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Nein zum Antisemitismus,   nein zur Instrumentalisierung des Antisemitismus

Denken Sie, dass Israel ein Staat der Schande geworden ist? - „Nein. Wir sind nicht ein Staat der Schande oder eine üble Gesellschaft. Aber wir haben das Gefühl für Schändliches verloren. Wir sind gleichgültig und blind geworden. Wir empfinden nichts mehr und sehen nichts mehr. Erst letzte Woche besuchte ich ein wohl bekanntes Gymnasium in Jerusalem. Eine ganze Reihe der Schüler, mit denen ich sprach, erzählten mir schreckliche Dinge. Sie sagten: wenn wir Soldaten sind, werden wir alte Leute, Frauen und Kinder töten, ohne uns Gedanken darüber zu machen. Wir werden sie vertreiben, wir setzen sie in Flugzeuge und fliegen sie in den Irak. Wir werden Hunderttausende von ihnen ausfliegen. Millionen. Und die meisten der Schüler im Auditorium klatschten zu diesen Äußerungen Beifall. Sie unterstützten sie sogar dann, als ich einwarf, so haben die Leute vor 60 Jahren in Europa geredet. Ich bin also wirklich beunruhigt, sogar alarmiert. Ich glaube, wir verinnerlichen immer mehr eine Norm, die nicht die unsere ist..... Avraham Burg -  Quelle

Broder schrieb "Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt." Er meint die, die diese Form des realen politischen Zionismus Rassismus nennen.
 

 

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„Wenn wir einen Menschen damit belasten und belästigen, dass er Antisemit wäre, wo er nicht antisemitisch ist, wo er nur kritisch ist, dann schießen wir uns ins Knie."  - Avi Primor: (ehem. israelischer Botschafter)

 Würde man mich nach meiner Meinung fragen, würde ich den jüdischen Gemeinden in der Welt folgendes raten: Zerbricht diesen Zauberkreis. Entwaffnet die Antisemiten. Befreit euch von der automatischen Solidarität mit allem, was unsere Regierungen tun. Lasst euer Gewissen reden. Kehrt zurück zu den traditionellen jüdischen Werten von „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit sollst Du suchen“. Solidarisiert euch mit dem anderen Israel, welches für solche Werte kämpft. mehr  Abraham Melzer

("... Rassismus ist eine Art Virus, der in jeder Nation und in jedem menschlichen Wesen existiert. Jean-Paul Sartre sagte, wir seien alle Rassisten. Der Unterschied liegt nur darin, dass einige von uns dessen bewusst sind und dagegen ankämpfen, während andere diesem Übel erliegen. In normalen Zeiten gibt es eine kleine Minorität eklatanter Rassisten in jedem Land; aber in Zeiten der Krise kann ihre Zahl plötzlich katastrophal wachsen. Das ist eine ständige Gefahr, und jedes Volk muss gegen die Rassisten in seiner Mitte kämpfen... Uri Avnery)

Vorwort - Um es am Anfang ganz klar zu sagen und sich von falschen Freunden zu distanzieren. Antisemitismus, Rassismus ist ohne wenn und aber zu bekämpfen und abzulehnen. Darum geht es nicht auf dieser Seite. Rechtsradikale, Nazis und Antisemiten sind hier am falschen Platz.

Wir erleben aber in den letzten Jahren bevorzugt (und diese Herren wissen gar nicht wie sehr sie  Israel schaden), das Kritik an der israelischen Regierung, zu schnell diffamierend, abwehrend in die Schublade Antisemitismus geschoben wird. (Siehe die Gruppe Honestly Concerned). Mehr oder weniger "perfekt" manipuliert man, verwerflich die Öffentlichkeit und benutzt den Antisemitismusvorwurf um Kritiker der isr. Regierung eine offene freie demokratische Berichterstattung zu verhindern.

Diese Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfes ist eines der Hauptthemen dieser Seite.

Das: "NIE WIEDER", das wir aus unserer Geschichte heraus gelernt haben sollten, gilt immer noch, wenn es darum geht Juden vor Antisemitische Handlungen zu schützen. Antisemitismus, Rassismus allgemein muss überall und immer bekämpft werden. Erlebter Rassismus legitimiert nicht eigenen. Aus den Lehren unserer Geschichte heraus können wir das aber nicht länger nur auf begangene Verbrechen beziehen, es gilt jetzt und morgen für alle die verfolgt, misshandelt und getötet werden von jedem und überall. Aus den Fehlern der Vergangenheit heraus, sollten wir das Gewissen werden.
Der Rassismus hat viele Gesichter, auch das Gesicht des Antisemitismus, diese Seiten sind gegen Rassismus jeder Art. NIE WIEDER, NIRGENDWO, FÜR ALLE

Egal mit was man  aber den Mauerbau, die täglichen Demütigungen, Zerstörungen, Tötungen zu vergleichen versucht. Das was den Palästinensern geschieht wird ebenso unvergleichlich und erschreckend in die Geschichte eingehen. Die Geschichte wird (und das dokumentieren auch diese Seiten) den Versuch die Palästinenser zu vertreiben und zu vernichten auf die Liste der großen Verbrechen gegen die Menschlichkeit setzen.

