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13.2.2008 -
Trotz der internationalen Kritik will Israel
seine Ansiedlungspolitik in den jüdischen
Vierteln von Ost-Jerusalem, das laut
Völkerrecht zu den besetzten Gebieten
gehört, nicht stoppen.
Das teilte der
israelische Bauminister Zeev Boim am
Dienstag in Tel Aviv mit. "Es wird weder
eine Einstellung noch Aussetzung der
Bauarbeiten in den jüdischen Vierteln von
Ost-Jerusalem geben", sagte Boim dem
Radiosender "Kol Israel". Insgesamt mehr als
1110 israelische Wohnhäuser sollen in den
umstrittenen Vierteln von Jerusalem
entstehen. |
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Olmert für
Ausdehnung der Grenzen Jerusalems -
Ministerpräsident: Hoffe, dass
die Welt am Ende die israelische Herrschaft
über die Stadt akzeptiert |
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Stadtverwaltung plant 20.000 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem
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Die Stadtverwaltung von Jerusalem will einem Bericht der
Tageszeitung "Haaretz" zufolge 20.000 Wohnungen in zwei
neuen Vierteln im Osten der Stadt bauen.
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Jerusalem:
Kontinuierliche Häuserzerstörung seit 1967 - Wie erst kürzlich John
Dugard, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in den
palästinensischen Gebieten, in seinem Bericht dokumentierte,
hat Israel seit dem Ausbruch der 2. Intifada im September
2000 4.170 palästinensische Häuser zerstört. Ein neuer
Bericht des „Israelischen Komitees gegen Häuserzerstörungen“
bestätigt diese erschreckende Bilanz: Seit 1967 wurden
allein 12.000 palästinensische Häuser im Rahmen einer
gezielten Kampagne zur Judaisierung Jerusalems vernichtet:
Quelle |
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Die Ghettoisierung Jerusalems und der Altstadt
und das Projekt zur Schaffung einer rein jüdischen Bevölkerung in
Jerusalem schreitet mit großen Schritten voran: Hier am westlichen
Rande Silwans, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Altstadt
Jerusalems haben Siedler zahlreiche Häuser und auch Grundbesitz im
Eigentum von Palästinensern besetzt. Auf diesem Bild ist eine
unmittelbar hinter dem Eingang Silwans von der Besatzungsmacht
errichtete Siedlung zu sehen, übersät mit zionistischen Slogans wie
"Touristen-Zentrum für Besucher der Stadt Davids". Die
Besatzungsmacht ist dabei, dieses Gebiet in eine Art
Siedler-Tourismuszentrum zu verwandeln, von dem aus man die
Bustan-Gegend überblicken kann und das schließlich damit, sowie mit
dem neuen Fußgängertunnel direkt über Al Bustan verbunden werden
soll. Direkt hinter der Siedlung gibt es einen ohne Unterlass
arbeitenden riesigen Kran.
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Hamas betrachtet Jerusalem
als islamische Stadt |
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Brief aus Israel
24.12.05
Die EU hat beschlossen, einen
Bericht über die Auswirkungen der israelischen Politik auf die
nicht-jüdischen BewohnerInnen von Ostjerusalem, nicht zu
veröffentlichen. Dies ist, wie auch die Weigerung, Druck auf Israel
auszuüben um das Urteil des internationalen Gerichtshof gegen die
Mauer durchzusetzen, eine direkte Unterstützung der
menschenverachtenden israelischen Politik in den besetzten Gebieten.
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Die Mauer um das Dorf
Leila Dregger
14.12.2005 - Die Politik Israels in
Ost-Jerusalem und ihre Folgen für das Leben und ihre derzeitigen in
Anata. Eine ReportageHeftige Kritik übten die EU-Vertreter in
Ramallah und Jerusalem vor kurzem an der Ost-Jerusalem
Politik-Israels. Der Verlauf der Mauer, die illegalen Siedlungen und
die Landnahme palästinensischer Dörfer mache eine faire
Zweistaaten-Lösung täglich unwahrscheinlicher, ja, sie führe einen
Status Quo herbei, dem je kein Palästinenser je zustimmen könne...
mehr >>> |
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Apartheid und die Mauer:
Zwei überwunden geglaubte
WELT-ÜBEL feiern
Wiederauferstehung
Die Apartheid-Mauer zwischen
Israel und Palästina
- Von Rupert Neudeck |
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Palästina vor den alten
Hindernissen
Massive Siedlungsexpansion
im Osten von Jerusalem |
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Israelische Aktivisten und
Wissenschaftler begleiten Kinder aus
Westbankdorf zur Schule
JERUSALEM, 28.
