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Archiv - Stand 06.12.08 - Aktuelle Link- und Denktipps - Seite 24

 

10.1.06

Wer fürchtet sich vor der Demokratie? Betrachtungen und Informationen zu den Wahlen zum Palästinensischen Autonomierat am 25.1. 2006  (pdf) - Fritz Edlinger

Abdallah Frangi: "Zeit der Erschütterung"
Der Vorsitzende der Fatah im Gazastreifen, Abdallah Frangi, äußert sich besorgt über die Entwicklung des Friedensprozesses im Nahen Osten:

„Ohne Sharon starke Polarisierung“
Israel-Experte John Bunzl über die Zukunft
im Nahen Osten nach der Ära Sharon

Sharon wollte Roadmap aufgeben“
John Bunzl über einen möglichen Friedens-Prozess unter Amir Peretz

9.1.06

Verständigung von Mensch zu Mensch
Unbeachtet von der Öffentlichkeit gibt es im Heiligen Land unzählige Dialog- und Friedensgruppen -
Johannes Zang

Jerusalem (DT) Sind Israelis und Palästinenser vielleicht "weiter" als ihre Regierungen? Wollen die Mehrheiten auf beiden Seiten am Ende friedlich miteinander leben? Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Dialog- und Verständigungsgruppen, Friedensinitiativen und gemeinsamen Arbeitsgruppen auf beiden Seiten, sondern auch die Schulpartnerschaften und Lehreraustauschprogramme, vor allem aber die vielen Freundschaften zwischen Israelis und Palästinensern. Etwa fünftausend "Nichtregierungsorganisationen" - so genannte "NGOs" - soll es im Heiligen Land geben. mehr >>>

Man nehme eine Zwiebel oder Zitrone - Widerstand ja, Gewalt nein - In Bethlehem befasst sich eine Konferenz mit den friedlichen Protestformen der Palästinenser - Johannes Zang
Seit Februar schon demonstrieren Freitag für Freitag Palästinenser, Israelis und Ausländer friedlich, Seite an Seite in diesem Dörfchen westlich von Ramallah. Auch deshalb, um "aus erster Hand etwas über gewaltlose Aktionen in Palästina zu lernen", hat die "Heilig-Land-Stiftung" in Bethlehem nun zu einer dreitägigen Konferenz in die Geburtsstadt Jesu eingeladen. Robin Wagar aus Kalifornien sagt dazu der "Tagespost", dass "gute Berichterstattung wirklich wichtig ist". Egal, ob Kundgebung oder gewaltlose Demonstration: "wenn darüber nicht berichtet wird, dann hätte man die Aktion auch ganz bleiben lassen können". mehr >>>

To Palestinians, Sharon was a man of war, not peace
Maureen Clare Murphy writing from Ramallah, occupied Palestine, Live from Palestine, 9 January 2006

"This is our land, we are not going to move"
Adri Nieuwhof and Bangani Ngeleza, The Electronic Intifada, 8 January 2006

Brief aus Israel 9.1.06
Das israelische Oberste Gericht hat einen vorläufigen Baustopp für den neuen Teil der Siedlung Modi'in, Matityahu, angeordnet - ein kleiner Sieg des langen gewaltfreien Kampfes der Bil'inerInnen, auch wenn man keineswegs davon ausgehen kann, dass es dabei bleibt.

Menschenfreunde International: Bericht über Verstöße in israelischen Gefängnissen – versteckte Humanität
In Ihrem am 4. Januar 2006 veröffentlichten Bericht hat die Menschenrechtsorganisation „Menschenfreunde International“ wiederholte und vorgeplante Verstöße gegen die Menschenrechte der palästinensischen Kriegsgefangenen in israelischen Gefängnissen dokumentiert.

Der Pionier des israelischen Pragmatismus Ariel Sharon -
Feindbild und Hoffnungsträger - Natan Sznaider

Die Beduinen Israels – eine vergessene Minderheit
Von Kathrin Köller

Politologe im STANDARD-Interview: "Der Irak war für Sharon der Schlüssel zu allem"
Ob mit oder ohne Sharon: Israel werde weiterhin einseitige Schritte setzen, sagt der Shlomo Aronson

Die Mitte hat Zukunft
Möglich, dass der pragmatische Sharon-Kurs, der Linke und Rechte zu einen verstand, auch nach seinem Rückzug fortgesetzt wird - Kommentar der anderen von Barry Rubin

Der letzte Titan
Am Ende der Ära Scharon erkennt Israel, wieviel Normalität es dem polarisierenden General verdanktvon Tom Segev
Reaktionen aus der arabischen Welt Hamas: ''Der ganzen Region wird es ohne Scharon besser gehen''

Profil: Ariel Sharon

8.1.06

Hajo Meyer list aus seinem Buch "Das Ende des Judentums"  und Rupert Neudeck,  aus seinem Buch "Ich will nicht mehr schweigen.