So entsteht hier  eine Sammlung von Links rund um das  Thema Antisemitismus, das auch auf die bestehende Gefahr der Instrumentalisierung des Antisemitismusbegriffes aufmerksam machen soll.
Die Antisemitismuskeule darf nicht eine Waffe werden, die man benutzt um unliebsame Kritik, Kritiker mundtot zu machen.

E. Arendt

"Gemessen an dieser Philippika bin ich zweifellos ein Antisemit. Ich bekenne freimütig, daß ich alle diese oder ähnliche Antisemitismen auf dem Kerbholz habe. Man kann, zumindest privatim, glaubhaft dementieren, daß man Jude ist, aber man kann nicht glaubhaft dementieren, daß man Antisemit ist. Man muß damit leben, und ich kann der stetig wachsenden Zahl von Mitleidensgenossen zwischenzeitlich versichern, daß man damit leben kann. Beim ersten Mal, da tut’s noch weh, aber man kann damit leben. Jedenfalls besser als jeder Palästinenser, der in dritter Generation in einem Flüchtlingslager aufgewachsen ist, also sein Schicksal einer anderen zionistischen Spezialität verdankt, der ethnischen Säuberung. Wenn man sich jahrzehntelang damit befaßt hat, dann weiß man, daß im Zionismus schon lange mit gezinkten Karten gespielt wird. Im Lager der Linksdenker noch mehr als in dem der Rechtshänder. Anderswo in der Welt betrügt man genauso, aber niemand sonst kann es sich so anhaltend und so ungestraft leisten. Ach, diese Leute müssen sich geradezu ermutigt fühlen, ihre Trümpfe zu überreizen. Weiß Gott, sie werden es noch dahin bringen, daß das letal gemeinte Wort Antisemit zu einem Ehrentitel wird." - Prof. Helmut Spehl über  Helmut Spehl

Auszüge aus einem taz-Interview mit Gideon Levy

"...In jüdischen Gemeinden Europas grassiert, aufgrund des Nahostkonflikts, die Angst vor einem neuen Antisemitismus. Ist die Angst berechtigt?

Sie ist ein Produkt von ehrlicher Paranoia und einem großen Anteil Manipulation. Paranoia zu haben, bedeutet nicht, dass man keine Feinde hat. Aber indem man sich selbst ausschließlich zum Opfer erklärt, entlässt man sich aus jeder Verantwortung. Die späte Golda Meir hat das einmal auf die Spitze getrieben als sie sagte, nach dem Holocaust hätten die Juden das Recht zu tun, was immer sie wollten. Das ist natürlich eine extreme Aussage. Aber ich fürchte, viele Juden und Israelis denken so, auch wenn sie es vielleicht nicht sagen würden. Ich kann das nicht akzeptieren.

Und was soll "Manipulation" sein?

Natürlich sind auch viele Israelis zu Opfern des Konflikts geworden. Das bedeutet aber nicht, dass Israel diese Tatsache nicht in zynischer Weise zu eigenen Zwecken benutzt. Die Agonie und das Leid der Palästinenser kommen in den israelischen Medien so gut wie gar nicht vor. Nur indem man die andere Seite ausblendet, kann man sich der Welt als Opfer präsentieren. Israel ist heute ein viel rassistischeres Land als irgendein Land in Europa. Ein Araber in Israel zu sein, ist mit mehr Nachteilen und Diskriminierungen verbunden, als irgendwo auf der Welt ein Jude zu sein. Es ist überhaupt nicht damit zu vergleichen!

(...)

In Deutschland wird Israels Standpunkt offenbar besser verstanden.

Deutschland ist ein besonderer Fall. Aber ich gehöre zu denen, die meinen, dass jeder Deutsche das Recht hat, Israel zu kritisieren. Mehr noch: Jeder, der sich als echter Freund Israels versteht, sollte Israel kritisieren. ..." Quelle

Gefunden bei Arne Hoffmann, lese auch >>>
 

05.12.2005 - WARNUNG VOR ANTISEMITISMUS ODER PROPAGANDA FÜR DIE ANNEXIONSPOLITIK ISRAELS UND FÜR DIE US-WELTHERRSCHAFTSPOLITIK? - Ein Artikel der Redaktion der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten

