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   Leiden und Leben der


   Palästinenser  -   1
 

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Siehe auch:
Zerstörung
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Die  Mauer
Kinderschicksale

Sonderseite Beit Hanun
 

Israelische Armee tötet im Januar 96 Palästinenser -  ISM/G-FK

In ihrem jährlichen Bericht veröffentlichte die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem (www.btselem.org)  folgende Zahlen: Vom 01. Januar – 29. Dezember 2007 tötete die israelische Besatzungsarmee 373 Palästinenser, darunter 53 Kinder (Vergleich 2006: 657 Tote, 140 davon Kinder). Seit Beginn der zweiten Intifada (29. September 2000) wurden bis heute 4.335 Palästinenser von Israel ermordet. Unter den Getöteten sind auch 866 Kinder und Jugendliche. Verletzte sind hiervon gar nicht erfasst, die psychischen und physischen Spätfolgen in dieser Generation kaum absehbar.

3 Patienten sterben an Folgen der Belagerung, darunter ein Kleinkind - ISM/G-FK - Dienstagnacht und Mittwochmorgen starben im Gazastreifen drei weitere schwerkranke Patienten, nachdem ihnen Israel die Ausreise für medizinische Behandlung verwehrte. Damit steigt die Gesamtzahl der medizinischen Opfer der israelischen Belagerung auf 86. Am Dienstag starb das eineinhalb-jährige Kleinkind Abdul Karim Abu Hamda, nachdem israelische Behörden ihm die Ausreise, um medinzinische Benhandlung im Ausland zu bekommen, verwehrten. Einige Tage zuvor starb bereits sein Zwillingsbruder aus den selben Gründen. >>>



Siedlerkinder lassen Steine und Urin auf Palästinenser regnen -  ISM/G-FK - Heute Morgen gegen 10:30 Uhr griffen Bewohner der illegalen israelischen Siedler Bei Hadassa (Hebron) ihre palästinensischen Nachbarn mit Steinen, Flaschen, Schmutzwasser und Urinbeuteln an.
 

Human Rights Watch: 145 Tote seit November 2007 - Gestern (31.1.2008) veröffentlichte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) ihren Jahresbericht und verurteilte in diesem die vollständige Abriegelung des Gaza-Streifens.

Geh und sieh dir selbst die Wahrheit an – ich hab es getan - Bericht eines britischen Arztes über einen Besuch in Israel-Palästina - Asad Khan - Ich hatte die Debatten auf diesen Seiten mit einer Mischung von Interesse und Unglaubwürdigkeit verfolgt. Ich frage mich, wie viele von denen, die Tom Hickey und Dereck Summerfield des Antisemitismus angeklagt haben, tatsächlich die Westbank und den Gazastreifen besucht haben, um selbst die Situation zu sehen. Ich hatte die Möglichkeit, Israel  und die Westbank  zwei Wochen lang im August zu besuchen. Was ich dort gesehen habe, hat mein Leben für immer verändert. Wir verbrachten viel Zeit an den Checkpoints in der Westbank. Leider klingt das Wort Checkpoint/Kontrollpunkt so harmlos, dass es kaum den Schrecken des Ortes übermittelt. Habt ihr schon mal einen Viehstall vollgestopft mit Tieren gesehen mit nur einem Ausgang, der von einem Bauer mit Stock bewacht wird? Und nun  ersetzt diesen mit einem Soldaten mit  Gewehr – und die Tiere sind Menschen/ Palästinenser ... >>>

Mit den Philistern sterben - Uri Avnery - DAS BERÜHMTESTE Wort, das jemals im Gazastreifen gesprochen wurde, waren die letzten Worte von Samson (Richter 16,30): „Ich will  mit den Philistern sterben !“ Nach der biblischen Geschichte „umfasste Samson die beiden Mittelsäulen, auf denen der  Philistertempel ruhte  „stemmte sich gegen sie“ und ließ das Gebäude zusammenbrechen. „Es fiel auf die Fürsten der Philister, auf alles Volk  und ihn selbst“. Der Erzähler der Geschichte fasst es so zusammen: „ Sodass es mehr Tote waren, die er durch seinen Tod tötete, als die er zu seinen Lebzeiten getötet hatte.“ Es ist eine Geschichte des Leidens, der Zerstörung und des Todes. Sie könnte, sich jetzt   wiederholen - nur mit umgekehrten Vorzeichen: der Tempel könnte von den Palästinensern  (die ihren Namen  von dem der Philister ableiten) selbst eingerissen werden, und unter den Toten könnten die Fürsten Israels sein. >>>     Sonderseite: Free Gaza >>>