August 2005 (WAFA) – Israelische Aktivisten und Professoren der
Hebräischen Universität werden am kommenden Samstag Kinder auf ihrem
ein Kilometer langen Weg zur Schule in Al-Has begleiten, die
jenseits der Apartheidmauer liegt. Damit wollen sie ein Zeichen für
den Schuljahresbeginn in den besetzten palästinensischen Gebieten
setzen, wie eine Pressemitteilung der Vereinigung „Frauen für
den Frieden“ meldete.
Das kleine
palästinensische Dorf Nuaman, ein friedliches und romantisches
Fleckchen Erde mit 25 Häusern am südöstlichen Zipfel Jerusalems in
Richtung Bethlehem steckt in einer unerträglichen Lage.
Im Jahre 1967 wurde
das Territorium des Dorfes an Jerusalem angegliedert, seinen Bürgern
jedoch wurden Westbankausweise ausgehändigt. Deshalb dürfen sie
nicht nach Jerusalem gehen und wohnen laut Israel illegal in ihren
Häusern, in welchen sie geboren wurden, und in denen sie ihre
Familien gegründet haben.
Die Straße nach
Jerusalem wurde für Autos gesperrt, die Kinder wurden aus den
Jerusalemer Schulen ausgewiesen, sogar das Bezahlen von
Ordnungsstrafen wurde zu einer unlösbaren Aufgabe, weil die Bewohner
keine israelischen Postämter, Freunde oder Verwandte erreichen
konnten. Sogar diejenigen, die im Nachbarort Al-Has leben, dürfen
Nuaman nicht betreten, weil es Bewohnern der Westbank nicht erlaubt
ist, in israelisches Gebiet einzureisen.
Kürzlich – als
Folge des Baus der Apartheidmauer und der Straße zu den Siedlungen
Tekoa und Nokdim – war der Zugang zur Westbank für die Bewohner
ebenfalls gesperrt. Das Dorf hatte keinerlei Verbindung zur
Außenwelt und zu den Kreisstädten Beit Sahur und Bethlehem, in denen
Arbeitsplätze, Schulen sowie Krankenhäuser liegen.
Die Straßensperren
für Autos verhindern die Grundversorgung des Dorfes, denn dort gibt
es nicht einmal einen Laden, vom Luxus wie Müllabfuhr und Wasser-
sowie Abwasserversorgung ganz zu schweigen.
Diese Woche hat man
den Bürgern von Nuaman mitgeteilt, dass eine neue Straße zur
Har-Homa-Siedlung auf ihrem Land gebaut und infolgedessen Häuser in
Nuaman zerstört werden sollen. Bebauungspläne für Har Homa zeigen,
dass sich die Siedlung auf den Nuaman-Grundstücken ausbreiten wird.
Das israelische
Zivilgericht bewilligte den Verlauf der Mauer, die Nuaman von der
Westbank trennt. Jeder Einwohner des Dorfes wird einzeln beweisen
müssen, dass er so und so lang in seinem Dorf gelebt hat, damit er
in seinem Haus bleiben kann. Derjenige, dem es unmöglich ist, die
vom Staat Israel geforderten Dokumente beizubringen, soll aus seinem
Haus vertrieben werden.
WAFA –
Palestine News Agency
30.08.2005, Übers.
v. Gabriele Al Dahouk
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Neue Siedlung
in Jerusalemer Altstadt -
Erstmals in der Geschichte Israels wollen die israelische
Regierung und die Stadt Jerusalem mitten im muslimischen Teil der
Altstadt offiziell eine jüdische Siedlung errichten. |
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Mit
Gottes Hilfe wurde Jerusalem geteilt -
B. Michael, Yesioth Ahronot, 12.7.05 |
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Neues vom
Mauer-Fall -
Der
Verlauf der Sperrmauer im Westjordanland ist nun doch politisch –
zumindest teilweise -
Oliver Eberhardt
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Jerusalem wird bald
zweigeteilt sein.
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Der Bau des Sperrwalls durch
Jerusalem soll bald beginnen.
