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Aktuell
1. RECYCLE: ab Dezember Kopien frei
2. THE ONE MAN VILLAGE: Welturaufführung der mec film
Ko-Produktion in Beirut
3. NEU bei mec film services: Produktionsberatung für Filme aus
Nahost
4. TREFFEN Sie mec film auf Festivals
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1. RECYCLE: ab Dezember Kopien frei
Ab Dezember sind wieder Kopien für Mahmoud al-Massad's mehrfach
ausgezeichneten RECYCLE frei.
Abu Ammar, ein Ex-Jihadist ringt darum, seinen Glauben und seine
Realität unter einen Hut zu bringen. Er lebt in einem der
ärmsten Viertel von Sarka, dem Geburtsort von Abu Musab al
Sarkawi, dem ehemaligen al-Qaeda Führer im Irak, der 2005 von
den us-amerikanischen Truppen getötet wurde. Abu Ammar muss
ständig Rückschläge hinnehmen. Er ist gezwungen Kartons zu
sammeln, um seine Familie, mehr schlecht als Recht, zu ernähren.
Als sich seine Situation verschlimmert, muss er eine radikale
Entscheidung fällen, um sich vor Entwürdigung zu schützen.
"Als Filmemacher aus Sarka/Jordanien, der in Europa lebt, wollte
ich herausfinden, warum Extremismus in meiner Heimatstadt so
einfach zu gedeihen scheint. Nach acht Jahren im Ausland bin ich
also nach Sarka zurück gekehrt, um für einen Film zu
recherchieren, der die kulturellen Konflikte zwischen dem Islam
und dem Westen untersuchen und andere
Repräsentationsmöglichkeiten als die der Medien finden sollte,
welche dazu tendieren, zwei Seiten zu zeigen und uns dann
zwingen, uns für eine zu entschieden." (Mahmoud al-Massad)
RECYCLE eignet sich besonders für Veranstaltungen zu
Medienbildern und Islam im weitesten Sinne. Der Film
konterkariert die vorherrschenden Bilder des Konfliktes, der im
Allgemeinen zwischen "dem Islam" und "dem Westen" ausgemacht
wird. RECYCLE nimmt sich Zeit, hört zu, fragt mittels einer
würdigen und zugleich schonungslosen Kamera und fordert somit
eingefahrende Wahrnehmungs- und Denkmuster heraus. RECYCLE macht
Mut nicht nach schnellen Lösungen zu suchen sondern weiter zu
denken.
Auf unserer Homepage finden Sie Links zu Texten, die sich mit
Islam und Medien befassen und interessant für die
Kontextualisierung von RECYCLE sind. Für eigene Veranstaltungen,
als Links zum Film auf Ihrer Website oder zur Auslage im Kino.
mehr Infos hier:
http://www.mecfilm.de/de/content/kino-katalog/recycle/hintergrund-materialien.html
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2. THE ONE MAN VILLAGE: Welturaufführung der mec film
Ko-Produktion in Beirut
Wir freuen uns besonders, dass Simon el-Habre's THE ONE MAN
VILLAGE als Eröffnungsfilm des unabhängigen arabischen
Filmfestivals in Beirut (Ayam Beirut Al-Cinema'iya) ausgewählt
wurde, wo am 17.10.2008 die Welturaufführung stattfindet. Die
internationale Premiere ist im Dezember auf dem Internationalen
Film Festival Dubai, wo der Film für den Wettbewerb um den Muhr
Award ausgewählt wurde. Der abendfüllende Dokumentarfilm ist
eine Produktion von Beirut DC in Zusammenarbeit mit mec film.
Inhalt
Semaan lebt ein ruhiges Leben auf seinem Hof in dem kleinen Dorf
Ain el-Halazoun in den libanesischen Bergen. Der Ort wurde
während der Kämpfe im libanesischen Bürgerkrieg von 1975 bis
1990 völlig geleert und zerstört. Heute, viele Jahre nach einer
offiziellen Aussöhnung, kommen seine ehemaligen Bewohner/innen -
alle aus der el-Habre Familie - regelmäßig zurück, um ihr Land
zu bewirtschaften und ihre Häuser zu besuchen und verlassen den
Ort immer vor Sonnenuntergang.
