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Archiv - Stand 06.12.08 - Aktuelle Link- und Denktipps - Seite 26

 

13.3.06

Wer ist hier für den Staat, und wer gegen ihn? - Haaretz – Leitartikel, 7. März 06 - Israelische Menschenrechtsorganisationen, die sich bemühen den Palästinensern zu helfen, haben noch nie breite öffentliche Unterstützung genossen. Organisationen wie Machsom Watch, Ärzte für Menschenrechte, Yesh Din, Ta`ayush, Hamoked – Zentrum für die Verteidigung des Individuums und B`Tselem werden von der weiteren Öffentlichkeit als Verleumder und Verräter an den Interessen Israels betrachtet, oder aber es wird unterstellt, dass sie die Arbeit der israelischen Soldaten ( IDF ), die den Staat vor Terrorakten beschützen, behindern.. mehr >>>

Wo ist der palästinensische Gandhi? - John Petrovato - "...Die Palästinenser haben  unendlich viele Techniken des gewaltfreien Widerstandes, einschließlich Streik, Boykott, Steuerrevolten und friedliche Demonstrationen angewandt. Während die 2. Intifada   von mehr gewalttätigen Vorfällen  begeleitet war, wurde auch jetzt bis in hohem Maße  Gewaltlosigkeit angewandt. Tatsächlich vergeht keine Woche, in der Palästinenser  nicht  gewaltfreie Demonstrationen organisieren. (...) Wie und warum bleibt solche obwohl umfangreich praktizierende Gewaltlosigkeit unsichtbar? ..."

International Middle East Media Center - Where is the Palestinian Gandhi?

Das nächste Mal Feuer - Uzi Benzimann.- Wenn eine geringschätzige Karikatur des Propheten Mohammed weltweit  Aufstände verursachen kann, die u.a, mit Todesfällen und Verletzten verknüpft waren, kann man Gott nur danken, dass die primitive Provokation, die von einer exzentrischen Familie  in der Verkündigungskirche in Nazareth mit Feuerwerkkörpern und kleinen Gasbehältern angerichtet wurde, nur mit 26 leicht Verletzten und nicht mit Schlimmerem endete. mehr >>>

Ein „Vier-Buchstaben Wort“ - Uri Avnery - Der bemerkenswerte Vorfall  der gegenwärtigen Wahlkampagne, ist das Wort, das in ihr nicht vorkommt: das Wort „Frieden“. Ein Fremder wird das nicht verstehen. Immerhin ist Israel in einem ständigen Kriegszustand. mehr >>>

Brief aus Israel 12.3.06 - Zu den bekannten Forderungen kommt hinzu, dass Schulbücher in Palästina sich für friedliche Zusammenarbeit einsetzen. Dass sie zu Feindschaft und Gewalt erziehen ist ein Märchen, das bereits von einem von der UN anerkannten internationalen pädagogischen Gremium widerlegt worden ist.

Kriegsschauplätze sind Schaubilder des Krieges - Bilderserie von Annamalt

Wer ist hier für den Staat, und wer gegen ihn? - Haaretz – Leitartikel, 7. März 06 - Israelische Menschenrechtsorganisationen, die sich bemühen den Palästinensern zu helfen, haben noch nie breite öffentliche Unterstützung genossen. Organisationen wie Machsom Watch, Ärzte für Menschenrechte, Yesh Din, Ta`ayush, Hamoked – Zentrum für die Verteidigung des Individuums und B`Tselem werden von der weiteren Öffentlichkeit als Verleumder und Verräter an den Interessen Israels betrachtet, oder aber es wird unterstellt, dass sie die Arbeit der israelischen Soldaten ( IDF ), die den Staat vor Terrorakten beschützen, behindern.. mehr >>>