Zahlreiche palästinensische Schüler sind dann von ihrer Schule
abgetrennt. |
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Streitfall Jerusalem -
Vor 25 Jahren wurde die Heilige Stadt von der Knesset zur
"ewigen und unteilbaren Hauptstadt" erklärt -
Die Staatengemeinschaft hat diesen Schritt ebenso wenig
anerkannt wie der Heilige Stuhl -
DT vom 30.06.2005 -
JOHANNES ZANG |
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Das israelische
Siedlungsprojekt E1 -
Peter Schäfer
07.07.2005 -
Eine neue Siedlung könnte die Etablierung einen palästinensischen Staats
untergraben
Israel plant, auf besetztem Gebiet im Osten Jerusalems eine neue Siedlung
für 50.000 Einwohner zu bauen. Damit wird Jerusalem von seinem palästinensischen
Hinterland abgeschnitten und das Versprechen eines palästinensischen Staates
wohl unerfüllbar. |
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In Südafrika
würde man Apartheid dazu sagen |
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Jerusalem - Die Kritische Stimme berichtet |
Dreidimensionale Darstellung des Mauerbaus zwischen
Jerusalem und Bethlehem (Umgebung Caritas-Babyhospital), Stand Juli 2003
zum Vergrößern auf das Bild klicken.
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Die Schlacht um die Hauptstadt -
Danny Rubinstein, Haaretz,
31.3.05 |
WCC - ÖRK Genf,
Schweiz 31. März 2005
Offener Brief über den
Status von Jerusalem
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Es geht nicht nur um
Jerusalem
Im israelisch-palästinensischen Konflikt gibt es keine endgültigen
Lösungen (07. Juni 2001)
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Naher Osten
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Jerusalem mauert sich ein
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Der Konflikt um
Jerusalem
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Von Ulrike Bechmann
(19. November 2002) |
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Jerusalem - heilige
Stadt?
Mythos und Wirklichkeit (12. November 2000) |
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Jerusalem- die Stadt aller
Städte
Für die Juden in aller Welt die Unvergleichliche, das Zentrum der
Identität. Für die Araber ist Al-Kuds ebenso die Heilige. Dort liegt
nach Mekka und Medina die drittheiligste Stätte der Welt. |
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Kampf um
Grossjerusalem Jerusalem. - Die
Eroberung Ostjerusalems 1967 war das Fanal für eine Judaisierung der
ganzen Stadt. Durch die Annexion des jordanischen Ostteils
verdoppelte sich die Fläche Jerusalems auf einen Schlag auf 70
Quadratkilometer. Die Maxime der israelischen Politik hiess fortan:
Erschliessung einer maximalen Fläche jüdischen Territoriums mit
einem minimalen palästinensischen Bevölkerungsanteil. |
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Hauptstadtfrage:
Resolution
181 der UNO-Vollversammlung (29/11/47) sieht die Aufteilung Palästinas
in einen jüdischen und einen arabischen Staat sowie ein internationales
Statut für Jerusalem vor.
Die UN-Resolution
478 : - 30.6.1980
erklärte die Annexion von Ost-Jerusalem in dem Sechstagekrieg (1967)
für nichtig.
"Im Jahre 1980 verabschiedete die Knesset ein
Gesetz, das ganz Jerusalem (also auch Ostjerusalem) zur „ewigen
und unteilbaren Hauptstadt“ Israels erklärte. Dieses Gesetz
wurde eines der
Grundgesetze Israels.
Mit der
Resolution
478
verurteilte der UN-Sicherheitsrat die Annexion Ost-Jerusalems
und forderte als Strafmaßnahme alle Staaten, deren
Botschaften ihren Sitz in Jerusalem hatten, dazu auf, diese aus
Jerusalem abzuziehen.
Zu diesem Zeitpunkt hatten von 45 Staaten 13
den Sitz ihrer Botschaften in Jerusalem:
Bolivien,
Chile,
Kolumbien,
Costa Rica, die
Dominikanische Republik,
Ecuador,
El Salvador,
Guatemala,
Haiti,
die
Niederlande,
Panama,
Uruguay und
Venezuela. Alle anderen Botschaften hatten ihren Sitz in Tel
Aviv.
