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Oktober 2008 -
Millionen im Freiluftgefängnis
- Gazastreifen: Seit 500 Tagen Totalabriegelung
- Von Johannes Zang, RamallahAbriegelungen der palästinensischen
Gebiete durch Israel gibt es schon so lange wie die israelische
Besatzung: 41 Jahre. Seit März 2006 durfte zum Beispiel
kein palästinensischer Arbeiter mehr den Gazastreifen in
Richtung Israel verlassen –früher waren es Zehntausende,
die täglich nach Tel Aviv und Ashkelon pendelten. Doch seit
fast 500 Tagen ist die Blockade noch verschärft worden. |
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Kranken und verletzten Gefangenen wird Zugang zu Behandlung
verwehrt -
ISM/G-Mona -
Ein Anwalt der Palästinensischen
Gesellschaft für Gefangene (PPS) besuchte am Mittwoch zahlreiche
Palästinenser in israelischer Haft. Er berichtete anschließend
davon, dass vielen Gefangenen durch die Gefängnisverwaltung
ihr Recht auf medizinische Behandlung verwehrt wird. |
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Amira Hass: Neue Demütigungen gegenüber
palästinensischen Gefangenen - Wie die israelische
Journalistin Amira Hass berichtet, hat der israelische
Sicherheitsdienst seinen Umgang mit palästinensischen
Gefangenen verändert und eine bisher unbekannte Verfahrensweise
adaptiert: Dies betrifft vor allem die bei Razzien im
Gaza-Streifen vom israelischen Geheimdienst Shin Bet
festgenommenen Palästinenser, heißt es in dem gestern
in der israelischen Zeitung „Ha’aretz“ veröffentlichten
Bericht. |
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Amira Hass: Gefangen bis zum Tode -
In 40 Jahren
Besatzung befinden sich fast kontinuierlich 10.000
Palästinenser, darunter Frauen und Kinder, in
israelischen Gefängnissen. In seiner Anordnung, dass
die Anwendung von Folter verboten sei, schrieb der
Oberste Gerichtshof Israels: Ein vernünftiges Verhör
ist unbedingt frei von Folter, frei von grausamer,
unmenschlicher Behandlung gegenüber dem Verhörenden
und ohne demütigende Behandlung. Die Realität sieht
für die palästinensischen Gefangenen ganz anders
aus, weis auch Amira Hass: und das Verhör ist nur
der Anfang psychischer und physischer Leiden… |
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Blut an unsern Händen -
Uri Avnery
- IM AUGENBLICK
sind Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch in
vollem Gange. Wobei der Ausdruck „Verhandlungen“
nicht wirklich passt. „Feilschen“ würde besser
passen.Man könnte sogar einen noch hässlicheren
Ausdruck verwenden: „Menschenhandel“. Bei dem
geplanten Deal geht es um lebendige Menschen. Sie
werden wie Waren behandelt, mit denen die
Verantwortlichen auf beiden Seiten feilschen, als ob
es sich um ein Stück Land oder eine Ladung Früchte
handeln würde.
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Gefangene oder Kriminelle? -
Amira Hass
- Die Rallye für die entführten Soldaten und ihre
Familien als Druckmittel gegenüber den Politikern
deutet auf eine vernünftige Entwicklung hin: die
israelische Öffentlichkeit zweifelt an den Motiven
und der Fähigkeit der Regierung des
Ministerpräsidenten Ehud Olmerts hinsichtlich der
drei Gefangenen. Der Glaube an die Politiker in
bezug auf Kriegsgefangene pflegte einem Tabu
gleich zu kommen. Nun nicht mehr. |
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Zahi Alawi:
Wo bleibt die Neutralität der deutschen
Medien?
