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Quellen des Streits - Wenn das Lebenselixier
auf der anderen Seite des Zauns
fließt: Der Nahostkonflikt ist vor
allem ein Konflikt um das wenige
Wasser in der Region.
-
Fred Pearce
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Zu den größten Ängsten hinsichtlich
des Klimawandels gehört die Furcht
vor Wasserkriegen. Die UN warnen,
der Wassermangel werde aufgrund
der Erwärmung und der Bevölkerungsexplosion
schon bald die Weltpolitik bestimmen,
vielleicht werde es gar Kriege um
das Trinkwasser geben. Solche Konflikte
aber gibt es längst - zumindest
interpretiert der Umweltjournalist
Fred Pearce den Israel-Palästina-Konflikt
als jahrzehntelangen Kampf ums Wasser. |
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Kein Tropfen im Wasserhahn -
Die Westbank sitzt auf dem Trockenen
- Inge Günther - Yatta. Wieder einmal ist Hamed Abdallah
Hamandis Büro voller Beschwerdeführer. Dabei kann er,
der kommunale Wasserbeauftragte von Yatta, gar nichts
für die Leute tun - abgesehen davon, ihnen übersüßten
Tee zur Beruhigung zu servieren. Jeden Sommer ist es das
gleiche Elend. Aber nach vier Dürrejahren mit viel zu
geringen Regenfällen im Winter ist die Lage dramatischer
denn je >>>
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Wasserknappheit im Westjordanland
- Israels diskriminierende Politik trägt zu einer
gravierenden Wasserknappheit im Westjordanland bei.
Diese wird durch die größe
Trockenperiode der vergangenen 10 Jahre verschärft,
so
die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem.
Nach
Angaben der
Weltgesundheitsorganisation WHO
benötigt
der Mensch 100 Liter Wasser pro Tag. Der
durchschnittliche Tagesverbrauch der Palästinenser in
der West Bank liegt jedoch nur bei 66 Litern, in Tubas
und Jenin im nördlichen Westjordanland gar bei lediglich
30 bis 38 Litern pro Tag. In diesen Zahlen ist bereits
der Trinkwasserverbrauch für Nutztiere eingerechnet, so
dass die tatsächliche Wassermenge, die den Bewohnern des
besetzten Gebietes zusteht, noch geringer ist. Im
Vergleich dazu ist der Pro-Kopf-Verbrauch von
Trinkwasser in israelischen Städten und Siedlungen im
Westjordanland mit 235 beziehungsweise 214 Litern am Tag
3,5 mal höher. mehr >>> |
1.7.2008 -
Weltbank sagt 29 Millionen
Dollar für Abwasserprojekte in den besetzten Gebieten zu
B’Tselem
warnt vor Wassernotstand in der Westbank
Menschenrechtsorganisation:
Israel für Wassernotstand verantwortlich
Jerusalem -
Das Westjordanland ist nach
Einschätzung einer israelischen Menschenrechtsorganisation einem
chronischen Wassernotstand ausgesetzt. Zum Teil liege dies daran,
dass israelische Siedler mehr als drei Mal so viel Wasser erhielten
wie Palästinenser >>>
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Die Gurken sind nah, der Staat ist fern - Am
Beispiel eines Wasserprojekts in Palästina: Debatte über
wirksame Aufbauhilfe |
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31.7.2007 -
Alarmierende Wasserknappheit in Bethlehem und Jenin
-
Der Parlamentarier Dr. Mustafa Barghouti warnte vor
einer ernsten Wasserknappheit in der Westbank,
insbesondere sind in dieser Zeit die Bezirke Bethlehem
sowie Jenin betroffen. |
Israel
hat weltweit die höchste Recyclingrate beim Trinkwasser.
Trotzdem ist Wasser rar und kostbar. Das
israelisch-palästinensische Gebiet gehört zu den
wasserärmsten Regionen der Erde - außerdem ist die
Ressource ungleich verteilt. Seit Israel im
Sechstagekrieg 1967 Westbank und Gaza eroberte und die
Golan-Höhen besetzte, kontrolliert es alle
Grundwasserspeicher westlich des Jordan und zum größten
Teil auch das Jordanbecken. Bis heute, anlässlich des
Weltwassertages 2006, hat das Interview mit Faten
Mukarker nichts von seiner Aktualität eingebüßt:
Wasser als Druckmittel. Israel und Palästina
– der Unterschied zwischen Besatzern und Besetzten
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Israel kontrolliert 80% des paläs.
