Nein zum Antisemitismus,
nein zur Instrumentalisierung des Antisemitismus
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Denken Sie, dass Israel ein Staat der Schande geworden ist?
-
„Nein. Wir sind nicht ein
Staat der Schande oder eine üble Gesellschaft. Aber wir haben das Gefühl
für Schändliches verloren. Wir sind gleichgültig und blind geworden. Wir
empfinden nichts mehr und sehen nichts mehr. Erst letzte Woche besuchte
ich ein wohl bekanntes Gymnasium in Jerusalem. Eine ganze Reihe der
Schüler, mit denen ich sprach, erzählten mir schreckliche Dinge. Sie
sagten: wenn wir Soldaten sind, werden wir alte Leute, Frauen und Kinder
töten, ohne uns Gedanken darüber zu machen. Wir werden sie vertreiben,
wir setzen sie in Flugzeuge und fliegen sie in den Irak. Wir werden
Hunderttausende von ihnen ausfliegen. Millionen. Und die meisten der
Schüler im Auditorium klatschten zu diesen Äußerungen Beifall. Sie
unterstützten sie sogar dann, als ich einwarf, so haben die Leute vor 60
Jahren in Europa geredet. Ich bin also wirklich beunruhigt, sogar
alarmiert. Ich glaube, wir verinnerlichen immer mehr eine Norm, die
nicht die unsere ist..... Avraham Burg -
Quelle
Broder schrieb
"Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten
alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen,
den Antiquaren und den Historikern. Kümmern
Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm
des Antizionismus und um dessen Repräsentanten,
die es auch in Ihren Reihen gibt."
Er meint die, die diese Form des
realen politischen Zionismus
Rassismus nennen.
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or:
(ehem. israelischer Botschafter)
Würde man mich nach meiner Meinung
fragen, würde ich den jüdischen
Gemeinden in der Welt folgendes
raten: Zerbricht diesen Zauberkreis.
Entwaffnet die Antisemiten. Befreit
euch von der automatischen
Solidarität mit allem, was unsere
Regierungen tun. Lasst euer Gewissen
reden. Kehrt zurück zu den
traditionellen jüdischen Werten von
„Gerechtigkeit, Gerechtigkeit sollst
Du suchen“. Solidarisiert euch mit
dem anderen Israel, welches für
solche Werte kämpft.
mehr
Abraham Melzer
("...
Rassismus ist eine Art
Virus, der in jeder Nation
und in jedem menschlichen
Wesen existiert. Jean-Paul
Sartre sagte, wir seien alle
Rassisten. Der Unterschied
liegt nur darin, dass einige
von uns dessen bewusst sind
und dagegen ankämpfen,
während andere diesem Übel
erliegen. In normalen Zeiten
gibt es eine kleine
Minorität eklatanter
Rassisten in jedem Land;
aber in Zeiten der Krise
kann ihre Zahl plötzlich
katastrophal wachsen. Das
ist eine ständige Gefahr,
und jedes Volk muss gegen
die Rassisten in seiner
Mitte kämpfen... Uri Avnery)
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Vorwort
-
Um es am Anfang ganz klar zu
sagen
und sich von falschen
Freunden zu distanzieren.
Antisemitismus, Rassismus
ist ohne wenn und
aber zu bekämpfen und
abzulehnen. Darum geht es
nicht auf dieser Seite.
Rechtsradikale, Nazis und
Antisemiten sind hier am
falschen Platz.
Wir erleben aber in den
letzten Jahren bevorzugt
(und diese Herren wissen gar
nicht wie sehr sie
Israel schaden), das Kritik
an der israelischen
Regierung, zu schnell
diffamierend, abwehrend in die
Schublade Antisemitismus
geschoben wird. (Siehe
die Gruppe
Honestly Concerned).
Mehr oder weniger "perfekt"
manipuliert man, verwerflich
die Öffentlichkeit und
benutzt den
Antisemitismusvorwurf um
Kritiker der isr. Regierung
eine offene freie
demokratische
Berichterstattung zu
verhindern.
Diese Instrumentalisierung
des Antisemitismusvorwurfes
ist eines der Hauptthemen
dieser Seite.
Das: "NIE WIEDER", das wir
aus unserer Geschichte
heraus gelernt haben
sollten, gilt immer noch,
wenn es darum geht Juden vor
Antisemitische Handlungen zu
schützen. Antisemitismus,
Rassismus allgemein muss
überall und immer bekämpft
werden. Erlebter Rassismus
legitimiert nicht eigenen.