12 Deutungen zur Motivation überschießender Vorwürfe von Antisemitismus -  Arne Hoffmann

Israels falsche Freunde II - Sophia Deeg - Warum eigentlich muss man – nicht nur im Fall von Ludwig Watzal – Antisemitismus erst herbeireden? Der zunehmend zu beobachtende Antisemitismus auf deutschen Straßen und an deutschen Stammtischen bereitet offenbar nicht die Sorge, die dazu motivieren würde, sich mit aller Kraft dagegen zu stellen, anstatt Menschen zu diskreditieren, die schlicht die israelische Politik anders beurteilen als man selber. Der real existierende Antisemitismus ist solchen „Experten“ offenbar gleichgültig genug, um den schwerwiegenden Vorwurf durch inflationären Gebrauch zum leeren Allgemeinplatz zu machen, der alles und nichts beinhaltet. mehr >>>

„Nur elf Prozent der Bevölkerung sind frei von Antisemitismus“ -  titelt eine sich selbst so bezeichnende “Internet-Plattform gegen Rechtsextremismus“ auf der Grundlage einer Studie des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Uni Bielefeld. Man fühlt sich ein bisschen wie in dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, denn man kann sich heute schon sicher sein, dass kaum ein Mensch in der Medienöffentlichkeit gallopierenden Schwachsinn wie diesen kritisch hinterfragen wird. 26.9.05  mehr >>>

Unter der Überschrift "Israel auf dem Weg nach Den Haag" äußern sich sechs Israelis, darunter die frühere Erziehungsministerin und Führerin der Meretz-Partei Shulamit Aloni zum Thema "Kriegsverbrechen und Israels Sicherheit": "Wir können unsere Stimme zum Protest erheben, wir können demonstrieren. Die Medien werden uns nicht auf Dauer ignorieren können. Wir können uns nicht auf die internationale Gemeinschaft oder die internationalen Gerichte verlassen. Es sei denn, wir selbst rufen sie auf, zu kommen und die emotionale Erpressung zu ignorieren, Antisemiten genannt zu werden. Wir müssen die Dinge beim Namen nennen: Unsere Regierung begeht Kriegsverbrechen. Wir müssen das stets und ständig wiederholen, wie Cato der Ältere seine Warnung wiederholte. Ohne mit der Wimper zu zucken."  IPPNW.DE

"Der Missbrauch des Begriffs des Antisemitismus zur Unterstützung der Besetzung und Unterdrückung der Palästinenser durch die israelische Regierung ist nicht weniger als eine Schändung der Erinnerung an jüdische Opfer des echten Antisemitismus."

"Als Israelis, vertraut mit der israelischen Politik, ist es uns klar, dass wir nicht zu unseren Lebzeiten ein Ende der Besetzung und Unterdrückung sehen werden, wenn Israel nicht vor ein umfassendes Boykott gestellt wird. Soll Israel jemals die Werte der Gerechtigkeit und Menschenwürde bejahen, soll Israel jemals die 38jährige militärische Besetzung - die längste der modernen Geschichte - beenden, muss die Zivilgesellschaft in der internationalen Gemeinschaft einen strategischen Boykott, der das Ende der Besetzung zum Ziel hat, durchführen." mehr >>>

Jede Kritik an Israel wegen Bruch des Völkerrechts wird von der israelischen Politik selbst als Antisemitismus definiert. Das ist Erpressung, um Kritiker mundtot zu machen. Es ist eine Methode, um freie Hand zu haben, weiterhin straffrei die Palästinenser zu unterdrücken. Auch die sogenannten Antideutschen vertreten eine solche Haltung. Das ist eine Strategie, die leider nicht unwirksam ist. Doch die Kritik am Bruch des Völkerrechts ist nicht nur eine solidarische Unterstützung für die Rechte der Palästinenser und der israelischen Friedensbewegung, sondern letztendlich auch eine Unterstützung für das israelische Volk, friedlich und sicher leben zu können.  Felicia Langer.

Die Gegenwart des Antisemitismus - Klaus Holz

Journalisten fragen nach dem Preis der Wahrheit

..... wenn ein Palästinenser einen unschuldigen israelischen Zivilisten tötet, dann ist dies Antisemitismus. Wenn Palästinenser einen Soldaten der israelischen Besatzungsarmee in ihrem eigenen Dorf angreifen, ist es Antisemitismus. Wenn die UN-Hauptversammlung mit 133 zu 4 gegen Israels Entscheidung, den gewählten palästinensischen Führer zu ermorden, stimmt, bedeutet dies, dass außer den USA, Mikronesien und den Marschallinseln alle anderen Länder rund um den Globus antisemitisch sind. Sogar wenn eine hochschwangere Palästinenserin an einem israelischen Checkpoint festgehalten wird und sie deshalb auf offenem Feld ein Kind gebiert, so ist die einzige Lektion aus dem Artikel des Haaretz-Journalisten Gideon Levy, dass er antisemitisch sei. (Er hat übrigens von zwei derartigen Fällen in den vergangenen 2 Wochen berichtet: eins der Neugeborenen starb an Ort und Stelle.)