20.01.2006 in der: Heilig-Geist-Kirche – Am Dominikanerkloster in Frankfurt.
Die Veranstaltung startet um 19.00 Uhr.

Die Wahrheit, die man nicht hört ( oder liest)
Mustafa Barghouti , Dezember 2005

Wie palästinensischer Privatbesitz in Staatsland verwandelt wird
Akiva Eldar, Haaretz , 27.12.05

Die 8. Chanukkakerze – in Bilin
Professor David Shulman

Napoleon, „Made in Israel“ -  Er war ein israelischer Napoleon. - Uri Avnery,

7.1.06

Shoval: Friedensprozess wird weiter geführt
Moderation: Bettina KleinDer frühere außenpolitische Berater Ariel Scharons bezweifelt eine Rückkehr des israelischen Ministerpräsidenten ins politische Leben. Wie die von Scharon gegründete Kadima-Partei sich in Zukunft ohne ihren Gründer entwickeln werde, sei noch unklar. Am Friedensprozess werde sich jedoch in den Grundzügen nichts ändern, so Shoval weiter.

Sharon - Unterdrücker und Hoffnungsträger

Das enigmatische Erbe der Ära Sharon

Im Schatten der Mauer
Palästinensisches Leben in dem kleinen Ort Anata nahe Jerusalem. Tränengas, Straßenkämpfe und Wut als Produkt eines monströsen, international geächteten Bauwerks

6.1.06

Israel braucht neuen Ministerpräsidenten - Peter Schäfer
Derweil versinkt die Palästinensische Autonomiebehörde weiter im Chaos

Als jüdischer Staat kann Israel nicht existieren

"Artists without Walls"
Die Mauerspringer
Ein Volk, zwei Völker, kein Volk? Einfach ist es nicht, aber die israelisch-palästinensische Künstlergruppe "Artists without Walls" probt neue Formen des Protests und der Kooperation. Von Charlotte Misselwitz

5.1.06

Späte Weitsicht
Als Kriegsheld gefeiert, als „Bulldozer“ gefürchtet – und zuletzt schien es, als könne ausgerechnet Scharon Israel Frieden bringen
Von Charles Landsmann, Tel Aviv

Kommentar Werner Pirker
Der KriegspremierAriel Scharon ringt mit dem Tod

Abschied von Scharon
Schlaganfall beendet politische Karriere des israelischen Premiers. Bush würdigt ihn als »Mann des Friedens«, Palästinenser sehen in ihm einen Kriegsverbrecher

Reaktionen aus der arabischen Welt
Während Palästinenserpräsident Machmud Abbas dem von einem schweren Schlaganfall getroffenen Scharon baldige Genesung wünschte, entlädt sich bei Hamas und Islamischem Dschihad der Hass gegen den ehemaligen Verteidigungsminister, der im Libanon-Bürgerkrieg für Massaker an Christenmilizen mitverantwortlich war. Von Tomas Avenarius

Bericht über gesundheitliche Zustände der palästinensischen Gefangenen

In „Munich“ (der Film kommt unter dem Titel „München“ am 26. Januar in die deutschen Kinos) beschäftigt sich Spielberg mit den Folgen des Attentats, das palästinensische Terroristen 1972 in München auf die israelische Olympiamannschaft verübten. Spielberg selbst sagte im TimeInterview, er hege keine Illusionen, dass sein Film oder ein anderes Kunstwerk die verfahrene Lage im Nahen Osten lösen könne. Der wahre Feind seien weder die Israelis noch die Palästinenser, sondern die Unnachgiebigkeit. Und so sei „Munich“, sagt Spielberg, sein ganz persönliches „Gebet für den Frieden“.      Lesen Sie auch >>>  auch >>>  Lese auch >>>

Porträt: Multimillionär Martin Schlaff mit Hang zur internationalen Politik

4.1.06

Ein politisch inkorrektes Buch?
Rupert Neudeck kritisiert israelische und deutsche Politik 
Der Cap-Anamur-Begründer hat jetzt über Recht und Gerechtigkeit in Palästina geschrieben: »Ich will nicht mehr schweigen«.