Aus den Lehren unserer
Geschichte heraus können wir
das aber nicht länger nur
auf begangene Verbrechen
beziehen, es gilt jetzt und
morgen für alle die
verfolgt, misshandelt und
getötet werden von jedem und
überall. Aus den Fehlern der
Vergangenheit heraus,
sollten wir das Gewissen
werden.
Der Rassismus hat viele
Gesichter, auch das Gesicht
des Antisemitismus, diese
Seiten sind gegen Rassismus
jeder Art. NIE WIEDER,
NIRGENDWO, FÜR ALLE
Egal mit was man aber
den Mauerbau, die täglichen
Demütigungen, Zerstörungen,
Tötungen zu vergleichen
versucht. Das was den
Palästinensern geschieht
wird ebenso unvergleichlich
und erschreckend in die
Geschichte eingehen.
Die Geschichte wird (und das
dokumentieren auch diese
Seiten) den Versuch die
Palästinenser zu vertreiben
und zu vernichten auf die
Liste der großen Verbrechen
gegen die Menschlichkeit
setzen.
So entsteht hier
eine Sammlung von Links
rund um das Thema
Antisemitismus, das auch
auf die bestehende
Gefahr der
Instrumentalisierung des
Antisemitismusbegriffes
aufmerksam machen soll.
Die Antisemitismuskeule
darf nicht eine Waffe
werden, die man benutzt
um unliebsame Kritik,
Kritiker mundtot zu
machen.
E. Arendt
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"Gemessen
an dieser Philippika bin ich zweifellos
ein Antisemit. Ich bekenne freimütig, daß ich alle diese oder ähnliche
Antisemitismen auf dem Kerbholz habe.
Man kann, zumindest privatim, glaubhaft
dementieren, daß man Jude ist, aber man
kann nicht glaubhaft dementieren, daß
man Antisemit ist. Man muß damit leben,
und ich kann der stetig wachsenden Zahl
von Mitleidensgenossen zwischenzeitlich
versichern, daß man damit leben kann.
Beim ersten Mal, da tut’s noch weh, aber
man kann damit leben. Jedenfalls besser
als jeder Palästinenser, der in dritter
Generation in einem Flüchtlingslager
aufgewachsen ist, also sein Schicksal
einer anderen zionistischen Spezialität
verdankt, der ethnischen Säuberung. Wenn
man sich jahrzehntelang damit befaßt
hat, dann weiß man, daß im Zionismus
schon lange mit gezinkten Karten
gespielt wird. Im Lager der Linksdenker
noch mehr als in dem der Rechtshänder.
Anderswo in der Welt betrügt man
genauso, aber niemand sonst kann es sich
so anhaltend und so ungestraft leisten.
Ach, diese Leute müssen sich geradezu
ermutigt fühlen, ihre Trümpfe zu
überreizen. Weiß Gott, sie werden es
noch dahin bringen, daß das letal
gemeinte Wort Antisemit zu einem
Ehrentitel wird." -
Prof. Helmut Spehl über Helmut
Spehl |
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Auszüge aus einem
taz-Interview mit Gideon Levy
"...In jüdischen Gemeinden Europas
grassiert, aufgrund des Nahostkonflikts,
die Angst vor einem neuen Antisemitismus.
Ist die Angst berechtigt?
Sie ist ein Produkt von ehrlicher Paranoia
und einem großen Anteil Manipulation.
Paranoia zu haben, bedeutet nicht, dass
man keine Feinde hat. Aber indem man
sich selbst ausschließlich zum Opfer
erklärt, entlässt man sich aus jeder
Verantwortung. Die späte Golda Meir
hat das einmal auf die Spitze getrieben
als sie sagte, nach dem Holocaust hätten
die Juden das Recht zu tun, was immer
sie wollten. Das ist natürlich eine
extreme Aussage. Aber ich fürchte, viele
Juden und Israelis denken so, auch wenn
sie es vielleicht nicht sagen würden.
Ich kann das nicht akzeptieren.
Und was soll "Manipulation" sein?