Das nächste Mal Feuer - Uzi Benzimann.- Wenn eine geringschätzige Karikatur des Propheten Mohammed weltweit  Aufstände verursachen kann, die u.a, mit Todesfällen und Verletzten verknüpft waren, kann man Gott nur danken, dass die primitive Provokation, die von einer exzentrischen Familie  in der Verkündigungskirche in Nazareth mit Feuerwerkkörpern und kleinen Gasbehältern angerichtet wurde, nur mit 26 leicht Verletzten und nicht mit Schlimmerem endete. mehr >>>

Ein „Vier-Buchstaben Wort“ - Uri Avnery - Der bemerkenswerte Vorfall  der gegenwärtigen Wahlkampagne, ist das Wort, das in ihr nicht vorkommt: das Wort „Frieden“. Ein Fremder wird das nicht verstehen. Immerhin ist Israel in einem ständigen Kriegszustand. mehr >>>

Brief aus Israel 12.3.06 - Zu den bekannten Forderungen kommt hinzu, dass Schulbücher in Palästina sich für friedliche Zusammenarbeit einsetzen. Dass sie zu Feindschaft und Gewalt erziehen ist ein Märchen, das bereits von einem von der UN anerkannten internationalen pädagogischen Gremium widerlegt worden ist.

Polarisierung zwischen islamischer und westlicher Welt - Wir gegen sie - Wenn identitäre Konflikte im Westen und in der islamischen Welt nur lange genug beschworen werden, dann gibt es sie irgendwann auch, meint der Publizist Robert Misik und zeichnet in seinem Essay die Anatomie einer Kriegspsychose nach.

"Wir würden gerne vor dem Tod leben" - Eine israelisch-palästinensische Konferenz erörtert die Frage nach einem Dialog mit "Hamas" - Johannes Zang

Beim Don Camillo von Palästina - Wie der katholische Pfarrer von Taybeh gegen die christliche Auswanderung ankämpft - Johannes Zang

Checkpoints, Tore und Terminals - rassistische Gettopolitik im 21. Jahrhundert

„Sie behandeln uns wie Tiere”
 - Augenzeugenberichte vom neuen Checkpoint

Wieder Wohnhäuser zerstört-
PalästinenserInnen werden mit vorgehaltener Waffe vertrieben

Hilfe wie Peitschenhiebe - Wirtschaftssanktionen der USA und Europa sind unangebrachte Taktiken und verschlimmern das Leid instabiler Länder - Kolumne von Jeffrey D. Sachs

Die Grüne Partei der USA ruft zum Boykott Israels auf

Die Bäume von Kaffin - Es gibt auch gute Nachrichten aus der Westbank - entlang der "Mauer" sogar - Adam Keller

Mythenpflege im Nahen Osten Robert Fisk: Tod ist Leben, Niederlage Sieg - Bush glaubt nur dann an Selbstbestimmung, wenn er der Selbstbestimmer ist

Die Hamas in Moskau - Uri Avnery: Putins leises Lächeln - Und das "Große Spiel" geht weiter

 

Falsch gebürstet
Der Dialog der Kulturen findet nicht auf Augenhöhe statt - Von Faruk Sen

Palästina im Kopf
Barenboims Zögling Saleem Abboud Ashkar bringt sein erstes Album heraus

Schwächezeichen im «Imperium»
Unübersehbar ist, dass das «Imperium Americanum» Schwächezeichen offenbart.

Kulturtransfer auf steinigen Routen
Die arabische Welt tut sich schwer mit Übersetzungen

9.3.06

Anti-Apartheid Wall Campaign: Budrus: a fortress of Palestinian resistance

8.3.06

Russland, Hamas und das Nahost-Quartett:Schwierige Beziehungen - aus russischer und palästinensischer Sicht - Moskau fordert Einhaltung von Verträgen - Maschaal lehnt Anerkennung Israels abVon Alexej Dubatow, Moskau

Zum Wahlkampfauftakt in Israel hat der amtierende Ministerpräsident Ehud Olmert angekündigt, den Siedlungen im Westjordanland die Mittel zu kürzen. Das Thema Frieden dürfte bei den Wahlen jedoch keine Rolle spielen

Blockade- Das langsame Aushungern des Gaza-Streifens

Al-Kaida-Appell an Hamas - Eine "neue Hamas" - ein neuer Friede?