Antisemitismus ist eine allumfassende Erklärung. Alles was anti-palästinensischen Ohren missfällt, ist ein weiteres Beispiel für Antisemitismus. Jüdisches Bewusstsein, das sich auf Antisemitismus konzentriert, hat die Form von antisemitischen Verschwörungstheorien angenommen, wie die Protokolle der Weisen von Zion, wobei der klassische Antisemit jedes Unglück jüdischer Verschwörung zurechnet. Juden rechnen jede Kritik an Israel antijüdischer Verschwörung zu. Wie wir sehen werden, ist dies nicht die einzige Ähnlichkeit zwischen anti-palästinensischer Haltung und antisemitischer Haltung. Quelle und mehr >>>

Auszug aus :Gespräche über Gott und die Welt;

Jeshajahu Leibowitz
Insel Taschenbuch

 
"Aber übertreiben Sie nicht, wenn Sie von Juden-Nazis sprechen? Meinen Sie wirklich, wir könnten bis auf das Niveau der Nazis herabsinken?

Leibowitz: Wenn die Nation ( in der Sprache der Nazis -- die Rasse) und die nationale Staatsgewalt zu obersten Werten erhoben werden, dann gibt es kein Halten mehr für die Taten der Menschen. Und genau diese Mentalität gibt es auch mitten unter uns. Wir verhalten uns schon so in den von uns besetzten Gebieten, der West-Bank, dem Gaza-Streifen und im Libanon ( Gespräch fand 1987 statt), wie sich die Nazis in den von ihnen besetzten Gebieten in der Tschechoslowakei und im Westen verhalten haben.

Wir haben keine Vernichtungslager wie die Nazis im Osten errichtet, aber das Schreckliche an der Sache ist, daß wir auf diese Tatsache hinweisen müssen, um zwischen uns und den Nazis zu unterscheiden."

"Den echten Antisemitismus erkennen" -

Juedische Stimme fuer einen gerechten Frieden in Nahost Warnung vor Antisemitismus oder Propaganda fuer die Annexionspolitik Israels und fuer die US-Weltherrschaftspolitik?

Die Holocaust-Industrie und die "Holocaust-Religion" - Der politische, finanzielle und kulturelle Missbrauch des Nazi-Judeozids durch den Staat Israel - Shraga Elam israelischer Recherchejournalist

Die Schmuddelkinder: Antisemitismus, Deutsche Medien und der Nahostkonflikt

Antisemitismus, Zionismus und die Palästinenser, 01.05.2006

Ägyptischer Wissenschaftler kritisiert „Instrumentalisierung des Holocaust“

Audio Antisemitismus und Philosemitismus in Deutschland -  In unserem Kulturgespräch hören Sie eine Debatte zum Thema Antisemitismus und Philosemitismus in Deutschland.  - Es diskutieren Edna Brocke, Leiterin der Alten Synagoge in Essen, Detlev Claussen, Professor für Soziologie in Hannover und Moshe Zuckermann, Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv. Die Moderation hat Karin Beindorff.   Flash | WMP | OGG | MP3
Verdrehung des Antisemitismus - Khalid Amayreh - Zionistische Apologeten und Propagandisten haben versucht, die europäische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Opposition gegen Israels brutale Behandlung des palästinensischen Volkes mehr oder weniger eine neue Form  von Antisemitismus sei. In der vergangenen Woche verkündete das israelische Außenministerium zusammen mit den zionistischen Kreisen Nordamerikas die Gründung der sog. „Internationalen Koalition zur Bekämpfung des Antisemitismus.“ „Wir sind Zeugen eines neuen, globalen, scharfen und  sogar tödlichen Antisemitismus ohne Parallele oder Präzedenzfall seit dem 2. Weltkrieg,“ sagte das kanadische liberale Justizminister Irwin Cotler, einer der Organisatoren. „ Es ist nicht nur an der Zeit, Alarm zu schlagen, sondern auch zu handeln.“ Wenn man jedoch zwischen den Zeilen liest, wird weitgehend klar, dass das wirkliche Ziel, das diese zionistischen Suprematen verfolgen, nicht der Hass gegen Juden ist, weil sie Juden sind und was  sonst unter dem Begriff „Antisemitismus“ bekannt ist - es geht vielmehr um das wachsende globale Bewusstsein und die Opposition gegen die israelische Apartheid, die kriminelle und genozidale Politik, die in den besetzten palästinensischen Gebieten ausgeführt wird.
Kein Interesse für den “Anderen”? - Gerade wir Deutschen dürfen aufgrund unserer Geschichte die mit den Begriffen “Holocaust” und “Antisemitismus” verbundenen Verbrechen nicht verharmlosen. Dass sich das damit verbundene Denken auch negativ, trennend, ausgrenzend auswirken kann, meint jedenfalls die Israelin Dorothy Naor.

