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60 Jahre Israel - Wann kommt Palästina?
 Für den einen Freud, dem anderen Leid
 

Andere Seiten:

Al Nakbah - Die Vertreibung
Vertreibung und ethnische Säuberung

Der reale Zionismus

Botschaft von Uri Avnery  zum 14. Mai  2008

 

Israel ist 60 Jahre alt – darüber dürfen wir uns freuen.

Die Nakba – die Katastrophe für die Palästinenser -  ist auch 60 Jahre alt – das müssen wir beklagen.

Es liegt auch im Interesse Israels, dass dieser Tragödie ein Ende gesetzt wird

Auf eine Art, die gerecht, moralisch und praktisch ist und die alle Seiten befriedigt.

Als ein Israeli, der als Soldat 1948 den Beginn dieser Tragödie miterlebt hat,

fühle ich mich  besonders verpflichtet.

Man braucht nicht gegen Palästina zu sein, wenn man Israel liebt,

man braucht nicht gegen Israel zu sein, wenn man Palästina liebt.

Lasst uns für Israel, für Palästina, für den Frieden, für Gerechtigkeit,

und für eine gemeinsame Zukunft sein.

60 Jahre Israel – ein Grund zum Feiern? - Shraga Elam - Nicht nur Palästinenser, sondern auch eine wachsende Anzahl Juden sieht keinen Grund, 60 Jahre Israel zu zelebrieren. Anlässlich des 60. Geburtstags Israels werden meist entweder die enormen Leistungen oder nur die Mängel des Landes hervorgehoben. Differenzierter drückte sich am Unabhängigkeitstag vom 8. Mai Gila Almagor, die erste Dame des Kinos und Theaters, im Staatsradio aus. Sie erwähnte zwar die grossartigen kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Errungenschaften. Trotzdem konnte sie ihre grosse Trauer und Enttäuschung angesichts von Missständen, wie des unmenschlichen Umgangs mit den Shoa-Überlebenden, der wachsenden Armut oder dem grassierenden Rassismus, nicht verbergen. Und in einem TV-Beitrag über den Krieg von 1948 waren sich Veteranen einig, sie hätten nicht für einen solchen Staat gekämpft. >>>

1948 -  Uri Avnery - ICH HOFFE, dass wir eines Tages „eine Wahrheits- und Versöhnungskommission“ nach südafrikanischem Vorbild haben werden. Sie sollte aus israelischen, palästinensischen und internationalen Historikern zusammengesetzt sein, deren Aufgabe es wäre, herauszufinden, was sich  1948 in diesem Lande  tatsächlich zugetragen hat. In den 60 Jahren, die seitdem vergangen sind, sind die Ereignisse dieses Krieges unter  vielen Schichten israelischer, jüdischer und arabischer Propaganda begraben worden. >>>

60 Jahre Israel - ein Grund zum Feiern, 60 Jahre Nakba - ein Grund zum Trauern -  Susanne Grabenhorst - Am 14.5.08 wird in Israel und an vielen anderen Orten, so auch in der Frankfurter Paulskirche, der 60. Jahrestag der israelischen Staatsgründung gefeiert. Die Kooperation für den Frieden, ein Zusammenschluss von ca. 50 Organisationen und Initiativen der deutschen Friedensbewegung, weist daraufhin, dass es ein notwendiger Schritt zum Frieden ist, auch die Schattenseiten der 60-jährigen Geschichte Israels nicht zu verdrängen. Nach dem Holocaust führte die Staatsgründung Israels zur Nakba1, der Vertreibung von rund 750.000 PalästinenserInnen, deren Nachkommen zu einem großen Teil bis heute in Flüchtlingslagern leben. Die Geschichte Israels wie auch das Schicksal der palästinensischen Bevölkerung sind somit eng mit der deutschen Geschichte verknüpft, das Leid beider Seiten kann Deutschland nicht gleichgültig sein.