Natürlich sind auch viele Israelis zu
Opfern des Konflikts geworden. Das bedeutet
aber nicht, dass Israel diese Tatsache
nicht in zynischer Weise zu eigenen
Zwecken benutzt. Die Agonie und das
Leid der Palästinenser kommen in den
israelischen Medien so gut wie gar nicht
vor. Nur indem man die andere Seite
ausblendet, kann man sich der Welt als
Opfer präsentieren. Israel ist heute
ein viel rassistischeres Land als irgendein
Land in Europa. Ein Araber in Israel
zu sein, ist mit mehr Nachteilen und
Diskriminierungen verbunden, als irgendwo
auf der Welt ein Jude zu sein. Es ist
überhaupt nicht damit zu vergleichen!
(...)
In Deutschland wird Israels Standpunkt
offenbar besser verstanden.
Deutschland ist ein besonderer Fall.
Aber ich gehöre zu denen, die meinen,
dass jeder Deutsche das Recht hat, Israel
zu kritisieren. Mehr noch: Jeder, der
sich als echter Freund Israels versteht,
sollte Israel kritisieren. ..."
Quelle
Gefunden bei Arne Hoffmann, lese auch
>>>
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05.12.2005 - WARNUNG VOR ANTISEMITISMUS
ODER PROPAGANDA FÜR DIE ANNEXIONSPOLITIK
ISRAELS UND FÜR DIE US-WELTHERRSCHAFTSPOLITIK?
-
Ein Artikel der Redaktion der Jüdischen
Stimme für einen gerechten Frieden im
Nahen Osten |
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12 Deutungen zur Motivation überschießender
Vorwürfe von Antisemitismus
-
Arne Hoffmann |
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Israels falsche Freunde II
-
Sophia Deeg
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Warum eigentlich muss man – nicht nur
im Fall von Ludwig Watzal – Antisemitismus
erst herbeireden? Der zunehmend zu beobachtende
Antisemitismus auf deutschen Straßen
und an deutschen Stammtischen bereitet
offenbar nicht die Sorge, die dazu motivieren
würde, sich mit aller Kraft dagegen
zu stellen, anstatt Menschen zu diskreditieren,
die schlicht die israelische Politik
anders beurteilen als man selber. Der
real existierende Antisemitismus ist
solchen „Experten“ offenbar gleichgültig
genug, um den schwerwiegenden Vorwurf
durch inflationären Gebrauch zum leeren
Allgemeinplatz zu machen, der alles
und nichts beinhaltet. mehr >>>
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„Nur elf Prozent der Bevölkerung
sind frei von Antisemitismus“
- titelt
eine sich selbst so bezeichnende
“Internet-Plattform gegen Rechtsextremismus“
auf der Grundlage einer Studie
des Instituts für interdisziplinäre
Konflikt- und Gewaltforschung
an der Uni Bielefeld. Man fühlt
sich ein bisschen wie in dem
Märchen „Des Kaisers neue Kleider“,
denn man kann sich heute schon
sicher sein, dass kaum ein Mensch
in der Medienöffentlichkeit
gallopierenden Schwachsinn wie
diesen kritisch hinterfragen
wird. 26.9.05
mehr >>>
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Unter der Überschrift
"Israel auf dem Weg nach Den Haag" äußern
sich sechs Israelis, darunter die frühere
Erziehungsministerin und Führerin der
Meretz-Partei Shulamit Aloni zum Thema
"Kriegsverbrechen und Israels Sicherheit":
"Wir können unsere Stimme zum Protest
erheben, wir können demonstrieren. Die
Medien werden uns nicht auf Dauer ignorieren
können. Wir können uns nicht auf die
internationale Gemeinschaft oder die
internationalen Gerichte verlassen.
Es sei denn, wir selbst rufen sie auf,
zu kommen und die emotionale Erpressung
zu ignorieren, Antisemiten genannt zu
werden. Wir müssen die Dinge beim Namen
nennen: Unsere Regierung begeht Kriegsverbrechen.
Wir müssen das stets und ständig wiederholen,
wie Cato der Ältere seine Warnung wiederholte.
Ohne mit der Wimper zu zucken."
IPPNW.DE
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"Der
Missbrauch des Begriffs des Antisemitismus
zur Unterstützung der Besetzung und
Unterdrückung der Palästinenser durch
die israelische Regierung ist nicht
weniger als eine Schändung der Erinnerung
an jüdische Opfer des echten Antisemitismus."