Ihnen bleibt keine Wahl
Palästinenserpräsident Abbas hat mit einer Absage der für den 25. Januar geplanten Wahl gedroht, falls Israel Palästinensern in Ost-Jerusalem die Teilnahme verbieten sollte. Was würde dann geschehen

Elitär und militant
Von Jörg Bremer, Jerusalem

"Es wäre zu leicht zu sagen, Arafat ist schuld"
Die Palästinenser sollten die Parlamentswahlen verschieben. Derzeit herrscht so ein Chaos, dass keine Liste vernünftig aufgestellt werden kann. Bei dem internen Streit geht es um Positionen, nicht um Generationen, sagt Exminister Amr

3.1.06

Verzweifelter des Tages - Mahmud Abbas

Brief aus Israel 3.1.06
Bil'in - Als der 2. Wohnwagen geräumt wurde, fragte einer der Aktivisten einen Soldat, warum nichts unternommen werde gegen die 750 Wohnungen, die zur Zeit in der Nähe gebaut werden, zur Expansion der Siedlung Modi'in Illit, und die auch nach israelischem Gesetzt illegal sind. Der Soldate meinte, bei festen Gebäuden sei die Sache komplizierter. Daraufhin haben die Palästinenser in einer einzigen Nacht ein Haus aus Backstein gebaut. Sogar ein Siedler half, indem er Baumaterial brachte. mehr >>>

Die Wahl macht Fatah Angst
Von Jörg Bremer, Ramallah

Deutsche Rechtskultur geht den Bach runter

Beton und Eisen auf dem Weg nach Bethlehem - Jörg Bremer

2.1.06

Untersuchung des israelischen Justizministeriums
Banden Polizisten Palästinenser an Maultiere?
 
Der Vorwurf wiegt schwer: Israelische Grenzpolizisten sollen Palästinenser an ihre Maultiere gebunden und die Tiere dann losgejagt haben. Mindestens ein Mann sei an seinen Verletzungen gestorben, so die Zeitung "Haaretz". Das Justizministerium untersucht nun die Vorwürfe. mehr >>>
Höllisches Hebron
"Einfach so Granaten auf Wohnviertel“
Ex-Soldaten haben geschildert, mit welch brutalen Methoden die israelische Armee in Hebron den Kampf gegen die Palästinenser führt.

Israeli Occupation Wages Arrest Campaign in Tulkarem and Jenin  WEST BANK, December 31, 2005 (IPC) - - The Israeli Occupation Forces (IOF) broke last night into several towns and villages in Tulkarem City, closed all the entrances of the city, carrying out widespread military searches in several houses.

1.1.06

Porträt Mahmud Ahmadinedschad
Zurück zu den Anfängen der islamischen Revolution

Wer braucht ein Kamel?
Uri Avnery, 31.12.05

31.12.05

Flüchtlingskinder - In zehn Jahren ehrenamtlicher Arbeit 725 000 Euro für Hilfeprojekt im Libanon gesammelt
Kleiner Verein, große Hilfe

PFULLINGEN/TÜBINGEN. Auf die Frage, wie zeitaufwändig ihr ehrenamtliches Engagement für den Verein ist, muss sie nur kurz überlegen: »Es ist fast ein Halbtagsjob.« Mindestens zwei Stunden täglich arbeitet Ingrid Rumpf für den Verein »Flüchtlingskinder im Libanon« mehr >>>

Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. wird 10 Jahre alt.
 Er besteht seit 1995. Schirmfrau des Vereins ist die israelische Menschenrechtsanwältin Felicia Langer.. mehr >>>     Jubiläumsrundbrief 2005 (pdf)
Herausgeber Edlinger distanziert sich von "antisemitischen Buch-Passagen" Bedauert Veröffentlichung der "Blumen von Galiläa" –
Rundbrief  „zwischen den Jahren“ - SILVESTER 2005
Janina und Johannes Zang
Einen trotz einiger Härten im Layout brillanten Beitrag zur gegenwärtigen „Antisemitismus“-Propaganda liefert aktuell die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“. Arne Hoffmann - mehr >>>

30.12.05

Wer die israelische Staats- und Regierungspolitik für tabu erklärt, fördert Haß und Diskriminierung. Dortmunder Erklärung hat jetzt  57 Unterzeichnerinnen.