Auf den Ruinen eines Volkes - Der Staat Israel konnte nur entstehen, indem die Palästinenser für Verbrechen bezahlten, die sie nicht begangen hatten. - Fuad Hamdan - (...) Es war naiv zu glauben, die Palästinenser - oder irgendein anderes Volk - würden dem Plan der Zionisten und der Briten zu einem jüdischen Staat in Palästina zustimmen. Warum auch? Die Palästinenser hatten keine Ahnung, was den Juden Europas widerfahren war. Und selbst wenn sie es gewusst hätten: Warum hätten sie für Verbrechen bezahlen sollen, die sie nicht begangen haben? >>>

Zionismus - der falsche Erlöser - Vor 60 Jahren verkündete der israelische Premierminister David Ben-Guri­on die Gründung des Staates Israel. Sofort be­gannen die jüdischen Kommandos in Pa­läs­ti­na mit dem Waffengang, den Israel als seinen ‚Unabhängigkeitskrieg‘ bezeich­nen sollte. Als der neue Staat 1949 eine Waffenruhe mit Ägypten, Transjordanien und Syrien schloss, waren mehr als 750.000 Palästinenser gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen, die nun von den jüdisch-zionistischen Armeen kontrolliert wurde. Die Gründung Israels markiert den Höhepunkt einer bis dahin 50 Jahre währenden Kampagne für die Errichtung eines jüdischen Staates, die politische Zionisten geführt haben. Die Zionisten behaupteten, sie seien der Ausdruck der ersehnten ‚nationalen Befreiung‘ der Juden weltweit. Aber wenn der Zionismus eine Bewegung für die nationale Befreiung war, dann unterschied er sich von allen anderen nationalen Befreiungsbewegungen. Anstatt mit dem Imperialismus zu brechen, suchte er aktiv nach dem Schutz durch die imperialistischen Mächte. Anstatt für die Selbstbestimmung der Menschen in Palästina zu kämpfen - von denen die meisten Araber waren - vertrieb er sie. >>>

Surfbrett und Synagoge - Johannes Zang - Der Staat Israel wird sechzig Jahre alt - Seine Menschen sind so gegensätzlich wie die Landschaft – Noch immer zerrissen von inneren und äußeren Konflikten - Tony Judt, Direktor des Remarque-Instituts an der Universität New York, hat vor zwei Jahren Israel als das Land bezeichnet, „das nicht erwachsen werden will“. Israel, urteilte Judt, selbst Jude, benehme sich wie ein pubertierender Jugendlicher: „sicher, dass ihn keiner versteht und alle gegen ihn sind, schnell gekränkt und schnell im Austeilen“.

Vor dem 60. Jahrestag der Staatsgründung: Deutsche fühlen sich Israel nicht verpflichtet - Kurz vor dem Jahrestag der Staatsgründung zeigt eine Umfrage, dass die meisten Deutschen keine allzu große Verantwortung für Israel empfinden. Im Angriffsfall würde eine große Mehrheit das Land nicht militärisch unterstützen wollen.

60 Jahre Israel: Interview mit dem Soziologen Moshe Zuckermann - Zuckermann: Das offizielle Deutschland wird Israel kaum je öffentlich kritisieren, auch dort nicht, wo Kritik angemessen und erforderlich wäre. Dafür bietet das offizielle Israel die zunehmende "Normalisierung" an. Wichtig ist dabei, zu bedenken, dass es um die staatsoffizielle Haltung beider Länder geht

Über 100 prominente britische Juden sagen: WIR FEIERN ISRAELS GEBURTSTAG NICHT - Im Mai werden jüdische Organisationen den 60ten Jahrestag der Gründung des Staates Israel feiern. Im Zusammenhang mit Jahrhunderten der Verfolgung, die im Holocaust gipfelte, ist dies gut zu verstehen. Aber wir sind Juden, die nicht feiern werden. Denn nun ist es an der Zeit, die Erzählung der anderen anzuerkennen, den Preis, den ein anderes Volk für den europäischen Antisemitismus und Hitlers völkermörderische Politik gezahlt hat >>>

Ten facts about the Nakba - Sixty years ago, more than 700,000 Palestinians lost their homes and belongings, their farms and businesses, their towns and cities. Jewish militias seeking to create a state with a Jewish majority in Palestine, and later, the Israeli army, drove them out.

«Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen» - Vor 60 Jahren wurde Israel gegründet. Seither vergeht kein Tag, an dem das Land nicht in den Nachrichten wäre. Selten aus freudigem Anlass. Doch Israel lebt. Sechs Begegnungen. Von Klara Obermüller - Für die Juden war dieser 14. Mai 1948 ein Freudentag. Für die Araber hingegen begann damals, was sie «Nakba» nennen: die Katastrophe. Diese unterschiedliche Erfahrung bestimmt in Israel bis heute den Umgang mit der Geschichte. Während im arabisch besiedelten Norden des Landes Gedenkveranstaltungen für die Toten vorbereitet werden, stürzt das jüdische Israel sich in die Feierlichkeiten zu seinem 60. Geburtstag – und vergisst vorübergehend >>>

60 Jahre Israel - Des einen Freud des anderen Leid - Polemik über eine Karikatur  - 60 Jahre nach Deir Yassin - Ronnie Kasrils
1. [Israel - unsere Geschichte] Wir Juden werden seit Jahrhunderten verfolgt ...
2. Während gewalttätiger Progrome wurden wir aus unseren Häusern vertrieben! [Neue Siedlungen]
3. Die Besatzer pferchrten uns in dreckige Ghettos! [Bantustan West Bank]
4. Wenn wir uns wehrten, büßten wir mit kollektiver Bestrafung.
5. Israel sei Dank für das Ende der Unterdrückung.
Diese Karikatur vom 12.März vom südafrikanischen Karikaturisten Zapiro, die später von David Saks, dem Vertreter des  südafrikanischen Zentralrats der Juden angegriffen wurde, löste  landesweit eine Debatte aus. >>>>

60 Jahre Israel und die palästinensische "Nakba" Vergangenheitsbewältigung oder intellektuelle Mode? - Im Mai wird der Staat Israel 60 Jahre alt. Der ebenso lang zurückliegenden "Nakba", des Schicksals der 1948 vertriebenen Palästinenser, wird dabei nicht gedacht. Dennoch scheint bei jungen Israelis inzwischen das Interesse an diesem traurigen Geschichtskapitel zu wachsen, wie Joseph Croitoru berichtet >>>

Das Recht der Flüchtlinge - Die ethnische Säuberung Palästinas – Ilan Pape klagt an - Von Heinz-Dieter Winter

„Die Ethnische Säuberung Palästinas" - vom israelischen Historiker Ilan Pappe --  Rezension von Ludwig Watzal (pdf) - Deutsch Ausgabe

Marcel Pott über Ilan Pappe's Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas"  MP3, Flash

Wie ein Tabu für deutsche Leser: Das Buch und schon der Titel - Ilan Pappes Buch über die „Ethnische Säuberung Palästinas“ jetzt auch deutsch - von Rupert Neudeck - Wo man in diesem Buch hinliest, wird man von einem Schauer ergriffen. Schließlich kann man das Buch jetzt deutsch lesen, obwohl der eingeweihte Leser das nicht für möglich gehalten hat. Man liest die Sätze und Überschriften jetzt auch deutsch. Im ersten Moment meint man, aus politischer Korrektheit (oder auch aus politischer Feigheit) müsse man das Coverbild, das Titelbild des Buches verstecken. Denn es steht dort ohne Anführungszeichen: „Ilan Pappe: Die ethnische Säuberung Palästinas“. Der Titel wirkt noch wagemutiger, da er nicht mal durch einen Untertitel gemildert ist. >>>

Zu einem Buch über die „Die ethnische Säuberung  Palästinas" des israelische Historikers Ilan Pappe - Englische Ausgabe - Von Rupert Neudeck

'Ethnische Säuberung' in der Stunde der Wahrheit: - Die Gründungsväter des Staates Israels gingen über Leichen. - Eine Rezension des neusten Buches des israelischen Historikers Ilan Pappé -  Viktoria Waltz

Weitere Buchbesprechungen >>>

Bestelladresse: service@zweitausendeins.de
Oder  in den Zweitausendeins-Läden in Berlin, Darmstadt, Düsseldorf, Frankfurt /M., Freiburg, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart")

Das Palästina Portal sucht Sponsoren!
 "Das Palästina Portal" ist mittlerweile für Freund und "Feind" eine geschätzte oder "bekämpfte" Informationsquelle.  Kostenlos heißt nicht "Kosten-frei". >>>

60 Jahre Israel: "Ein Festival der Verdrängung" - Der in Israel lebende Schweizer Ernest Goldberger liebt sein Land und die Leute. Er ist besorgt über die Apathie und Ohnmacht in der Bevölkerung, bezeichnet die Idee eines jüdischen Staates als Fiktion und sieht das Land vor allem durch innere Konflikte gefährdet.

