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Jerusalem

Die heimliche (aber auch für Israel unrechtmäßige) Hauptstadt von  Palästina

"Die Stadt Jerusalem soll als corpus separatum einem besonderen internationalen Regime unterstellt und von den Vereinten Nationen verwaltet werden."
Die UN-Resolution 478 : - 30.6.1980 erklärte die Annexion von Ost-Jerusalem durch Israel in dem Sechstagekrieg (1967) für nichtig.

Streitfall Jerusalem - Vor 25 Jahren wurde die Heilige Stadt von der Knesset zur "ewigen und unteilbaren Hauptstadt" erklärt -
 Die Staatengemeinschaft hat diesen Schritt ebenso wenig anerkannt wie der Heilige Stuhl -
DT vom 30.06.2005 - JOHANNES ZANG

 

13.2.2008 - Trotz der internationalen Kritik will Israel seine Ansiedlungspolitik in den jüdischen Vierteln von Ost-Jerusalem, das laut Völkerrecht zu den besetzten Gebieten gehört, nicht stoppen.
Das teilte der israelische Bauminister Zeev Boim am Dienstag in Tel Aviv mit. "Es wird weder eine Einstellung noch Aussetzung der Bauarbeiten in den jüdischen Vierteln von Ost-Jerusalem geben", sagte Boim dem Radiosender "Kol Israel". Insgesamt mehr als 1110 israelische Wohnhäuser sollen in den umstrittenen Vierteln von Jerusalem entstehen.

Olmert für Ausdehnung der Grenzen Jerusalems - Ministerpräsident: Hoffe, dass die Welt am Ende die israelische Herrschaft über die Stadt akzeptiert

Stadtverwaltung plant 20.000 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem - Die Stadtverwaltung von Jerusalem will einem Bericht der Tageszeitung "Haaretz" zufolge 20.000 Wohnungen in zwei neuen Vierteln im Osten der Stadt bauen.

Unerwünschte Palästinenser in Jerusalem - Die Vertreibung der Palästinenser aus Ost-Jerusalem steht seit der Besatzung der Stadt auf der israelischen politischen Agenda. Häuserzerstörungen sowie verweigerte Baugenehmigungen für palästinensische Familien sind an der Tagesordnung. Die schweizerische Tageszeitung Neue Zürcher zeigt die Vertreibung anhand eines Einzelschicksals detailliert im folgenden Artikel auf.

Jerusalem: Kontinuierliche Häuserzerstörung seit 1967 - Wie erst kürzlich John Dugard, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in den palästinensischen Gebieten, in seinem Bericht dokumentierte, hat Israel seit dem Ausbruch der 2. Intifada im September 2000 4.170 palästinensische Häuser zerstört. Ein neuer Bericht des „Israelischen Komitees gegen Häuserzerstörungen“ bestätigt diese erschreckende Bilanz: Seit 1967 wurden allein 12.000 palästinensische Häuser im Rahmen einer gezielten Kampagne zur Judaisierung Jerusalems vernichtet: Quelle

Die Ghettoisierung Jerusalems und der Altstadt und das Projekt zur Schaffung einer rein jüdischen Bevölkerung in Jerusalem schreitet mit großen Schritten voran: Hier am westlichen Rande Silwans, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Altstadt Jerusalems haben Siedler zahlreiche Häuser und auch Grundbesitz im Eigentum von Palästinensern besetzt. Auf diesem Bild ist eine unmittelbar hinter dem Eingang Silwans von der Besatzungsmacht errichtete Siedlung zu sehen, übersät mit zionistischen Slogans wie "Touristen-Zentrum für Besucher der Stadt Davids". Die Besatzungsmacht ist dabei, dieses Gebiet in eine Art Siedler-Tourismuszentrum zu verwandeln, von dem aus man die Bustan-Gegend überblicken kann und das schließlich damit, sowie mit dem neuen Fußgängertunnel direkt über Al Bustan verbunden werden soll. Direkt hinter der Siedlung gibt es einen ohne Unterlass arbeitenden riesigen Kran. mehr >

Hamas betrachtet Jerusalem als islamische Stadt

Brief aus Israel 24.12.05
Die EU hat beschlossen, einen Bericht über die Auswirkungen der israelischen Politik auf die nicht-jüdischen BewohnerInnen von Ostjerusalem, nicht zu veröffentlichen. Dies ist, wie auch die Weigerung, Druck auf Israel auszuüben um das Urteil des internationalen Gerichtshof gegen die Mauer durchzusetzen, eine direkte Unterstützung der menschenverachtenden israelischen Politik in den besetzten Gebieten. mehr >>>

