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Die  Genfer Initiative - Die Genfer Friedensinitiative

Personen und Entwicklung

  Abed-Rabbo
Einiges spricht dafür, dass er die "Genfer Friedensinitiative" nicht unterzeichnet hätte, ohne sich eines gewissen Rückhalts seitens Yassir Arafats zu versichern

Wir werden nicht kapitulieren“
Mitinitiator Abed Rabbo über Widerstände gegen die Genfer Initiative

Jossi Beilin
So viele israelische und palästinensische Köpfe über dem "Genfer Entwurf" auch rauchten, das Modell für einen Friedensvertrag ist vor allem Beilins "Kind".

 

Symbolische Nahost-Initiative unterzeichnet
Nahost-Friedensmodell in Genf unterzeichnet
Zeremonie mit viel Prominenz
Im Beisein von Bundesrätin Calmy-Rey ist am Montag die Genfer Initiative für einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern unterzeichnet worden. Der frühere amerikanische Präsident Carter und der ehemalige polnische Staatschef Walesa wohnten dem Festakt bei. Nelson Mandela verlas eine Grussbotschaft per Video.  »
Friedensvertrag ohne Partner
 Im Beisein von Gästen aus aller Welt haben palästinensische und israelische Politiker am Montag nachmittag die „Genfer Friedensinitiative“ für das Ende des Nahostkonflikts verabschiedet.

Mit der «Genfer Initiative» wagt die Schweiz einen politischen Hochseilakt

Israel-Palästina: "Die Logik des Friedens erfordert Kompromissbereitschaft"
Die Genfer Vereinbarung im Wortlaut (englisch)
Fünkchen Hoffnung für einen Frieden im Nahen Osten
Prominente Politiker aus aller Welt unterstützen einen neuen Anlauf für Frieden zwischen Israelis und Palästinenser. In Genf haben sie eine neue Initiative verabschiedet - doch die Falken kreisen schon wieder über dem neuen Nahost-Plan. mehr...
Die Debatte um die "Genfer Vereinbarung" beginnt
Friedensplan für Nahost
 Kann die Genfer Initiative weiterhelfen?
Welche Wirkung hat die Genfer Initiative?
Welchen Sinn und welche Wirkung kann das inoffizielle Friedensabkommen haben, das am Montag in Genf von Persönlichkeiten aus Israel und den palästinensischen Gebieten im Beisein illustrer Gäste aus verschiedenen Ländern unterzeichnet worden ist? Zunächst muss betont werden: Es handelt sich . . .  mehr
Start-up für den Frieden
»Israelis und Palästinenser legen am Montag die "Genfer Initiative" vor. Dass sie ohne Mandat ihrer Regierung verhandelt haben, sorgt für Missstimmung

lese auch >>>
"Wir werden nicht an allen Orten bleiben"
38 Prozent der Israelis gegen Genfer Initiative
(Wie viel Prozent kennen sie noch nicht?)
Initiatoren der «Genfer Friedensinitiative» haben am Sonntag in Israel eine landesweite Post- und Medienkampagne gestartet

Ein Akkord*, den niemand hört
Das Genfer Abkommen

von Mitchell Plitnick

USA wollen Genfer Initiative unterstützen
Dossier: Genfer Initiative - Friedenspolitischer Radschlag
Israelisch-palästinensischer Friedensplan
Sharon kritisiert Initiative von Intellektuellen

siehe auch: Friedensabkommen für Israel und Palästina? 
mehr >>>
"Genfer Abkommen" soll "Möglichkeit des Friedens beweisen"
Hintergrund: Die Hauptpunkte des symbolischen "Friedensvertrags"

Grenzgänge
Bericht über eine nahöstliche Informationsreise
Judith & Reiner Bernstein  [14. Mai und 3. Juni 2005]

Genfer Initiative - Die Internetseiten von Judith & Rainer Bernstein zur Genfer Initiative