ISM berichtet

Helft uns Israel`s Mauer friedlich zu stoppen!“

Update über Ramzi Yasin aus dem Dorf Bilin

 Dorf zerstört

Zwei weitere Familien verlieren ihre Häuser

 Zweites Kind aus dem Balata Flüchtlingscamp gestorben

Brutal und demütigend
Bericht vom 22.7. 05  von CWJP*

Ziegler bezeichnet Gazastreifen als KZ
Statistik des PCBS zur Bevölkerungsentwicklung
Die israelische Anordnung, 90 Häuser zu zerstören, macht 2500 Bewohner in Jerusalem obdachlos.
(IPC, 26.05.2005)


Eindrucksvoller als auf diesen vier Karten kann die zionistisch-israelische Kolonisierung Palästinas nicht dargestellt werden. Besaßen die zionistischen Siedler vor Ausrufung des Staates Israel ca. 7 % des Landes so werden die Palästinenser, wenn sie den ihren "Staat" irgendwann ausrufen können, gerade noch einmal über ca. 10 % ihrer ursprünglichen Heimat verfügen. Folglich haben sich innerhalb von knapp über 100 Jahren die Besitz- und Machtverhältnisse völlig umgekehrt. Das zionistische Kolonisierungsprojekt war also sehr erfolgreich, wenigstens für die Israelis. Für ihre Opfer die Palästinenser stellt es eine andauernde Katastrophe (arab. al-nakba) dar. Ist die Kolonisierungsphase damit wirklich abgeschlossen?
...Zum Vergrößern Bild anklicken

Israelisches Fernsehen zeigt Soldaten, die palästinensischen Jungen als menschlichen Schutzschild nehmen.

Palästinenser, der Urin trinken musste, sagt vor Gericht aus.
Der Fall des Friedensaktivisten Tom Hurndall.
Zerstörungen
Frau erleidet Fehlgeburt am Checkpoint

„Ich bedaure, dass Ihr zu Mördern wurdet“
von Gideon Levy

Israel wie Südafrika behandeln!
- Ilan Pappe

Israel beschlagnahmt Land in Ost-Jerusalem im großen Stil
Wie die Gaza-“Loslösung” einer Fischereizone im Gazastreifen gewisse Erleichterungen bescherte - von Jon Elmer

In puncto Arbeitslosigkeit stehen die arabischen Israelis im Verhältnis zu ihren jüdischen Mitbürgern ganz oben, in puncto "politischer und kultureller Autonomie" jedoch ganz unten

 Der Journalist Joseph Algazy über die Benachteiligung der arabischen Israelis, die sich durch alle Gesellschaftsbereiche zieht.

 
Da Israel sich als jüdischer Staat versteht, ist es für die Palästinenser eine prekäre Heimat. Doch jeder fünfte Israeli ist arabischer Herkunft. Rechtlich ist er damit Bürger zweiter Klasse, und auch wirtschaftlich bleibt er hinter seinen jüdischen Mitbürgern zurück. Nur den 165 000 Beduinen geht es noch schlechter. mehr

Gesundheitsversorgung:
Krebskranke ohne Hoffnung.

Zugang zur Gesundheitsversorgung in der palästinensischen Westbank drastisch eingeschränkt
Bericht zu Auswirkungen der Mauer in Ramallah vorgestellt


Die komplette Studie sowie ein Executive Summary
PPS- Gesundheitszustand der Gefangenen alarmierend
Alles andere als Luxus:
Leben im Gaza-Streifen - Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und eine schlechte Gesundheitsversorgung bestimmen den Alltag der Palästinenser - Johannes Zang

Eugenik in Zion
Israel blickt erschreckt zurück
Wenn die israelischen Medien über eine unfertige Dissertation berichten, muß sie brisant sein: Auf einer Tagung der israelischen Anthropologischen Gesellschaft präsentierte kürzlich Sachlav Stoler-Lis, die an der Ben-Gurion-Universität ...mehr >>>.