"Als
Israelis, vertraut mit der israelischen
Politik, ist es uns klar, dass wir nicht
zu unseren Lebzeiten ein Ende der Besetzung
und Unterdrückung sehen werden, wenn
Israel nicht vor ein umfassendes Boykott
gestellt wird. Soll Israel jemals die
Werte der Gerechtigkeit und Menschenwürde
bejahen, soll Israel jemals die 38jährige
militärische Besetzung - die längste
der modernen Geschichte - beenden, muss
die Zivilgesellschaft in der internationalen
Gemeinschaft einen strategischen Boykott,
der das Ende der Besetzung zum Ziel
hat, durchführen." mehr >>>
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Jede Kritik an Israel wegen Bruch
des Völkerrechts wird von der israelischen
Politik selbst als Antisemitismus definiert.
Das ist Erpressung, um Kritiker mundtot
zu machen. Es ist eine Methode, um freie
Hand zu haben, weiterhin straffrei die
Palästinenser zu unterdrücken. Auch
die sogenannten Antideutschen vertreten
eine solche Haltung. Das ist eine Strategie,
die leider nicht unwirksam ist. Doch
die Kritik am Bruch des Völkerrechts
ist nicht nur eine solidarische Unterstützung
für die Rechte der Palästinenser und
der israelischen Friedensbewegung, sondern
letztendlich auch eine Unterstützung
für das israelische Volk, friedlich
und sicher leben zu können.
Felicia
Langer.
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Die Gegenwart
des Antisemitismus - Klaus Holz |
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Journalisten fragen nach
dem Preis der Wahrheit
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.....
wenn ein Palästinenser einen unschuldigen
israelischen Zivilisten tötet, dann
ist dies Antisemitismus. Wenn Palästinenser
einen Soldaten der israelischen Besatzungsarmee
in ihrem eigenen Dorf angreifen, ist
es Antisemitismus. Wenn die UN-Hauptversammlung
mit 133 zu 4 gegen Israels Entscheidung,
den gewählten palästinensischen Führer
zu ermorden, stimmt, bedeutet dies,
dass außer den USA, Mikronesien und
den Marschallinseln alle anderen Länder
rund um den Globus antisemitisch sind.
Sogar wenn eine hochschwangere Palästinenserin
an einem israelischen Checkpoint festgehalten
wird und sie deshalb auf offenem Feld
ein Kind gebiert, so ist die einzige
Lektion aus dem Artikel des Haaretz-Journalisten
Gideon Levy, dass er antisemitisch sei.
(Er hat übrigens von zwei derartigen
Fällen in den vergangenen 2 Wochen berichtet:
eins der Neugeborenen starb an Ort und
Stelle.)
Antisemitismus ist
eine allumfassende Erklärung. Alles
was anti-palästinensischen Ohren missfällt,
ist ein weiteres Beispiel für Antisemitismus.
Jüdisches Bewusstsein, das sich auf
Antisemitismus konzentriert, hat die
Form von antisemitischen Verschwörungstheorien
angenommen, wie die Protokolle der Weisen
von Zion, wobei der klassische Antisemit
jedes Unglück jüdischer Verschwörung
zurechnet. Juden rechnen jede Kritik
an Israel antijüdischer Verschwörung
zu. Wie wir sehen werden, ist dies nicht
die einzige Ähnlichkeit zwischen anti-palästinensischer
Haltung und antisemitischer Haltung.
Quelle und mehr >>>
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Auszug aus :Gespräche über Gott
und die Welt;
Jeshajahu Leibowitz
Insel
Taschenbuch
"Aber übertreiben Sie nicht, wenn
Sie von Juden-Nazis sprechen? Meinen
Sie wirklich, wir könnten bis auf
das Niveau der Nazis herabsinken?
Leibowitz:
Wenn die Nation ( in der Sprache
der Nazis -- die Rasse) und die
nationale Staatsgewalt zu obersten
Werten erhoben werden, dann gibt
es kein Halten mehr für die Taten
der Menschen. Und genau diese Mentalität
gibt es auch mitten unter uns. Wir
verhalten uns schon so in den von
uns besetzten Gebieten, der West-Bank,
dem Gaza-Streifen und im Libanon
( Gespräch fand 1987 statt), wie
sich die Nazis in den von ihnen
besetzten Gebieten in der Tschechoslowakei
und im Westen verhalten haben.
Wir
haben keine Vernichtungslager wie
die Nazis im Osten errichtet, aber
das Schreckliche an der Sache ist,
daß wir auf diese Tatsache hinweisen
müssen, um zwischen uns und den
Nazis zu unterscheiden."