60 Jahre Israel - Wir können nicht feiern - Kanada-Palästina Support Network, von vielen unterzeichnet auch von Jews for a just peace -  Rund um die Welt gibt es Feiern zum 60. Jahrestag der Gründung Israels. - Aber dieses Jahr  sind es auch 60 Jahre, dass 750 000 Palästinenser  brutal  aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Sie nennen es Nakbah, Katastrophe. Auf Grund dieser Geschichte und dem  schlimmer werdenden Konflikt in der Region, glauben wir, dass es keine Gründe zum Feiern gibt. Wir können nicht feiern, Weil Israel die Bevölkerung vom Gazastreifen aushungert und bombardiert. Wir können nicht feiern, Weil Israel seine Apartheidmauer weiterbaut. Wir können nicht feiern, Weil Israel Siedlungen  und Straßen nur für Juden >>>

60 Jahre Israel - Neue Heimat - verlorene Heimat - Avital Ben Chorin wurde in Eisenach geboren. Sie hat in Israel eine neue Heimat gefunden. Die Beduinen-Familie Abu Sitta dagegen hat mit der Gründung Israels ihre Heimat verloren. Bettina Marx über die verschiedenartige Bedeutung des Gründungsjahres.

60 Jahre Israel: Steht ein Armageddon bevor? - Shraga Elam - Viele israelische Kommentatoren sind sich einig, dass die „Liquidierung“ von vier islamischen Jihad-Militanten in Betlehem am 12.3.2008 nicht das Ziel hatte, eine „tickende Bombe“ zu entschärfen, denn diese Leute waren nicht mehr aktiv. Hingegen ist klar, dass die Aktion den brüchigen Waffenstillstand, den die Hamas in Gaza befolgt, gefährden wird. - Vorsichtig fragt die Tageszeitung Ha’aretz in einem Hauptkommentar, welche Ziele die Regierung eigentlich verfolge: »Der Zwischenfall wirft Fragen auf und fordert Antworten. Gemäss der bisherigen deklarierten israelischen Politik werden Gesuchte, die der Verantwortung für vergangene Attentate verdächtigt werden, nicht behelligt, wenn sie nicht mehr aktiv sind. Der Shabak [Inlandsnachrichtendienst], die Armee und die Polizei sind mit der Verhinderung von heutigen Attentaten überlastet und haben keine Ressourcen für eine permanente Verfolgung von denjenigen, die ihre Waffen niederlegten. (…) Die Öffentlichkeit hat das Recht zu erfahren, was genau in Betlehem passierte. >>>

Vor sechzig Jahren - Die Geburt des Staates Israel - Micha Brumlik - Ist Israel eine Folge des Holocaust oder ein Produkt des Kalten Krieges? Für Deutschland haben diese Fragen Folgen für die Gegenwart >>>.

60 Jahre Israel - Auf den Ruinen eines Volkes - Der Staat Israel konnte nur entstehen, indem die Palästinenser für Verbrechen bezahlten, die sie nicht begangen hatten. - Fuad Hamdan - (...) Es war naiv zu glauben, die Palästinenser - oder irgendein anderes Volk - würden dem Plan der Zionisten und der Briten zu einem jüdischen Staat in Palästina zustimmen. Warum auch? Die Palästinenser hatten keine Ahnung, was den Juden Europas widerfahren war. Und selbst wenn sie es gewusst hätten: Warum hätten sie für Verbrechen bezahlen sollen, die sie nicht begangen haben? >>>

» Der Schlüssel des Palästina-Konflikts « - Silke Mertins (Ramallah) - Die Forderung wird von Generation zu Generation weitergegeben, ein Kompromiss scheint undenkbar: Noch immer kämpfen palästinensische Flüchtlinge für eine Rückkehr in ihre ehemaligen Häuser in Israel.

