Palästina Portal              Irak               Iran             Das neue Imperium             Kritik - Honestly Concerned         "best of" Henryk Broder            Islamophobie                Glaube                   Arendt Art

       
 

 Das Nahostportal  -  Für einen gerechten  Frieden im Nahen Osten  -  einen freien + unabhängigen Palästinenserstaat - ein Israel in Grenzen

Das Palästina Portal

Nach oben
60 Jahre Israel
Antisemitismus
Aufrufe
Apartheid
Abbas und Olmert in Annapolis
Archiv
Besatzung
Open Betlehem
Bilder - Fotos
Biduu - Gewalt gegen Frauen
Checkpoint
Deir Yassin Massaker
Demonstrationen in Bilin
Dschenin - Jenin  1
Dossiers - extern
Dokumente zum Nahostkonflikt
Friedensaktivisten
Friedensverhandlungen 2005
Free Gaza - Palästina
Genfer Initiative
Grenzen überwinden
Gefangen in Israel
Helfen
Hebron + die Siedler
Holocaust + Instrumentalisierung
Honestly Concerned
Iran - für einen neuen Krieg
Jerusalem
Karten - 1
Karten - 2
Kinderkinderschicksale
Kunst + Kultur
Kriegsdienstverweigerer
Landraub
Leserbriefe
Leiden + Leben
Mauer
Medien - Videos, Audios, Bücher
Meinungsfreiheit + Zensur
Al Nakba - 14.05.1948  -  Vertreibung
Palästina im Überblick
Personen
Rassismus
Schule + Lernen
Referenten Moderatoren
Fotoausstellung
Sabra und Schatila
Soldaten - IDF - Besatzungsarmee
Stimmen für Palästina
Siedler + Siedlungen
Silwan - Zerstörungen
Sponsoren
Themenseiten Überblick
Tötungen - Hinrichtungen
Unterichtsmaterialien
Vertreibung - Ethnische Säuberung
Wahlen Januar 2005
2007 -  Einheitsregierung
Wasser
Waffen - Israel
Weihnachten 2007
Wirtschaft
Zionismus - Antizionismus
Realer Zionismus - Zitate
Israellobby
Zerstörung -  Krieg - Mord

Werbung - Sollten sie einen unpassende Link sehen,, bitte ich um eine  e mail
 

 

 
Wasser, das blaue Gold
Konflikte um das Wasser im Nahen Osten

 

Dieses Jahr in Jerusalem... - Sandra Jörges - Es ist heiß dieses Jahr. Ich habe mir die ungünstigste Zeit für meinen jährlichen Besuch in Palästina ausgesucht: Mitte Juli wird es hier trocken. Und mit Gewissheit wird Wasser wieder Mangelware. Zweimal täglich eine Stunde, lautet die Antwort auf meine Frage, wieviel Wasser momentan in Nablus oder Hebron vorhanden ist. Die Wasserrationen werden von israelischen Stationen zugeteilt. Ebenso der Strom, erklärt mir Amar Ali, Mitarbeiter des palästinensischen Jugendministeriums: “Wenn die heiße Jahreszeit beginnt, wird das Wasser für Palästinenser knapp. In Flüchtlingslagern kann es vorkommen, dass es gar kein Wasser gibt.” Ein Tankwagen fährt wie zur Bestätigung an uns vorüber. “Potable Water” ist darauf zu lesen – Trinkwasser. 

Quellen des Streits - Wenn das Lebenselixier auf der anderen Seite des Zauns fließt: Der Nahostkonflikt ist vor allem ein Konflikt um das wenige Wasser in der Region. - Fred Pearce  - Zu den größten Ängsten hinsichtlich des Klimawandels gehört die Furcht vor Wasserkriegen. Die UN warnen, der Wassermangel werde aufgrund der Erwärmung und der Bevölkerungsexplosion schon bald die Weltpolitik bestimmen, vielleicht werde es gar Kriege um das Trinkwasser geben. Solche Konflikte aber gibt es längst - zumindest interpretiert der Umweltjournalist Fred Pearce den Israel-Palästina-Konflikt als jahrzehntelangen Kampf ums Wasser.