Statt uns auf den Holocaust als streng jüdisches Phänomen zu konzentrieren, sollten wir lieber fragen, wie es dazu kam, dass ein Land (Deutschland) dazu gebracht wurde, sich nicht für den “Anderen” zu interessieren, sondern den Horror eines systematischen Genozid zu verüben, um eine Gesellschaft ethnisch zu säubern und sie in eine rein arische Gesellschaft zu transformieren, von mangelhaften Menschen gereinigt, um eine perfekte, überlegene Rasse zu schaffen.

In Israel heute wird die Demographie zur Priorität, unentbehrlich für die Existenz eines Staates nur für Juden. Wie (und auf welche Weisen) ist das anders als einen Staat für eine reine arische Rasse zu schaffen. Sind es nur die Methoden der Nazis, die anders waren? Gibt es keine Ähnlichkeiten? >>>

Ausnahmeregeln für Israel - Kunt Mellenthin - Das »Europäische Beobachtungszentrum von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit« hat im Januar 2005 eine Definition für Antisemitismus abgegeben. Nun könnte das unausgereifte Papier zum Maßstab praktischer Politik gemacht werden. Der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder hat das erstaunliche Talent, scheinbar bekannten Begriffen einen völlig neuen Inhalt zu geben. Am 23. Juni tauchte er in einer Sendung von Report München auf und erzählte: »Dann gibt es die zweite Holocaust-Leugnung. Das sind Leute, die behaupten, daß Ahmadinedschads Politik für Israel keine Gefahr darstellt. Das heißt, die einigen wenigen leugnen den Holocaust, der passiert ist, und die nächsten bestreiten, daß es im Nahen Osten demnächst einen Holocaust geben könnte. Nach meinem Dafürhalten sind die zweiten viel gefährlicher. Das sind die Antisemiten des 21. Jahrhunderts.« An dieser Konstruktion stimmt rein gar nichts. >>>
Self-help for self-haters - Zionists have managed to unforgivably drag their religion's name through the mud for more than 60 years - Seth Freedman - Though my detractors often claim otherwise, I see myself as anything but a "self-hating Jew", and the more vocal I am in my criticism of the Israeli government's crimes, the more credence I give that claim. I passionately love my religion, and just as fervently defend its teachings to the hilt when it comes to how to treat our fellow man. That Zionism has come along, hijacked Jewish doctrines, and twisted them to form part of an all-out supremacist movement is not something I can swallow if I want to stay loyal to the true values of Judaism.

Offene Worte unter Freunden? Warum Kritik an Israel so schwierig ist - Deutschlandradio Kultur - Warum geraten Deutsche, die die israelische Regierung kritisieren, schnell unter Antisemitismusverdacht? Wie schützt man sich vor Stimmen von rechts außen, die einem das Wort im Munde verdrehen? Die Kritik an Israel gleicht einem verbalen Minenfeld.
Warum werden in Deutschland lebende Juden für die Politik des Staates Israel verantwortlich gemacht?
Warum geraten Deutsche, die die israelische Regierung kritisieren, schnell unter Antisemitismusverdacht? Dürfen nur Juden Israels Politik kritisieren? Wie schützt man sich vor falschen "Freunden" von rechts außen, die einem das offene Wort im Munde verdrehen? - Mit Kritik an Israel ist es so eine Sache; man kann sich ganz schnell zwischen alle Stühle setzen. Denn für dieses verbale Minenfeld gilt in besonderem Maße die alte Spruchweisheit: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Das politische Feature
Autor: Brigitte Schulz

Offene Worte unter Freunden? Warum Kritik an Israel so schwierig ist MP3 |  Flash

Kritik an Israel nicht deckungsgleich mit antisemitischen Haltungen - Antisemitismus-Potenzial in der Schweiz neuartig bestimmt - Claude Longchamp, Monia Aebersold - Eine Studie über "anti-jüdische und anti-israelische Einstellungen in der Schweiz 2007“, die das Forschungsinstitut gfs.bern unter dem Patronat der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) und in Zusammenarbeit mit dem jüdischen Wochenmagazin tachles erstellt hat.