In seinem tröstenden sowie humorvollen Film beobachtet Simon
el-Habre das Leben in seinem quasi-Geisterdorf und versucht, die
kollektive und individuelle Erinnerung in einem Land zu
reflektieren, das anscheinend nichts aus seiner Vergangenheit
gelernt hat und für einen neuen Krieg bereit scheint.
Simon el-Habre, Libanon 2008, Dokumentarfilm, 86 min, Farbe,
HDCAM, Arabisch mit engl. UT
mehr infos zum Film
http://www.mecfilm.de/de/content/weltvertrieb/the_one_man_village/index.html
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3. NEU bei mec film services: Produktionsberatung für Filme aus
Nahost
Irit Neidhardt bietet Produktionsberatung für Filme aus Nahost
an. Dieses Angebot gilt ausschließlich für (Ko)Produktionen,
deren RegisseurInen aus Nahost kommen.
Biographisches
Irit Neidhardt ist in Deutschland und Israel aufgewachsen. Nach
dem Studium der Islamwissenschaft, Ethnologie und
Politikwissenschaft arbeitete sie zunächst in der kulturellen
und politischen Erwachsenenbildung. 2002 gründete sie mec film
(middle eastern cinemas) eine Verleih-, Vertriebs- und
Beratungsfirma für Filme aus dem Nahen Osten. mec film
repräsentiert kurze, mittellange und abendfüllende Filme, die
einen anderen Blick auf die Region ermöglichen, immer aus der
Innenperspektive.
mec film verleiht Filme von renommierten Regisseuren wie Amos
Gitai, Michel Khleifi und Eyal Sivan sowie von Nachwuchstalenten
wie Annemarie Jacir, Cherien Dabis und Tawfik Abu Wael.
Irit Neidhardt ist Koproduzentin des mehrfach preisgekrönten
jordanischen Films RECYCLE von Mahmoud Massad und der
libanesischen abendfüllenden Dokumentation THE ONE MAN VILLAGE
von Simon el-Habre. Sie arbeitet derzeit als dramaturgische
Beraterin mit Sayed Kashua (Tanzende Araber) an der
Drehbuchadaption seines Romans DA WARD ES MORGEN.
Irit Neidhardt hat neben Deutsch Englisch und Hebräisch als
Arbeitssprachen und beherrscht Arabisch und Französisch in Wort
und Schrift.
Das Angebot
More and more film-makers from the Middle East finance their
films with European money - some look for European co-production
partners others apply for the funds for so called World Cinema.
Competition is high. Under the pressure to find the best
possible way to promote the project, people often get stuck with
a bulk of confusing questions like: Do I have to explain my
culture? What do Europeans want to hear or read? How can I
protect my story? What are my rights in my film? How do I make a
budget? What is the financing plan, and how can I know at this
stage who will support me in the end? Why is the length of the
film important? What is the difference between the one page
synopsis and the treatment? And why do I need so many different
texts for my application at all?
I believe that a project is strong when you remain faithful to
your ideas. If you are clear about your strategy and if you have
solid knowledge about the system in which you are going to
produce, you provide a good basis for your film. If you know
where you stand and what you are looking for, you can negotiate
on eye-level and keep control. This is the best way to protect
your project and keep the energy and courage to go through the
difficult process of making a film.
mec film services accompany you with this process and beyond. I
offer consultancy for single projects as well as workshops. Mehr
Informationen hier:
http://www.mecfilm.de/en/content/services/index.html
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4. TREFFEN Sie mec film auf Festivals
Sie können Irit Neidhardt auf den folgenden Festivals treffen:
- Ayam Beirut: Freitag, 17. bis Donnerstag, 23. Oktober 2008
- Dok Leipzig: Donnerstag, 30. bis Freitag, 31. Oktober 2008
- Internationales Kurzfilm Festival Winterhur: Mittwoch, 5. bis
Freitag, 7. November 2008
- Dokumentar- und Videofestival Kassel: Mittwoch, 12. Bis
Donnersatg, 13.November 2008
- Dubai International Film Festival: Sonntag, 14. bis Freitag,
17. Dezember 2008
Kontakt: 49-163-5684073
mec film (middle eastern cinemas)
info@mecfilm.de
http://www.mecfilm.de
Schorlemer Str. 4, 48143 Muenster, Germany, T 49-(0)251-663346,
F 49-(0)251-6744596
Berlin office: Boxhagener Str. 18, 10245 Berlin, Germany, T
49-(0)30-66766700, F 49-(0)30-66766699
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Dokumentation aus Palästina- Reise in ein
besetztes Land - Babette Herchenröder
Der Film dokumentiert meine Erfahrungen einer
siebenwöchigen Reise durch die Westbank und den
Gazastreifen.