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11.000 Palästinenser sitzen
seit Jahrzehnten in israelischen
Gefängnissen, mehr als ein Viertel aller
Palästinenser waren bereits in >>> |
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Pain and Pride on Prisoner’s
Day in Hebron |
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Palästina: Landesweite Proteste zum "Tag der
Gefangenen" am 17. April -
Menschenrechtorganisationen fordern vor
allem die Einhaltung internationaler
Standards. Israel nutzt weiterhin
Administrativhaft als eine Form der
kollektiven Bestrafung, erlaubt Folter und
versucht durch die Verweigerung
medizinischer Behandlung Druck auf die
Gefangenen auszuüben. |
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Women’s Demonstration Unlocks
Prisoner’s Day in Jenin |
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Ein "Elektronisches Gefängnis" in
Ost-Jerusalem ermittelt
-
Luay Nasser Addin ist mit 25
an das Haus "gefesselt". Er alterte nicht
vor der Zeit, er ist nicht krank oder hat
Platzangst. Der Mann aus Jerusalem steht
unter Hausarrest. Das war eine israelische
Anordnung |
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Bericht:
Ein Brief von Müttern am Tag der
palästinensischen Gefangenen
- Aus Anlass des Tages der
Palästinensischen Gefangenen, am 17. April
2007, möchten wir, die Mütter und die
Familien der gefangenen Palästinenser in
israelischen Gefängnissen, den Lieben zeigen
>>> |
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An International Prisoner`s Day appeal
for solidarity with Palestinian prisoners
- ICSPPI - The Israeli government
violates International Law with regard to
Palestinian rights and abdicates from all
responsibility to provide the basic
requirements of life. It holds the prisoners’
families and the Palestinian National
Authority accountable for providing
prisoners with their basic necessities.
Further, the Israelis intentionally detain
prisoners within the borders of Israel (outside
Palestinian areas), thus breaking article 49
of the Fourth Geneva Convention. This gives
them the pretext to forbid the prisoner’s
family from visiting him/her.
Women’s
Demonstration Unlocks Prisoner’s Day in
Jenin
National March
in Hebron on Palestinian Prisoner’s Day |
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Unmenschliche Bedingungen in israelischen
Gefängnissen
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PPS- Noch 350 palästinensische Kinder in israelischen
Gefängnissen - 23.5.2005 |
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Wael Taha -
der jüngste Gefangene in den Gefängnissen der
Besatzungsmacht - 18.05.2005 |
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Fehlende Gerechtigkeit
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Israelische Verletzungen palästinensischer
Kinderrechte haben sich in der kürzeren
Vergangenheit in allen Bereichen dramatisch
gesteigert. Eine der schlimmsten Rechtsverletzungen
ist die israelische Inhaftierungspolitik. Bis Juli
2001 befanden sich 180 palästinensische Kinder in
israelischer Haft und waren dort aufgrund
sogenannter „Sicherheitsvergehen" (security offences)
verschiedener Arten der Folter und Misshandlung
ausgesetzt. Die meisten der so verhafteten
palästinensischen Kinder werden wegen Steinwerfen
oder Demonstration gegen die israelische |
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Kinder im Gefängnis
um
der Sicherheit des israelischen Staates willen
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Von der Besatzung
festgenommen.
Siehe auch >>> |
Die Art der
Strafe hängt von der
Volkszugehörigkeit ab -
Amira Hass - Ha'aretz -
Kurz nach dem Mord in Shfaram
wurde berichtet, dass die
Verwundeten und die Familien
der Mordopfer eine
schriftliche Anerkennung als
Opfer von Terrorismus
erhalten und entsprechend
behandelt und entschädigt
werden sollen. Da kam sofort
die Frage auf, seit wann
kommt so etwas
Selbstverständliches und
Normales in die
Schlagzeilen? Aber
Gleichheit unter Juden und
Arabern ist nichts
Selbstverständliches.
