„Der
vorislamische, auf die Ehre des Stammes bezogene Kampfreflex
wird in den Dienst des Islam gestellt und mutiert dort zum
‚Glauben’.“ (Hans-Peter Raddatz:
Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des
Westens Herbig Verlag, München 2002, zitiert nach rlp-kurier.de)
„Permanent wird behauptet, Islam bedeute ‚Frieden’, weshalb der
Islam eine friedliche Religion sei. Das ist Unfug. Islam heisst
‚Unterwerfung’ oder ‚Hinwendung’, die sich in der Verschmelzung
der menschlichen Existenz mit Glaube und Gesellschaft
ausdrücken. Da es sich um Allahs System handelt, ist dem Muslim
zumindest langfristig aufgegeben, die Befolgung nichtislamischer
Gesetze und Vorschriften zu umgehen...
Ebenso
sollten wir zur Kenntnis nehmen, dass islamisches Sein nicht vom
Kampf gegen den Nichtislam zu trennen ist. Vereinfacht lässt
sich sagen, ein Christ missbraucht seine Religion, wenn er
Gewalt anwendet, und ein Muslim missbraucht seine Religion
ebenso, wenn er Gewalt nicht anwendet...
Je mehr
im Übrigen der Terror auf uns zu rückt, desto
erklärungsbedürftiger wird der Proislamismus westlicher
Ideologen. Könnte es sein, dass sie den radikalen Islam
instrumentalisieren, um das zu bewerkstelligen, was weder Links
noch Rechts geschafft haben: die Überwindung der bürgerlichen
Gesellschaft?“