Wassers - Der palästinensische Forscher Abu Kishek
sagte, dass die Unsicherheit der arabischen
Wasserversorgung der israelischen Politik geschuldet ist
und das keine Lösung des Palästinenserproblems - Amin Abu Wardeh: |
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Linda Tidwell - Das umkämpfte
blaue Gold -
WASSER
II -
Wasserverschwendung
und Wasserknappheit stehen in scheinbar unverständlichem
Widerspruch nebeneinander. Glaubt man Prognosen, so wird
Wasser zum umkämpften Lebensmittel der Zukunft |
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Statistikbericht: Keine geregelte Wasser-
und Müllversorgung |
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Durstige Welt
- Andrea Naica-Loebell -
Weltweites Wassermanagement erforderlich, als
vorbildlich gilt Israel - "Tatsächlich
verbraucht ein Israeli pro Kopf und Tag zwischen 350 und
390 Liter Trinkwasser, während sich ein Palästinenser
mit 70 bis 110 Litern begnügen muss, die im Zweifelsfall
zudem aus leckenden Leitungssystemen schlicht ungenutzt
versickern." |
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Angriff auf palästinensische Wasserressourcen als Teil
der zionistischen Pläne, das Jordantal zu isolieren
-
Am Montag haben
Besatzungstruppen dem Bauern Mu’ayad Abed al Ra’oof
Hreash einen militärischen Befehl ausgehändigt, der die
Zerstörungen des Wasserreservoirs ankündigt, das er zur
Kultivierung seines Landes benötigt. |
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Wasserkonflikte im Nahen Osten -
Ohne Kooperation ist keine Lösung möglich -
In
Nordafrika und Nahost gibt es genug Trinkwasser für
Generationen, wenn die Ressourcen sparsam und effizient
bewirtschaftet werden. Fathi Zereini, ein aus Palästina
stammender Frankfurter Mineraloge, erläutert im Gespräch
mit Hans Dembowski die Perspektiven. |
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Konfliktstoff Wasser - Erbitterter Streit
im Nahen Osten - Von Heiko Wimmen -
Im Konflikt zwischen
Israel und seinen arabischen Nachbarn ist die Kontrolle
über knappe Wasserressourcen einer der bedeutendsten
Streitpunkte. Im Sommer kommt bei Palästinensern in der
Westbank aus den Wasserhähnen manchmal wochenlang kein
Tropfen. Israelische Siedlungen dort werden dagegen rund
um die Uhr versorgt. |
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Die Gesundheitsversorgung in Palästina
von Sonia Nettnin |
Separation Wall und
Wasserressourcen-Entwicklungsperspektiven -
Clemens Messerschmid (Ramallah)
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In Israel leiden arabische
Städte unter Wassermangel
WAFA
Palestine News Agency
NAZARETH,
14. Juli 2005 (WAFA) – Mehrere arabische Städte in Israel
leiden unter Wasserverknappung, da eine israelische
Gesellschaft das Wasser abgesperrt hat.
Einwohner
der Stadt West-Baqa (22.000 Einwohner) berichteten,
dass die Mekorot Water Company Ltd. das Wasser ohne
Vorankündigung abgestellt habe. „Während eine Hitzewelle
über dem Gebiet liegt, dreht Mekorot das Wasser ab
und überlässt Kinder und Kranke ihren Leiden."
Weitere
Bürger des Dorfes Kofor Kanna (17.000 Einwohner)
bezeichneten die Lage in ihrem Ort als dermaßen schrecklich,
da Mekorot das Wasser seit langem abgestellt habe.
Sie
kaufen, um das Problem in den Griff zu bekommen, Wasser von
fahrbaren Tanks. Die Mekorot Company behauptete,
dass sie das Wasser deshalb abgedreht habe, weil Zahlungen
ausstünden. Bürger nannten eine solche Entscheidung
„Kollektivstrafe“, da die meisten der Leute ihre Gebühren
bezahlt hätten. -
15.07.2005, Übers. v.
Gabriele Al Dahouk |

Die Mauer auf einen
Brunnen, sie nimmt den Menschen das Wasser. |
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Friends of
the Earth Middle East
Wasser als Quelle des Dialogs
und der Kooperation
Wie können Wasserkonflikte und
ökologische Schäden im Nahen Osten dauerhaft beseitigt
werden? Antworten gab die Organisation Friends of the Earth
Middle East, die jüngst ihre Arbeit in Deutschland
vorstellte. - Von Beate Hinrich |
Hakara eskortiert Wasser
zum nicht anerkannten Dorf Tel-Arad im Negev |
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Wasserkonflikte im Nahen
Osten -
Andrea
Lueg |
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Wasser: Dramatisches
Politikum in Westbank |
Meerwasser für Palästina
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Wasser |
Wasserkonflikte im Nahen Osten |
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Kein Wasser für die
Palästinenser |
Wasserprobleme Ein Beitrag von Gabor Paal
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Beitrag hören (RealAudio-Format)
SWR2 Nahostnacht 14.6.2002 |
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Wasser - Bilder und Text |
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Bevölkerung im Westjordanland weitgehend
von Wasserversorgung abgeschnitten |
Abkommen über einen
endgültigen Status in Palästina und Israel.