 Die "Hamas" distanziert sich von Bin Laden und relativiert ihre eigenen früheren Forderungen. Ein Zeichen der Hoffnung für den Friedensprozess im Nahen Osten? Peter Philipp kommentiert.

7.3.06

Angelika Beer- Plädoyer für weitere Hilfszahlungen und Dialog mit Hamas

"Ich schreibe, um mich zu retten" Die Bestsellerautorin Angela Schrobsdorff " - Im Gespräch blickt sie auf ihre Zeit in Jerusalem zurück, zürnt über die israelische Politik und erklärt, warum sie jetzt wieder nach Berlin zieht.

Honestly Concerned entlarvt - Ein neuer "Skandal" in Deutschland

B'tselem berichtet:

Suspicion- Israel has classified areas near Gaza fence as "killing zones"

Israel plans to imprison five Palestinian villages near Jerusalem in an enclave

Isreaeli soldiers beat Palestinan youths at a checkpoint, February 2006

Guter Wille, gebundene Hände - VON DUNJA EWINGER

6.3.06

Er ist nicht Scharon - Ein Porträt des derzeit amtierenden israelischen Premierministers Ehud Olmert - Johannes Zang
"Für das Heilige Land sind Pilger ein Segen" - Abt Benedikt Lindemann OSB von der Benediktinerabtei Hagia Maria Sion in Jerusalem sieht positive Entwicklungen - Regina Einig

"Jerusalem wird nicht verkauft" -  Asis Duweik, der 58jährige Professor für Geographie und Städtebau, trägt eine in der Hamas-Führung eigentlich verpönte Krawatte. Aber das neue Amt des palästinensischen Parlamentspräsidenten verpflichtet zu gewissen Zugeständnissen. Er ist der erste offizielle Amtsträger des radikalislamischen Wahlsiegers.

5.3.06

 

Hört endlich auf, uns Schrecken einzujagen! - Shulamit Aloni, Haaretz, 27.2.06
Der Staat Israel ist der stärkste Staat der Region: militärisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell. (...) Aber Benjamin Netanyahu bedroht uns, „sie wollen uns ins Meer treiben.“ Wer? Die Palästinenser?  Sagen wir mal, sie würden es wollen – könnten sie es denn? mehr >>>

Auch: Die immer aggressiver werdenden Anfeindungen von zionistischer Seite führen momentan zu immer offenen und klareren Worten jener Fraktion, die für Frieden und Versöhnung eintritt. Arne Hoffmann

Und das große Spiel geht weiter - Uri Avnery, 4.3.06 - „WENN MAN die Politik eines Landes verstehen will, dann sollte man sich die Landkarte ansehen!“ riet Napoleon. Damit wollte er sagen: Regime kommen und gehen, Herrscher steigen und fallen, Ideologien blühen und vergehen – aber die Geographie bleibt bestehen. Es ist die Geographie, die die grundlegenden Interessen eines jeden Staates entscheidet. Vladimir Putin, Erbe der Zaren und Kommissare, schaute auf die Landkarte. Sah sie genau an, nahm den Telefonhörer in die Hand und lud die Hamasführer ein. mehr >>>

Ein Volk von Bettlern - Amira Hass, Haaretz. 1.3.06 - Nicht die Palästinenser sollten es sein, die die Entscheidung der EU begrüßen, eilig weitere $142 Millionen  zu spenden, bevor sich die Hamas-Regierung bildet. Israel sollte sich darüber freuen, dass die westlichen Staaten  den Palästinensern den wirtschaftlichen Verfall – eine Folge von Israels Besatzung - weiterhin kompensieren.  mehr >>>