Verhaftet am „humanitären Tor“ oder eine verabscheuungswürdige Lüge
Amira Hass - Ha'aretz

29.12.05

Abriegelung bleibt grösster Hemmschuh
Nach dem Abflauen der Intifada geht es mit der palästinensischen Wirtschaft langsam wieder bergauf Die palästinensischen Gebiete verfügen über grosses ökonomisches Potenzial, das sich nach dem Abflauen der Intifada langsam entfaltet. Grösstes Hindernis bleibt die israelische Abriegelung.

Raus aus Israel
"Die Kinder schlafen mit einem offenen Auge"

Am Montag berichtete die Jerusalem Post über die Folgen einer Gesetzesverschärfung hinsichtlich der Aufenthaltsrechte für zahlreiche Kinder in Israel, die nicht die israelische Staatsbürgerschaft besitzen.

Bisher sind 32 Prozent der Schüler an der Bialik-Rogozin-Schule in Tel Aviv Kinder ausländischer Arbeiter, 19 Prozent von Einwanderern aus Ländern der ehemaligen Sowjet-Union und 7 Prozent arabische Israelis. Sollte ein am 26. Juni dieses Jahres beschlossenes und von dem damaligen israelischen Innenminister Ophir Paz-Pines eingebrachtes Gesetz tatsächlich Anwendung finden, so dürften nur 27 der insgesamt 225 Kinder ausländischer Arbeiter in Israel und damit auch an dieser Schule bleiben. mehr >>>

Gelungene Begriffswahl
Robert Fisk schildert, wie US-Journalisten sich begrifflich verrenken, um in Lohn und Brot zu bleiben. Was da das Westjordanland bantustanisiert, habe Zaun zu heißen, oder Wall. - Steinbergrecherche
Brief aus Israel 29.12.05
Die BewohnerInnen von Bil'in lassen sich nicht klein kriegen! Sie haben nun am 25..12. einen zweiten Wohnwagen auf ihr Land jenseits des Zaunes gebracht und darin ein Friedenszentrum eingerichtet, und Weihnachts/Chanukkakerzen angezündet... mehr und andere Themen >>>

28.12.05

Zur Hitlerzeit hat man sich gefragt, warum so viele Menschen auch außerhalb Deutschlands die Klappe gehalten und nicht eingegriffen haben, obwohl ihnen das himmelschreiende Unrecht doch sichtbar sein musste. Vielleicht sollte man sich statt mit der unveränderbaren Vergangenheit wenigstens ein bisschen mehr mit der veränderbaren Gegenwart beschäftigen und schauen, welche Interessensgruppen heute aus welchen Gründen wieder Erfolg haben, wenn über Verbrechen geschwiegen werden soll. Arne Hoffmann - mehr >>> 
Siehe auch: Sein Buch: "Warum Hohmann geht und Friedman bleibt"

Ahmadinedschads präventiver Krieg

27.12.05

 

Kein Zutritt für Palästinenser
Israels Armee schafft »Sperrzone« im nördlichen Gazastreifen. Hubschrauberangriff auf Fatah-Büro. Proteste von Präsident Abbas

Die zersetzende Kraft der Gewalt
Amerika streitet über Steven Spielbergs Film „München“ und das Olympia-Attentat von 1972

26.12.05

 Brief aus Israel 25.12.05
die Lärmbomben mit denen Israel seit dem Rückzug die Bevölkerung von Gaza terrorisiert traumatisieren nicht nur die Kinder, Alte und Kranke, sie haben inzwischen etliche Todesfälle verursacht. Offenbar lösen diese Bomben einen derart lauten Knall aus, dass er zu Gehirnblutungen und -schädigungen führen kann außerdem bereits fünf Fälle von Fehlgeburten. Normalerweise werden solche Todesfälle, wie auch Schädigung von nichtmilitärischen Objekten, im unmenschlichen modernen Kriegsjargon als bedauerliche aber unvermeidliche "Kollateralschäden" abgetan.  mehr >>>

Ein gescheiterter Anlauf zu Frieden in Nahost
Hintergründe der Verhandlungen in Camp David -
Ludwig Watzal

Jörn Böhme (Hrsg.): Friedenschancen nach Camp David. Legenden – Realität – Zukunftsperspektiven für Israel und Palästina. Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts. –   bestellen über meinen Shop

24.12.05

Weihnachtsabend: Bethlehem ist ein großes Gefängnis
Die Stadt Bethlehem, in der nach christlichem Glauben Jesus geboren wurde, ist durch die israelische Abriegelung ein großes Gefängnis geworden.