Kein Tropfen im Wasserhahn - Die Westbank sitzt auf dem Trockenen - Inge Günther - Yatta. Wieder einmal ist Hamed Abdallah Hamandis Büro voller Beschwerdeführer. Dabei kann er, der kommunale Wasserbeauftragte von Yatta, gar nichts für die Leute tun - abgesehen davon, ihnen übersüßten Tee zur Beruhigung zu servieren. Jeden Sommer ist es das gleiche Elend. Aber nach vier Dürrejahren mit viel zu geringen Regenfällen im Winter ist die Lage dramatischer denn je >>>

Wasserknappheit im Westjordanland  - Israels diskriminierende Politik trägt zu einer gravierenden Wasserknappheit im Westjordanland bei. Diese wird durch die größe Trockenperiode der vergangenen 10 Jahre verschärft, so die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO benötigt der Mensch 100 Liter Wasser pro Tag. Der durchschnittliche Tagesverbrauch der Palästinenser in der West Bank liegt jedoch nur bei 66 Litern, in Tubas und Jenin im nördlichen Westjordanland gar bei lediglich 30 bis 38 Litern pro Tag. In diesen Zahlen ist bereits der Trinkwasserverbrauch für Nutztiere eingerechnet, so dass die tatsächliche Wassermenge, die den Bewohnern des besetzten Gebietes zusteht, noch geringer ist. Im Vergleich dazu ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser in israelischen Städten und Siedlungen im Westjordanland mit 235 beziehungsweise 214 Litern am Tag 3,5 mal höher. mehr >>>

1.7.2008 -
Weltbank sagt 29 Millionen Dollar für Abwasserprojekte in den besetzten Gebieten zu

B’Tselem warnt vor Wassernotstand in der Westbank

Menschenrechtsorganisation: Israel für Wassernotstand verantwortlich
Jerusalem - Das Westjordanland ist nach Einschätzung einer israelischen Menschenrechtsorganisation einem chronischen Wassernotstand ausgesetzt. Zum Teil liege dies daran, dass israelische Siedler mehr als drei Mal so viel Wasser erhielten wie Palästinenser >>>

Die Gurken sind nah, der Staat ist fern - Am Beispiel eines Wasserprojekts in Palästina: Debatte über wirksame Aufbauhilfe
31.7.2007 - Alarmierende Wasserknappheit in Bethlehem und Jenin - Der Parlamentarier Dr. Mustafa Barghouti warnte vor einer ernsten Wasserknappheit in der Westbank, insbesondere sind in dieser Zeit die Bezirke Bethlehem sowie Jenin betroffen.
Israel hat weltweit die höchste Recyclingrate beim Trinkwasser. Trotzdem ist Wasser rar und kostbar. Das israelisch-palästinensische Gebiet gehört zu den wasserärmsten Regionen der Erde - außerdem ist die Ressource ungleich verteilt. Seit Israel im Sechstagekrieg 1967 Westbank und Gaza eroberte und die Golan-Höhen besetzte, kontrolliert es alle Grundwasserspeicher westlich des Jordan und zum größten Teil auch das Jordanbecken. Bis heute, anlässlich des Weltwassertages 2006, hat das Interview mit Faten Mukarker nichts von seiner Aktualität eingebüßt: Wasser als Druckmittel. Israel und Palästina – der Unterschied zwischen Besatzern und Besetzten
 
Israel kontrolliert 80% des paläs. Wassers - Der palästinensische Forscher Abu Kishek sagte, dass die Unsicherheit der arabischen Wasserversorgung der israelischen Politik geschuldet ist und das keine Lösung des Palästinenserproblems - Amin Abu Wardeh:

Linda Tidwell - Das umkämpfte blaue Gold - WASSER II - Wasserverschwendung und Wasserknappheit stehen in scheinbar unverständlichem Widerspruch nebeneinander. Glaubt man Prognosen, so wird Wasser zum umkämpften Lebensmittel der Zukunft