Alle 13 betroffenen Staaten folgten der
Resolution. 1982 verlegten zwei Staaten, Costa Rica und El
Salvador, ihre Botschaften zurück nach Jerusalem. Außerdem
befinden sich Generalkonsulate der Staaten Griechenland,
Großbritannien und USA in Jerusalem. Der Kongress der USA
beschloss 1995, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, da
Israel – wie alle Staaten – das Recht habe, seine Hauptstadt
selbst zu bestimmen. Aus Furcht vor den außenpolitischen Folgen
ist dies jedoch bis heute (2006) nicht umgesetzt.
1988 gab Jordanien seinen Anspruch auf
Souveränität über das Westjordanland und damit auch
Ost-Jerusalems auf. Im selben Jahr rief die PLO den Staat
Palästina aus und erklärte Jerusalem zu seiner Hauptstadt
Quelle
Diskussion bei Wikipedia über die
Hauptstadtfrage >>>
Rechtlicher Status
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Die Mauer von Jerusalem |
Weitere Wohnhäuser palästinensischer
Familien in Jerusalem zerstört
Am Morgen des 16. Jänner drangen die
Bulldozer der Besatzungsmacht in Ein Lozeh im Stadtteil Silwan (Jerusalem) bis
zum Haus von Ahmed Al-Raziq vor und begannen damit es zu zerstören

Schon 40 palästinensische Wohnhäuser
wurden im Stadtviertel mutwillig durch die Besatzungsbehörden
abgerissen. 82 weitere sollen folgen.
Die Ghettoisierung
Jerusalems und der Altstadt und das Projekt zur Schaffung einer rein jüdischen
Bevölkerung in Jerusalem schreitet mit großen Schritten voran-
Weitere Wohnhäuser palästinensischer Familien in
Jerusalem zerstört |
Hunderte
Ostjerusalemer Kinder haben kein Klassenzimmer
Vor einer
Woche schon hatte die 11-jährige Tahrir Jabar ihren Schulranzen
gepackt, um in die siebte Klasse zu starten. Sie band die alten von
ihrer Schwester geerbten Bücher in buntes Papier ein und schob
Bleistifte und den Füller in ihr Paula-Federmäppchen – die
Ostjerusalemer Barbie-Version mit einem prüden, langen Pulli.
Aber als das
Schuljahr begann, wurde sie in der nahegelegenen Schule im
Shuafat-Viertel aus Platzmangel nicht aufgenommen. Die Stadt war
nicht in der Lage, eine Ausweichschule für sie zu finden.
Aufgrund
nicht tolerierbarer Umstände im Ostjerusalemer Schulsystem gibt es
keine Schulplätze für hunderte Ostjerusalemer Kinder, die dazu
verurteilt sind, zu Hause zu bleiben.
Außerdem
haben mehr als 10.000 Kinder aus Jabel Muchbar und Silwan das
Schuljahr dieses Jahr nicht antreten können, nachdem deren Eltern zu
einem Streik aufriefen, um gegen die untragbar überfüllten Zustände
und die Kürzungen der Klassenräume in den Schulen zu protestieren.
„Die
Stadtverwaltung betreibt eine wohl überlegte Diskriminierung gegen
Ostjerusalem“, meint Ismail Shakart,
Vorsitzender des Komitees für das Jabel-Muchar-Viertel.
Rechtsanwalt
Dan Seideman beabsichtigt, dem Obersten Gerichtshof eine Klage zu
überstellen und die Jerusalemer Stadtverwaltung sowie das
Kultusministerium der Missachtung des Gerichtes anzuklagen.
Vor ein paar
Jahren wurde die erste Rechtsbeschwerde im Namen von 950 Schülern,
für welche die Behörden keinen Schulplatz stellen konnten,
vorgelegt. Das Gericht wies die Stadt und das Kultusministerium an,
Klassenzimmer zu bauen, und die Stadt verpflichtete sich, innerhalb
von vier Jahren 245 Klassenräume bereitzustellen. Seitdem sind
jedoch nur zwei Klassenräume eingerichtet worden.
Aufgrund der
Raumknappheit lernen die Schüler in diesen Wohnvierteln in
Wechselschichten – die Hälfte geht von 7.00 Uhr bis mittags in die
Schule, die andere Hälfte von Mittag bis um 16.00 Uhr. Andere
wiederum lernen in provisorischen Klassenzimmern in unterirdischen
Stollen. Jedes Jahr nimmt die Schülerzahl signifikant zu aber keine
neuen Klassenzimmer stehen zur Verfügung.
