinsam an einem Ort zu treffen, weil sie palästinensische Flüchtlinge sind ... mehr >>>

Mißhandelt und vergessen - Kinderhilfsorganisation: zunehmende Verhaftungen palästinensischer Kinder durch Israels Armee - Andrea Bistrich

Die Shabab von Marda - Die "Marda 5" kehren nach vier Monaten Haft in ihr Heimatdorf zurück und finden ein veränderte Umgebung vor.

Alltag der Kinder - Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen ist seit 56 Jahren für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten zuständig. Es versorgt die Palästinenser mit Lebensmittelpaketen, gründete Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten. UNWRA versucht Tag für Tag den Palästinensern das Leben zu erleichtern. Doch besonders schwierig ist die Arbeit für UNWRA in den besetzten Gebieten. Besatzung, Armut und Hunger dominieren den Alltag. Besonders betroffen sind die Kinder. Im Folgenden dokumentieren wie eine Geschichte, die im Rahmen der UNWRA-Reihe „Flüchtlingsgeschichten“ erschien und über das Leben der Kinder im Gaza-Streifen berichtet. mehr >>>.

Brief aus Israel 8.5.06 - Im Wortlaut, vom Christian Peacemaker Team in Hebron: In der zweiten aufeinanderfolgenden Woche haben etwa 30 Siedler aus Ma'on die Kinder aus Tuba und die israelischen Soldaten, die sie begleiteten auf dem Weg aus der Schule nach Hause am Sabbat angegriffen. Der Angriff aus dem Hinterhalt geschah um etwa 13:15 an der Straßensperre, die Siedler am 1. Mai gebaut hatten, um die Begleitjeeps zu Stoppen. Siedler warfen mit Steinen auf die Kinder und die Soldaten, traten gegen sie und schlugen sie. Einige Kinder erhielten Verletzung an Beinen und Köpfen, drei mussten medizinisch behandelt werden... mehr >>>

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