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555 tote
2700 Verletze
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Gestern
50 tote
12 Kinder
wurden gekillt |
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Jüdisch-französische Union
für den Frieden, UJFP - Bodenangriff auf Gaza - Die
israelischen Führer haben sich für ihre Verbrechen
zu verantworten - Nach
Jahren einer unmenschlichen Blockade, nach einer
Woche der Bombardierung mit 450 Toten und Tausenden
Verletzten hat die israelische Armee am 3.Januar
2009 ihre Bodentruppen gegen den Gazastreifen
geworfen. Dieses Verbrechen war lange angekündigt.
Zorn und Wut darüber, daß wir es nicht haben
verhindern können, sind umso größer. So kann also
2009 eine der mächtigsten Armeen der Welt ein
überbevölkertes Gebiet angreifen und dort straflos
massakrieren, wen ihr beliebt. Alle Zionisten für
Krieg - Ein tragischer Konsenz in der israelischen
Gesellschaft ermöglichte das Verbrechen. Alle
zionistischen Parteien wurden im vorhinein vom
Angriff auf Gaza unterrichtet, und alle haben ihn
gebilligt. Nur eine kleine Minderheit von
Anti-Kolonialisten steht weiter unermüdlich dagegen,
demonstriert und gibt Zeugnis. Dieses Meinungsbild
ist Ergebnis dauernder Propaganda in Israel. Sie
zielt darauf, die Bewohner von Gaza oder die Hamas
zu entmenschlichen und darauf, daß zulässig oder
normal wird, sie zu ermorden. >>>
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Presseerklärung der Deutschen Sektion der EJJP
(European Jews for a Just Peace) zur Lage in Gaza.
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Wir
verurteilen den seit dem 27. Dezember andauernden
Angriff israelischer Streitkräfte auf den
Gazastreifen und fordern im Einklang mit dem
weltweiten Protest gegen diesen Krieg ein sofortiges
Ende der Kämpfe. Obwohl wir die Ängste der Menschen
im Süden Israels verstehen, die seit langem von
Raketen aus dem Gazastreifen heimgesucht werden,
sind sie auch ein Ergebnis der ebenfalls seit Jahren
andauernden verheerenden Lage im Gazastreifen,
verursacht durch die israelische Blockade, und der
Besetzung der Westbank. Wir fordern die
internationale Gemeinschaft auf � die Europäische
Union und die USA � auf Israel Druck auszuüben, um
dem Gemetzel im Gazastreifen ein sofortiges Ende zu
setzen. Wir verurteilen die Bombardierung und jetzt
das Eindringen der israelischen Streitkräfte in den
Gazastreifen. Wir sind nicht der Meinung, daß
Probleme durch die systematische Ermordung und Töten
seiner Gegner langfristig zu lösen sind: Im
Gegenteil, Haß gebiert Haß, und Gewalt zeugt nur
neue Gewalt und Wut. Auch ein Terrorist hat Anspruch
auf einen fairen Prozeß. Das Scheitern der
Oslo-Verträge, das nicht eingehaltene Versprechen
einen palästinensischen Staat zu schaffen, die
hartnäckige Ablehnung die Hamas als gewählte
Regierung an Verhandlungen zu beteiligen, haben mit
zu der gegenwärtigen Lage geführt. Wir verlangen
den Einsatz internationaler Truppen im Gazastreifen,
die zum einen den Abschuß von Raketen auf Israel
verhindern, zum anderen den endgültigen Rückzug der
israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen, und
die humanitäre Versorgung der dort lebenden
Palästinenser gewährleisten würden sowie das Öffnen
und Offenhalten der Grenzen. - Ruth Fruchtman -
Vorsitzende der Jüdischen Stimme für gerechten
Frieden in Nahost, e. V. |
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03.
Januar 2009 -
Pressemitteilung von Wolfgang Gehrcke
- Politisch hat Israel den Krieg
gegen Gaza schon jetzt verloren Zur aktuellen
Situation im Gaza-Streifen erklärt Wolfgang Gehrcke,
Obmann der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen
Ausschuss: "Israel führt Krieg in Gaza - aus der
Luft, vom Wasser, auf dem Boden. Militärisch wird
Israel diesen Krieg gewinnen können, politisch hat
es ihn schon heute verloren.