Wir haben keinen Platz in ihrem Denken
Viele Christen aus Bethlehem verlassen die Stadt. Der Netzeitung erzählt Faten Mukarker, warum sie trotz israelischer Besatzung und muslimischer Extremisten ausharrt, und warum sie sich als Wächterin der Geburtskirche begreift.

Der Traum von Oslo
Die Sängerin Rim Banna gibt den Palästinensern eine Stimme. Ihre Spezialität sind traurige Schlaflieder. Sie lebt allerdings in Nazareth, einer palästinensischen Enklave in Israel. Dementsprechend schwierig ist es für sie, Auftrittsmöglichkeiten zu finden
Ed O'Loughlin accompanies a modern Mary and Joseph from Nazareth to Bethlehem.

Brief aus Israel 24.12.05
Die EU hat beschlossen, einen Bericht über die Auswirkungen der israelischen Politik auf die nicht-jüdischen BewohnerInnen von Ostjerusalem, nicht zu veröffentlichen.  mehr >>>

Weihnachstbotschaft des Patriarchen 2005
Patriarch Sabbah: Bethlehem is a Prison (pdf)

"Bethlehem insgesamt ist ein großes Gefängnis"

Viktor Batarseh, Bürgermeister von Bethlehem, fordert von Israel: "Wir brauchen keine Mauern, sondern Brücken"
VON JOHANNES ZANG

Ein Hospital als Ort der Hoffnung
Nahost - Das Caritas Baby Hospital nahe der Geburtskirche in Bethlehem vermittelt ein neues Gefühl für Weihnachten

23.12.05

Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. wird 10 Jahre alt.

Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung palästinensischer Flüchtlingsfamilien im Libanon. Er besteht seit 1995. Auf Studienreisen in den Libanon hatten Mitglieder die Situation der palästinensischen Flüchtlinge und die Arbeit der libanesisch-palästinensischen Hilfsorganisation The National Institution of Social Care and Vocational Training (NISCVT) kennen und schätzen gelernt. Schirmfrau des Vereins ist die israelische Menschenrechtsanwältin Felicia Langer, die sich seit Jahrzehnten für die Rechte der Palästinenser in Israel und in den besetzten Gebieten einsetzt. Für ihre engagierte Arbeit wurde sie 1990 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.. mehr >>>     Jubiläumsrundbrief 2005 (pdf)

Krieg um Palästina - Raketen, Granaten, Tod

22.12.05

 
Streit um das Vermächtnis Yitzhak Rabins
Friedensbringer oder «Verräter»? Streit um das Vermächtnis Yitzhak Rabins
Rückzug ohne Frieden
Der israelische Historiker und Publizist Tom Segev über die Räumung des Gaza-Streifens und die Chancen für eine dauerhafte palästinensisch-israelische Waffenruhe.

21.12.05

Israel/Palästina – Begegnung als Schritte zum Frieden!?
"...Wie gefällt Dir unser gelobtes Land?“ begrüßt uns Norah eine Frau der jüdischen Organisation „Machsom Watch“ am Checkpoint. Seit über 2 Jahren sind diese Frauen täglich mehrere Stunden an den Checkpoints gegenwärtig, beobachten die Arbeit der Soldaten, intervenieren bei Problemen bei übergeordneten Stellen oder Anwälten und verfassen Berichte. Ihre reine Präsenz wird von vielen Palästinensern sehr geschätzt, da es während ihrer Anwesenheit laut deren Aussage weniger Probleme gibt. Man kennt sich mittlerweile, Freundschaften entstehen, Solidarität und Willkommensein wird schnell spürbar....." - Reisebericht von Barbara und Andreas - mehr >>>

Wahl in Palästina - Vorwand Jerusalem - Von Jörg Bremer, Ramallah
Brief aus Israel 21.12.05
Seit 2 Jahren versuchen 10 Studenten, die in Bethlehem Ergotherapie studiert haben, Erlaubnis zu erhalten, ihre Studien zu Ende zu führen. bisher ohne Ergebnis. wie Ha'aretz schreibt: "Kanada oder Australien, ja. Bethlehem, nein." Klar ist dass Israel auf der einen Seite versucht, den gebildeten Sektor der Bevölkerung zur Emigration zu treiben (sie haben am ehesten eine Möglichkeit dazu), auf der anderen dafür sorgt, dass dieser auch nicht durch neue Studenten aufgefüllt wird. mehr >>>
S. E. Herr Hael Adel Al Fahoum, geb. 1952 in Nazareth, ist der neue Generaldelegierter Palästinas in Deutschland.
Abdallah Frangi ist seit 2005 der Vorsitzender der Fatah im Gazastreifen und lebt nun in Palästina.
Interview mit Chibli Mallat, Präsidentschaftskandidat im Libanon  Anis Hamadeh
Fritz Edlinger distanziert sich von "antisemitischen Buch-Passagen"
Herausgeber bedauert Veröffentlichung der "Blumen von Galiläa"