Schikanen, Gewalt und Übergriffe
Machsom Watch Bericht vom Oktober 2004
„Dreizehnjährige töten!!!“
‚Tagesthemen’ am Mittwoch, 24. Nov. 2004

Auf der falschen Seite der Mauer
Mit der Errichtung der Trennmauer hat Israel Tausende Palästinenser zu illegalen Arbeitern gemacht. Ein Besuch in Umm Al Fahm

Human Rights Watch meldet
Trotz Rückzugsplan werden Häuser weiterhin zerstört
Israelische Truppen reißen Häuser ab, um Palästinenser aus der Grenzgegend zu vertreiben

Olivenernte am 12.10.04
Hanan aus Nablus

Das tägliche Massaker Zahl der Hungernden wächst

Nur eine kranke Gesellschaft demütigt und schikaniert sterbende Patienten
Gideon Levy

Kollektivbestrafungen sind Kriegsverbrechen
Bericht über eine Häuserzerstörung in Nablus/Balata von Hanan

Wer Vergewaltigt die Kinder in Palästina?
 Die israelische Armee und Regierung oder das palästinensische Volk?

Moderne Häuser und Platz für Panzer
 - Der Wiederaufbau des Flüchtlingslagers von Jenin

Die Hölle von Hebron
von Am Johal und Am Johal

 Der 2. Bericht von Hanan aus Nablus

Bericht von Hanan aus Nablus

Zwischen Gewalt und Gewaltlosigkeit
von Amira Haass

Statistikbericht: Keine geregelte Wasser- und Müllversorgung

Report Reveals 1.6 Million Israelis Living in Poverty, notes Rick Kelly

Brief aus Israel 11.4.06 - Viele von euch haben wahrscheinlich bereits etwas erfahren von dem Ausbruch von Gewalt am vergangenen Wochenende. In Nablus starben mindestens 2 Leute bei einem neuen Angriff; 14 Menschen (11 davon Kinder) wurden 48 Stunden lang gefangen gehalten in einem Raum, während Soldaten die Wohnung besetzt hielten, (dabei wurden drei kleine Mädchen längere Zeit allein in einer Wohnung zurückgelassen mit dem Herd an - eine war allein in der Dusche). In Gaza kamen mehr als 15 Menschen bei nächtlichen Bombardements ums Leben. Es ist schwer, vor lauter Verzweiflung nicht abzustumpfen, ... mehr >>>

Israel schneidet das Jordantal von der Westbank ab - Ungeachtet und von der Öffentlichkeit fast unbemerkt vollzieht Israel einen Abkoppelungsprozess mit einem der fruchtbarsten und schönsten Täler auf palästinensischem Gebiet: Amira Hass dokumentiert die Abtrennung des Jordantals vom übrigen Teil der Westbank mit dem für jedes Auge offensichtlichem Ziel, auch zukünftig den Siedlungsbau in der Westbank gezielt voranzutreiben.

Hebron für Anfänger - Ran Hacohen, www.antiwar.com
Hebron ist wieder in den Schlagzeilen. Mehr als jeder andere Ort stellt diese geteilte Stadt den israelisch-palästinensischen Konflikt in einer Nussschale dar. 1967 von Israel besetzt, sahen die Palästinenser, wie das Herz ihrer Stadt von israelischen Siedlern eingenommen wurde, deren Gegenwart  nach dem Völkerrecht dort illegal ist, aber von allen israelischen Regierungen unterstützt wurde.  ... mehr >>>

 BTselem publishes a flash presentation describing the harsh situation facing the Palestinian residents as a result of settler violence and official persecution.