Es ist ein Krieg, vor dem die Bevölkerung von Gaza
nicht fliehen und vor dem sie sich nicht schützen
kann. Sie kann nur dringend und inständig die Welt
zu Hilfe rufen. Dieser Hilferuf muss gehört werden.
Die Massendemonstrationen in Tel Aviv, in den
arabischen Ländern, in vielen Städten Europas und
den USA sind ein Aufruf an die Friedensbewegung in
der ganzen Welt, gegen diesen Krieg zu
demonstrieren.
Die arabischen Nachbarstaaten sind aufgefordert,
gemeinsam diplomatisch e Initiativen zu ergreifen.
Ägypten muss sofort die Grenze zu Gaza für
Flüchtlinge öffnen.
Der französische Präsident ist mutig genug, mit der
Aufforderung nach einer Feuerpause nach Israel zu
reisen. Diesen Mut bringt die deutsche Regierung
nicht auf. Merkel und Steinmeier sind glatte
Ausfälle bei der Vermittlung im Nahen Osten.
Israel wird einen hohen Preis für den Krieg zahlen.
Frieden kann es nur in gegenseitigem Verständnis für
die Interessen des jeweils anderen geben. Wo die
Bundesregierung versagt, muss der Bundestag handeln.
Der Bundestag muss dafür sorgen, dass Deutschland
als fairer Vermittler endlich wieder in die
Nahostpolitik zurück kehrt." F.d.R. Michael
Schlick |
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IPPNW verurteilt israelische Angriffe auf
medizinisches Personal und Infrastruktur aufs
Schärfste - Angriffe auf medizinisches Personal und
Infrastruktur -
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005452.html
http://www.ippnw.de/presse/presse_2008/index.html?expand=2448&cHash=79a61384db
Die
IPPNW-Ärzte unterstützen die friedlichen
Proteste gegen den israelischen Militäreinsatz
und fordern Israel erneut auf, ihre
Militäroffensive im Gazastreifen sofort zu
beenden. Zudem müsse die Hamas die
Raketenangriffe auf Israel endlich stoppen. Laut
Berichten der Physicians for Human Rights-Israel
wurde bei den israelischen Luftangriffen auf
Gaza medizinisches Personal, das verletzte
Menschen evakuieren wollte, verletzt bzw.
getötet. Zudem seien medizinische Einrichtungen
massiv beschädigt worden.
"Wir
verurteilen diese Angriffe auf medizinisches
Personal und Infrastruktur aufs Schärfste. Sie
verletzen internationales Recht", erklärt
IPPNW-Vorstandsmitglied Matthias Jochheim.
Um ungefähr 2
Uhr morgens am 31. Dezember 2008 seien Dr. Ahab
al Madhun, 35 Jahre alt, und Muhamad Abu
Khasideh, ein 20-jähriger Sanitäter, getötet
worden, als sie versuchten, verletzte Personen
aus dem Gebiet Tel a-Ris, im Osten des
Gazastreifens, zu evakuieren.
In der Nacht
zum 30. Dezember wurde laut Aussage der
Physicians for Human Rights Israel das
Hauptgebäude des Gaza Center for Medical Health,
in der Al Rashed Street in Gaza Stadt, in Folge
der israelischen Luftangriffe auf eine
benachbarte Polizeistation schwer beschädigt.
Am 28.
Dezember 2008 um ungefähr 6.50 Uhr sei das
Medizinische Depot des Palästinensischen
Gesundheitsministerium durch israelische
Luftangriffe zerstört, am Morgen des gleichen
Tages die Al Surani Clinic in Shaja´iah schwer
beschädigt worden. Der Apotheker Rawia Awwad,
der in der Klinik arbeitet, wurde laut Aussage
der PHR Israel bei den Angriffen schwer
verletzt.
Am 27.
Dezember sei um 11.30 Uhr zudem die medizinische
Infrastruktur auf einer früheren Militärbasis im
Tel Alhawa-Viertel von Gaza beschädigt worden.
Quelle:
IPPNW - Presseinfo vom
04.01.2009. |
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5.1.2008
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