In Palästina schloß ich mich der Internationalen
Solidaritätsbewegung an, einer Bewegung
internationaler FriedebsaktivistInnen - fast
zwanzig Prozent von ihnen sind jüdischer
Herkunft - die die PalästinenserInnen
unterstützt im gewaltlosen Widerstand gegen die
israelische Besatzungsmacht und für einen
gerechten Frieden eintritt zwischen Israel und
Palästina.
Zusammen mit
diesen Internationalen aus aller Welt stellte
ich mich israelischen Bulldozern in den Weg,
unterstützte das Dorf Janoun mit den anderen
Freiwilligen vor radikalen Siedlern, räumte
Strassenblockaden der israelischen Armee weg und
lebte im Gazastreifen in einem Haus, das in der
Schußlinie der israelischen Armee stand.Auch die
Proteste gegen den Mauerbau werden dokumentiert.
In meinem Film leugne ich keinen Augenblick
meine ganz persönliche Sicht auf die Dinge.
Empörung wird genauso deutlich wie meine Angst
vor israelischen Bulldozern und Gewehren.
Im
Mittelpunkt des Films stehen die Begegnungen mit
den PalästinserInnen, die von ihrem Leben unter
der Besatzung erzählen, über weitgehend
unbekannte Lebensverhältnisse und
Lebensbedingungen. Ein ehemaliger Gefangener
berichtet z. B. über seine Erfahrungen in
israelischen Militärlagern, wo Misshandlungen
und Folter zum Lageralltag gehören. Die Mutter
eines Selbstmordattentäters berichtet von den
Hintergründen seiner Tat. Bauern aus Janoun
erzählen von den Angriffen militanter Siedler
auf ihr Dorf.
Die Haltung des Films ist weder
anti-israelisch noch antijüdisch, sondern gegen
Unterdrückung und Diskriminierung gerichtet, die
sich aus dem ungleichen Machtverhältnis beider
Völker ergeben, den staat-und militärlosen
PalästinenserInnen und einer hochgerüsteten,
israelischen Armee.
Seit seiner Fertigstellung wurde der Film in
Off-Kinos gezeigt, auf politischen
Veranstaltungen, in Unis und auf mehreren,
internationalen Filmfestivals und bekam einen
Preis wegen der Authentizität der Darstellung.
Einen herzlichen und solidarischen Gruß
von Babette Herchenröder
Die 92 minütige
Dokumentation “Reise in ein besetztes Land” kann
direkt bei Babette Herchenröder bestellt werden.
Eine DVD kostet 15 Euro inklusive Porto, bei
zwei Filmen gibt es Rabatt. Zusammen kosten sie
dann 25 Euro.
Babette Herchenröder
Rauentalerstrasse 38
13465 Berlin
Tel. +49(0)30 4018907
Mobil:+49(0)15774302280
E-mail:babette.herchenroeder@gmx.de
Quelle: ISM/G-FK |
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Bild: Siedlungsbau, Landraub in
Palästina. Oben vorher, unten
nachher.
„Die
Eiserne Mauer“
(The Iron Wall)
Palästinensischer
Dokumentarfilm
Deutsche Fassung ab sofort als DVD erhältlich
In
seinem Film „Die Eiserne Mauer“ schildert der
Regisseur Mohammed Alatar aus palästinensischer
Sicht die Entwicklungsgeschichte des israelischen
Siedlungsprogramms in den besetzten Gebieten und die
Auswirkungen der „Trennungsmauer“. Im Film kommen
Israelis und Palästinenser zu Wort und Zusammenhänge
werden in ihrer historischen Dimension deutlich. Wer
die Dynamik verstehen will, die dem
israelisch-palästinensischen Konflikt zugrunde
liegt, sollte sich diesen Film mehrfach anschauen.