Statistikbericht: Keine geregelte Wasser- und Müllversorgung

Durstige Welt - Andrea Naica-Loebell - Weltweites Wassermanagement erforderlich, als vorbildlich gilt Israel - "Tatsächlich verbraucht ein Israeli pro Kopf und Tag zwischen 350 und 390 Liter Trinkwasser, während sich ein Palästinenser mit 70 bis 110 Litern begnügen muss, die im Zweifelsfall zudem aus leckenden Leitungssystemen schlicht ungenutzt versickern."
Angriff auf palästinensische Wasserressourcen als Teil der zionistischen Pläne, das Jordantal zu isolieren - Am Montag haben Besatzungstruppen dem Bauern Mu’ayad Abed al Ra’oof Hreash einen militärischen Befehl ausgehändigt, der die Zerstörungen des Wasserreservoirs ankündigt, das er zur Kultivierung seines Landes benötigt.
Wasserkonflikte im Nahen Osten - Ohne Kooperation ist keine Lösung möglich - In Nordafrika und Nahost gibt es genug Trinkwasser für Generationen, wenn die Ressourcen sparsam und effizient bewirtschaftet werden. Fathi Zereini, ein aus Palästina stammender Frankfurter Mineraloge, erläutert im Gespräch mit Hans Dembowski die Perspektiven.

Konfliktstoff Wasser - Erbitterter Streit im Nahen Osten - Von Heiko Wimmen - Im Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn ist die Kontrolle über knappe Wasserressourcen einer der bedeutendsten Streitpunkte. Im Sommer kommt bei Palästinensern in der Westbank aus den Wasserhähnen manchmal wochenlang kein Tropfen. Israelische Siedlungen dort werden dagegen rund um die Uhr versorgt.

Die Gesundheitsversorgung in Palästina
von Sonia Nettnin

Separation Wall und Wasserressourcen-Entwicklungsperspektiven - Clemens Messerschmid (Ramallah)

In Israel leiden arabische Städte unter Wassermangel

 

WAFA Palestine News Agency

 

NAZARETH, 14. Juli 2005 (WAFA) – Mehrere arabische Städte in Israel leiden unter Wasserver­knappung, da eine israelische Gesellschaft das Wasser abgesperrt hat.

 

Einwohner der Stadt West-Baqa (22.000 Einwohner) berichteten, dass die Mekorot Water Company Ltd. das Wasser ohne Vorankündigung abgestellt habe. „Während eine Hitzewelle über dem Gebiet liegt, dreht Mekorot das Wasser ab und überlässt Kinder und Kranke ihren Leiden."

 

Weitere Bürger des Dorfes Kofor Kanna (17.000 Einwohner) bezeichneten die Lage in ihrem Ort als dermaßen schrecklich, da Mekorot das Wasser seit langem abgestellt habe.

 

Sie kaufen, um das Problem in den Griff zu bekommen, Wasser von fahrbaren Tanks. Die Mekorot Company behauptete, dass sie das Wasser deshalb abgedreht habe, weil Zahlungen ausstünden. Bürger nannten eine solche Entscheidung „Kollektivstrafe“, da die meisten der Leute ihre Gebühren bezahlt hätten. - 15.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk



Die Mauer auf einen Brunnen, sie nimmt den Menschen das Wasser.

Friends of the Earth Middle East
Wasser als Quelle des Dialogs und der Kooperation
Wie können Wasserkonflikte und ökologische Schäden im Nahen Osten dauerhaft beseitigt werden? Antworten gab die Organisation Friends of the Earth Middle East, die jüngst ihre Arbeit in Deutschland vorstellte. - Von Beate Hinrich