Die Mauer um das Dorf

Leila Dregger 14.12.2005 - Die Politik Israels in Ost-Jerusalem und ihre Folgen für das Leben und ihre derzeitigen in Anata. Eine ReportageHeftige Kritik übten die EU-Vertreter in Ramallah und Jerusalem vor kurzem an der Ost-Jerusalem Politik-Israels. Der Verlauf der Mauer, die illegalen Siedlungen und die Landnahme palästinensischer Dörfer mache eine faire Zweistaaten-Lösung täglich unwahrscheinlicher, ja, sie führe einen Status Quo herbei, dem je kein Palästinenser je zustimmen könne... mehr >>>

Apartheid und die Mauer:
Zwei überwunden geglaubte WELT-ÜBEL feiern Wiederauferstehung
Die Apartheid-Mauer zwischen Israel und Palästina
 - Von Rupert Neudeck

Palästina vor den alten Hindernissen
Massive Siedlungsexpansion im Osten von Jerusalem

Israelische Aktivisten und Wissenschaftler begleiten Kinder aus Westbankdorf zur Schule

 

JERUSALEM, 28. August 2005 (WAFA) – Israelische Aktivisten und Professoren der Hebräischen Universität werden am kommenden Samstag Kinder auf ihrem ein Kilometer langen Weg zur Schule in Al-Has begleiten, die jenseits der Apartheidmauer liegt. Damit wollen sie ein Zeichen für den Schuljah­res­beginn in den besetzten palästinensischen Gebieten setzen, wie eine Pressemitteilung der Vereini­gung „Frauen für den Frieden“ meldete.

 

Das kleine palästinensische Dorf Nuaman, ein friedliches und romantisches Fleckchen Erde mit 25 Häusern am südöstlichen Zipfel Jerusalems in Richtung Bethlehem steckt in einer unerträglichen Lage.

 

Im Jahre 1967 wurde das Territorium des Dorfes an Jerusalem angegliedert, seinen Bürgern jedoch wurden Westbankausweise ausgehändigt. Deshalb dürfen sie nicht nach Jerusalem gehen und wohnen laut Israel illegal in ihren Häusern, in welchen sie geboren wurden, und in denen sie ihre Familien gegründet haben.

 

Die Straße nach Jerusalem wurde für Autos gesperrt, die Kinder wurden aus den Jerusalemer Schulen ausgewiesen, sogar das Bezahlen von Ordnungsstrafen wurde zu einer unlösbaren Aufgabe, weil die Bewohner keine israelischen Postämter, Freunde oder Verwandte erreichen konnten. Sogar diejenigen, die im Nachbarort Al-Has leben, dürfen Nuaman nicht betreten, weil es Bewohnern der Westbank nicht erlaubt ist, in israelisches Gebiet einzureisen.

 

Kürzlich – als Folge des Baus der Apartheidmauer und der Straße zu den Siedlungen Tekoa und Nokdim – war der Zugang zur Westbank für die Bewohner ebenfalls gesperrt. Das Dorf hatte keinerlei Verbindung zur Außenwelt und zu den Kreisstädten Beit Sahur und Bethlehem, in denen Arbeitsplätze, Schulen sowie Krankenhäuser liegen.

 

Die Straßensperren für Autos verhindern die Grundversorgung des Dorfes, denn dort gibt es nicht einmal einen Laden, vom Luxus wie Müllabfuhr und Wasser- sowie Abwasserversorgung ganz zu schweigen.

 

Diese Woche hat man den Bürgern von Nuaman mitgeteilt, dass eine neue Straße zur Har-Homa-Siedlung auf ihrem Land gebaut und infolgedessen Häuser in Nuaman zerstört werden sollen. Bebauungspläne für Har Homa zeigen, dass sich die Siedlung auf den Nuaman-Grundstücken ausbreiten wird.

 

Das israelische Zivilgericht bewilligte den Verlauf der Mauer, die Nuaman von der Westbank trennt. Jeder Einwohner des Dorfes wird einzeln beweisen müssen, dass er so und so lang in seinem Dorf gelebt hat, damit er in seinem Haus bleiben kann. Derjenige, dem es unmöglich ist, die vom Staat Israel geforderten Dokumente beizubringen, soll aus seinem Haus vertrieben werden.
WAFA – Palestine News Agency 

30.08.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Neue Siedlung in Jerusalemer Altstadt - Erstmals in der Geschichte Israels wollen die israelische Regierung und die Stadt Jerusalem mitten im muslimischen Teil der Altstadt offiziell eine jüdische Siedlung errichten.