Unter Verdacht - Israelkritiker als Antisemiten? - Der Nahe Osten und die Kritik an Israel sind in der deutschen Berichterstattung sensible Themen. Unbefangen spricht man über das Thema Juden in Deutschland längst nicht. Mit Recht. Denn zu allgegenwärtig sind Grabschändungen jüdischer Friedhöfe und antisemitische Pöbeleien und Drohungen. Nach einem Bericht der europäischen Beobachtungsstelle für Rassismus haben sie sogar in den letzten beiden Jahren zugenommen. Doch wo ist die Trennlinie zwischen kritischer Berichterstattung und Antisemitismus? Häufig drängt sich der Verdacht auf, dass schnell von Antisemitismus gesprochen wird, obwohl davon längst nicht die Rede sein kann. Tatsächlich wird der Begriff oft missbraucht, um Journalisten und Politiker einzuschüchtern.

Panorama über die leichtfertige Verwendung des Wortes Antisemitismus.
Autorin/Autor: Bericht: Ariane Reiners, Maike Rudolph

Israelkritiker als Antisemiten Der Beitrag als Real-Video - Länge: 7:58 Minuten

Antisemitologie - Das Antisemitismus-Gerede überhöht Judenhass zum mystischen Ewigkeitsphänomen. Es dient vor allem dazu, Kritik an Israel zu denunzieren. Eine Antwort auf Micha Brumlik - Rolf Verleger



Bild:
Get rid of Anti-Semitism Carlos  Latuff - vergrößern >>>

When is an anti-Semite not an anti-Semite? Etymology and the Israel lobby - Arthur Nelsen - Counterpunch - What do Einstein, Mahatma Ghandi, Ehud Olmert and, yes, me all have in common? We could each be censured for racism according to the European Union Monitoring Centre`s `working definition of anti-Semitism`.

Welcher Boykott  wäre nötig - Haim Bresheet - Während der letzten Monate gab es  nicht zum 1. Mal eine Kampagne mit widerlicher Propaganda gegen liberale jüdische Intellektuelle,  die die dominierenden jüdischen Gemeinden der größten westlichen Länder verärgert haben. Was wird ihnen vorgeworfen? Nichts geringeres als Antisemitismus.

Turning a UK University into a Yeshiva - By: Gilad Atzmon - A few days ago I learned about Bonsoir. It is a web site maintained by a young Palestinian post-graduate student in Leeds. The site is a must see, it is an on-line Palestinian film library archive, a sort of ‘Palestinian You Tube’. The person who created the site is Akram Awad, who has gathered in a section called Palorama, an impressive collection of live stream audiovisual materials concerning Palestine, the Middle East and documents that present the ever-growing Zionist crime in sound and movement. I’ve also learned that he has occasionally collaborated on initiatives with Umkahlil, peacepalestine and Annie's Letters and is active in a very humble way, not seeming to be one who craves attention, but who cares about what he is doing.

Dr. Norman Finkelstein - Is Criticism of Israel Anti-Semitic? - Videos

Der Holocaust - ein Alibi - Dror Etkes - Im Theater des Absurden ist der Vorhang gefallen. Es war letzte Woche von der iranischen Regierung inszeniert worden. Es war ein Ereignis, zu dem Personen eingeladen worden waren, die zur Szene der Holocaust-Leugner gehören und „alternative“ Forscher. In Israel wurde über die Konferenz mit der Betonung auf die Statements seiner Teilnehmer und die Reaktionen israelischer Politiker berichtet. Es war eine internationale Konferenz eines Landes, das erklärte, sein Wunsch sei es, das „zionistische Regime“ zu stürzen. Dahinter verbirgt sich aber ein tieferes Element, das die Verbindung zwischen der israelischen Identität heute mit dem Holocaust verknüpft.

Brief aus Israel 11.11.06 - Mich treibt dauernd die Frage um, wie wir effektivere Öffentlichkeitsarbeit leisten können und vor allem eindeutig mit dem Problem des Antisemitismus einerseits und der Instrumentalisierung dieses Begriffs andererseits umgehen können. Die bisherige deutsche Haltung - Solidarität mit Israel zugleich mit Hilfe (bis zur Hamaswahl) an beide Seiten ist in sich widersprüchlich und bestärkt diejenigen, für die jede Israelkritik Antisemitismus darstellt, indem es sich von der nötigen Kritik gleich zurückhält. Wie können wir unseren Landsleuten klar machen, dass wir beiden Seiten gegenüber Verantwortung tragen? Die Jewish Voice for Peace in USA fordert eindeutig von ihrer Regierung die Einstellung von Hilfe an Israel. Am wichtigsten aber ist m.E. eine klare Entsolidarisierung mit der Politik Israels und eine Bestätigung seines Existenzrechts nur in den Grenzen von 1967. Wie kommen wir in der Richtung bloß weiter?