Brief aus Israel 21.12.05
Seit 2 Jahren versuchen 10 Studenten, die in Bethlehem Ergotherapie studiert haben, Erlaubnis zu erhalten, ihre Studien zu Ende zu führen. bisher ohne Ergebnis. wie Ha'aretz schreibt: "Kanada oder Australien, ja. Bethlehem, nein." Klar ist dass Israel auf der einen Seite versucht, den gebildeten Sektor der Bevölkerung zur Emigration zu treiben (sie haben am ehesten eine Möglichkeit dazu), auf der anderen dafür sorgt, dass dieser auch nicht durch neue Studenten aufgefüllt wird. mehr >>>

73 - jähriger Palästinenser stirbt am Mauertor


Zum Vergrößern das Bild anklicken.

Hebron, Bild vom Suk. "Müllentsorgung israelischer Siedler auf den Köpfen der Palästinenser". Nur Netze halten den Dreck grob ab. -  Foto von Dr. Then

40 Siedler verprügelten palästinensischen Jungen – Soldaten schauten zu

30.06.2005, Palestine News Network -  

Die jüdischen Siedler im Gazastreifen werden gewalttätiger. Sogar Israels Premierminister Sharon bezeichnete den gestrigen brutalen Angriff auf einen palästinensischen Jungen in Mawasi als „barbarischen, wilden und herzlosen Akt“.

 

Hilal Majidi liegt in einem kritischen Zustand im Krankenhaus, nachdem ihn 40 Siedler – sie hatten gerade ein palästinensisches Haus im südlichen Gazastreifen eingenommen –zu attackieren begannen. Die Siedler schlugen den 18Jährigen fast zu Tode, bevor ein israelischer Journalist und ein Kameramann ihn wegzogen.

 

Das israelische Fernsehen strahlte Bilder von den israelischen Siedlern aus, wie sie Steine und Eisenstücke auf den blutenden Buben, der auf dem Boden lag, warfen – ein Besatzungssoldat stand dabei und schaute zu. Majidi versuchte, aufzustehen, verlor aber plötzlich das Bewusstsein. Nisim Kanal, israelischer Rundfunkreporter, war einer der Augenzeugen. Er berichtete, dass die israelischen Soldaten die palästinensischen Krankenwagen und deren ärztliche Besatzung davon abhielten, den Jungen zu erreichen. Ein weiterer israelischer Journalist, Itzik Saban, rannte hinter dem Soldaten her und zog den verletzten Jungen zur Seite.

 

Israelische Soldaten und Siedler verletzten gestern fünf Palästinenser, während sie in Mawasi Häuser einnahmen.
30.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Israelische Menschenrechtsverletzungen vor UN-Komitee

UNRWA-Bericht- Blockade der Palästinenser führt immer wieder zu Versorgungsengpässen

Der Landverlust der Palästinenser

Diese Karte zeigt den Landverlust der Palästinenser in den letzten Jahren

Diese Karten zeigen den Landverlust der Palästinenser in den letzten Jahren.
Zum Vergrößern die Karte anklicken.

Elektronische Besetzung
Von Ghazi Hamad

Die Menschen im Gazastreifen haben nach dem Rückzug vielleicht keine Panzer mehr auf ihren Straßen, aber das Gebiet wird weiterhin unter Kontrolle einer ausländischen Besatzungsmacht stehen. Bewertet man die Verlautbarungen von Israels Premierminister Ariel Sharon und von Armeeoffiziellen sowie die Sicherheitsvereinbarungen, die in dem von der Knesset abgesegneten Rückzugsplan festgelegt wurden, wird Israel seine Anwesenheit in der Luft, zu Wasser und an Gazas Grenzen nach seinem Rückzug aus dem Gazastreifen aufrechterhalten .... mehr >>>.

Die spezifischen Auswirkungen der Besatzungssituation auf das palästinensische Gesundheitssystem

Das palästinensische Gesundheitsministerium hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Bericht über die Gesundheitssituation in den besetzten palästinensischen Gebieten vorgelegt. In dem Bericht, der gestern veröffentlicht wurde, werden die spezifischen Auswirkungen der Besatzungssituation auf das palästinensische Gesundheitssystem untersucht. Die Autoren stellen fest, dass nach Fertigstellung der Mauer 32,7 Prozent der Dörfer in der Westbank von medizinischer Betreuung abgeschnitten sein werden. Schon jetzt haben 53,6 Prozent der palästinensischen Bevölkerung Probleme, Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten.
Besonderes Augenmerk legt der Bericht auf die Ernährungssituation: In den Flüchtlingslagern und Dörfern wurde ein Ernährungsdefizit bei mehr als 53 Prozent der Bewohner festgestellt. Durch Mangelernährung bedingte Krankheiten und Vitaminunterversorgung sind die Folge. Aufgrund der angespannten Situation unter der Besatzung leiden immer mehr Palästinenserinnen und Palästinenser unter Traumata und Neurosen. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass nur ein entschiedenes Eingreifen der internationalen Gemeinschaft zu einer Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Palästinenser führen kann.
Der Bericht im Detail -
Quelle