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Der Wasserkonflikt und die Zukunft der
Wasserversorgung zwischen Israel und den Palästinensischen
Autonomiegebieten |
Nahostkonflikt auch ums Wasser |
Die Welt soll den Wasserluxus
Israels finanzieren Israel hat einen Plan
vorgelegt, der eine gigantische Meerwasserentsalzungsanlage
vorsieht, die für die Versorgung der Palästinenser mit
Trinkwasser sorgen soll. Das vorhandene Grundwasser des
besetzten Westjordanlandes wollen die Israelis dagegen
weiterhin für sich selbst nutzen.
mehr >>>> |
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Zu
wenig Wasser für zu viele Menschen: die Wasserkrise im
Gazastreifen |
Kampf um Wasser Im Nahen Osten geht es nicht nur ums Öl |
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Israel und Palästina:
Kampf um Wasser |
Israel verbietet die Bohrung neuer Brunnen in
der Westbank* von Jessica McCallin
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06.11.2002 |
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Kontrolle, Verteilung und Nutzung
der Wasserressourcen im Jordanbecken: Der Streit um eine knappe, aber
lebenswichtige Ressource im Kontext des Nahostkonflikts |
Stephan Libiszewski: Der
Nahostkonflikt ist auch ein Konflikt um das Wasser |
Die Wasserkrise im Nahen
Osten - Aus Politik und Zeitgeschichte
(B 48-49/2001) |
Nur ein Rinnsal vom
„blauen Gold“ |
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Zu wenig Wasser für zu viele Menschen: die
Wasserkrise im Gazastreifen |
Das Wasser und die
Palästinafrage |
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Dr. Al Tamimi:
Israel betreibt Umweltterrorismus -
Mustafa Sabre, Qalqiliya,-
Palestine News Network -
Eine israelische Fabrik innerhalb der Mauern der
illegalen Siedlung Kedumim östlich von Qalqiliya pumpt giftige Flüssigkeiten in
die Ortschaften Kufur Qadum and Jit. Einwohner dieser Dörfer entdeckten die
Flüssigkeit, welche durch die Täler und zwischen den Mandel- und Olivenbäumen
fließt.
Einer der Bauern im Nordwesten der Westbank
meinte, dass er dieses Jahr aufgrund dieser giftigen Substanzen seine Oliven
sowie andere Früchte nicht ernten könne. Er erläuterte, dass die Auswirkungen an
den Bäumen und deren Blätter sichtbar würden, was bewiese, dass die Firma die
Umwelt schädigt.
Der Direktor der Palästinensischen Gruppe für
Gewässerkunde (PHG), Dr. Abdel Rahman Al Tamimi, erklärt, dass Israel
Umweltterrorismus betreibe, und dass diese Politik gestoppt werden solle, da sie
die Zukunft der Umwelt attackiere. - deutsch Gabriele Al Dahouk
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Israels Mauer und die Wasserressourcen - Von Clemens Messerschmid (01. Oktober 2003) - In der linken
israelischen Zeitschrift Challenge (No. 81 /
September-Oktober 2003) war zu lesen: "Ein Faktor, der den Verlauf
der Mauer bestimmt, ist Israels Durst nach palästinensischem Wasser.
Die nordwestliche Westbank sitzt über dem westlichen
Grundwasserspeicher, der die größte Quelle von Wasser westlich des
Jordanflusses ist. Deshalb verbot Israel am zweiten Tag der
Okkupation von 1967 den Palästinensern weiterhin ohne Erlaubnis
Brunnen zu bohren (und es wurde niemals eine erteilt mit einer
einzigen Ausnahmen nach Oslo). Israel selbst bohrt tiefere Brunnen
auf seiner Seite der Grenze, 'flußabwärts' und in den Siedlungen.
Jetzt fängt es mittels der Mauer den langersehnten
Grundwasserspeicher ein, schneidet - bislang - fünfzig Brunnen von
dem Land ab, das sie bewässern und/oder von den Leuten die sie
nutzen. 'Wenn man auf Bauflucht/Verlauf der Mauer schaut,' schreibt
der Hydrologe Abdel Rahman Al Tamimi, so folgt sie genau der
Grundwassergrenze. 'Schließlich wird die Mauer den oberen Teil des
Grundwasserbeckens für die Palästinenser unzugänglich machen und
sichern, daß Israel sowohl die Menge wie die Qualität des Wassers
kontrollieren wird.' Wenn sie das meiste Wasser verloren haben,
werden die eingeschlossenen Palästinenser aufhören müssen, ihr Land
zu bewirtschaften; viele werden abwandern. Die brachliegenden leeren
Ländereien werden dann Kandidaten für eine Annexion im Rahmen
künftiger Friedensgesprächen sein."
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