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"Den echten Antisemitismus erkennen"
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Juedische Stimme fuer einen gerechten
Frieden in Nahost Warnung vor Antisemitismus
oder Propaganda fuer die Annexionspolitik
Israels und fuer die US-Weltherrschaftspolitik?
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Die Holocaust-Industrie und die "Holocaust-Religion"
-
Der politische, finanzielle und kulturelle
Missbrauch des Nazi-Judeozids durch
den Staat Israel - Shraga Elam israelischer
Recherchejournalist |
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Die Schmuddelkinder:
Antisemitismus, Deutsche Medien und
der Nahostkonflikt |
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Antisemitismus, Zionismus und die Palästinenser,
01.05.2006 |
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Ägyptischer Wissenschaftler kritisiert
„Instrumentalisierung des Holocaust“
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Audio Antisemitismus und
Philosemitismus in
Deutschland -
In unserem Kulturgespräch
hören Sie eine Debatte zum
Thema Antisemitismus und
Philosemitismus in
Deutschland. -
Es diskutieren Edna Brocke,
Leiterin der Alten Synagoge
in Essen, Detlev Claussen,
Professor für Soziologie in
Hannover und Moshe
Zuckermann, Professor für
Geschichte und Philosophie
an der Universität Tel Aviv.
Die Moderation hat Karin
Beindorff.
Flash
|
WMP |
OGG |
MP3 |
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Verdrehung des Antisemitismus
- Khalid Amayreh -
Zionistische Apologeten und
Propagandisten haben versucht,
die europäische Öffentlichkeit
davon zu überzeugen, dass Opposition
gegen Israels brutale Behandlung
des palästinensischen Volkes
mehr oder weniger eine neue
Form von Antisemitismus
sei. In der vergangenen
Woche verkündete das israelische
Außenministerium zusammen mit
den zionistischen Kreisen Nordamerikas
die Gründung der sog. „Internationalen
Koalition zur Bekämpfung des
Antisemitismus.“ „Wir sind
Zeugen eines neuen, globalen,
scharfen und sogar tödlichen
Antisemitismus ohne Parallele
oder Präzedenzfall seit dem
2. Weltkrieg,“ sagte das kanadische
liberale Justizminister
Irwin Cotler,
einer der Organisatoren. „ Es
ist nicht nur an der Zeit, Alarm
zu schlagen, sondern auch zu
handeln.“ Wenn man
jedoch zwischen den Zeilen liest,
wird weitgehend klar, dass das
wirkliche Ziel, das diese zionistischen
Suprematen verfolgen, nicht
der Hass gegen Juden ist, weil
sie Juden sind und was
sonst unter dem Begriff „Antisemitismus“
bekannt ist - es geht vielmehr
um das wachsende globale Bewusstsein
und die Opposition gegen die
israelische Apartheid, die kriminelle
und genozidale Politik, die
in den besetzten palästinensischen
Gebieten ausgeführt wird. |
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Kein
Interesse für den “Anderen”? - Gerade wir Deutschen
dürfen aufgrund unserer Geschichte die mit
den Begriffen “Holocaust” und
“Antisemitismus” verbundenen Verbrechen
nicht verharmlosen. Dass sich das damit
verbundene Denken auch negativ, trennend,
ausgrenzend auswirken kann, meint jedenfalls
die Israelin Dorothy Naor.
Statt uns auf den
Holocaust als streng jüdisches Phänomen zu
konzentrieren, sollten wir lieber fragen,
wie es dazu kam, dass ein Land (Deutschland)
dazu gebracht wurde, sich nicht für den
“Anderen” zu interessieren, sondern den
Horror eines systematischen Genozid zu
verüben, um eine Gesellschaft ethnisch zu
säubern und sie in eine rein arische
Gesellschaft zu transformieren, von
mangelhaften Menschen gereinigt, um eine
perfekte, überlegene Rasse zu schaffen.
In Israel heute wird die
Demographie zur Priorität, unentbehrlich für
die Existenz eines Staates nur für Juden.