Insofern war diese
Pressenotiz, die niemals
eine besondere Nachricht
sein sollte, angemessen und
in Ordnung. Die Pressenotiz
– und die Atmosphäre von
Abscheu, die dazuführte –
kann Bürokraten in den
Finanz- und
Gesundheitsministerien und
bei der Nationalen
Versicherungsgesellschaft
herausfordern; denn sie
operieren sonst nach den
Gewohnheiten und Gesetzen,
die arabische Bürger
diskriminieren. Eine
Pressemitteilung wie diese
bietet eine Gelegenheit,
andere Bereiche von
Ungleichheit unter Juden und
Arabern zu untersuchen, die
die Definition des Staates
als Demokratie in Frage
stellen. Ein solch
offensichtlicher Bereich von
Ungleichheit ist die Haltung
des Gerichts- und
Gefängnissystems gegenüber
arabisch-israelischen
Angeklagten und Gefangenen,
die aus Sicherheitsgründen
festgehalten werden, und der
Diskriminierung, die man
zwischen ihnen und jüdischen
Angeklagten und Gefangenen
macht.
Sicherheitsgefangene die
israelische Araber sind,
werden auf drei Ebenen
diskriminiert, verglichen
mit israelischen Juden, die
Arabern Schaden zugefügt
haben:
a) Im Strafmaß, das
israelische Richter
verhängen;
b) in ihren Chancen von
vorzeitiger Entlassung ( als
Ergebnis einer Amnesty oder
guter Führung nach 2/3
Verbüßung der Haft)
c) was ihre Haftbedingungen
betreffen
Als 1993 Yoram Skolnik einen
Araber ermordete, der an
Händen und Füßen gefesselt
war, wurde ihm lebenslange
Gefängnisstrafe gegeben.
Präsident Weizmann
reduzierte seine
Gefängnisstrafe zweimal:
zunächst auf 15 Jahre, dann
auf 11 Jahre und drei
Monate. Er wurde letztlich
nach sieben Jahren Haft
entlassen. Skolnik steht mit
auf einer Liste von Juden,
die Araber ermordet haben
und nach dem juristischen
System entlassen wurden. Im
Gegensatz dazu werden
arabische Gefangene zu
lebenslang verurteilt, auch
wenn sie nicht des Mordes
angeklagt wurden. Z.B.
Mukles Burghal und Mohammad
Ziade wurden vor 18 Jahren
zu lebenslanger Haft
verurteilt. Sie wurden für
schuldig befunden, eine
Granate auf einen Bus mit
Soldaten geworfen zu haben.
Die Granate explodierte
nicht. Für Burghal, der die
Granate warf, wurde die Haft
auf 40 Jahre reduziert. Das
Strafmaß, zu dem man Ziade
verurteilte, der nur einen
Wink gegeben hatte, wann der
Bus kommt, erhielt
unverändert lebenslange
Gefängnisstrafe.
David Sharvit aus der
Siedlung Bracha wurde 1994
zu 5 Jahren Gefängnis
verurteilt, nachdem er bei
einem 13 jährigen Araber
schweren körperlichen
Schaden verursacht hatte.
Ariyeh Chelouche wurde zu
sieben Jahren Gefängnis
verurteilt, nachdem er
versuchte, 1990 Araber zu
ermorden. Menachem Livni war
unter denen, die 1984 wegen
Mordes an Hebroner
College-Studenten angeklagt
waren und lebenslänglich
bekamen. Alle sind heute
frei. Aber Othman Meragha
und Mahmoud Zahra von
Jerusalem wurden 1989 zu 27
Jahren Gefängnis verurteilt,
weil sie Molotowcocktails
geworfen hatten und Schaden
angerichtet hatten. Sie sind
noch immer im Gefängnis.
Burghal, Ziade, Zahra und
ihre Freunde, die nicht
mordeten, leben unter viel
härteren Bedingungen im
Gefängnis als der Mörder Ami
Popper, der das Blut von 7
arabischen Arbeitern an
seinen Händen hat: seine
lebenslange Haft wurde auf
40 Jahre reduziert, er
durfte heiraten, seine Frau
darf ihn besuchen, sie
brachte ihm 5 Kinder zur
Welt, er besucht sie, er hat
Heimaturlaub und darf
täglich telefonieren.