Hoffnungsschimmer für neue Friedensverhandlungen
Internationale Pressestimmen zum Genfer Friedensplan
Naher Osten: Die Debatte um die "Genfer Vereinbarung" beginnt
Israelis und Palästinenser bewerten die neue Initiative
Naher Osten: Kann die Genfer Initiative weiterhelfen?
Genfer Initiative für palästinensisch-israelischen Dialog
Genfer Initiative für Nahost: Scharons Krieg zum Opfer gefallen?
Interview mit Jamal Zakout, Vizepräsident der Demokratischen Union Palästinas (04. Juli 2004)
"Der Sicherheitszaun zerstört die Lebensräume und –grundlagen palästinensischer Gemeinden"
Der Nahost-Konflikt in der israelischen Öffentlichkeit - Ein Interview (09. Juni 2004)
Initiativ oder zurückhaltend
 Wie sollen sich die Europäer entscheiden-
Rede von König Abdullah II. von Jordanien
Sharon nennt Genfer Friedensinitiative "Katastrophe" für Israel
Wunschtraum oder Chance?
Die Genfer Initiative für den Nahen Osten
Die Gedanken junger Menschen
"Nicht einmal Alligatoren würden helfen"
Ex-Geheimdienst-Chef Ami Ayalon im ALBUM-Interview über seine Friedensinitiative und warum ein Zaun keine Lösung ist
Der Bundestag_zurGenfer_Initiative  28.01.04 -  pdf
Professionelle Friedensstifter

Die Genfer Initiative:
 Momentum oder Stillstand?

von Dr. Reiner Bernstein

Alternative für Nahost?
Interview mit dem Gouverneur von Bethlehem über die Erfolgschancen der "Genfer Initiative"
Nahost: "... dass das Jahr 2004 zum Jahr des tragfähigen Kompromisses und der friedlichen Koexistenz wird"
Pressemitteilung zur Unterstützung der "Genfer
Primor begeistert von deutscher Unterstützung des "Genfer Abkommens".
Zwei Staaten oder einer?
Interview über das Genfer Übereinkommen mit Sami Aldeeb,
Friedenswille bleibt im Nahen Osten ein rares Gut
Rückendeckung der USA für Genfer Initiative
Dosiertes Lob für die Autoren in Washington
Pseudo-Diplomatie oder Real-Politik?
Die Genfer Initiative und die Flüchtlingsfrage
Heiß umkämpft
Das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge
 Den Frieden besetzen, nicht die Gebiete
Was Oslo offen ließ
Eine Farce oder eine Chance? Das »Genfer Abkommen« zwischen Israel und Palästina

Unterstützung für die "Genfer Initiative"
Am 2. Dezember erschien in der Süddeutschen Zeitung eine halbseitige Anzeige

Abkommen in Genf
Ludwig Watzal: Pseudo-Diplomatie oder Real-Politik? - Palästinensische Politiker haben vor allem in der Flüchtlingsfrage eine Schmerzgrenze überschritten
Genfer Initiative -
 Ein Zeichen der Hoffnung für Palästinenser und
Israelis - Diskussionsforum von:
Judith & Dr. Reiner Bernstein
Powell ignoriert Israels Kritik
US-Außenminister will Vertreter der "Genfer Initiative" treffen
Innerpalästinensische Polemik wegen «Genf»
Präsident Bush zieht die «Road Map» vor
Verhaltenes amerikanisches Lob für die Genfer Initiative

Genfer Initiative: „Kontexte – eine Chronik“

Israel-Palästina: Entwurf für ein Abkommen über den endgültigen Status
Die "Genfer Vereinbarung" in einer deutschen Übersetzung


Genfer Initiatiative - deutscher Text II +  PDF

Geneva Accord - englische Fassung
II +  PDF

Drei Entwürfe für eine israelisch-palästinensische Friedensvereinbarung im Vergleich
Der Gush Shalom Friedensvorschlag (2001) - Die Ayalon-Nusseibeh Grundsatzerklärung (2002) - Die Genfer Initiative (2003) (09. Dezember 2003)

Kernpunkte des Genfer Abkommens

 Mit dem "Genfer Abkommen" haben palästinensische und israelische Politiker und Intellektuelle einen neuen Vorschlag zur Beendigung des Nahost-Konfliktes vorgelegt. Die Kernpunkte des Plans im Überblick:

ZIEL: Das Abkommen will den Konflikt zwischen Israel und Palästinensern beenden. Am Ende soll eine Zwei-Staaten-Lösung stehen. Bedingung dafür ist, dass Israel einen palästinensischen Staat anerkennt und dieser wiederum das Existenzrecht Israels als eigenständigen Staat nicht in Frage stellt.