Mit Gottes Hilfe wurde Jerusalem geteilt - B. Michael, Yesioth Ahronot, 12.7.05

Neues vom Mauer-Fall - Der Verlauf der Sperrmauer im Westjordanland ist nun doch politisch – zumindest teilweise - Oliver Eberhardt

Jerusalem wird bald zweigeteilt sein. - Der Bau des Sperrwalls durch Jerusalem soll bald beginnen. Zahlreiche palästinensische Schüler sind dann von ihrer Schule abgetrennt.

Streitfall Jerusalem - Vor 25 Jahren wurde die Heilige Stadt von der Knesset zur "ewigen und unteilbaren Hauptstadt" erklärt - Die Staatengemeinschaft hat diesen Schritt ebenso wenig anerkannt wie der Heilige Stuhl - DT vom 30.06.2005 - JOHANNES ZANG

Das israelische Siedlungsprojekt E1 - Peter Schäfer 07.07.2005 - Eine neue Siedlung könnte die Etablierung einen palästinensischen Staats untergraben
Israel plant, auf besetztem Gebiet im Osten Jerusalems eine neue Siedlung für 50.000 Einwohner zu bauen. Damit wird Jerusalem von seinem palästinensischen Hinterland abgeschnitten und das Versprechen eines palästinensischen Staates wohl unerfüllbar.

In Südafrika würde man Apartheid dazu sagen

Jerusalem - Die Kritische Stimme berichtet

Dreidimensionale Darstellung des Mauerbaus zwischen Jerusalem und Bethlehem (Umgebung Caritas-Babyhospital), Stand Juli 2003
 zum Vergrößern auf das Bild klicken.
 
Die Schlacht um die Hauptstadt  - Danny Rubinstein, Haaretz, 31.3.05
WCC - ÖRK Genf, Schweiz 31. März 2005
Offener Brief über den Status von Jerusalem

Karte der Mauer in Ost Jerusalem 


zum vergrößern auf das Bild klickenhttp://
www.israel-palaestina.de/landkarten/FTD.jpg


zum vergrößern auf das Bild klicken

Zerstörung von 88 Häusern in Silwan

Es geht nicht nur um Jerusalem Im israelisch-palästinensischen Konflikt gibt es keine endgültigen Lösungen (07. Juni 2001)

Naher Osten - Jerusalem mauert sich ein

Der Konflikt um Jerusalem  - Von Ulrike Bechmann (19. November 2002)

Jerusalem - heilige Stadt? Mythos und Wirklichkeit (12. November 2000)

Jerusalem- die Stadt aller Städte Für die Juden in aller Welt die Unvergleichliche, das Zentrum der Identität. Für die Araber ist Al-Kuds ebenso die Heilige. Dort liegt nach Mekka und Medina die drittheiligste Stätte der Welt.

Kampf um Grossjerusalem Jerusalem. - Die Eroberung Ostjerusalems 1967 war das Fanal für eine Judaisierung der ganzen Stadt. Durch die Annexion des jordanischen Ostteils verdoppelte sich die Fläche Jerusalems auf einen Schlag auf 70 Quadratkilometer. Die Maxime der israelischen Politik hiess fortan: Erschliessung einer maximalen Fläche jüdischen Territoriums mit einem minimalen palästinensischen Bevölkerungsanteil.

Hauptstadtfrage:

Resolution 181 der UNO-Vollversammlung (29/11/47) sieht die Aufteilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat sowie ein internationales Statut für Jerusalem vor.

Die UN-Resolution 478 : - 30.6.1980 erklärte die Annexion von Ost-Jerusalem in dem Sechstagekrieg (1967) für nichtig.

 

"Im Jahre 1980 verabschiedete die Knesset ein Gesetz, das ganz Jerusalem (also auch Ostjerusalem) zur „ewigen und unteilbaren Hauptstadt“ Israels erklärte. Dieses Gesetz wurde eines der Grundgesetze Israels.