(Arabische)
Sicherheitsgefangene, die
israelische Bürger sind und
Bewohner Jerusalems sind,
dürfen das öffentliche
Telefon nicht benützen,
erhalten keinen Urlaub, um
ihre Familien zu besuchen,
nicht einmal, wenn ein
Elternteil oder ein
Verwandter stirbt oder
gestorben ist. Sie erhalten
weniger Stunden für einen
Spaziergang im Gefängnishof
als kriminelle Gefangene;
die Besuche ihrer Familien
finden hinter Eisengittern
und hinter Plastik oder
Glasabsperrungen statt. Es
ist ihnen sogar verboten,
ihre Kinder zu umarmen und
ihre Frau zu berühren.
Eine lange Reihe von
Israelis sind an der
Ungleichheit, die täglich in
den Gefängnissen praktiziert
wird, beteiligt: die
Richter, die viel härtere
Strafen auf Araber legen als
auf Juden, die ähnliche und
schwere Straftaten begangen
haben; die Mitglieder von
Kommissionen, die über
reduzierte Strafen von
jüdischen Mördern
entscheiden und die wissen,
dass das Komitee, das über
verkürzte Gefängnisfristen
entscheidet, eine frühere
Entlassung von arabischen
Gefangenen, einschließlich
Mördern verweigert; die
Präsidenten Israels, die das
Strafmaß reduzieren und
Juden Amnesty gewähren; und
ihre Berater, die Chefs der
Rechtsschulen, die kein
Gezeter anheben und eine
ständige Überprüfung des
Rechtssystem verlangen, das
verschiedene Standards der
Verurteilung und der
Haftstrafen hat, die von der
Volkszugehörigkeit der
betreffenden Person
abhängen.
Möge das Lynchen in Shefaram
nicht als Entschuldigung
dafür dienen, diese
inhärente strukturelle
Diskriminierung innerhalb
des israelischen
Rechtssystem zu ignorieren.
(dt. Ellen
Rohlfs) |
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Der Klang der
Stille: Isolierung und
Einzelhaft für palästinensische Gefangene in
Israels Haft. -
Ein Bericht von
den „Ärzten für Menschenrechten, Israel (PHR)
und A-Damir, August 2008
Zehn Gefangene
werden jedes Jahr in israelischen
Gefängnissen in Einzelhaft gehalten. Grund:
die Sicherheit des Staates, des
Gefängnisses, der Gefangenen. Isolierte
Gefangene werden allein in einer separaten
Zelle gehalten oder mit anderen, die
Isolation benötigen. Einige der
palästinensischen Gefangenen werden aus
Staatssicherheitsgründen isoliert gehalten,
während andere an psychischen oder sozialen
Schwierigkeiten leiden, die das Zusammensein
mit anderen Gefangenen erschwert.
Es wurden viele
Untersuchungen über die Auswirkungen der
Isolierung auf die psychische Gesundheit
durchgeführt: sie lassen alle einen
langfristigen psychischen Schaden erkennen
und manchmal einen nicht wieder gut zu
machenden Schaden, egal ob es vorher schon
einen psychischen schaden gab oder nicht.
Die schwerwiegenden Folgen der Isolierung
sind auch von israelischen Gefängnisdienst (IPS)
erkannt worden. Er bestätigt, „es gibt
zweifellos eine begrenztes Zeitlimit, nach
dem die meisten Einzelhaft als unerträglich
empfinden und die auf Dauer an Auswirkungen
als Folge leiden werden.
Die Lage der
palästinensischen Gefangenen in Einzelhaft
ist noch viel schlimmer. Der Bericht zeigt,
dass isolierte palästinensische Gefangene,
die für lange Zeit, manchmal mehr als 20
Jahre im Vergleich zu isolierten jüdischen
Gefangenen unter noch härteren Bedingungen
leiden. Sie werden in ihren Zellen 23
Stunden /Tag allein gehalten mit minimalen
Dingen, sich die Zeit zu vertreiben und wie
nicht isolierte palästinensische Gefangen
haben sie nicht die Möglichkeiten
Telefongespräche zu führen. Es werden ihnen
für lange Zeiten aus Sicherheitsgründen
Besuche verweigert.