Ein Treffen
zwischen den Elternausschüssen und der Stadtverwaltung am letzten
Donnerstag brachte keinerlei Ergebnisse. Das Kultusministerium
machte die Bewohner Ostjerusalems für die Lage verantwortlich.
„Der Klassenzimmermangel resultiert aus der Weigerung der Bewohner,
Land zu verkaufen, damit Schulen gebaut werden, um die natürliche
Bevölkerungsentwicklung auffangen zu können. Das Ministerium tut
alles, was zur Problemlösung in seiner Macht steht, indem es Häuser,
Bunker und Container mietet, die als Klassenzimmer genutzt werden
können. Letzte Woche hat das Ministerium dem Bau dreier zusätzlicher
Schulen zugestimmt“ – soweit die Stellungnahme des
Ministeriums.
Innerhalb dieses Textes erschien eine Anzeige, die für die Leser
ebenfalls informativ ist:
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Meals4Israel.com ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Los
Angeles. Unsere Aufgabe ist, Geld für Suppenküchen in Israel
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Jeden Tag hungert einer von fünf Israelis.
Fakt ist:
618.000 davon sind Kinder.
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spielt keine Rolle, Du kannst einem Bruder helfen.
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11.09.2005,
Übers. v. Gabriele Al Dahouk
Quelle
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ICAHD:
Jerusalemer Stadtverwaltung
beabsichtigt die Zerstörung von 88
Häusern in Ostjerusalem
WAFA Palestine News
Agency
JERUSALEM, 24. Mai 2005 (WAFA): Das
israelische Komitee gegen
Hauszerstörungen (Israeli
Committee Against House
Demolitions = ICAHD)
berichtete, dass die israelische
Stadtverwaltung von Jerusalem
beabsichtige, im
Gebiet el-Bustan des Dorfes Silwan –
Ostjerusalem – 88 Häuser zu
zerstören.
In
einer Presseerklärung teilte das
ICAHD am Dienstag mit, dass die
Stadtverwaltung die
Zerstörungsaktion mit dem Codename
„The Cherry in the Crown“ (= Die
Kirsche* in der Krone) belegt
habe.
Einige der Häuser in diesem Gebiet
wurden vor 1967 gebaut, ein anderer
Teil wurde in den Siebzigerjahren
errichtet. Die ersten vier Häuser
haben bereits Abrissbefehle
erhalten.
„Es gab nie ein Amtsgericht, das
entschieden hätte, dass irgendeines
dieser Gebäude illegal oder ohne
Genehmigung gebaut worden wäre.
Demnach werden diese Zerstörungen
gemäß der Bauvorschrift (5) 212 des
israelischen Bau- und Planungsrechts
ausgeführt, die einen Abriss von
Häusern, die von den Gerichten nie
als illegal befunden wurden,
erlaubt."
Das
ICAHD forderte die internationale
Gemeinschaft auf, gegenüber der
israelischen Regierung sowie der
Jerusalemer Stadtverwaltung ihrem
Missfallen über solche Abrisse
Ausdruck zu verleihen, die den
Geist, wenn auch nicht die
Buchstaben der Roadmap verletzten.
ICAHD-Bereichskoordinator Meir
Margalit wird Führungen für
Journalisten und Diplomaten nach
Silwan am Samstag, den 28. Mai, um
16.00 Uhr und am Donnerstag, den 2.
Juni, um 17.00 Uhr abhalten.
*Cherry hat zwei Bedeutungen ... der
Übersetzer hat sich für das Wort
"Kirsche" entschieden.
25.05.2005, Übers. v. Gabriele Al
Dahouk
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Meir Margalit -
Hauszerstörungen in Jerusalem 2004 |
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Jerusalem: Eine Stadt - zwei
Hauptstädte?
Israel muss nachgeben - War Baraks Vorschlag ein erster Schritt?
(28. September 2000) |
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Eine Bilanz der Repression und
der Solidarität |
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Jerusalem- die Stadt aller Städte. |
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Kein Picknick bei der Knesset -
Von Daniel Ludwig, Jerusalem
Die arabische Altstadt droht zu verslumen. Durch die Mauer
abgeschnitten von der Westbank, schlagen sich die BewohnerInnen Ostjerusalems
durch - sie leben weder in Palästina noch in Israel.