(...)
Gerade weil wir
Deutschen eine besondere Verantwortung für die
Existenz Israels fühlen, halte ich diesen Film für
wichtig. Er zeigt uns einen Blickwinkel, den wir in
der Regel nicht zu sehen bekomme
mehr >>>
DVD inklusive Booklet, Spiellänge 53 Minuten;
Deutscher Kommentar (als voice over über den
Englischen); Interviews sind deutsch untertitelt.
Verkaufspreis: 25,- Euro. Derzeit gehen 30% des
Erlöses an den palästinensischen Hersteller des
Films. Er erhält den Gesamterlös abzüglich der
Vertriebskosten sobald die Herstellungskosten für
die deutsche Fassung abgedeckt sind. Falls Interesse
daran besteht, eine Rezension des Films >>>
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Filme
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Mauer
Start: 12.
Mai 2005
Im Verleih von Ventura Film
Buch und Regie: Simone Bitton
MAUER ist eine filmische Meditation
über den Israel-Palästina-Konflikt. Die Filmemacherin Simone Bitton
behaupt ihre doppelte Identität als Jüdin und Araberin und lässt so
die Grenzen des Hasses verschwimmen.
In einem klassischen dokumentarischen Ansatz folgt der Film der Mauer
der Trennung, die eine der historisch bedeutendsten Landschaften zerstört,
indem sie das eine Volk einsperrt und das andere eingrenzt.
Auf der Baustelle dieser irrsinnigen Mauer trotzen tägliche Ansprachen
und heilige Gesänge - auf Hebräisch und Arabisch - dem Diskurs des Krieges
inmitten des ohrenbetäubenden Lärms der Bulldozer.
MAUER erlaubt dem Zuschauer einen letzten Blick auf die Schönheit dieser
Landschaft und die Menschlichkeit seiner Bewohner, bevor sie hinter
der Mauer verschwinden. mehr >>>
mehr
>>>
mehr >>>
mehr >>>
Unter
http://www.new-video.de/film-mauer-mur/ kann man sich in eine
Infoliste eintragen, sofern man über die spätere Veröffentlichung
der DVD informiert werden will.
Mehr Informationen
und wo die DVD zu bekommen ist:
http://ventura-film.de/shop/product_info.php?products_id=13&osCsid=25967e6882a4038141a9a3d7de0440d9
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Checkpoint
Seit der israelischen Besetzung 1967
stehen das Westjordanland und der Gazastreifen unter militärischer Verwaltung.
1987 etablierte die »Intifada« (Bürgeraufstand) eine neue Wirklichkeit,
die eine verstärkte israelische Präsenz in den besetzten Gebieten nach
sich zog. Das Scheitern der Osloer Abkommen verschärfte die Eskalation
zwischen beiden Seiten weiter und löste im Jahr 2000 eine zweite Intifada
aus. Heute leben über 3 Millionen Palästinenser in den besetzten Gebieten,
in denen mehr als 200 Kontrollstellen an den Zufahrten zu allen
palästinensischen Städten und zwischen den einzelnen Dörfern jede freie
Bewegung unterbinden.
Um
von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, müssen alle Palästinenser
diese Kontrollstellen passieren – oder besser: versuchen zu passieren.
Ein krankes Kind muss zum Arzt ins nächste Dorf, eine schwangere Frau
ist auf dem Weg ins Krankenhaus, Männer gehen zur Arbeit, Kinder fahren
mit dem Bus zur Schule – sie alle müssen durch die »Checkpoints«. Ob
sie passieren dürfen oder nicht, hängt häufig vom Goodwill der israelischen
Posten ab. Die hierbei entstandenen Bilder sprechen für sich. Jeder
Kommentar ist überflüssig. Die Gespräche zwischen israelischen Besatzungssoldaten
und Palästinensern werden mit Hilfe von Untertiteln übersetzt – wahlweise
in Deutsch oder Englisch.