Gefangene in
Isolationshaft, ob sie schon vorher
psychische Probleme hatten oder nicht,
werden medizinisch nicht genügend versorgt.
Gesundheitsdienst für psychisch Kranke ist
im IPS ungenügend. Sie ist begrenzt auf
eine verwaltete Medikamentenverteilung, die
aber nicht von unterstützender Therapie
begleitet wird. Die Lage der isolierten
palästinensischen Gefangenen ist auch in
folgender Hinsicht sehr schlimm: der
Gefängnispsychiater spricht kein arabisch.
Er kommuniziert mit den Patienten über einen
Dolmetscher, der zum Gefängnispersonal
gehört. Diese Vermittlung vermehrt nur den
Vertrauensmangel zwischen dem Gefangenen
und dem Arzt. Außerdem schafft die
Unkenntnis des medizinischen Personals über
den sozialen Codes der palästinensischen
Bevölkerung ein zusätzliches Hindernis, um
dem psychisch Kranken eine optimale
Behandlung zu geben. Schließlich haben die
palästinensischen Gefangenen keine
Berechtigung, Dienste von Sozialarbeitern
anzunehmen, die kriminellen Gefangenen
zugestanden werden.
Der Bericht
enthüllt die ethischen Probleme, die mit der
Beteiligung der IPS-Ärzten am
Isolationsprozess zu tun hat: IPS-Ärzte
geben ihre Meinung zum Gesundheitszustand
des Gefangenen ab in bezug auf
Isolationshaft . Und heute nehmen sie an
einem System teil, das sich als schädigend
für die psychische und physische Gesundheit
ihrer Patienten auswirkt. Die Ärzte für
Menschenrechte, Israel sehen dies als ein
weiteres Beispiel für die Situation einer
dualen Loyalität des medizinischen Personals
an: Ihre Loyalität gegenüber der IPS steht
über der der Patienten. Der Psychologe, der
die Gefangenen in Isolierhaft untersucht,
wird nicht gegen die Schäden der Isolierhaft
protestieren oder gegen sie handeln.
Um die Rechte
und die Gesundheit isolierter
palästinensischer Gefangenen aufrecht zu
erhalten als auch die regeln medizinischer
Ethik empfehlen die PHR, dass das
Gesundheitsministerium, die israelische
Medizinische Gesellschaft und ihre
Mitglieder, die israelische psychiatrische
Vereinigung den Mechanismus der Isolierung
in israelischen Gefängnissen bekämpfen und
verhindern, dass Ärzte da mit verwickelt
werden. Wir empfehlen, dass eine ärztliche
Untersuchung eines isolierten Gefangenen
seine oder ihre Befreiung aus der Isolierung
empfiehlt, da sie sicher schädlich für den
Gefangnen ist.
Für nähere
Information kontaktiere man bitte
anat@phr.org.il
(dt.
Ellen Rohlfs) |
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70 Folteropfer in israelischen Gefängnissen
seit 1967 -
Anlässlich des gestrigen „internationalen
Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung
der Opfer der Folter“, veröffentlichte die
palästinensische Gesellschaft Wa’ed -
Vereinigung zur Unterstützung von Gefangenen
und ehemaligen Häftlingen – einen
Statistikbericht über die Opfer israelischer
Foltermethoden und zur Situation der
Häftlinge in israelischen Gefängnissen. >>> |
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Israelische Ärzte missbrauchen
palästinensische Gefangene für medizinische
Experimente -
Nach Angabe des PLO-Büros für nationale und
internationale Beziehungen werden derzeit
mehr als 1.000 palästinensische Gefangene
von israelischen Ärzten in den Gefängnissen
und Haftanstalten für medizinische
Experimente missbraucht.
