Die
Israellobby „Jedes Mal, wenn wir etwas
tun, sagen Sie, ein Amerikaner
würde dies und jenes tun … ich
will ihnen etwas klar sagen:
„Beunruhigen sie sich nicht über
den amerikanischen Druck auf
Israel. Wir, das jüdische Volk,
kontrollieren Amerika und die
Amerikaner wissen es“
Israeli
Prime Minister, Ariel
Sharon, October 3, 2001, to
Shimon Peres, as reported on
Kol Yisrael radio.
Es geht nicht darum,
für oder gegen Israel zu sein. Jeder der
sich für einen gerechten Frieden, Ausgleich
engagiert ist bei all seiner eventuellen
Parteilichkeit natürlich nicht "gegen
Israel". Ein Freund der einen
Freund nicht da wo es notwendig ist
kritisiert ist ein schlechter Freund.
"Am Sinn ihres
neuzeitlichen Kreuzzugs hegen die christlichen Zionisten keinerlei Zweifel:
Gott habe dem jüdischen Volk das Land Israel zum ewigen und ungeteilten
Besitz gegeben, behaupten sie. Jeder Verstoß, jede geografische Korrektur
werde göttliche Strafen nach sich ziehen. Dass die in der Bibel
beschriebenen Grenzen des betreffenden Gebietes über den heutigen Staat
Israel sowie die von ihm besetzten Palästinensergebiete weit hinausgehen und
70 Prozent des syrischen Territoriums und einen großen Teil Jordaniens
einschließen, stimmt die Zionisten nicht bedenklich, sondern euphorisch. Sie
glauben, jeder neue Nahost-Konflikt bringe sie der ersehnten Endzeit näher."
Quelle
"Die Israel-Lobby - Der unberechenbare Unilateralismus Israels schade
den "politischen und strategischen Interessen der Supermacht", sie
produziere Instabilität in dieser Weltgegend, gefährde die Sicherheit der
USA und gebe dem Terrorismus ständig neue Legitimation. Nichts verpflichte
die USA "zur bedingungslosen Unterstützung Israel", so "tragisch die
Geschichte des jüdischen Volkes auch verlaufen" sei.
Die das schreiben
und für reichlich Zündstoff und hitzige Debatten in den USA sorgen, sind
Stephen M. Walt und John
Mearsheimer (The Israel
Lobby and US-Foreign Policy). Beide gelten als höchst angesehene Spezialisten für Fragen
der Internationalen Politik, der eine in Harvard, der andere in Chicago; und
beide gehören der "realistischen" Denkschule an, das heißt: Sie beurteilen
die Außenpolitik nicht nach moralischen Kriterien, sondern betrachten sie
von (nationalen) Interessen geleitet aus dem Blickwinkel der Macht und ihrer
gekonnten Ausbalancierung. Insofern stehen sie jedem neokonservativen "Wilsonianismus",
ob er sich "realistisch" oder "idealistisch" definiert, äußerst reserviert
und skeptisch gegenüber.
Was die Gemüter hingegen erregt, ist weniger ihr lautes
Nachdenken über Wert oder Unwert dieser "bedingungslosen Loyalität" Amerikas
zu Israel, als vielmehr die Erklärung, die die beiden Politikwissenschaftler
dafür anbieten. Dass die USA sich uneingeschränkt zu ihr bekennt, und zwar
auch dann noch, wenn es ihren Interessen zuwiderläuft, liegt nach Ansicht
der beiden Autoren vor allem an der Existenz der so genannten "Israel
Lobby".
Laut Mearsheimer/Walt
handelt es sich bei ihr um einen "lockeren Verbund" verschiedener
Organisationen und Personen, deren mächtigster und einflussreichster Arm das American-Israel
Public Affairs Committee (AIPAC) ist. Laut den Detroit Jewish News gilt AIPAC unter
Insidern als "echtes Trainingscamp für Mitarbeiter des Capitol Hill". Bei
einem Ranking, das sowohl das US-Magazin "Fortune" als auch das "National
Journal" über die stärksten Lobbys in den USA aufgestellt haben, belegt die
Organisation den zweiten Platz, sogar noch vor der mächtigen National Rifle
Association (NRA).
Auffallend ist, dass
fast alle ihre Vertreter enge Beziehungen zum Likud und dessen
neo-kolonialer Expansionspolitik unterhalten. Und auffallend ist auch, dass
ihr Einfluss sich nicht auf eine Partei oder eine Regierung erstreckt. Im
Visier und auf der Förderliste von AIPAC stehen Abgeordnete beider
US-Parteien, Demokraten wie Republikaner.
Juden und Nicht-Juden
"Loser Verbund"
meint in diesem Fall, dass die "Israel Lobby" keine einheitliche Bewegung
darstellt. Weder wird sie von einem zentralen Kopf geführt noch ist sie
"konspirativ" oder als leninistischer "Kader" tätig. Genau genommen handelt
es sich um ein Bottom-Up Unternehmen, das aus mehreren Dutzend jüdischen
Organisationen besteht und versucht, nachhaltigen Einfluss auf politische
Entscheidungen von Senat, Kongress und Regierung zu nehmen. Dabei operiert
sie nicht anders als andere Pressure Groups auch. Sie sucht die "Vorzimmer
der Macht" und nutzt dabei jenen Vorraum oder "Korridor", den die "arcana
imperii" des modernen Staates allen Gruppen zum Antichambrieren bieten.
Darüber hinaus
vertritt die "Israel-Lobby" nicht unbedingt die Interessen aller jüdischen
Amerikaner. Auch stimmen nicht alle Mitglieder uneingeschränkt mit ihrer
Agenda überein. Andere pro-israelische Gruppen, wie
Peace Now, sind zahlenmäßig vielleicht größer, aber längst nicht so
einflussreich wie beispielsweise AIPAC. Dafür kann die "Israel-Lobby" aber
auf prominente Evangelisten zählen, religiöse Eiferer, die an die biblische
Prophezeiung der Wiedergeburt eines jüdischen Groß-Palästinas glauben."
Quelle
Christliche Freunde Israels (CFRI),
der deutsche
Arbeitszweig von "Christian Friends of Israel" (CFI-Jerusalem)
ist ein Netzwerk von Christen in Deutschland mit einer hohen
Wertschätzung für Israel. Die 3 Hauptanliegen sind: 1)
Israel auf vielfältige Weise zu "segnen" 2) Die Gemeinde
Jesu in Deutschland in Bezug auf ihre biblisch begründete
Verbundenheit mit Israel zu stärken 3) Als Christen in
unserer Gesellschaft eine "prophetische Stimme" an der Seite
Israels zu sein....
mehr >>>
Follow the Leader - The Open Secret About the Israel Lobby
- Paul Findley - There is an open
secret in Washington. I learned it well during my 22-year
tenure as a member of the U.S. House of Representatives. All
members swear to serve the interests of the United States,
but there is an unwritten and overwhelming exception: The
interests of one small foreign country almost always trump
U.S. interests. That nation of course is Israel.
Israellobby sieht
Rassismusbekämpfung der UNO als Gefahr -
Hier schrieb ich bereits über den Lobbyisten
Haim Saban, der von sich selbst sagte, dass er nach
einem Terroranschlag “noch weiter rechts” stehe als
der offen rassistische israelische Minister Avigdor
Lieberman. Und von Saban nun
wurde dieser Tage bekannt, dass er der größte
Financier von US-Politikern überhaupt ist. Und da
das Geld die Politik bestimmt, werden aus den USA in
absehbarer Zeit kaum moderate Forderungen in
Richtung Israel verlauten.
mehr >>>