Der
Film hat zahlreiche internationale Preise gewonnen:
·
Golden Gate Award for Best
Dokumentary Feature, San Francisco International Film Festival, USA,
2004
·
VPRO – Joris Ivens Award, IDFA
– International Documentary Festival, Amsterdam, 2003
·
Best International Documentary
Feature, Hot Docs International Documentary Festival, Toronto, Kanada,
2004
·
Special Documentary Award,
DOKFEST Munich International Documentary Festival, Deutschland, 2004
·
Special Mention of the Jury
for Documentary Features, First Prize for Innovative Photography, Documenta
Madrid – Madrid International Documentary Festival, Spanien 2004
Laufzeit:
80 Minuten
Bild: 4 : 3
Ton: Dolby Digital Stereo
Sprachen: O-Ton
Untertitel: wahlweise deutsche und englische Untertitel
Regionalcode: PAL 0
EAN-Code: 4028032071146
FSK: o.A.
Die
DVD kostet 14,95 € und ist ab sofort im Handel erhältlich oder direkt
bei POLAR-FILM:
Bestell-Hotline:
0 25 42 / 95 13 13
Internet-Shop:
www.polarfilm.de
Direkter Link zur DVD
im Shop:
http://www.polarfilm.de/php/shop/index.php?category_id=&session_id=%20&id=250&main=details
oben
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ROUTE 181 – Fragmente
einer Reise in Palästina-Israel
25.-28.11.04 Kino 46 Bremen
ist der erste Film in palästinensisch-israelischer
Co-Regie. Er wurde im November 2003 fertig gestellt und seit dem
auf zahlreichen Festivals präsentiert.
ROUTE 181 eröffnet
eine ungewöhnliche Perspektive auf die Bevölkerung in Palästina-Israel,
eine gemeinsame Vision eines Palästinensers und eines Israelis. Mehr
als ein Jahr lang haben Khleifi und Sivan sich der Produktion dessen,
was sie einen kinematischen Akt von Glauben und Vertrauen betrachten
hingegeben: ein gemeinsamer Film. Im Sommer 2002 sind sie zwei lange
Monate gemeinsam durch ihr Geburtsland gereist, sie haben ihre Strecke
auf einer Karte aufgemalt und sie ROUTE 181 genannt. Diese virtuelle
Linie markiert die Grenzen der UN-Resolution 181 vom 29. November 1947,
nach der Palästina in zwei Staaten geteilt werden sollte. Auf ihrer
ausgiebigen Reise hatten sie nur willkürliche Begegnungen. Es wurden
im Vorfeld weder Treffen vereinbart, noch Persönlichkeiten oder
„offizielle“ Gesprächspartner kontaktiert.
Eyal Sivan (Izkor, Ein Spezialist)
über den Film: „Israelisch-palästinensische und arabisch-jüdische Aussöhnung
sind ohne einen Prozess von Wahrheits-Kommissionen nicht möglich. Route
181 ist ein erster Schritt in diese Richtung.“
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mec film
berät Kinos gerne über die diversen Einsatzmöglichkeiten und Veranstaltungen
mit dem Film.
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3. DVD Route 181
Die DVD des Dokumentarfilms ROUTE 181 - Fragmente einer Reise in
Palästina-Israel von Michel Khleifi und Eyal Sivan ist über mec
film zu beziehen. Die Box mit vier DVDs (der Film, Bonusszenen, Kartenmaterial)
ist als homevideo für 49,-€ erhältlich.