Die Ermordung des S. M. Ahdad durch einen Siedler

Brief aus Israel - 16.10.04
elend und arm
Die Menschen in Wadi Rahhal erlebten das die Besatzung ihnen ihr Land nahmen um die Mauer zu bauen.  Vor dieser Zeit sah das Land das im Hintergrund braun ist genau so grün aus wie das Landin der Frontseite des Bildes



Palästinensische politische Strafgefangene Manal Ghanem
bittet dringend um Freilassung

Die stille Besetzung - Von Ran HaCohen

Besatzung: 69 Geburten am Checkpoint
Seit dem Jahr 2000 mussten 69 palästinensische Frauen an israelischen Checkpoints gebären, weil ihnen die Weiterfahrt in ein Krankenhaus von israelischen Soldaten verweigert wurde.

ISM - Ariane berichtet aus Beit Awwa, 6.10.04

Israeli forces kill Gaza mother in front of her children >>>

Blast kills Gaza teacher in front of her children >>>

“Ich konnte ihren Kopf nicht sehen” -  ISM/G - FK - Die Tötung von Wafer al-Daghma - Wafer Shaker al-Daghma war eine 34-jährige Lehrerin an einer UN-Grundschule im Gazastreifen. Vergangenen Mittwoch starb sie an der Türschwelle ihres Hauses. Verwandte berichteten, dass ihre Kinder mit ansehen mussten, wie Wafers Kopf abgerissen wurde, als israelische Soldaten die Haustür in die Luft sprengten. Soldaten sperrten die Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahren anschließend für fünf Stunden ein, während der verstümmelte Körper ihrer Mutter an der Türschwelle liegen blieb >>>

 "Unsere Herrschaft des Terrors” - Geständnisse israelischer Soldaten - Teil 1 - Kinder werden scheinexekutiert, Ladenbesitzer „zu Brei“ geschlagen. Grundlos werfen sie Blendgranaten auf Betende und schießen auf unbewaffnete Zivilisten. Der britische Independent berichtet in einem schockierenden Artikel über die Geständnisse junger israelischer Soldaten und deren alltägliche Verbrechen in der palästinensischen Stadt Hebron >>>

Our reign of terror, by the Israeli army - Donald Macintyre - In shocking testimonies that reveal abductions, beatings and torture, Israeli soldiers confess the horror they have visited on Hebron >>>