»Amerika bietet der Welt keine Alternative mehr« - Ein Gespräch mit dem englischen Historiker Tony Judt über die »Israel-Lobby« und die Redefreiheit in den USA, über den Opportunismus der Intellektuellen und die Zukunft des europäischen Modells

Unter Verdacht - Wirbel um den Historiker Tony Judt - Der Vorwurf, dass jede Kritik an Israel «stillschweigend antisemitisch ist», sei in Israel und den USA die «Trumpfkarte» schlechthin, schrieb der Historiker Tony Judt, Direktor des Remarque-Instituts für Europäische Studien an der New York University, im Frühjahr in einem Artikel auf der Meinungsseite der «New York Times». Da es die letzte Trumpfkarte sei, werde sie umso heftiger ausgespielt.

US-Historiker Judt: "Israel-Lobby" versucht Kritiker der amerikanischen und israelischen Politik mundtot zu machen -    Hamburg (ots) - Tony Judt, Historiker und Direktor des Remarque-Instituts an der New York University, kritisiert in der ZEIT das geistige Klima in den Vereinigten Staaten. Es herrsche eine Atmosphäre der Angst, des Konformismus und der Einschüchterung. Er selbst habe "im vergangenen Jahr mehrfach Probleme gehabt, Vorträge zu halten". Gerade die so genannte "Israel-Lobby" versuche, Kritiker der amerikanischen und israelischen Politik mundtot zu machen. "Zugegeben, Israel-Lobby ist eine problematische Bezeichnung, aber man muss die Sache beim Namen nennen. Es ist nun einmal eine Lobby, es gibt ja auch die Waffen- und Öllobbys. Ich nenne es Israel-Lobby, weil es jetzt auch rechte Christen gibt, die wir vor zwanzig Jahren Feinde Israels genannt haben. Sie sind Teil der Lobby. Sie geben Geld, viel Geld.

Tony Judt über Zensur der Wissenschaften - "Noch gibt es die freie Rede, nur nicht unbedingt in Amerika" - Der Staat Israel ist ein Anachronismus und nur eine binationale Lösung hilft in Nahost. Weil Tony Judt dies offen sagt, wird er in den USA boykottiert. - Von Andrian Kreye

»Die zionistische Ideologie widerspricht jüdischer Kultur« - Antisemitismus hat sozialen Charakter und beruht auf Konkurrenzdenken. Ein Gespräch mit Alfredo Bauer. Der Schriftsteller Alfredo Bauer, geboren 1924, lebt in Argentinien, kommt ursprünglich aus Österreich und hat jüdische Vorfahren. Seine Familie floh vor den deutschen Faschisten ins südamerikanische Exil.

Ein Stück Aufklärung - Das Juden-Problem kein islamisches und iranisches Problem - Von Dr. B. Khosrozadeh

Libanon- Einsatz: Zentralrat der Juden vergleicht Westerwelle mit Möllemann

»Israel muß mit der Hamas verhandeln«
Gespräch mit Rolf Verleger.
Über den notwendigen Kampf gegen Antisemitismus und die falsche Gleichsetzung des Judentums mit der Politik Israels

 

Kritik an Streubomben: Wieczorek-Zeul wehrt sich gegen Vorwürfe des Zentralrats - Politik
 

Evelyn Hecht-Galinski zum Verhalten des Zentralrates der Juden

Zentralrat der Juden - Korn geht Kritiker scharf an - Der Vize-Präsident des Zentralrats der Juden, Salomon Korn, ist der Kritik, seine Organisation mache sich zum Sprachrohr der israelischen Regierung, ganz entschieden entgegengetreten. Der Zentralrat vertrete allein die Interessen der hiesigen Juden und Deutschlands.

"Sprachrohr der israelischen Regierung"- Hecht-Galinski wirft Zentralrat Unterdrückung von Kritik vor - Evelyn Hecht-Galinski hat scharfe Kritik am Zentralrat der Juden in Deutschland geäußert. Es sei für sie unerträglich, dass sich der Zentralrat als "Sprachrohr der israelischen Regierung in Deutschland" verstehe, sagte die Tochter des ehemaligen Zentralratspräsidenten Heinz Galinski. Jegliche Kritik an der israelischen Politik werde als Antisemitismus verurteilt, "und dadurch ist ja schon fast jeder mundtot gemacht worden".