Wie (und auf welche Weisen) ist das anders
als einen Staat für eine reine arische Rasse
zu schaffen. Sind es nur die Methoden der
Nazis, die anders waren? Gibt es keine
Ähnlichkeiten? >>>
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Ausnahmeregeln für Israel
- Kunt Mellenthin - Das
»Europäische Beobachtungszentrum von Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit« hat im Januar 2005 eine
Definition für Antisemitismus abgegeben. Nun könnte
das unausgereifte Papier zum Maßstab praktischer
Politik gemacht werden. Der Spiegel-Journalist
Henryk M. Broder hat das erstaunliche Talent,
scheinbar bekannten Begriffen einen völlig neuen
Inhalt zu geben. Am 23. Juni tauchte er in einer
Sendung von Report München auf und erzählte: »Dann
gibt es die zweite Holocaust-Leugnung. Das sind
Leute, die behaupten, daß Ahmadinedschads Politik
für Israel keine Gefahr darstellt. Das heißt, die
einigen wenigen leugnen den Holocaust, der passiert
ist, und die nächsten bestreiten, daß es im Nahen
Osten demnächst einen Holocaust geben könnte. Nach
meinem Dafürhalten sind die zweiten viel
gefährlicher. Das sind die Antisemiten des 21.
Jahrhunderts.« An dieser Konstruktion stimmt rein
gar nichts. >>> |
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Self-help for self-haters - Zionists have managed to unforgivably drag their
religion's name through the mud for more than 60
years - Seth Freedman - Though my detractors often
claim otherwise, I see myself as anything but a
"self-hating Jew", and the more vocal I am in my
criticism of the Israeli government's crimes, the
more credence I give that claim. I passionately love
my religion, and just as fervently defend its
teachings to the hilt when it comes to how to treat
our fellow man. That Zionism has come along,
hijacked Jewish doctrines, and twisted them to form
part of an all-out supremacist movement is not
something I can swallow if I want to stay loyal to
the true values of Judaism.
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Offene Worte unter Freunden? Warum Kritik an Israel
so schwierig ist
MP3
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Flash
Kritik an Israel nicht deckungsgleich mit
antisemitischen Haltungen
- Antisemitismus-Potenzial in der Schweiz
neuartig bestimmt - Claude Longchamp, Monia
Aebersold - Eine Studie über "anti-jüdische und
anti-israelische Einstellungen in der Schweiz 2007“,
die das Forschungsinstitut gfs.bern unter dem
Patronat der Eidgenössischen Kommission gegen
Rassismus (EKR) und in Zusammenarbeit mit dem
jüdischen Wochenmagazin tachles erstellt hat.
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Antisemitologie - Das
Antisemitismus-Gerede
überhöht Judenhass zum
mystischen
Ewigkeitsphänomen.
Es dient vor allem dazu,
Kritik an Israel zu
denunzieren. Eine
Antwort auf Micha
Brumlik - Rolf Verleger
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Bild:
Get
rid of Anti-Semitism
Carlos Latuff - vergrößern
>>> |
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Dr. Norman Finkelstein - Is Criticism
of Israel Anti-Semitic? -
Videos |
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»Amerika bietet der Welt
keine Alternative mehr«
- Ein Gespräch mit dem englischen
Historiker Tony Judt über die
»Israel-Lobby« und die Redefreiheit
in den USA, über den Opportunismus
der Intellektuellen und die
Zukunft des europäischen Modells
Unter Verdacht
- Wirbel um den Historiker Tony
Judt - Der Vorwurf, dass
jede Kritik an Israel «stillschweigend
antisemitisch ist», sei in Israel
und den USA die «Trumpfkarte»
schlechthin, schrieb der Historiker
Tony Judt, Direktor des Remarque-Instituts
für Europäische Studien an der
New York University, im Frühjahr
in einem Artikel auf der Meinungsseite
der «New York Times». Da es
die letzte Trumpfkarte sei,
werde sie umso heftiger ausgespielt.
US-Historiker Judt: "Israel-Lobby"
versucht Kritiker der amerikanischen
und israelischen Politik mundtot
zu machen -
Hamburg (ots) - Tony Judt, Historiker
und Direktor des Remarque-Instituts
an der New York University,
kritisiert in der ZEIT das geistige
Klima in den Vereinigten Staaten.