mec film (middle
eastern cinemas) - Irit Neidhardt - Hafenweg 26a 48155 Münster
Tel: +49-251-663346 - Fax: +49-251-6744596
http://www.mecfilm.de
http://www.israels-black-panthers-speak.com
http://www.ranaswedding.com
http://www.iritneidhardt.de
oben
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Galoot
In seinem neuen
Film Galoot, Exil, dokumentiert der israelische Filmemacher Asher de
Bentolila Tlalim sein Leben in London, wo er in den letzten Jahren mit
seiner Frau und seinen jüngeren Kindern lebt. Die Situation des vorübergehenden
und freiwilligen Exils ermöglicht es ihm, die israelische Realität und
das israelische Bewusstsein zu untersuchen und sich verschiedenen Aspekten
die darin unterdrückt und verleugnet sind zu anzunähern. In London trifft
er andere Israelis, die im Ausland leben, um mit ihnen über ihr Verhältnis
zu Heimat und Exil zu diskutieren. Ebenso trifft er Palästinenser im
Exil, Flüchtlinge aus demselben Land: Khaled Ziada, der ursprünglich
aus Faluja kommt – heute Kiriat Gat - und Amjad Taha aus Hiria, was
heute der Müllberg von Tel Aviv ist. Von London aus wenden sich de Bentolila
Tlalim und seine Frau Ronit auch ihrer jüdischen Herkunft zu.
Tlalim dokumentiert
seine Reise mit seinem Bruder nach Tanger, wo er geboren wurde sowie
die fahrt mit seiner Frau Ronit und seinem Sohn Yonatan Elimelech nach
Polen, um an der Yorzeit von Ronit’s Vorfahren Rabbi Elimelech von Lizensk
teilzunehmen.
Asher de Bentolila Tlalim, Israel/GB
2003, 100 min, Beta SP, Heb/Engl. OmeU
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Es ist eine Kopie des Films zum
Einsatz in Kinos und für Institutionen frei. mec film vermittelt gerne
ReferentInnen zum Thema des Films.
mec film (middle
eastern cinemas) - Irit Neidhardt - Hafenweg 26a 48155 Münster
Tel: +49-251-663346 - Fax: +49-251-6744596
http://www.mecfilm.de
http://www.israels-black-panthers-speak.com
http://www.ranaswedding.com
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„My
Dear Olive Tree“
ist der erste
Film des jungen palästinensischen Filmemachers Osama Qashoo - ein sehr
eindringlicher und persönlichen Bericht über die Zerstörung von Olivenbäumen
im Zuge des Baus der Apartheidsmauer in Palästina. Qashoo, der als Koordinator
der Internationalen Solidaritätsbewegung ISM selbst im zivilen Widerstand
gegen den Mauerbau involviert war, zeigt nicht nur, wie mit den z.T.
Jahrhunderte alten Olivenbäumen die wichtigste Lebensgrundlage vieler
palästinensischer Dörfer und ein kulturelles Symbol zerstört wird, sondern
auch den verzweifelten Widerstand der betroffenen PalästinenserInnen.
Wie zum Hohn wurde das Holz vieler entwurzelter Bäume von den israelischen
Baufirmen gestohlen und an Andenkenschnitzereien verkauft, wo sie u.a.
zu Friedenstauben weiterverarbeitet werden. Qashoo, der mittlerweile
im Exil lebt, findet so „seinen“ geliebten Olivenbaum in einem Londoner
Andenkenladen wieder – als Symbol für Frieden und christlich-jüdische
Tradition zum Kauf angeboten.
Arabisch mit englischen Untertiteln,
18 min.
Als Video oder DVD erhältlich.
15€
Film bestellbar unter: ism-germany(at)gmx.net
Vorführungen mit Vortrag über
den Mauerbau sind möglich.
oben
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The
Black Panthers (in Israel) Speak
ein Film von
Eli Hamo und Sami Shalom Chetrit,
Israel 2003, 55 min, Beta SP, OmeU
"Frech und unverfrorenen
untersucht der Film eine der wichtigsten Bruchstellen der israelischen
Geschichte: die Revolte der 'Black Panther' Anfang der 70er Jahre. Mutig
und witzig attackieren die Filmemacher die offizielle Geschichtsschreibung
des westlich orientierten israelischen Establishment. Zum ersten Mal
erhalten die alten Führer der Black Panther Bewegung eine Möglichkeit
ihre damaligen Gründe der Öffentlichkeit darzulegen und geben damit
endlich den orientalischen Juden ihre Stimme zurück. Der Film eröffnet
nicht nur für Israel eine lang untgerdrückte Diskussion über die Ausrichtung
der israelischen Innenpolitik, sondern damit auch für uns in Europa
eine neue Sicht über die Zukunft des Staates Israel inmitten eines arabischen
Orients." Samir (Regisseur von FORGET BAGHDAD)
mehr Infos zum FIlm unter
http://www.israels-black-panthers-speak.com
oben
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Rana´s Wedding“
Komödie
Zeit ist das Wichtigste, das Palästinenser - neben ihren Ausweispapieren
- auf allen Wegen durch ihr Land mitnehmen müssen. Ausgerechnet Zeit
aber hat die 17-jährige Rana nicht, wenn sie einem Ultimatum ihres Vaters
zuvorkommen will: Entweder sie heiratet noch am selben Tag einen der
Männer von seiner Liste, oder er nimmt sie mit sich nach Ägypten.