Hakara eskortiert Wasser zum nicht anerkannten Dorf Tel-Arad im Negev

Wasserkonflikte im Nahen Osten - Andrea Lueg

Wasser: Dramatisches Politikum in Westbank

Meerwasser für Palästina -

Wasser

Wasserkonflikte im Nahen Osten

Kein Wasser für die Palästinenser Wasserprobleme
Ein Beitrag von Gabor Paal
 
Beitrag hören (RealAudio) Beitrag hören (RealAudio-Format)
SWR2 Nahostnacht 14.6.2002
Wasser - Bilder und Text
Bevölkerung im Westjordanland weitgehend von Wasserversorgung abgeschnitten Abkommen über einen endgültigen Status in Palästina und Israel.
Der Wasserkonflikt und die Zukunft der Wasserversorgung zwischen Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten Nahostkonflikt auch ums Wasser
Die Welt soll den Wasserluxus Israels finanzieren
Israel hat einen Plan vorgelegt, der eine gigantische Meerwasserentsalzungsanlage vorsieht, die für die Versorgung der Palästinenser mit Trinkwasser sorgen soll. Das vorhandene Grundwasser des besetzten Westjordanlandes wollen die Israelis dagegen weiterhin für sich selbst nutzen.
mehr >>>>
Zu wenig Wasser für zu viele Menschen: die Wasserkrise  im Gazastreifen Kampf um Wasser
Im Nahen Osten geht es nicht nur ums Öl
Israel und Palästina: Kampf um Wasser Israel verbietet die Bohrung neuer Brunnen in der Westbank* von Jessica McCallin - 06.11.2002
Kontrolle, Verteilung und Nutzung der Wasserressourcen im Jordanbecken: Der Streit um eine knappe, aber lebenswichtige Ressource im Kontext des Nahostkonflikts Stephan Libiszewski: Der Nahostkonflikt ist auch ein Konflikt um das Wasser
Die Wasserkrise im Nahen Osten - Aus Politik und Zeitgeschichte
 (B 48-49/2001)
Nur ein Rinnsal vom „blauen Gold“
Zu wenig Wasser für zu viele Menschen: die Wasserkrise  im Gazastreifen Das Wasser und die Palästinafrage

Dr. Al Tamimi: Israel betreibt Umweltterrorismus - Mustafa Sabre, Qalqiliya,- Palestine News Network -

 

Eine israelische Fabrik innerhalb der Mauern der illegalen Siedlung Kedumim östlich von Qalqiliya pumpt giftige Flüssigkeiten in die Ortschaften Kufur Qadum and Jit. Einwohner dieser Dörfer entdeckten die Flüssigkeit, welche durch die Täler und zwischen den Mandel- und Olivenbäumen fließt.

 

Einer der Bauern im Nordwesten der Westbank meinte, dass er dieses Jahr aufgrund dieser giftigen Substanzen seine Oliven sowie andere Früchte nicht ernten könne. Er erläuterte, dass die Auswirkungen an den Bäumen und deren Blätter sichtbar würden, was bewiese, dass die Firma die Umwelt schädigt.

 

Der Direktor der Palästinensischen Gruppe für Gewässerkunde (PHG), Dr. Abdel Rahman Al Tamimi, erklärt, dass Israel Umweltterrorismus betreibe, und dass diese Politik gestoppt werden solle, da sie die Zukunft der Umwelt attackiere. - deutsch Gabriele Al Dahouk 

Israels Mauer und die Wasserressourcen - Von Clemens Messerschmid (01. Oktober 2003) - In der linken israelischen Zeitschrift Challenge (No. 81 / September-Oktober 2003) war zu lesen: "Ein Faktor, der den Verlauf der Mauer bestimmt, ist Israels Durst nach palästinensischem Wasser. Die nordwestliche Westbank sitzt über dem westlichen Grundwasserspeicher, der die größte Quelle von Wasser westlich des Jordanflusses ist. Deshalb verbot Israel am zweiten Tag der Okkupation von 1967 den Palästinensern weiterhin ohne Erlaubnis Brunnen zu bohren (und es wurde niemals eine erteilt mit einer einzigen Ausnahmen nach Oslo). Israel selbst bohrt tiefere Brunnen auf seiner Seite der Grenze, 'flußabwärts' und in den Siedlungen. Jetzt fängt es mittels der Mauer den langersehnten Grundwasserspeicher ein, schneidet - bislang - fünfzig Brunnen von dem Land ab, das sie bewässern und/oder von den Leuten die sie nutzen. 'Wenn man auf Bauflucht/Verlauf der Mauer schaut,' schreibt der Hydrologe Abdel Rahman Al Tamimi, so folgt sie genau der Grundwassergrenze. 'Schließlich wird die Mauer den oberen Teil des Grundwasserbeckens für die Palästinenser unzugänglich machen und sichern, daß Israel sowohl die Menge wie die Qualität des Wassers kontrollieren wird.' Wenn sie das meiste Wasser verloren haben, werden die eingeschlossenen Palästinenser aufhören müssen, ihr Land zu bewirtschaften; viele werden abwandern. Die brachliegenden leeren Ländereien werden dann Kandidaten für eine Annexion im Rahmen künftiger Friedensgesprächen sein." mehr >>>

 

Start | oben



 

Mail           Links           Suchen            Kontakt            Vita             Impressum           Haftungsausschluss           Translate           englisch home             deutsch home