Es herrsche eine Atmosphäre
der Angst, des Konformismus
und der Einschüchterung. Er
selbst habe "im vergangenen
Jahr mehrfach Probleme gehabt,
Vorträge zu halten". Gerade
die so genannte "Israel-Lobby"
versuche, Kritiker der amerikanischen
und israelischen Politik mundtot
zu machen. "Zugegeben, Israel-Lobby
ist eine problematische Bezeichnung,
aber man muss die Sache beim
Namen nennen. Es ist nun einmal
eine Lobby, es gibt ja auch
die Waffen- und Öllobbys. Ich
nenne es Israel-Lobby, weil
es jetzt auch rechte Christen
gibt, die wir vor zwanzig Jahren
Feinde Israels genannt haben.
Sie sind Teil der Lobby. Sie
geben Geld, viel Geld.
Tony Judt
über Zensur der Wissenschaften
-
"Noch gibt es die freie Rede,
nur nicht unbedingt in Amerika"
- Der Staat Israel ist ein Anachronismus
und nur eine binationale Lösung
hilft in Nahost. Weil Tony Judt
dies offen sagt, wird er in
den USA boykottiert. - Von
Andrian Kreye
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»Die
zionistische Ideologie widerspricht
jüdischer Kultur« -
Antisemitismus
hat sozialen Charakter und beruht auf
Konkurrenzdenken. Ein Gespräch mit Alfredo
Bauer. Der Schriftsteller Alfredo Bauer,
geboren 1924, lebt in Argentinien, kommt
ursprünglich aus Österreich und hat
jüdische Vorfahren. Seine Familie floh
vor den deutschen Faschisten ins südamerikanische
Exil.
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Ein Stück
Aufklärung - Das Juden-Problem kein
islamisches und iranisches Problem
- Von Dr. B. Khosrozadeh |
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Libanon- Einsatz: Zentralrat
der Juden vergleicht Westerwelle
mit Möllemann
»Israel
muß mit der Hamas verhandeln«
Gespräch mit Rolf Verleger.
Über den notwendigen Kampf gegen
Antisemitismus und die falsche
Gleichsetzung des Judentums
mit der Politik Israels
Kritik an Streubomben: Wieczorek-Zeul
wehrt sich gegen Vorwürfe des
Zentralrats - Politik
Evelyn Hecht-Galinski zum Verhalten
des Zentralrates der Juden
Zentralrat der Juden - Korn
geht Kritiker scharf an
- Der Vize-Präsident des Zentralrats
der Juden, Salomon Korn, ist
der Kritik, seine Organisation
mache sich zum Sprachrohr der
israelischen Regierung, ganz
entschieden entgegengetreten.
Der Zentralrat vertrete allein
die Interessen der hiesigen
Juden und Deutschlands.
"Sprachrohr der israelischen
Regierung"-
Hecht-Galinski wirft Zentralrat
Unterdrückung von Kritik vor
-
Evelyn Hecht-Galinski hat scharfe
Kritik am Zentralrat der Juden
in Deutschland geäußert. Es
sei für sie unerträglich, dass
sich der Zentralrat als "Sprachrohr
der israelischen Regierung in
Deutschland" verstehe, sagte
die Tochter des ehemaligen Zentralratspräsidenten
Heinz Galinski. Jegliche Kritik
an der israelischen Politik
werde als Antisemitismus verurteilt,
"und dadurch ist ja schon fast
jeder mundtot gemacht worden".
AUDIO ON DEMAND
- Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski,
Europ. Juden für einen gerechten
Frieden
Wieczorek-Zeul
verteidigt ihren Besuch im Libanon
Wieczorek-Zeul
wehrt sich gegen Zentralrat-Kritik
Zentralrat wirft
Wieczorek-Zeul anti-israelische
Reflexe vor
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KEIN JÜDISCHER ANTISEMIT
-
Der
Publizist Henryk Broder wirft der Mehrheit
der Juden «jüdischen Antisemitismus»
vor. Er behauptet dass es früher für
Juden «zwei Möglichkeiten gab, sich
zu emanzipieren: Man wurde jüdischer
Antisemit, um sich bei der Mehrheit
einzuschleimen, oder Zionist, um sich
von der Mehrheit abzusetzen.» Die meisten
emanzipierten Juden waren Antizionisten.
Eigentlich waren es Zionisten, die sehr
starke antijüdische Tendenzen aufwiesen.
Denn gemäss dem zentralen Begriff der
«Negation der Diaspora» wurde das jüdische
Dasein ausserhalb von Eretz Israel als
«krank» betrachtet und Diaspora-Juden
wurden mit antijüdischen Klischees verunglimpft.