GRENZEN: Die beiderseitige Grenze basiert auf der Grenzlinie, wie sie vor dem Sechstagekrieg bestanden hatte. Die Palästinenser erhalten etwa 97,5 Prozent der während des Krieges durch Israel besetzten Gebiete zurück, darunter den gesamten Gazastreifen. Etwa 2,5 Prozent der Gebiete, im Westjordanland gelegen, verbleiben bei Israel. Israel gibt im Gegenzug Territorien derselben Größe an die Palästinenser ab. Der neue palästinensische Staat soll 6241 Quadtratkilometer umfassen. Ein Korridor soll Palästinensern ungehinderten Reiseverkehr zwischen dem Gazastreifen und dem Westjordanland erlauben.

JÜDISCHE SIEDLUNGEN: Die im Autonomiegebiet lebenden jüdischen Siedler werden nach Israel umgesiedelt. Ausnahmen sind eine Siedlung südlich von Jerusalem und einige Ansiedlungen am Rande von Ost-Jerusalem. Gebäude und Infrastruktur der verlassenen Ortschaften werden den Palästinensern intakt übergeben. Insgesamt sollen 124 Quadratkilometer zwischen beiden Staaten ausgetauscht werden.

JERUSALEM: Jerusalem wird die geteilte Hauptstadt von Israelis und Palästinensern. Die Palästinenser erhalten die Souveränität über die Altstadt mit Ausnahme des jüdischen Viertels und der Klagemauer. Der Tempelberg, drittheiligste Stätte des Islam, kommt unter palästinensische Souveränität. Multinationale Truppen sichern den Zugang von Angehörigen anderer Konfessionen. Juden haben nicht das Recht, auf dem Tempelberg zu beten.

SICHERHEIT: Israel und Palästinenser verurteilen Terrorismus und Gewalt in allen ihren Formen. Eine multinationale Friedenstruppe wird gegründet, um die Einhaltung des Abkommens zu gewährleisten. Der palästinensische Staat wird demilitarisiert, seine Grenzen werden von einer multinationalen Truppe überwacht.

FLÜCHTLINGE: Beide Parteien erkennen die "Notwendigkeit eines beiderseitigen Abkommens zur Flüchtlingsfrage" an. Ein Rückkehrrecht der im ersten israelisch-arabischen Krieg 1948 vertriebenen Palästinenser und ihrer Nachfahren wird nicht erwähnt, Israel gestattet jedoch einer ungenannten Zahl von Flüchtlingen die Niederlassung auf seinem Territorium. Zudem sollen Palästinenser für den Verlust ihres Besitzes entschädigt werden.

GEFANGENE: Alle vor Mai 1994 im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt inhaftierten Palästinenser werden unverzüglich freigelassen, ebenso Kinder, Frauen und Häftlinge mit schlechter Gesundheit. Nach Mai 1994 inhaftierte Palästinenser werden in den 18 Monaten nach Inkrafttreten des Abkommens auf freien Fuß gesetzt, mit Ausnahme von "besonderen Fällen", deren Natur nicht präzisiert wird. Quelle

siehe auch: Die wichtigen Punkte des «Genfer Abkommens» (International , NZZ Online, 28. 11. 2003)

Kritische Stimmen zur Genfer Initiative
Der verdorbene Appetit des Zionismus - Die Genfer Initiative und der kritische Zionismus.
Abkommen über einen endgültigen Status in Palästina und Israel - Die Bedeutung der Genfer Initiative
Die "Genfer Erklärung" - Ein Weg aus der Sackgasse in Israel und Palästina? - LUDWIG WATZAL
Das Abkommen und die Flüchtlingsbewegungen: Fragen und Herausforderungen - Annwar Hamam

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