Mit der Resolution 478 verurteilte der UN-Sicherheitsrat die Annexion Ost-Jerusalems und forderte als Strafmaßnahme alle Staaten, deren Botschaften ihren Sitz in Jerusalem hatten, dazu auf, diese aus Jerusalem abzuziehen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten von 45 Staaten 13 den Sitz ihrer Botschaften in Jerusalem: Bolivien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, die Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Haiti, die Niederlande, Panama, Uruguay und Venezuela. Alle anderen Botschaften hatten ihren Sitz in Tel Aviv.

Alle 13 betroffenen Staaten folgten der Resolution. 1982 verlegten zwei Staaten, Costa Rica und El Salvador, ihre Botschaften zurück nach Jerusalem. Außerdem befinden sich Generalkonsulate der Staaten Griechenland, Großbritannien und USA in Jerusalem. Der Kongress der USA beschloss 1995, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, da Israel – wie alle Staaten – das Recht habe, seine Hauptstadt selbst zu bestimmen. Aus Furcht vor den außenpolitischen Folgen ist dies jedoch bis heute (2006) nicht umgesetzt.

1988 gab Jordanien seinen Anspruch auf Souveränität über das Westjordanland und damit auch Ost-Jerusalems auf. Im selben Jahr rief die PLO den Staat Palästina aus und erklärte Jerusalem zu seiner Hauptstadt Quelle

Diskussion bei Wikipedia über die Hauptstadtfrage >>>

Rechtlicher Status

Die Mauer von Jerusalem

Weitere Wohnhäuser palästinensischer Familien in Jerusalem zerstört
Am Morgen des 16. Jänner drangen die Bulldozer der Besatzungsmacht in Ein Lozeh im Stadtteil Silwan (Jerusalem) bis zum Haus von Ahmed Al-Raziq vor und begannen damit es zu zerstören

Schon 40 palästinensische Wohnhäuser wurden im Stadtviertel mutwillig durch die Besatzungsbehörden abgerissen. 82 weitere sollen folgen.

Die Ghettoisierung Jerusalems und der Altstadt und das Projekt zur Schaffung einer rein jüdischen Bevölkerung in Jerusalem schreitet mit großen Schritten voran-

Weitere Wohnhäuser palästinensischer Familien in Jerusalem zerstört

Hunderte Ostjerusalemer Kinder haben kein Klassenzimmer

 

Jerusalem ist mehr als eine Hauptstadt - Jerusalem ist ein Symbol Von Haaretz-Korrespondent Yuli Khromchenko - 11.9.05

 

Vor einer Woche schon hatte die 11-jährige Tahrir Jabar ihren Schulranzen gepackt, um in die siebte Klasse zu starten. Sie band die alten von ihrer Schwester geerbten Bücher in buntes Papier ein und schob Bleistifte und den Füller in ihr Paula-Federmäppchen – die Ostjerusalemer Barbie-Version mit einem prüden, langen Pulli.

 

Aber als das Schuljahr begann, wurde sie in der nahegelegenen Schule im Shuafat-Viertel aus Platzmangel nicht aufgenommen. Die Stadt war nicht in der Lage, eine Ausweichschule für sie zu finden.

 

Aufgrund nicht tolerierbarer Umstände im Ostjerusalemer Schulsystem gibt es keine Schulplätze für hunderte Ostjerusalemer Kinder, die dazu verurteilt sind, zu Hause zu bleiben.

 

Außerdem haben mehr als 10.000 Kinder aus Jabel Muchbar und Silwan das Schuljahr dieses Jahr nicht antreten können, nachdem deren Eltern zu einem Streik aufriefen, um gegen die untragbar überfüllten Zustände und die Kürzungen der Klassenräume in den Schulen zu protestieren.

 

„Die Stadtverwaltung betreibt eine wohl überlegte Diskriminierung gegen Ostjerusalem“, meint Ismail Shakart, Vorsitzender des Komitees für das Jabel-Muchar-Viertel.

 

Rechtsanwalt Dan Seideman beabsichtigt, dem Obersten Gerichtshof eine Klage zu überstellen und die Jerusalemer Stadtverwaltung sowie das Kultusministerium der Missachtung des Gerichtes anzuklagen.

 

Vor ein paar Jahren wurde die erste Rechtsbeschwerde im Namen von 950 Schülern, für welche die Behörden keinen Schulplatz stellen konnten, vorgelegt. Das Gericht wies die Stadt und das Kultusministerium an, Klassenzimmer zu bauen, und die Stadt verpflichtete sich, innerhalb von vier Jahren 245 Klassenräume bereitzustellen. Seitdem sind jedoch nur zwei Klassenräume eingerichtet worden.