20.12.05

Künstliche Grundwasseranreicherung gegen Wasserknappheit
Nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen in verschiedenen Regionen des Mittelmeerraumes

19.12.05

Denis Scheck empfiehlt - "Der Koran"
 
Heilige Schriften habe ich Ihnen an dieser Stelle bislang noch nie vorgestellt: Weil's aber gerade so gut in die Weihnachtszeit und zur Weltlage passt, möchte ich Ihnen heute ein Buch empfehlen, das für mich buchstäblich eine Offenbarung war.

Es heißt schlicht "Der Koran" und versammelt das Wichtigste, was man zum Verständnis der islamischen Religion und Kultur wissen muss.

Geschrieben hat dieses Buch ein ungewöhnlich kluger und wortmächtiger Mensch namens Adel Theodor Khoury, von dem schon eine Übersetzung des Korans ins Deutsche und ein vielbändiger Kommentar dazu stammt.
mehr >>>

18.12.05
»Ein kleiner Beitrag für Frieden und Versöhnung«
Mit dem Verkauf von Olivenöl werden Sozial- und Kulturprojekte in Palästina unterstützt.

Ein Gespräch mit Jochi Peter Weil-Goldstein   
siehe auch
Nicht mehr auf dem Weg nach Efrata
Meron Benvenisti, Haaretz, 15.12.05

In ein paar Tagen wird Bethlehem – für eine Nacht –  wieder die Aufmerksamkeit der Welt auf sich ziehen. Nur ein paar der hundert Millionen, die Weihnachten feiern, werden die Nacht in der Geburtsstadt des Nazareners verbringen – aber sie wird ein Symbol für den Friedenswunsch sein, der in den Herzen aller Menschen aus allen Religionen schlägt.

 Die Wenigen, die den Krippenplatz erreichen und an der Mitternachtsmesse teilnehmen, werden sich über ihre Erfahrungen an zwei sehr gegensätzlichen Orten, die Bethlehem 2005 symbolisieren, wundern: die Geburtskirche und Rachels Grenzübergang. Der erste symbolisiert die Hoffnung, die mit der Geburt des Kindes aufkommt – und der zweite Ort steht für Abneigung, Feindseligkeit und Aggression.. mehr >>>   |   Siehe auch die Sonderseite: Open Bethlehem >>>

Doppelte Standards - Fragen an die Linksfraktion - Knut Mellenthin
Das Parlament der norwegischen Provinz Sør-Trøndelag hat den Boykott sämtlicher Waren aus Israel beschlossen.

Weekly Report: On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory


Full Report (PDF)

Absurdes Theater
Gideon Levy, Haaretz, 15.12.05
Irja! Inzwischen kennt jeder dieses Wort. Es gibt  keinen Soldaten an einem Checkpoint, der es nicht ausspricht; es gibt keinen Palästinenser, der es nicht schon gehört hat. „Irja!“ schreit ein Soldat zu jemandem hin, den er daran hindern will, den Kontrollpunkt zu passieren. Es heißt: „Geh zurück! Geh weg!“ Irja! zu dem Mann, der ein verletztes Kind trägt und es nach Hause bringen will. Irja! zum Bau-Ingenieur, der zur Arbeit will. Irja! zur Mutter, die mit ihrem Baby auf dem Weg zu ihren Eltern ist. Irja! zu dem alten Mann, der seine Enkelkinder besuchen will.. mehr >>>

17.12.05

Der Rattenfänger von Hameln
Uri Avnery, 17.12.05

ARIEL SHARON ist eine moderne Version des Pfeifenspielers. Nachdem die Likudväter eine schreckliche Wahlschlappe erlitten hatten, riefen sie ihn und baten ihn, zu ihrer Rettung zu kommen. Und er blies tatsächlich seine Pfeife wieder, und die Wähler folgten ihm zur Wahlurne. Bei zwei Wahlkampagnen führte er sie von 19 zu 38 Knessetsitzen. (Ihm  schloss sich dann Nathan Sharansky mit  noch drei Sitzen an.)

 Zahlten die Likudväter