Neue Siedlung bei Rachels Grab in Bethlehem - (Bericht über ISM am 1.3.06 – Presseverlautbarung vom 27.2.06)
Palästina ist am Rande des Zusammenbruchs - Israel darf  das Geld  der PA nicht weiter  zurückhalten. - Luisa Morgantini - (Mitglied des EU-Parlamentes  und Präsidentin des Entwicklungskomitees und der - Frauen in Schwarz – Italien – Italienische Friedensvereinigung)

4.3.06

A Teen Gunned Down in Nabus, Three Thoroughfares Blatantly Destroyed Northern the Strip by IOF jets
Ein jeder rede über die Schande der eigenen Leute - Arne Hoffmann

3.3.06

Ein verstörender Vergleich und die Folgen - Frankfurt. Für Eberhard Kramer (63) ist es eine Premiere. Nie zuvor hat der Präsident des Landgerichtes Frankfurt einen Strafantrag gestellt, weder als Privatmann noch als hoher Justizbeamter. «Nun aber», sagt er, «ist es unausweichlich.» Wegen Beleidigung hat er jetzt die Strafverfolgung des Schriftstellers Henryk M. Broder beantragt.

So beleidigt man eben fröhlich drauflos - "...Nachdem die israelische Regierung gelernt hat, dass sie ihr Sonderstatus gegen alle denkbaren internationalen Sanktionen unangreifbar macht, Massenmord und Folter hin oder her, scheint innerhalb Deutschlands dasselbe Spiel eröffnet. So beleidigt man eben fröhlich drauflos..." Arne Hoffmann

Rückschau: Broder wirft Henkel antijüdischen Spruch vor

IN EIGENER SACHE: 2.3.2006 Henryk M. Broder wird wegen der öffentlichen Beleidigung von Erhard Arendt eine Abmahnung zugestellt.
"...«Der Mann hat mich beklaut», sagte Broder der Netzeitung. Offenbar halte es der Mann «auch für ein Grundrecht, mich beklauen zu dürfen». Mehr wolle er allerdings nicht sagen: «Ich kann mich nicht zu jedem Psychopathen äußern», so der Publizist im Gespräch mit der Netzeitung.  mehr >>>  

Harte Haltung der Palästinenser - Eine Delegation der palästinensischen Hamas ist am Freitag zu Gesprächen in Moskau eingetroffen. Russland will die Islamisten dazu bewegen, das Existenzrecht des Staates Israel anzuerkennen und der Gewalt abzuschwören. Die Kommentare der Hamas-Vertreter bei ihrer Ankunft liessen keinen Optimismus aufkommen.

Ein muslimisches Manifest - Wer sind die moderaten Muslime?
Nachdem ihnen diese Frage nach 9/11 und Karikaturenstreit immer wieder gestellt wurde, entschlossen sich die Intellektuellen Mustafa Akyol und Zeyno Baran ein muslimisches Manifest zu entwerfen. SPIEGEL ONLINE dokumentiert den Debattenbeitrag.
Einmauern – ausgrenzen - Eine Bethlehem-Geschichte
“Walling in – Walling out”
 von Hanna Musleh -Originaldokumentation:
Deutsche Videoversion mehr >>>
"Gegen Restitution": Historiker Norman Finkelstein im NEWS-Exklusiv-Interview

Auch: Der jüdische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein verteilt in einem aktuellen Interview mit den österreichischen NEWS eine Watschen nach der anderen. Arne Hoffmann

In Gaza again, nothing has changed.
"Sie wollten nur gemeinsam nach Hause gehen" - Zweiklassengesellschaft in Israel - Angesichts eines am Donnerstag der vergangenen Woche von der israelischen Haaretz veröffentlichten Artikels fällt es schwer, keine Parallelen zu Südafrika zur Zeit der Apartheid zu ziehen.
Wichtig ist allein der Dialog mit Hamas - Während Deutschland sich bereits selbst ausmanövriert hat, ergreift Rußland die Initiative für den nahen Osten / Interview mit dem Hamas Vertreter Mussa Abu Marsuk