Rana aber liebt einen Theaterregisseur, der nicht gelistet ist und wie
sie in Jerusalem lebt - allerdings am anderen Ende der Stadt. Bis 16:00
Uhr bleibt ihr Zeit, in aufzusuchen, zu heiraten, und den Vater von
der Richtigkeit ihres Tuns zu überzeugen. In einer geteilten Stadt im
zerrissenen Palästina mit der überall vorhandenen latenten oder manifesten
Gewalt ist dies wahrlich keine leichte Aufgabe. Dennoch bleibt der Film
eine Komödie.
Palästina 2002, original mit deutschen Untertiteln.
E-Mail: info(at)mecfilm.de
Weitere Infos: www.mecfilm.de
Es sind wieder Kopien für den Kinoeinsatz von Rana's Wedding frei.
Buchungen für Kinos unter 0251-663346 oder info(at)mecfilm.de Informationen
zu dem Film siehe im Anhang oder unter
http://www.mecfilm.de und unter
http://www.ranaswedding.com
oben
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Uri Avnery: Kämpfer
für den Frieden
Uri Avnery: seit mehr
als 50 Jahren lieben Israelis ihn zu hassen. Zum ersten Mal beschäftigt
sich das Kino mit der komplexen, widersprüchlichen und kontroversen
Figur des "letzten Mohikaners der radikalen Linken", dem erfahrenen
Friedensaktivisten und prominenten Journalisten. Uri Avnery: Kämpfer
für den Frieden stellt den unermüdlichen und kompromißlosen Kämpfer
dar, der für die absolute Treue zu seinen Überzeugungen einen hohen
persönlichen Preis bezahlt hat. Der Film bewegt sich zwischen Vergangenheit
und Gegenwart, zwischen Uri Avnery's öffentlicher Persona und der Psychologie
seiner inneren Welt. Er komponiert Archivbilder mit aktuellen Aufnahmen
und schafft so ein abgerundetes Portrait. Gleichzeitig stellt der Film
die Frage, wie man ein filmisches Portrait schaffen kann.
Israel 2002, Yair Lev, 75 min, Doku, Beta, OmU
http://www.mecfilm.de
oben
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Light at the End
of the Tunnel (Daou Akhir an-Nafaq)
Seit 1967 waren eine
halbe Million PalästinenserInnen in israelischen Gefängnissen inhaftiert,
in jeder Familie gab und gibt es Gefangene. Die Dokumentation beschäftigt
sich mit der Frage, welche Auswirkungen die massenhaften Inhaftierungen
auf die Zeit nach der Entlassung, auf Familie und Individuum haben?
Sechs ehemalige Gefangene, zwei Frauen und vier Männer erzählen über
ihr Leben nach der Entlassung aus israelischen Gefängnissen. Einige
waren nicht in der Lage, die Kluft, die zwischen ihnen und ihrem Familien
entstanden war zu schließen, andere hatten das Gefühl, von einem Gefängnis
ins nächste gekommen zu sein.
Palästina 2000, Sobhi al-Zobaidi, 60min., Farbe, Video, Arab. OmeU
http://www.mecfilm.de
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Palestine is Waiting
ist eine Dokumentation über vier Generationen von palästinensischen
Flüchtlingen und ihre Vorstellung von Rückkehr. Obwohl das Rückkehrrecht
für palästinensische Flüchtlinge durch UN Resolutionen verabschiedet
wurde, bleibt ihnen dieses Recht bis heute verwehrt. Ein zentraler Aspekt
palästinensischer Identität ist die Verbindung zum Land Palästina. Diese
Dokumentation geht der Frage nach dem Ort, die dem Rückkehrrecht immanent
ist, nach.