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Zerstörung von 88 Häusern in Silwan
mehr >>>
zum
vergrößern auf das Bild klicken |
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Krieg um Jerusalem?
Neuer Zyklus der Gewalt gefährdet Friedensprozess (01. Oktober 2000)
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"JERUSALEM
OF GOLD" -
Und Palästina gibt es nicht? |
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Wem gehört
Jerusalem?
Beiträge zur Geschichte und Gegenwart der umkämpften heiligen Stadt
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Geliebte, grausame Stadt
Hinter den Mauern der Altstadt von Jerusalem leben Israelis und
Palästinenser so dicht nebeneinander wie nirgendwo sonst. Nur wenn
sie sich einigen, kann es Frieden geben. |
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Barak spricht von zwei
Hauptstädten in Jerusalem
Störfeuer von Rechts - Streit um den Tempelberg (29. September 2000)
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Die Bemühungen
der Israelischen Regierung
Jerusalem zu annektieren. |
Spatenkrieg um
Jerusalem
Jüdische Archäologen wollen Reste
vom Palast Davids gefunden haben. Nicht nur Palästinenser halten
dagegen |
Zankapfel JerusalemVon Volker
Windfuhr
Es ist ein "Heiliger Krieg" um eine "Heilige Stadt". Und der
Leidensweg Jerusalems, das Israelis und Palästinenser gleichermaßen
als ihre Hauptstadt betrachten, ist noch längst nicht zu Ende. |
Mit Cornflakes und Maschinenpistole -
Abu Dis soll Teil einer palästinensischen Hauptstadt werden. Nun
entbrennt der Streit um jeden Quadratmeter Land |
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1930: Juden beschweren sich über
den Gebetsruf an der Klagemauer
Auszüge aus einem Gespräch vom
4. Juni 1930 zwischen M. Rappard und Mr. Luke, beide zuständig für
das britische Mandatsgebiet Palästina
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Jerusalem: Die missbrauchte
Stadt
Seit Ende der sechziger Jahre
kam es in der Nähe des Tempelbergs immer häufiger zu Zusammenstößen
und Prügeleien zwischen Palästinensern und Israelis. Jugendliche
Anhänger von Meir Kahane, die T-Shirts mit der Aufschrift "Das Volk
Israel lebt" trugen, schmierten Davidsterne auf die Außenwände von
Moscheen und brüllten Obszönitäten in den engen Gassen zum Haram. In
der Altstadt wurde ein Institut gegründet, das sich dem Wiederaufbau
des Tempels widmete. Darin befand sich auch ein Seminar für
Priester, die auf dem Tempelberg Tieropferriten vollziehen sollten.
Das Unternehmen wurde gesponsert von christlichen Fundamentalisten
aus Amerika, amerikanisch-jüdischen Geldgebern und insgeheim
mindestens einmal von der israelischen Regierung. |
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Die Kämpfe um
Jerusalem gehen weiter
Informationen über den "Tempelberg" - Kommentare zu den
Auseinandersetzungen (02. Oktober 2000)
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Jerusalem und das zionistische Projekt: Zwischen Alt- und Neustadt,
zwischen Kosmopolitisierung und Ethnisierung einer Metropole –
Welche Perspektiven sind denkbar?
Ein Jahrhundert zionistischer
Planung haben die Stadt grundlegend verändert. Vor allem seit 1967
hat die israelische Regierung alles daran gesetzt, mit Hilfe von
Planen und Bauen die Stadt selbst in eine mehrheitlich israelisch
jüdisch bestimmte und die Bevölkerungsmehrheiten zu Gunsten
israelisch jüdischer Mehrheiten zu verändern – so wie es bereits die
zionistische Bewegung seit Beginn des Jahrhunderts für das Land
Palästina organisiert getan hat. Erst recht seit Beginn des
sogenannten Friedensprozesses im Jahre 1993 hat die israelische
Regierung die Anstrengungen vervielfacht, die palästinensische Seite
mehr und mehr zu unterdrücken, zu entmachten, ihre Anwesenheit zu
verringern und das soziale und wirtschaftliche Leben der Menschen zu
kontrollieren und zu beschneiden. . |
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Jerusalem:
Grundstein für «Dritten Tempel» darf gelegt werden |
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