2.3.06

Tod ist Leben, Niederlage Sieg - von Robert Fisk
Die Angst vor der islamischen Bombe - TEHERAN PSYCHO - Die Ursprünge des iranischen Atomprogramms gehen auf Schah Rezah Pahlevi und Henry Kissinger zurück - Torsten Wöhlert

Brief aus Israel 2.3.06 - Wieviel schlimmer kann denn noch alles werden? Die Gettoisierung palästinensischer Dörfer geht immer weiter - die Bauern im Norden können kaum noch aus ihren Dörfern raus, auch die die Passierscheine haben, um ihre Felder und Haine zu bearbeiten müssen oft Stunden warten, um durchgelassen zu werden. Dabei besitzen zur Zeit z.B. nur 20 von 700 Bauern in Jenin solche Scheine.

Bitte die Petition unterschreiben und weiterleiten:
http://www.petitiononline.com/para222/petition.html 

Es geht um die Oskar-Nominierung des palästinensischen Films "Paradise now". Sowohl die Nominierung als auch die Bezeichnung "Palästina" als Produktionsland werden versucht, durch Druck zu verhindern.     Mehr  Infos  >>>

1.3.06

Die Hoffnung der Sirenen -  Tanz und Trauma: die Choreografin Helena Waldmann über ihr Palästina-Projekt „Emotional Rescue“

Kopf des Tages: Ken Livingstone - Steinschlaggefahr von einem roten Urfelsen

Auch bei Arne Hoffmann

"Hamas" will die Christen respektieren

Henryk M. Broder verklagt Dortmunder Künstler
Kommentar: Unwahr ist, das der Rechtsanwalt keine Unterlassungserklärung erhalten hat!
Zum Lesen auf das Bild klicken

Es gibt jede Menge Helden in diesem unseren Internet. Und es gibt Leute, die überschätzen die Wirkung einer Website gewaltig. Wenn sie dann enttäuscht vor ihrem Monitor sitzen, kommen sie oft auf die falsche Idee. "Ich verklag jemanden, egal wen, egal warum!" So auch Henryk M. Broder. mehr >>>

“Broder verklagt Künstler wegen Satire” meldet heute die Netzeitung und berichtet auch, dass sich Broder über den Hintergrund dieser Klage eher zugeknöpft, aber gewohnt beleidigungsfreudig zeigt: „Ich kann mich nicht zu jedem Psychopathen äußern“ -  Arne Hoffmann

EU-Finanzhilfen für Palästinenser -  Richtige Strategie? - Trotz des Wahlsiegs der radikalen "Hamas" will die EU die palästinensische Autonomiebehörde mit rund 120 Millionen Euro unterstützen. Wie die EU verfahren wird, wenn die neue "Hamas"-geführte Regierung die Amtsgeschäfte übernimmt, ist noch offen. Peter Philipp kommentiert.

"Die Deutschen brauchen keine Angst zu haben" - Bundeskanzlerin Angela Merkel im stern-Gespräch über Kriegsfurcht und Muslim-Proteste

IWPS - Human Rights Report No. 238

Gewaltverzicht kann keine Bedingung sein Gastkommentar: Verhandeln mit der Hamas von Alexander Gauland

Der israelische Staat und die ultrarechte Siedlerbewegung

28.2.06

Die Iran-Politik der USA von Lee Sustar

Brief aus Israel 28.2.06 Aus Angst vor einer Demo gegen die Karikaturen hat die Polizei am Freitag hunderten von Muslimen den Zugang am Damaskustor zum Gottesdienst in der Jerusalemer Altstadt verwehrt. mehr >>>

Berliner Festspiele sammeln erneut Instrumente -  Die Berliner Festspiele sammeln Musikinstrumente für junge Künstler in Palästina, Südafrika