 

Aufgrund der Raumknappheit lernen die Schüler in diesen Wohnvierteln in Wechselschichten – die Hälfte geht von 7.00 Uhr bis mittags in die Schule, die andere Hälfte von Mittag bis um 16.00 Uhr. Andere wiederum lernen in provisorischen Klassenzimmern in unterirdischen Stollen. Jedes Jahr nimmt die Schülerzahl signifikant zu aber keine neuen Klassenzimmer stehen zur Verfügung.

 

Ein Treffen zwischen den Elternausschüssen und der Stadtverwaltung am letzten Donnerstag brachte keinerlei Ergebnisse. Das Kultusministerium machte die Bewohner Ostjerusalems für die Lage verantwortlich.

 

„Der Klassenzimmermangel resultiert aus der Weigerung der Bewohner, Land zu verkaufen, damit Schulen gebaut werden, um die natürliche Bevölkerungsentwicklung auffangen zu können. Das Ministerium tut alles, was zur Problemlösung in seiner Macht steht, indem es Häuser, Bunker und Container mietet, die als Klassenzimmer genutzt werden können. Letzte Woche hat das Ministerium dem Bau dreier zusätzlicher Schulen zugestimmt“ – soweit die Stellungnahme des Ministeriums.

 

Innerhalb dieses Textes erschien eine Anzeige, die für die Leser ebenfalls informativ ist:

 

www.meals4israel.org

 

Meals4Israel.com ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Los Angeles. Unsere Aufgabe ist, Geld für Suppenküchen in Israel aufzubringen.

 

Fakt ist: Jeden Tag hungert einer von fünf Israelis.

Fakt ist: 618.000 davon sind Kinder.

 

Mehr Details

 

Bitte um Spenden

 

Bruder, hast Du eine Mahlzeit übrig?

 

Deine Spende hilft, die Hungernden in Israel satt zu machen.

Der Betrag spielt keine Rolle, Du kannst einem Bruder helfen.

 

Mache eine Spende

 

11.09.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

 Quelle

 

ICAHD: Jerusalemer Stadtverwaltung beabsichtigt die Zerstörung von 88 Häusern in Ostjerusalem

 

WAFA Palestine News Agency

 

JERUSALEM, 24. Mai 2005 (WAFA): Das israelische Komitee gegen Hauszerstörungen (Israeli Committee Against House Demolitions = ICAHD) berichtete, dass die israelische Stadtverwaltung von Jerusalem beabsichtige, im

Gebiet el-Bustan des Dorfes Silwan – Ostjerusalem – 88 Häuser zu zerstören.

 

In einer Presseerklärung teilte das ICAHD am Dienstag mit, dass die Stadtverwaltung die Zerstörungsaktion mit dem Codename „The Cherry in the Crown“ (= Die Kirsche* in der Krone) belegt habe. Einige der Häuser in diesem Gebiet wurden vor 1967 gebaut, ein anderer Teil wurde in den Siebzigerjahren errichtet. Die ersten vier Häuser haben bereits Abrissbefehle erhalten.

 

„Es gab nie ein Amtsgericht, das entschieden hätte, dass irgendeines dieser Gebäude illegal oder ohne Genehmigung gebaut worden wäre. Demnach werden diese Zerstörungen gemäß der Bauvorschrift (5) 212 des israelischen Bau- und Planungsrechts ausgeführt, die einen Abriss von Häusern, die von den Gerichten nie als illegal befunden wurden, erlaubt."

 

Das ICAHD forderte die internationale Gemeinschaft auf, gegenüber der israelischen Regierung sowie der Jerusalemer Stadtverwaltung ihrem Missfallen über solche Abrisse Ausdruck zu verleihen, die den Geist, wenn auch nicht die Buchstaben der Roadmap verletzten.

 

ICAHD-Bereichskoordinator Meir Margalit wird Führungen für Journalisten und Diplomaten nach Silwan am Samstag, den 28. Mai, um 16.00 Uhr und am Donnerstag, den 2. Juni, um 17.00 Uhr abhalten.

 

*Cherry hat zwei Bedeutungen ... der Übersetzer hat sich für das Wort "Kirsche" entschieden.

 

25.05.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Meir Margalit - Hauszerstörungen in Jerusalem 2004

Jerusalem: Eine Stadt - zwei Hauptstädte?
 Israel muss nachgeben - War Baraks Vorschlag ein erster Schritt? (28. September 2000)

Eine Bilanz der Repression und der Solidarität

Jerusalem- die Stadt aller Städte.