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Fakten zu Palästinensischen Gefangenen -
Stand: April 2007
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Wie viele palästinensische Gefangene gibt es? -
Zur Zeit sind
ca. 11,000
palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen oder
Internierungslagern (detention camps). (2) Unter diesen
Gefangenen sind ca. 450
Kinder unter 18 Jahren, und
125 Frauen
Von der Gesamtzahl der Gefangenen blieben jene 433
PalästinenserInnen hinter Gittern, die vor der
Unterzeichnung der Osloer Verträge verhaftet wurden,
trotzdem ihre Freilassung in den Verträgen gefordert worden
war. (4) Unter den Gefangenen sind Mitglieder des gewählten
Gesetzgebenden Palästinensischen mehr >>>
FAQ on Palestinian prisoners
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Bericht der Gefangenen-Vereinigung in Bethlehem:
1250 Menschen aus Bethlehem in israelischen Gefängnissen
- Übersandt von Elana Wesley an Paula Abrams-Houran am
28.12.06 - Übers.: Merz
Kann
es sein, dass Bethlehem in dieser Sache eine
Sonderbehandlung erfährt, oder dass Arretierungen ein
Versuch sind, die christliche Bevölkerung zur Auswanderung
zu ermutigen?
Bethlehem – Ma’an: Das Jahr 2006 hat die größte aller israelischen
Militärcampagnen zur Arretierung und Inhaftierung von
PalästinenserInnen im Verwaltungsbezirk Bethlehem im Süden
der Westbank gesehen. Die Anzahl der festgenommenen Bürger
erreichte 650 von kleinen Kindern bis zu älteren Männern und
Frauen.
Die
Politik der Festnahme im letzten Jahr war gekennzeichnet
durch die aggressive Erstürmung von Wohnhäusern durch
israelische Soldaten. Sie nahmen die Menschen gruppenweise
und auf’s Geratewohl fest. Die meisten Festnahmen erfolgten
nach der fast täglichen Invasion des Bezirkes durch
Militär-fahrzeuge und Truppen, die zusätzlich zur Verhaftung
und tätlichen Bedrohung der Bürger mit scharfer Munition
herumschossen, und Brummer und Tränengasgranaten einsetzen.
Kampfjets und Spezialeinheiten wurden zusätzlich zu den
Militär-Bulldozern bei vielen dieser Menschenjagden
eingesetzt. Die Gefangenen-Vereinigung hat in ihrem
Jahresbericht angekündigt, dass die Anzahl der Gefangenen
aus dem Bezirk Bethlehem die Zahl von 1250 in zehn
israelischen Gefängnissen erreicht hat. Der Gefangene, der
aus der Region bisher am längsten inhaftiert ist, ist Isa
Abid Rabbo. Er befindet sich im 23. Jahr seiner Haft. Er
verbüßt eine lebenslängliche Strafe , die 1984 verhängt
wurde.
Die Vereinigung hält fest, dass 12 Gefangene aus Bethlehem
bereits länger als 15 Jahre einsitzen: Adnan Al-Afandi,
Aamir Abu Sarhan, Muhammad At-Tous, Khalid Al-Azraq, Khalid
Asakra, Mahmoud Mu’ammar, Mahmoud Abu Sroor, Riziq Salah,
Muhammad Taqatqa, Walid Az-Zir und Adel Shawawra.
Weiter stellt die Organisation fest, dass zehn Frauen aus
Bethlehem in israelischen Gefängnissen festgehalten werden:
Irna Sarahna, zu 20 Jahren verurteilt, Aisha Bayyat - 6
Jahre, Rasha Al-Azza - 3 Jahre, Shirin Masalma - 4,5 Jahre,
Rawan Thawabta – 4 Jahre, Arin Shu’ibat – 7 Jahre, Firyal
J’arah – 40 Monate, Duaa Masalma, Nivin Abu Dukka und
ebenso Khalil Hasan warten auf ihr Verfahren. Gemäß des
Berichtes sind 80 Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk
Bethlehem in israelischen Gefängnissen eingesperrt.