Es geht um Israel – nicht um Antisemitismus
Ken Livingstone, Bürgermeister von London 4.3.2005

 

27.2.06

Publizist Broder verklagt Künstler wegen Satire
«Der Mann hat mich beklaut», sagte Broder der Netzeitung. Offenbar halte es der Mann «auch für ein Grundrecht, mich beklauen zu dürfen». Mehr wolle er allerdings nicht sagen: «Ich kann mich nicht zu jedem Psychopathen äußern», so der Publizist im Gespräch mit der Netzeitung.  mehr >>>   
(Kommentar: beleidigen und diffamieren ist anscheinend nur ein ihm rechtlich zugesprochenes Handwerk, denkt er....?)

Öffentliche Reaktionen

Belagertes Flüchtlingslager Balata, am 19.2. 06 ( Bericht von IWPS) Presseerklärung,

Eine ungewöhnliche Konferenz - Uri Avnery, 25.2. 2006 - Liebe Freunde,  Jedes Mal, wenn ich nach Bil’in komme, bin ich aufgeregt und glücklich. Dieses Dorf – so klein es ist – ist zu einem Symbol in Palästina, ja, in Israel   und tatsächlich in der ganzen Welt geworden. Euer Kampf spiegelt den Kampf des ganzen palästinensischen Volkes wider.

Fernziel: Frieden Der Machtantritt der Hamas birgt die Chance auf ein Ende der Gewalt im Nahen Osten. Denn die Ultranationalisten auf beiden Seiten müssen nun Kompromisse schließen

Der Versöhner - Elias Chacour - Er hoffe, eine »Stimme der Mäßigung« sein zu können in dem Konflikt, »der schon zu viel Blut gekostet hat«. Gemeint ist der Konflikt in Palästina, und die Äußerung kommt von einem Mann, der damit Zeit seines Lebens konfrontiert war: dem Priester Elias Chacour, seit letztem Wochenende für das Gebiet des heutigen Israel zuständiger Erzbischof der griechisch-katholischen Kirche.

Testfälle des Toleranzprinzips Provozieren muss erlaubt sein - solange jener, der dies einfordert, nicht selber zum Objekt einer Provokation wird.

26.2.06

Ein Artikel in der Welt am Sonntag

Publizist Broder verklagt Künstler wegen Satire

"Der Islam muß intensiver gelehrt werden"
Karikaturenstreit: Münchens Moslems setzen auf Bildung im Kampf gegen Radikale
Von Israel eingemauert – von der Hamas regiert - In Qalqilia stellen Islamisten seit Mai 2005 die Verwaltung. Die Bilanz ist durchwachsen - Von Andrea Nüsse, Qalqilia

25.2.06

 Katastrophenberichterstattung - Aus den Augen, aus dem Sinn - Medien und Hilfsorganisationen sind in vielfältiger Weise aufeinander angewiesen. Die Kooperation birgt aber Tücken, die die Glaubwürdigkeit von Helfern und Journalisten gefährden. Von Uli Post

24.2.06

"...Weil du oft mehr sein willst als du bist, bist du immer weniger, als du sein könntest..." Abraham Melzer über H. Broder..." mehr >>>

"Der Islam und wir Muslime werden zu einem Feindbild aufgebaut"
Muhammad Kalisch, Professor für die "Religion des Islam" am "Centrum für religiöse Studien" der Universität Münster plädiert angesichts des Karikaturenstreits für absolute Meinungsfreiheit. Die Würde des Menschen darf dabei jedoch nicht verletzt werden.
Brief aus Israel 24.2.06 - Obwohl wir mit langweiliger Regelmäßigkeit von der internationalen Forderung hören, Hamas müsse der Gewalt abschwören, ist in unserer Presse (nach einem kurzen Internetüberblick) so gut wie nichts zu erfahren über das vom israelischen Militär verrichteten Blutbad in Balata. Die Taz bringt eine kurze Notiz über '2 Tote'. Nur dem Guardian ist es mal wieder einen ausführlichen Artikel wert. Das Camp ist seit Sonntag völlig abgesperrt. Gestern wurde ein Haus, in dem sich drei Widerstandskämpfer der Al Aksa Brigade versteckt hielt, durch mehrere Explosionen in Brand gesteckt. Die Feuerwehr wurde am Löschen gehindert. Kurz vorher war ein medizinisches Team - 2 Palästinenser und 2 internationale Freiwillige - in einer Gasse neben dem Haus festgesetzt. Plötzlich und ohne Vorwarnung wurde auf sie geschossen; alle vier wurden verletzt, eine Palästinenser erhielt ein Kopfschuss. mehr >