AUDIO ON DEMAND - Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski, Europ. Juden für einen gerechten Frieden

Wieczorek-Zeul verteidigt ihren Besuch im Libanon

Wieczorek-Zeul wehrt sich gegen Zentralrat-Kritik

Zentralrat wirft Wieczorek-Zeul anti-israelische Reflexe vor

KEIN JÜDISCHER ANTISEMIT - Der Publizist Henryk Broder wirft der Mehrheit der Juden «jüdischen Antisemitismus» vor. Er behauptet dass es früher für Juden «zwei Möglichkeiten gab, sich zu emanzipieren: Man wurde jüdischer Antisemit, um sich bei der Mehrheit einzuschleimen, oder Zionist, um sich von der Mehrheit abzusetzen.» Die meisten emanzipierten Juden waren Antizionisten. Eigentlich waren es Zionisten, die sehr starke antijüdische Tendenzen aufwiesen. Denn gemäss dem zentralen Begriff der «Negation der Diaspora» wurde das jüdische Dasein ausserhalb von Eretz Israel als «krank» betrachtet und Diaspora-Juden wurden mit antijüdischen Klischees verunglimpft. Diese Haltung prägte das israelische Bewusstsein mindestens bis in die siebziger Jahre. Broder zieht über Antizionisten im Allgemeinen und jüdische Antizionisten im Speziellen her und behauptet, dass ein antizionistischer Jude «tendenziell ein Antisemit» sei. Er gibt einige Beispiele von prominenten Israel-Kritikern wie Noam Chomsky und Norman Finkelstein. Nur ist Chomsky Zionist und Finkelstein ist kein Anti-Zionist.

Neben diesen bekannten Personen wurde auch ich als Judenhasser verleumdet. Ich stehe seit mehr als 30 Jahren zu meiner antizionistischen Haltung, und deshalb habe ich auch mein Geburtsland verlassen, wo ich an drei Kriegen teilnahm. Es stellen sich grundsätzliche Fragen, die nicht nur mich tangieren: Warum ist ein Jude «tendenziell ein Antisemit», wenn er nicht in Israel leben, diesen Staat nicht unterstützen will und keine Freude daran hat, dass Israel vorgibt, als «Judenstaat» in seinem Namen zu reden und zu agieren? Warum ist jemand, der gegen einen Apartheid-Staat ist und für ein friedliches Zusammenleben von sämtlichen Einwohnern des Landes westlich des Jordans - unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit -, «tendenziell ein Antisemit»? Solange Israel nur der Staat von Juden und nicht von sämtlichen Bürgern ist, ist es als rassistisch und nicht demokratisch zu betrachten.

SHRAGA ELAM, ZÜRICH

 

Foundations of Civil and Political Rights in Israel and the Occupied Territories
Dr. Yvonne Schmidt - Dissertation -
.Eine wichtige Publikation, da sie die Argumentation zwischen Judentum und Zionismus aufzeigt, der sich das oberste Gericht Israels bedient.

Kein Wunder, dass die üblichen Verdächtigen vermeintlichen Antisemitismus immer mehr in den letzten Ecken und Winkeln herbeiphantasieren müssen - Arne Hoffmann

Antisemitismus, Zionismus, und die Palästinenser - von Noam Chomsky- Es wäre nützlich, sich folgendes moralisches Prinzip einmal vor Augen zu halten - ein Prinzip, so selbstverständlich, dass es eigentlich beschämend ist. Der Grund, weshalb ich es erwähne, ist, dass dieses Prinzip fast zur Gänze ignoriert wird. Es lautet: Es ist einfach (und nicht einmal sonderlich verdienstvoll), die Verbrechen anderer zu kritisieren und zu verurteilen, viel schwieriger ist es hingegen, in den Spiegel zu schauen und sich zu fragen, was wir selbst angerichtet haben. Denn das Bild, das sich einem dort bietet, ist normalerweise unangenehm und besäßen wir nur einen Funken Anstand, würden wir versuchen, etwas dagegen zu unternehmen.

Arne Hoffmanns Interview mit Shraga Elam - Arne Hoffmann: Sharons Unterstützer wie beispielsweise Henryk Broder und Paul Spiegel können sich in den deutschen Massenmedien stark präsentieren, während Vertreter der israelischen Friedensbewegung dort kaum auftauchen und ihre Positionen von Pressure Groups, Journalisten aber auch Politikern aller Parteien als antisemitisch abgewatscht werden. Jeder, der hinzukommt, um diese Positionen zu unterstützen, kann schon absehen, dass die Folge kein Eingehen auf seine Argumente sein wird, sondern nur, dass man ihm selbst das Etikett des Antisemiten anheftet. Wenn sich selbst die "taz" und die "Welt" darin einig sind, bestimmte Aspekte in der Berichterstattung komplett auszublenden, scheint mir eine faire öffentliche Debatte nur schwer zu erreichen. Sehen Sie Wege, wie diese Einseitigkeit geknackt werden kann?
Shraga Elam: Ich befürchte, nicht so schnell. Eine wesentliche Änderung wird erst dann eintreten, wenn Israel an Bedeutung für die  USA verlieren würde. Ich denke, dass diese enge Beziehung der entscheidende Faktor ist. Ich weiß nicht, wie man die Medien sonst dazu bringen kann, nicht so verlogen u