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Fundamentalismus
Eigentlich sollte man das Wort
„Fundamentalismus“ meiden. Denn dieser Ausdruck ist vor allem in den
Massenmedien zum Schlagwort geworden, ja es wird missbraucht als ein
Kampfbegriff besonders in Bezug auf „den Islam“. Damit hat dieses Wort
seine Tauglichkeit zu einer differenzierten Beschreibung realer
Phänomene in den Religionen eingebüßt
Quelle
Christlicher
Fundamentalismus
Ursachen - Diskussion -
Begriff
Politischer Fundamentalismus
Wir brauchen
mehr Lehrer, keine Pfarrer Wo Religion den Kurs einer
Gesellschaft bestimmt, kommt es zur Tyrannei. Deshalb muss
insbesondere in Amerika und England das säkulare Denken gestärkt
werden
Von Salman Rushdie
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Wenn die
Kuh zum Fundament wird
HELMAR DUMBS 24.01.2005
Eine Ring-Vorlesung in Wien versuchte,
den "Fundamentalismus" von der Fixierung
auf den Islam zu lösen. Nun kann man sie
nachlesen.
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Scharia, Weltrevolution, Gewalt, Unterdrückung
der Frauen: Der Verein contra Fundamentalismus ist eine
politisch und konfessionell neutrale Organisation und
informiert über Wesen, Auswirkungen und Ziele des islamischen
Fundamentalismus.
THEOLOGIE INTERKULTURELL im Fachbereich Katholische
Theologie der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität
Frankfurt/M.
Internet :
www.rz.uni-frankfurt.de/fb07
Eine neue Studie
des Deutschen Orient-Instituts greift das schwierige Verhältnis der
islamischen Welt zum Westen nach den Anschlägen vom 11. September
auf. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Allgemein lasse sich eine
zunehmende religiös-kulturelle Rückbesinnung in der Region als
Abwehrreaktion auf die Politik des Westens feststellen. Sigrid Faath
stellt einige zentrale Aspekte der Studie vor.
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Politischer Islam als Primat der
Unvernunft
Der Beiruter Theologe Khalil Samir analysiert die Hintergründe des
wachsenden Fundamentalismus in den muslimischen Ländern und beschreibt
die Enttäuschung vieler Muslime angesichts des Verhaltens Europas.
Der Begriff
Fundamentalismus bezeichnet eine religiöse oder
weltanschauliche Strömung, deren Ziel eine Rückbesinnung auf die
Wurzeln der Religion oder Ideologie ist.
Zum Inhalt: Fundamentalismus ist eine
gesellschaftliche Erscheinung, die vielfältige Ursachen
hat. Dazu gehören die soziale Verelendung ganzer
Bevölkerungsschichten und enttäuschte
Aufstiegserwartungen bei Eliten, der Wegfall
gesellschaftlicher und politischer Orientierungen, eine
sich rasch vollziehende Globalisierung, die kulturelle
Werte und Traditionen in Frage stellt und nicht zuletzt
fehlende politische Mitsprachemöglichkeiten.
Fundamentalismus ist auch nicht nur ein Phänomen von
Entwicklungsländern, wie die christliche Rechte in den
USA beweist.
Der große
Endkampf
Teil II: Die simplifizierende Ideologie macht die Attraktivität von
al-Qaida, einem losen Netzwerk an Netzwerken, aus -
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Der eigentliche, wahre Islam
Teil III:
Al-Qaida ist eine fundamentalistische Bewegung, aber sie versteht
sich auch als Avantgarde und nutzt neue Technologien und Medien
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Kein Konflikt zwischen
Islam und Demokratie -
Der Aga Khan,
das Oberhaupt der ismaelitischen Muslime, behauptet, dass die
Ursachen des radikal-islamistischen Terrors nicht religiöser,
sondern politischer Natur sind. Mit ihm hat sich Günther Knabe
unterhalten.
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Muhammad Shahrur:"Wir brauchen dringend
eine religiöse Reform" -
Der
islamische Denker Muhammad Shahrur machte durch seine zeitgemäße
Deutung des Korans von sich reden. In einem Interview mit Ahmad
Hissou fordert er eine religiöse Reformierung des Islam, die noch
wichtiger sei als politische Reformen.
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Für eine
Demokratisierung des Islam -
Bassam Tibi gilt als einer der
besten Kenner der islamischen Welt und tritt seit Jahren für
die Verständigung zwischen Kulturen und Konfessionen ein. Im
Gespräch mit Yves Kugelmann plädiert er für Laizismus, gegen
die Etablierung von Feindbildern und arabischen
Antisemitismus.» mehr
Auch im
Judentum ist zwischen liberalen, konservativen, orthodoxen und
fundamentalistischen Richtungen zu unterscheiden
(letztere werden oft auch als
ultra-orthodox
bezeichnet), die das gesamte Spektrum von engerer oder weiterer Auslegung des
Religionsgesetzes, des so genannten "Zauns um die Tora" abdecken.
In der Beziehung zum Staat
Israel gibt es unter den ultra-orthodoxen
Juden zwei diametral
Gewisse
chassidische
Strömungen lehnen den
Zionismus als
Ketzerei ab und nehmen eine militant feindselige Haltung zum
Staat Israel und zu allen sich mit Israel identifizierenden Juden
ein, da die Existenz Israels die Ankunft des
Messias verhindere. Auch die
Neuhebräische Sprache lehnen sie strikt ab und sprechen stattdessen weiter
Jiddisch.
Der religiöse
Zionismus hingegen,
mit dem geistigen Vater
Abraham Isaak Kook (1865-1935), sieht im Staat Israel den Anbruch der
messianischen Zeit und interpretiert Ereignisse wie
den
Sechs-Tage-Krieg
als Zeichen der Bestätigung. Politisch bedeutsam ist
der von jüdischen Fundamentalisten, beispielsweise
der Bewegung Gush
Emunim (Block der
Gläubigen), vertretene göttliche Anspruch der Juden
auf Eretz Israel, das heilige Land.
Territoriale Zugeständnisse werten sie als Sakrileg,
was 1995 zur Ermordung
Jitzhak Rabins
führte.
Quelle