USA 2001, Falafel Daddy Production, 9.30 min trailer, Video, OmeU
http://www.mecfilm.de
oben
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Im Stadtzentrum von Hebron
leben drei palästinensische Witwen mit ihren insgesamt elf Kindern in
einer absurden Lage: seit 1997 befindet sich ihr Haus exakt auf der
Grenze - die Vorderseite steht unter israelischem Kommando, die Palästinenser
überwachen die Rückseite. Auf dem Dach befindet sich ein israelischer
Militärposten und auch im Treppenhaus wimmelt es nur so von Soldaten.
Die Frauen dürfen die Grenze nicht passieren; sie sind Gefangene in
ihrem eigenen Haus.
Die israelischen Filmemacherinnen zeigen die drei Frauen in ihrer ganzen
Menschlichkeit - fernab vom stereotypen Bild palästinensischer Frauen,
das in der israelischen Gesellschaft aufrechterhalten wird.
Anat Even & Ada Ushpiz, Israel 2001, Betacam SP, 73 Min., hebr./arab.OmeU
http://www.mecfilm.de
oben
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Esam, ein junger palästinensischer
Flüchtling, arbeitet in Tel Aviv als Stricher. Seine physischen Freuden
lassen ihn seinen Hunger vergessen und holen die Erinnerungen an sein
Heimatdorf immer wieder ein. Auf Grundlage der Kurzgeschichte „Das nackte
Brot“ von Mohammad Shukry.
Palästina 2001, Tawfik Abu Wael, Spielfilm, 14 min, Video, Farbe, Arab
OmeU
http://www.mecfilm.de
oben
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Ohne die Oberflächlichkeit
der Nachrichtenmagazine, politischen Kommentar oder
kalte Analyse, zeigt Promises ein menschliches Portrait des israelisch-palästinensischen
Konflikts.
Über vier Jahre hat das Filmteam das Leben von sieben Kindern aus Jerusalem
begleitet. Sie
wohnen nicht weiter als 20 Autominuten voneinander entfernt und doch
trennen sie Welten. Die
Kinder, zwischen 9 und 13 Jahren alt, sprechen über verschiedene Facetten
des Konflikts. Alt
genug, sich zu artikulieren und zu jung für die Analysen der Erwachsenen,
spiegeln sie ihre
jeweilige Kultur und zeichnen ein Bild der kommenden Generation.
B.Z. Goldberg, Justine Shapiro, Carlos Bolado
USA 2001, 106 min, Dokumentation, 35mm, Hebräisch, Arabisch, Englisch
mU
http://www.mecfilm.de
oben
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Sallah al-Din (Salladin)
war ein arabischer Führer im 12. Jahrhundert, der die zerstrittenen
arabischen Stämme vereint und Jerusalem von den Kreuzrittern befreit
hat. Ost-Jerusalem im Jahr 2000. Ein Leben im permanenten Wartezustand.
Auf den Messias? Auf Godot? Auf Sallah El-Din? Was macht das schon?
Der Film erzählt die Geschichte der Menschen in Ost-Jerusalem, dem Anschein
nach BürgerInnen des Staates Israel, mit gleichen Rechten, in Wirklichkeit
leben sie unter einem Besatzungsregime.
Palästina 2001, Tawfik Abu Wael, Dokumentation, 53‘, Video, Farbe, Arab.OmeU
http://www.mecfilm.de
oben
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Die Dokumentation artikuliert
einige Ereignisse im Leben von vier palästinensischen Frauen, die ihre
innersten Ängste und Frustrationen teilen. Sie stellt die persönlichen
Geschichten in den Kontext gesellschaftlicher Debatten und zeigt sowohl
Frauen, die von Gewalt betroffen sind als auch diejenigen, die gegen
Gewalt an Frauen in der (palästinensischen) Gesellschaft kämpfen.
Palästina 1998, Sobhi al-Zobaidi, 58 min, Farbe, Video, Arab. OmeU
http://www.mecfilm.de
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