Die Ur-Unlogik - von Amira Hass - Nichts ist logischer, als willkürliche Zeiten festzusetzen, an denen die Palästinenser ihr Haus verlassen dürfen bzw. heimkehren. Nichts ist logischer, als ihnen zu verbieten, mit ihren Erzeugnissen im Pick-up direkt vom Feld auf den Markt zu fahren. Und es ist auch logisch, ihnen zu verbieten, Besuch zu bekommen, Eselskarren oder Fahrrad zu benutzen oder die Eltern ein paar Kilometer entfernt zu besuchen bzw. -  ohne Koordination  - eine Ziege ins Haus zu bringen, damit die Kinder wenigstens frische Milch haben. Nichts ist logischer, als Palästinenser einzuzäunen - in ihre Dörfer, Wohnviertel, auf ihrem Land - mittels elektronischer Barrieren. Raus darf dann nur noch, wer ein bestimmtes Mindestalter hat. Und was könnte wohl logischer sein, als 19-jährige (israelische) Soldaten als Wachposten an die Tore zu stellen. Manchmal machen sie zur rechten Zeit auf, manchmal aber auch nicht. Diese Soldaten setzen Regeln durch wie diese: 29-jährige dürfen nicht raus, 30-jährige dürfen, Schwangere dürfen raus, Nichtschwangere nicht. Es ist auch logisch, jeglichen Durchgang zu verbieten, sobald der Shin Bet (israelischer Inlandsgeheimdienst) dies urplötzlich für nötig hält. Ausgesperrt sind: ein 65-jähriger, der 1 1/2 Kilometer entfernt einkaufen ging, ein junger Mann, der vom Zahnarzt heimkommt, eine Mutter, deren Kinder zu Hause sitzen - nur Kinder unter 21 Monate dürfen raus. Ist doch völlig logisch, einem Palästinenser zu verbieten, an den 300 Meter von seinem Haus entfernten Strand zu gehen, oder? >>> mehr
10.12.2007 - Jüngste Patientenopfer israelischer Abriegelungspolitik: 55-Jähriger und 13 Monate alter Säugling sterben in Gaza - Erneut sind zwei kranke Palästinenser aufgrund der anhaltenden Abriegelungspolitik Israels im Gaza-Streifen verstorben. Wie die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA gestern berichtete, starb ein 55-jähriger Patient aus dem Flüchtlingslager al-Maghazi und auch ein 13 Monate alter Säugling, der in den Krankenhäusern im Gaza-Streifen nicht mehr behandelt werden konnte, musste sterben, weil Israel alle Grenzübergänge geschlossen hält. [weiter]
371 Tote, 2065 Verletzte und 5070 Verschleppte in diesem Jahr
ISM/G-FK - Das Palästinensische Informationskomitee (Palestinian Information Committee) veröffentlichte am Dienstag, dem 4.Dezember ihren jährlichen Bericht, der Angriffe durch die israelische Armee auf Palästinenser dokumentiert. Der Berichtszeitraum reicht vom 1. Januar bis zum 3. Dezember 2007. In dieser Zeit wurden 2820 Angriffe auf palästinensische Gebiete durchgeüfhrt. Dabei wurden 371 Palästinenser getötet, 2065 verwundet und 5070 durch die israelische Armee verschleppt. >>>
Wenn  die Armee an die Tür klopft - Amira Hass - Umm Zuhir erinnert sich vor allem daran, was die Soldaten zu ihr sagten: „Halt den Mund! Sei still!“ Sie hatte wiederholt darum gebeten, die Fenster in ihrem kleinen Haus ein wenig zu öffnen: „Ich bin krank – hast du nicht auch eine Mutter. Ich ersticke,“ sagte sie. Und sie antworteten: „Sei still!“ oder antworteten gar nicht. Es muss allerdings erwähnt werden, dass sie nichts gestohlen haben. Am 23. September besetzten 10 Soldaten ihr Haus, 12 Stunden lang. Dieses >>>
"Du fühlst, daß du das Gesetz bist" - Israelische Soldaten sprechen über ihre Verbrechen an Palästinensern
Einer muss anfangen zu schreien - Adam Keller, Gush Shalom - Tatsächlich könnten wir fast täglich demonstrieren, weil jeder Tag seine eigene Ration  hässlicher Nachrichten aus dem Gazastreifen bringt. Und seit Ehud Barak der Parteivorsitzende der Labourpartei und Verteidigungsminister geworden ist, sind sie noch schlimmer geworden. Mit beachtlicher Energie erweist er sich als der Schärfste der Falken. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass Barak eine weitere Drohung  über eine größere militärische Operation im Gazastreifen macht. Unterdessen genehmigt er täglich „kleinere Überfälle“ in den Gazastreifen mit  immer mehr Todesfällen. Unterdessen wird  auch die wirtschaftliche Belagerung und Blockade des Streifens immer härter. Die brillante Idee, die Wasserzufuhr und den Strom für die 1,5 Millionen   von Armut heimgesuchten Bewohner des Gazastreifens zu unterbrechen, brachte >>>
Totgeschlagen - Gideon Levy - Das Taxi nach Bethlehem hatte sich verspätet und Jihad Sha'ar wartete weiter an der staubigen Haltestelle in der Nähe seines Dorfes Tekoa. Woran hat er gedacht, dort unter dem glühend heißen Blechdach? Er war unterwegs zur Offenen Universität in Bethlehem, um sich für das kommende Studienjahr einzuschreiben. Sein Vater sagt, er habe sich noch nicht entschieden, was genau er studieren wollte. Vielleicht dachte er darüber nach, als er dort an der Haltestelle wartete, Schutz suchend vor der brennende Wüstensonne. Und woran dachten die Soldaten, die in schlugen, totschlugen, mit Schlagstöcken, Gewehrkolben, und Tritten auf seinen Kopf, so die Augenzeugen, bis er seine Seele aushauchte? Kann es sein, dass er versuchte, sie mit einem  >>>
Die Hebron-Taktik - Amira Hass - Etwa 25 Minuten benahmen sie sich wie die Herren des Landes. Ein Mann, dem später ein jüngerer folgte, kam von Mitzpeh Yair, einer der illegalen Außenposten in den südlichen Hebroner Bergen und hinderte ein UN-Jeep an der Weiterfahrt. Anordnungen der UN verbieten in solchen Fällen das Verlassen des Fahrzeugs, um eine Eskalation   zu verhindern. So waren wir – drei Mitarbeiter von OCHA ( Koordinierung für menschliche Angelegenheiten) und zwei Journalisten von Haaretz gezwungen,  von innerhalb des Fahrzeugs zuzusehen, wie sie ihre Herrschaft über das Land demonstrierten. Der Ältere blockierte die Weiterfahrt des Fahrzeuges mit seinem Körper mitten auf der ungeteerten Piste Mit Handbewegungen machte er deutlich, man  solle den Motor ausschalten. Als dies nicht geschah, sprang er auf  die Kühlerhaube, dann auf das Dach und zurück auf die Kühlerhaube und schließlich legte er sich auf die Windschutzscheibe und spielte mit den Wischern und nahm sie ab. Der Fahrer fuhr langsam weiter, der Mann lehnte sich kräftig an die Windschutzscheibe bis sie brach. Glassplitter trafen ins Auge des Fahrers.
11.6.2007 - Gesundheitliche Auswirkungen der Besatzung auf mehr als 90% der Bevölkerung
Insgesamt 92% der palästinensischen Bevölkerung leidet unter Depressionen oder unter Angstgefühl. Zu diesem Ergebnis kam eine, von dem Beratungsunternehmen Naher Osten (NEC) in Auftrag gegebene Studie.
Palästinenserin verliert ihr ungeborenes Kind - Anhaltende Massenfestnahmen
Die anhaltende Gewaltwelle in der Stadt Nablus forderte heute Morgen ein Todesopfer: Im Flüchtlingslager „Ein Beit Al-Ma’“ eröffneten heute Morgen israelische Besatzungstruppen das Feuer auf eine hochschwangere Palästinenserin.