Teil 2: Zentrale Frage des Friedensprozesses mit Israel >>


Zwei Völker in einem Land - Bettina Marx - Wir haben die Palästinenser nicht vertrieben, sagt Avital Ben Chorin. Sie haben selbst entschieden, zu fliehen. So wie sie sehen es viele Israelis. Ihnen widerspricht der israelische Historiker Ilan Pappe, der früher an der Universität Haifa lehrte und inzwischen an der Universität Exeter in Großbritannien arbeitet. In seinem kürzlich auch auf Deutsch erschienenen Buch "Die Ethnische Säuberung Palästinas" weist er nach, dass die Vertreibung der Palästinenser aus dem für den jüdischen Staat vorgesehenen Teil des britischen Mandatsgebiets schon vor der Ausrufung des Staates Israel beschlossene Sache war. Der von der jüdischen Führung entworfene Plan Dalet war die Blaupause für die Vertreibung der Palästinenser und die Ausweitung des jüdischen Herrschaftsgebiets. 
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Aus Sorge um Israel - Idith Zertal und Akiva Eldar über die Siedlerbewegung - Heinz-Dieter Winter - Israel blickt in diesen Tagen auf sechzig Jahre seiner Existenz zurück. Doch die berechtigte Freude über einen Staat mit mo-dernster Industrie und Landwirtschaft, Bildungswesen auf hohem Niveau und mit einer der stärksten Armeen der Welt dürfen nicht die dunklen Kapitel seiner Geschichte überdecken. (...) Die Historikerin Idith Zertal und der Journalist Akiva Eldar wiederum haben sich der israelischen Siedlerbewegung seit dem Krieg von 1967 angenommen. Ihre Kritik an diese ist heftig: »Die Siedler erlauben sich vorzugehen, als gäbe es überhaupt kein Gesetz, und taten, was immer sie in den besetzten Gebieten für nötig erachteten.«

"Unsere Herrschaft des Terrors” - Geständnisse israelischer Soldaten - Teil 1 - Kinder werden scheinexekutiert, Ladenbesitzer „zu Brei“ geschlagen. Grundlos werfen sie Blendgranaten auf Betende und schießen auf unbewaffnete Zivilisten. Der britische Independent berichtet in einem schockierenden Artikel über die Geständnisse junger israelischer Soldaten und deren alltägliche Verbrechen in der palästinensischen Stadt Hebron >>>

Our reign of terror, by the Israeli army - Donald Macintyre - In shocking testimonies that reveal abductions, beatings and torture, Israeli soldiers confess the horror they have visited on Hebron >>>

Im Zweifel für Israel - Mit seinem Bekenntnis zum Zionismus hat Gregor Gysi die Koordinaten linker Außenpolitik umgeworfen - Was also als Schutzmacht vorgesehen war, ist selbst zum Schutzobjekt geworden. Es war jedenfalls eine äußerst seltsame Annahme, zu meinen, sich vor Anfeindungen schützen zu können, indem man sich der Heimat eines anderen Volkes bemächtigt >>>

Palestinians to mark 60 years of 'the catastrophe' - Agence France Presse


„Manifest  Destiny“ -
Uri Avnery - IM NÄCHSTEN Monat wird Israel seinen 60. Geburtstag feiern. Die Regierung ist  fieberhaft  damit beschäftigt, diesen Tag in einen der Freude und des Jubels zu verwandeln. Etwa 40 Millionen Dollar, die  hätten helfen können, ernste, zum Himmel schreiende Probleme zu lösen, sind  für diesen Tag gedacht. Aber den Leuten ist gar nicht nach Feiern zumute. Sie sind bedrückt. Aus allen Richtungen  wird der Regierung vorgeworfen, für diese Niedergeschlagenheit verantwortlich zu sein:  „Sie hat keine Agenda,“ ist der Refrain, „Sie denkt nur an ihr eigenes Überleben.“


Tragik der Stagnation - Eine politische Lösung des Nahostkonflikts scheint derzeit in weiter Ferne. Um den Friedensprozeß wieder in Gang zu setzen, müssen sich sowohl die israelischen wie die palästinensischen Akteure von überlebten Dogmen und Ideologien verabschieden -
Moshe Zuckermann  - Das erste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts neigt sich seinem Ende zu. In Israel wird in diesem Jahr der 60. Jahrestag der Staatsgründung begangen – Grund zur freudigen Feier, sollte man meinen; und doch nimmt sich die gegenwärtige historische Bilanz finster aus: Es will scheinen, als sei der im vorigen Jahrhundert begonnene, zäh, ressentiment- und haßerfüllt wie gewalttätig geführte Nahostkonflikt von einer ausgereiften Perspektivlosigkeit gezeichnet.

Gaza und die kommende Explosion - Maher Fakhoury - Seit der Entstehung des Staates Israel im Jahre 1948 leiden die Palästinenser innerhalb Palästinas und in den umliegenden Flüchtlingslagern. Seit mehr als 60 Jahren warten die Palästinenser auf Gerechtigkeit, auf die Durchsetzung der UN-Resolutionen. Obwohl diese Resolutionen ihnen weniger als das Minimum ihrer Rechte zugestehen, haben die Palästinenser alle UN-Resolutionen akzeptiert und anerkannt. Aber ... >>>

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