Ein mit Skandälchen gewürzter Wahlkampf - Auch die Kadima-Partei ist offenbar nicht gefeit gegen Skandale und Enthüllungen. Dieser Tage wurden Ehud Olmert und Tzachi Hanegbi ins Visier genommen, der eine wegen eines undurchsichtigen Liegenschaftshandels, der andere wegen seiner Absicht, trotz erwiesener Gesetzesübertretungen am Ministersessel festzuhalten.

Die Photos aus Abu Ghraib und der Schwindel mit der "Meinungsfreiheit
"Von David Walsh - Die Veröffentlichung weiterer grauenhafter Photographien und Videoaufnahmen aus dem Gefängnis von Abu Ghraib wirft ein erhellendes Licht auf den verlogenen und zutiefst bösartigen Charakter der Kampagne, die im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen antimuslimischer Karikaturen in der europäischen und internationalen Presse angeblich für die "Meinungsfreiheit" geführt wird.
Vor dem Offenbarungseid - Europäische Interessenpolitik wäre gut beraten gewesen, die Beschädigung von Abbas zu verhindern - Von Reiner Bernstein, München

Palästinensische Sängerin Rim Banna
Musik und kulturelle Selbstbehauptung
Für die Palästinenser ist sie seit Jahren ein Idol, international hingegen noch kaum bekannt: die palästinensische Sängerin Rim Banna aus Nazareth. Jetzt hat sie ihr erstes internationales Solo-Album veröffentlicht. Martina Sabra stellt die Musikerin vor.

Erfahrungen im Dialog - "Hello, Kifak, Ça va?" - Im Rahmen eines Journalistenaustauschs verbrachte der Berliner Jan Oberländer vier Wochen in der libanesischen Hauptstadt Beirut – und war überrascht von der Gleichzeitigkeit von Orient und Okzident. Einige Schnappschüsse

23.2.06

Hanija, der unbekannte Regierungschef - Er gilt als kultiviert und pragmatisch. Mehrmals saß er in Haft, war aber auch Dekan an der Islamischen Universität. Doch letztlich ist wenig bekannt über den designierten palästinensischen Regierungschef Ismail Hanija.
Kommentar: Hamas muss sich reformieren - Die Ergebnisse der palästinensischen Wahlen stellen die Hamas vor große Herausforderungen. Sie muss sich reformieren, um den Palästinensern mehr Sicherheit zu bringen. Ein Kommentar von Naser Shrouf
Schwierige Mission von Rice
Kein Erfolg zur Bildung einer Front gegen die Hamas
Die Vereinigten Staaten und Israel - Projektionsflächen für Hoffnung und Hass -  Von Ekkehart Krippendorff