9.4.1948: Massaker von Deir Yassin - Wer heute durch Israel fährt, der muss schon gründlich suchen, um - etwa in Galiläa im Norden oder in dem Streifen zwischen Jerusalem und dem Mittelmeer - die Überreste arabischer Dörfer zu finden, die es hier einst gegeben hatte. Manchmal sind nur noch von Unkraut überwucherte Schutthügel übrig, manchmal antike Hausreste in vergleichsweise neuen jüdischen Orten. Rund 400 palästinensische Ortschaften wurden im Krieg von 1948 zerstört und ihre Bevölkerung vertrieben. Orte, die nur auf alten Landkarten weiterleben. Und in der Erinnerung derer, die aus ihnen geflohen sind und seitdem meist in Flüchtlingslagern leben. Etwa 700.000 Palästinenser mussten 1948 ihre angestammte Heimat verlassen. und sie und ihre Nachkommen bilden den Kern des "Palästinenser-Problems". Viel ist darüber gestritten worden, ob sie grausam vertrieben oder deportiert wurden oder ob sie in der Hoffnung flohen, bald mit den siegreichen arabischen Truppen zurückkehren zu können. Beides trifft sicher zu. Selbst israelische Historiker haben längst eingeräumt, dass es eine systematische Vertreibung und Deportation gab, und es wird längst nicht mehr bestritten, dass es hierbei zu Gewaltanwendung und Grausamkeiten kam. mehr >>>