Kein Picknick bei der Knesset -  Von Daniel Ludwig, Jerusalem
Die arabische Altstadt droht zu verslumen. Durch die Mauer abgeschnitten von der Westbank, schlagen sich die BewohnerInnen Ostjerusalems durch - sie leben weder in Palästina noch in Israel.

Zerstörung von 88 Häusern in Silwan
mehr >>>

zum vergrößern auf das Bild klicken

Krieg um Jerusalem?
Neuer Zyklus der Gewalt gefährdet Friedensprozess (01. Oktober 2000)

"JERUSALEM OF GOLD" - Und Palästina gibt es nicht?

Wem gehört Jerusalem? Beiträge zur Geschichte und Gegenwart der umkämpften heiligen Stadt

Geliebte, grausame Stadt
Hinter den Mauern der Altstadt von Jerusalem leben Israelis und Palästinenser so dicht nebeneinander wie nirgendwo sonst. Nur wenn sie sich einigen, kann es Frieden geben.

Barak spricht von zwei Hauptstädten in Jerusalem
Störfeuer von Rechts - Streit um den Tempelberg (29. September 2000)

Die Bemühungen der Israelischen Regierung
Jerusalem zu annektieren.

Spatenkrieg um Jerusalem
Jüdische Archäologen wollen Reste vom Palast Davids gefunden haben. Nicht nur Palästinenser halten dagegen
Zankapfel JerusalemVon Volker Windfuhr
Es ist ein "Heiliger Krieg" um eine "Heilige Stadt". Und der Leidensweg Jerusalems, das Israelis und Palästinenser gleichermaßen als ihre Hauptstadt betrachten, ist noch längst nicht zu Ende.
Mit Cornflakes und Maschinenpistole -
Abu Dis soll Teil einer palästinensischen Hauptstadt werden. Nun entbrennt der Streit um jeden Quadratmeter Land
1930: Juden beschweren sich über den Gebetsruf an der Klagemauer Auszüge aus einem Gespräch vom 4. Juni 1930 zwischen M. Rappard und Mr. Luke, beide zuständig für das britische Mandatsgebiet Palästina

Jerusalem: Die missbrauchte Stadt Seit Ende der sechziger Jahre kam es in der Nähe des Tempelbergs immer häufiger zu Zusammenstößen und Prügeleien zwischen Palästinensern und Israelis. Jugendliche Anhänger von Meir Kahane, die T-Shirts mit der Aufschrift "Das Volk Israel lebt" trugen, schmierten Davidsterne auf die Außenwände von Moscheen und brüllten Obszönitäten in den engen Gassen zum Haram. In der Altstadt wurde ein Institut gegründet, das sich dem Wiederaufbau des Tempels widmete. Darin befand sich auch ein Seminar für Priester, die auf dem Tempelberg Tieropferriten vollziehen sollten. Das Unternehmen wurde gesponsert von christlichen Fundamentalisten aus Amerika, amerikanisch-jüdischen Geldgebern und insgeheim mindestens einmal von der israelischen Regierung.

Die Kämpfe um Jerusalem gehen weiter Informationen über den "Tempelberg" - Kommentare zu den Auseinandersetzungen (02. Oktober 2000)

Jerusalem und das zionistische Projekt: Zwischen Alt- und Neustadt, zwischen Kosmopolitisierung und Ethnisierung einer Metropole – Welche Perspektiven sind denkbar? Ein Jahrhundert zionistischer Planung haben die Stadt grundlegend verändert. Vor allem seit 1967 hat die israelische Regierung alles daran gesetzt, mit Hilfe von Planen und Bauen die Stadt selbst in eine mehrheitlich israelisch jüdisch bestimmte und die Bevölkerungsmehrheiten zu Gunsten israelisch jüdischer Mehrheiten zu verändern – so wie es bereits die zionistische Bewegung seit Beginn des Jahrhunderts für das Land Palästina organisiert getan hat. Erst recht seit Beginn des sogenannten Friedensprozesses im Jahre 1993 hat die israelische Regierung die Anstrengungen vervielfacht, die palästinensische Seite mehr und mehr zu unterdrücken, zu entmachten, ihre Anwesenheit zu verringern und das soziale und wirtschaftliche Leben der Menschen zu kontrollieren und zu beschneiden. .

Jerusalem: Grundstein für «Dritten Tempel» darf gelegt werden

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