Diese Haltung prägte das israelische
Bewusstsein mindestens bis in die siebziger
Jahre. Broder zieht über Antizionisten
im Allgemeinen und jüdische Antizionisten
im Speziellen her und behauptet, dass
ein antizionistischer Jude «tendenziell
ein Antisemit» sei. Er gibt einige Beispiele
von prominenten Israel-Kritikern wie
Noam Chomsky und Norman Finkelstein.
Nur ist Chomsky Zionist und Finkelstein
ist kein Anti-Zionist.
Neben
diesen bekannten Personen wurde auch
ich als Judenhasser verleumdet. Ich
stehe seit mehr als 30 Jahren zu meiner
antizionistischen Haltung, und deshalb
habe ich auch mein Geburtsland verlassen,
wo ich an drei Kriegen teilnahm. Es
stellen sich grundsätzliche Fragen,
die nicht nur mich tangieren: Warum
ist ein Jude «tendenziell ein Antisemit»,
wenn er nicht in Israel leben, diesen
Staat nicht unterstützen will und keine
Freude daran hat, dass Israel vorgibt,
als «Judenstaat» in seinem Namen zu
reden und zu agieren? Warum ist jemand,
der gegen einen Apartheid-Staat ist
und für ein friedliches Zusammenleben
von sämtlichen Einwohnern des Landes
westlich des Jordans - unabhängig von
ihrer religiösen Zugehörigkeit -, «tendenziell
ein Antisemit»? Solange Israel nur der
Staat von Juden und nicht von sämtlichen
Bürgern ist, ist es als rassistisch
und nicht demokratisch zu betrachten.
SHRAGA
ELAM, ZÜRICH
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Foundations of Civil and Political Rights
in Israel and the Occupied Territories
Dr. Yvonne Schmidt - Dissertation -
.Eine wichtige Publikation, da sie die
Argumentation zwischen Judentum und
Zionismus aufzeigt, der sich das oberste
Gericht Israels bedient.
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Kein Wunder, dass die üblichen Verdächtigen
vermeintlichen Antisemitismus immer
mehr in den letzten Ecken und Winkeln
herbeiphantasieren müssen - Arne
Hoffmann |
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Antisemitismus, Zionismus, und die
Palästinenser
- von Noam Chomsky-
Es wäre nützlich, sich folgendes moralisches
Prinzip einmal vor Augen zu halten -
ein Prinzip, so selbstverständlich,
dass es eigentlich beschämend ist. Der
Grund, weshalb ich es erwähne, ist,
dass dieses Prinzip fast zur Gänze ignoriert
wird. Es lautet: Es ist einfach (und
nicht einmal sonderlich verdienstvoll),
die Verbrechen anderer zu kritisieren
und zu verurteilen, viel schwieriger
ist es hingegen, in den Spiegel zu schauen
und sich zu fragen, was wir selbst angerichtet
haben. Denn das Bild, das sich einem
dort bietet, ist normalerweise unangenehm
und besäßen wir nur einen Funken Anstand,
würden wir versuchen, etwas dagegen
zu unternehmen.
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Arne Hoffmanns Interview mit Shraga
Elam - Arne Hoffmann:
Sharons Unterstützer wie beispielsweise
Henryk Broder und Paul Spiegel können
sich in den deutschen Massenmedien stark
präsentieren, während Vertreter der
israelischen Friedensbewegung dort kaum
auftauchen und ihre Positionen von Pressure
Groups, Journalisten aber auch Politikern
aller Parteien als antisemitisch abgewatscht
werden. Jeder, der hinzukommt, um diese
Positionen zu unterstützen, kann schon
absehen, dass die Folge kein Eingehen
auf seine Argumente sein wird, sondern
nur, dass man ihm selbst das Etikett
des Antisemiten anheftet. Wenn sich
selbst die "taz" und die "Welt" darin
einig sind, bestimmte Aspekte in der
Berichterstattung komplett auszublenden,
scheint mir eine faire öffentliche Debatte
nur schwer zu erreichen. Sehen Sie Wege,
wie diese Einseitigkeit geknackt werden
kann?
Shraga Elam: Ich befürchte, nicht
so schnell. Eine wesentliche Änderung
wird erst dann eintreten, wenn Israel
an Bedeutung für die USA verlieren
würde. Ich denke, dass diese enge Beziehung
der entscheidende Faktor ist. Ich weiß
nicht, wie man die Medien sonst dazu
bringen kann, nicht so verlogen u | | | |