Deir Yassin Remembered

Massaker in Beit Hanun -8.11.2006 >>>

Tödliche Checkpoints: Mu'afiq Rahimi verblutet nach Arbeitsunfall - Die israelische Besatzung Palästinas hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Wieder einmal wurde ein Krankenwagen von Besatzungssoldaten an einer der zahllosen Straßensperren (Checkpoints) im besetzten Westjordanland festgehalten, obwohl sich ein Schwerverletzter an Bord befand. Der Zustand Mu’afiq Younis Abed Rahimi war bereits überaus kritisch, als ihn der Notarztwagen, der ihn nach Ramallah zum nächsten Krankenhaus transportieren sollte, am Checkpoint Atara, nördlich der Stadt, gestoppt wurde. Die Besatzungssoldaten weigerten sich, ihn passieren zu lassen. Mu’afiq Rahimi verblutete hilflos im Krankenwagen. mehr >>>

Genau nach  Anweisung - Gideon Levy - Es ist keine Frage – es wurde alles nach  Vorschrift gemacht. Das Tor wurde  um 19 Uhr geschlossen und 16 000 Leute, Bewohner der Dörfer Beit Furik und Beit Dajan waren  bis um 6 Uhr früh wie in einem Gefängnis  eingeschlossen. Das ist das Verfahren, so  sind die Vorschriften. Wenn eine Frau den Kontrollpunkt mitten in der Nacht überqueren will, dann muss sie zu Fuß gehen und auf eine Soldatin warten, die eine Körperkontrolle macht, auch dann, wenn sie kurz vor einer Geburt steht. Und nur Wagen mit Passierscheinen wird es erlaubt, nach Nablus zu fahren, selbst wenn Sterbende darin sitzen; auch das ist nach  Vorschrift. Kein Soldat weicht von den Vorschriften ab, alles wird genau nach den Anweisungen im Buch, dem Buch der Besatzung gemacht. Das geschah einem Krebspatienten, der anderthalb Stunden am Hawara-Kontrollpunkt warten musste.....

John Pilger - Danebenstehen und Zusehen - Gaza-Streifen - Menschliche Schatten streunen durch Ruinen - Etwa 1,4 Millionen Menschen - zumeist Kinder - leben zusammengepfercht in einer der am dichtesten bewohnten Regionen der Erde, sie leben ohne Bewegungsfreiheit, ohne Spielplätze, ohne einen Ort, um sich zu verbergen und Schutz zu finden", schrieben im Oktober 2006 der damalige schwedische Außenminister Jan Eliasson und der ranghohe UN-Beamte Jan Egeland für den Pariser Figaro. Sie schilderten Menschen im Käfig, die weder vom Land noch vom Meer noch aus der Luft zu erreichen sind. Die nicht regelmäßig mit Strom versorgt werden und nur wenig Wasser haben, gequält sind von Hunger, Krankheit und den Angriffen israelischer Flugzeuge.

Zur Herzoperation nur nach Klettertour über die Apartheidmauer - Kein Recht auf Gesundheit in Palästina? -  Abed El-Fatah, ein Flüchtling, der heute in Qalqilya lebt, war gezwungen, über die Apartheidmauer um Jerusalem zu klettern. Die Besatzungsmacht hatte ihm die Zutrittserlaubnis verweigert, obwohl er sich einer lebensnotwendigen Operation unterziehen musste.

Vorbereitung für die nächste Invasion -  Amira Hass - Das Krankenhaus steht wie ganz Beit Hanun nach den wochenlangen militärischen Angriffen  auf die Stadt mit ihren  43 000 Einwohnern vor großen Problemen bei der Wasserversorgung. In der 3. Nacht der Invasion vertrieb die Armee 300 Leute aus ihren Wohnungen  - wegen einer geplanten Sprengung eines nahen Gebäudes. Alle gingen zum Krankenhaus und schlossen sich den vielen Verletzten an, die schon dort waren. Frauen und Kinder, die am Freitagmorgen auf die Straße gingen, wurden von den Soldaten auch in das kleine Krankenhaus geschickt. Hunderte von Menschen versammelten sich hier erschöpft und voller