Leserbrief zum Artikel: "Die Kriegsfrage" S.22 in Nr 7. Der Spiegel

"Nein, Frau Bundeskanzlerin, wir wollen keinen Krieg - nicht hier und nicht im Iran!
Hören Sie auf, die Kriegsparteien zu ermuntern und zu provozieren - Tun Sie alles, die Kriegsparteien zu beruhigen und Lösungen auf diplomatischem Wege zu suchen. Wir leben nicht mehr im Jahre 1939. "Den Anfängen wehren" ja! Das heißt heute aber etwas anderes. Und nicht mit verschiedenen Maßstäben messen, Frau Merkel! Sonst haben wir den Terror bald mitten in unsern Städten. Deutschland darf auch nicht Drehscheibe eines von den USA und Israel gesteuerten Krieges - womöglich mit Atomwaffen - werden! Stoppen Sie den Wahnsinn und das unnötige Blutvergießen! Wer glaubt, Freunden - und sei es Israel - verpflichtet zu sein, tut alles, um den Krieg zu verhindern. Krieg ist keine Option. Die Menschen nicht nur in Deutschland werden es Ihnen danken. Mit freundlichen Grüßen! Ellen Rohlfs

Israels Politik nährt den Krebs des Antisemitismus
Es ist eine Lüge, dass die Ablehnung des Zionismus, wie er heute praktiziert wird, ein Erbe von Hitlers Rassismus ist.
- Paul Oestreicher, Guardian, 20. Februar 2006

Brief aus Israel 22.2.06 - Die zwei Jungen, die am Sonntag in Balata erschossen wurden, verloren ihr Leben bei der "Exekution" eines Führers der Islamic Jihad. In welchem Rechtsstaat ist es eigentlich dem Militär erlaubt, missliebige Menschen - selbst gefährliche Kriminelle - einfach auf der Straße oder in ihren Wohnungen oder auf der Flucht zu erschießen? Erst recht, wo sie offensichtlich in der Lage sind, diese Personen festzunehmen und vor ein Gericht zu stellen? Aber diese Politik des Staates Israel wird nun schon seit Jahren durchgeführt, ohne irgendeine Reaktion der sog. internationalen Gemeinschaft, selbst - wie seinerzeit in Gaza bei einem Luftangriff - 15 unschuldige Menschen mit dabei 'draufgehen'. mehr >>>

GRÜNE fordern Besonnenheit statt Kulturkampf 

Gezielte Provokation von Rechtspopulisten - Der Streit um die Mohammed-Karikaturen, die in der dänischen Zeitung „Jyllands Posten“ erschienen sind, ist ein Wettlauf der Ignoranten – kein Kampf der Kulturen.

Siehe auch die  Sonderseite zum Karikaturenstreit >>>

Die Hamas-Frage als Prüfstein Moskau geht im Nahen Osten wieder eigene Wege. Die Hamas ist für die russische Führung keine Terror-Organisation, sagte der engste Berater von Präsident Putin, Viktor Iwanow bei einem Vortrag in Berlin.

Haben wir unsere Lektion gelernt? - KEINE PRESSEFREIHEIT. NIRGENDS: Von Bilder-Verboten und sonstigen Tabu-Zonen. Von Daniela Dahn

Remember These Children  006 Memorial

Remember These Children 2005 Memorial          Mehr >>>

21.2.06

Zorn, Ideologie und Realpolitik - Der Islamwissenschaftler Bernard Haykel erklärt, wie die neuen Folterbilder aus Abu Ghraib in der islamischen Welt wirken und wem Muslime die Schuld an den Misshandlungen geben. Das Gespräch führte Andrian Kreye

"Herr, erbarme Dich! - "Kirchen kritisieren US-Regierung

Und für Hamas Diät * Gideon Levy

Vom Geheimdienst gehirngewaschen - Akiva Eldar - Amerikanische und israelische Eltern fanden in letzter Zeit heraus , dass ihre Regierungen ihre Söhne zum Töten und Getötet-werden in unnötige Kriege geschickt haben. (...) Fast am selben Tag veröffentlichte der israelische  Kanal 10 Teile eines Referates, in dem der Shin Bet-Sicherheitschef Yuval Diskin erklärte, dass der Aufstand in den besetzten Gebieten nicht  voraus geplant war und dass es auch keinen von Arafat ausgedachten Plan gab, den Aufstand auszulösen. mehr >>>

20.2.06