Allah
und
die
Juden
-
Bücher
mit
guten
Absichten
und
wichtigem
Anliegen
müssen
nicht
immer
gute
Bücher
sein.
Antisemitismus
von
Muslimen
inner-
und
außerhalb
der
islamischen
Welt
verdient
kritische
Aufmerksamkeit
sowohl
hinsichtlich
seiner
aktuellen
Erscheinungsformen
wie
der
ideengeschichtlichen
Herleitung.
Dazu
legte
jetzt
Hans-Peter
Raddatz
die
Studie
„Allah
und
die
Juden.
Die
islamische
Renaissance
des
Antisemitismus"
vor.
Der
Autor
ist
promovierter
Orientalist
und
Volkswirt
und
vertrat
viele
Jahre
die
Interessen
von
Banken
und
Unternehmen
im Nahen
Osten.
Seit
2001
legt
Raddatz
jedes
Jahr
ein
Buch
zum
Thema
Islam
vor,
durchaus
von
Erfahrung
und
Sachkenntnis
geprägt,
aber
leider
von
Einseitigkeit
und
Rechthaberei
überlagert.
Dies
gilt
auch
für
sein
Werk
„Allah
und
die
Juden",
das
sich
zurecht
gegen
eine
Gleichsetzung
von
Islamkritik
und
Islamphobie
wendet,
daraus
aber
die
Berechtigung
für
pauschale
und
undifferenzierte
Bewertungen
ableitet.