Zurzeit sind 120 Personen aus dem Bezirk Bethlehem ohne
Gerichtsverfahren in Administrativhaft; einer davon ist
Mahmoud Al-Wardyan, der bereits 36 Monate in
Administrativheft verbracht hat, und Jamal Farraj sowie
Tayseer Abu Mfarrih, deren Administrativhaft fünfmal
verlängert wurde. Zusätzlich verbüßen 43 Gefangene aus dem
Bezirk Bethlehem lebenslängliche Haftstrafen.
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Mythenbildung
- Oliver Eberhardt -
Auf beiden Seiten sind die
palästinensischen Gefangenen in israelischen
Gefängnissen Symbole |
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Ein Blick durch Gitterstäbe - Vierzig Prozent der palästinensischen
Männer waren schon in israelischen Gefängnissen inhaftiert -
Seit Beginn der israelischen Besetzung 1967 waren zwanzig Prozent
der palästinensischen Bevölkerung mindestens einmal von Israel
inhaftiert. Die Haftbedingungen und die Verhörmethoden widersprechen
in vielen Fällen internationalem Menschenrecht. |
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Warten im
größten Freiluftgefängnis der Welt - Mauer am Eingang
Bethlehems -
Zwischen 1.500 und 3.000 Männer, die eine
Arbeitserlaubnis für Jerusalem haben, versuchen
durch Mauer und Checkpoint zur Arbeit zu kommen |
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Was ist Hoffnung ? Was ist Zukunft ?
Inshalah ? -
(So Gott will ?) Wie lange noch ? - P. Rainer berichtet. |
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UNO-Sonderbeauftragter Duggard legt Bericht
vor: Israel Hindernis für den Frieden -
Zur Zeit befinden
sich über 7000 palästinensische Gefangene
in israelischen Gefängnissen, 850 davon
in "administrativer Haft" das
heißt, dass sie ohne Verhandlung gefangen gehalten werden Im Februar
2005 wurden 500 Gefangene entlassen Bei ihnen handelte es sich
aber zum großen Teil um Kurzzeit-Gefangene oder um
Gefangene, die kurz vor ihrer Entlassung standen Von
Israel wird aber ein kühner Schritt gefordert,
ein Schritt, wie er auch von anderen
Gesellschaften im Übergang getan worden ist,
die Gefangene freigelassen haben, um den Frieden zu fördern |
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Wir
leben in Gefängnissen
"Frau Farhat-Naser, Professorin und
Schriftstellerin über das Leben in Palästina"
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Willkürlich in Haft
Die palästinensischen politischen Gefangenen. Eine
Zwischenbilanz |
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Palästinenser, der Urin trinken musste,
sagt vor Gericht aus. |
Fremd
im Alltag
Ein Gefangener kehrt zurück |
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Frauen und Kinder in israelischen Gefängnissen
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Folter und fehlende medizinische Versorgung |
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Israel gibt geheimes Gefängnis zu |
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Conditions in Israeli
Occupation Jails and Detention Centers |
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Anzahl der Gefangenen
in Israelischen Gefängnissen |
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25% der palästinensischen
Gesamtbevölkerung in israelischer Haft
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Seit 1967 verhaftete die israelische
Besatzungsmacht ein Viertel der
palästinensischen Gesamtbevölkerung. Das gab
das palästinensische Ministerium für
Gefangene heute bekannt. 19.09.06 |
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Sippenhaft? - Israel nimmt
Angehörige gefangen
- Israel hat am Montag mehrere
Familienmitglieder des palästinensischen Attentäters, der am Montag
in der israelischen Stadt Netanya mit einer Bombe sich selbst und 5
israelische Zivilisten tötete und über 50 weitere verletzte,
gefangengenommen, berichtete die israelische Haaretz am Dienstag. |
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Palästinensische politische Strafgefangene
Manal Ghanem
bittet dringend für sich und ihren Sohn um Freilassung
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Palästina, ein Gefängnis ohne Dach
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Waltraud Schauer |
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