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28.5.2008 - Offener Brief an Thomas Krüger, Präsident der
Bundeszentrale für politische Bildung.
Sehr
geehrter Herr Krüger,
ich wende mich heute mal in einem offenen Brief an
Sie, den brauchen Sie dann auch nicht zu
beantworten.
Soweit ich wahrnehmen konnte, haben sie alle anderen
offiziellen Briefe aus meinem Netzwerk nicht
beantwortet. Vielleicht weil die Kontaktpflege mit
Herrn Broder und Stawski, das Eingehen auf dieses
Netzwerk Sie zeitlich zu sehr beansprucht?
Es ist mehr als erschreckend wie sie immer mehr in
dem Fahrwasser dieser Islamophoben, Iranophoben
mitschwimmen, Sie öffentlich lesbar vor Ihnen
einknicken, ganz nach dem Motto „Hurra, wir
kapitulieren!“ Ihres Busenfreundes Broder.
Ich
habe einige Texte aus diesem Netzwerk minimal
verändert und Wörter wie Islam mit Israel
ausgetauscht. Alte vergessen geglaubte Zeiten
wurden wach.
Ein Beispiel wie Broder tickt: „Es
gehört auch eine gewisse Frivolität dazu, nach 60
Jahren noch immer von "Holocaust-Opfern" zu
sprechen. Das bedeutet nicht nur, dass der Status
vererbt wird, sondern auch, dass er gar nicht
aufgehoben werden kann, es sei denn, durch die
Wiederherstellung des Status quo ante. Würde man das
gleiche Recht allen "Holocaust-Opfern" einräumen,
hätten alle Umzugsfirmen der Welt bis zum Jüngsten
Tag Hochkonjunktur.“
Das Original von Herrn Broder, er schreibt über die
Nakkba:“ „Es gehört
auch eine gewisse Frivolität dazu, nach 60 Jahren
noch immer von Flüchtlingen zu sprechen. Das
bedeutet nicht nur, dass der Status vererbt wird,
sondern auch, dass er gar nicht aufgehoben werden
kann, es sei denn, durch die Wiederherstellung des
Status quo ante. Würde man das gleiche Recht allen
Flüchtlingen einräumen, hätten alle Umzugsfirmen der
Welt bis zum Jüngsten Tag Hochkonjunktur."
Dazu passt der Satz vom Broder:
„So weit ist den Palästinensern zwar Unrecht
geschehen, aber nichts Ungewöhnliches, gar
Einmaliges.“ Also, was regen wir uns hier auf:
„Es war Krieg, und im Krieg gibt es keine
Entscheidungen auf der Basis des freien Willens“.
Na, hab ich nicht ähnliches in den deutschen
Geschichtsbüchern gelesen? Sie als Berufs-Ossi in
der DDR auch? Dieses alte Denken unterstützen und
fördern Sie, strafen die ab, die für eine gerechte
Welt sich engagieren?
Bezweifeln Sie die Nakkba? Dazu ihr Hausgast
Broder:“ „Ebenso steht
außer Frage, dass die Palästinenser aus ihrer Heimat
vertrieben wurden, egal ob sie "freiwillig" gingen,
um den Kämpfen aus dem Weg zu gehen, oder ob sie von
der jüdischen "Selbstwehr" mit Gewalt dazu gebracht
wurden, ihre Dörfer zu verlassen.“
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,551661,00.html
Broder, so man ihn in seinem Kern wahrnehmen will,
sieht die Welt in Opfer und Täter aufgeteilt,
da mache es doch mehr Spaß Täter zu sein. Offen,
unwidersprochen fordert Broder:“
Was wir brauchen, ist nicht mehr Toleranz, sondern
mehr Militanz“. Unterstützen Sie das nicht, wenn
Sie Broder immer öfter in der bpb
„gesellschaftsfähig“ machen wollen?
Quelle
Was ist unter ihrer Führung von den alten Zielen der
bpb noch übriggeblieben? Welche Figuren tauchen da
bei Ihnen auf? Wen versucht man, wie es öffentlich
dargestellt wird, mit deren Hilfe aus seiner
Tätigkeit bei der bpb herauszumobben?
Ist die
Aufnahme vom Buch Broders, seiner Texte in ihren
Publikationen, die Publikationen seins Netzwerkfreundes
Küntzel und anderer eine Belohnung, Bestätigung dafür, dass
sie undemokratisch diffamierend
einem ehrenwerten
Mitarbeiter der bpb die Existenz zerstören wollen?
Bei solch einem Behördenleiter brauchen Ihre Mitarbeiter
keine Feinde mehr, verliert sie ihre Berechtigung.
Der Volksmund nennt dies alles Nepotismus. Sie
schaffen auf Steuergelder das antiislamische
Pamphlet „Hurra, wir kapitulieren!“ von Broder an,
machen mit ihm eine Veranstaltung, lassen Broder,
während Ihr Innenminister den Dialog mit den
Muslimen sucht, auf Ihrer BpB-Website seine wirren
und antiislamischen Ideen verbreiten.
Scheinbar haben Sie oder Herr Gerson Broder oder
seinem Netzwerk wohl auch erzählt, dass ihr von
allen geschätzter Mitarbeiter krank gewesen sein
muss?
Quelle und mehr >>>
Sonst hätte ihr Busenfreund Broder es wohl nicht auf
seiner „Achse des guten“ verbreiten können. Sie
wissen bestimmt, dass Sie dadurch zum
wiederholten Male ihre Fürsorgepflicht verletzt haben.
Da sie mit Broder verbandelt zu sein scheinen,
kennen Sie bestimmt seinen neusten Geistesblitz, den
er auf seiner Schmuddelseite „Achse der guten
„Bösen“ unter „Im Kern Gaga“ am 24.5.08 geschrieben
hat: „Auch der Sozialismus und der
Nationalsozialismus waren “im Kern” gute Ideen, die
sich leider bei Licht betrachtet nicht bewährt
haben.“
Fast alles was dieses von Ihnen unterstützte
Netzwerk ehrbaren Kritikern vorwirft, verkörpert es
selber. Broder hat keine Probleme der „blauen
Narzisse“, vielleicht sollte sie besser braune
Narzisse heißen(?) ein Interview zu geben.
(Um
die
Geister
hinter
der
"blauen
Narzisse"
zu
verstehen
höre
man
sich
den
Podcast
-
"Jugend
unseres
Volkes!"
Der
junge
Deutsche!
an.
Problemlos, wahrscheinlich auch für sie hält er in
der Schweiz eingeladen
SVP-Politiker Ulrich Schlüer einen Vortrag.
Dessen "Schweizerzeit" hat Juden nicht immer so
gemocht. "Macht aber nichts", der neue Feind vereint
anscheinend?
Klingt nicht alles ganz so wie bei Eva Herman, die
die Nazi Familienpolitik auch für gar nicht so
schlecht empfunden hat. Über Sie fiel die Meute her,
warum nicht über Broder?
Im Menü finden Sie dann
Kahane was Right!!!
http://www.toojewish.com/youcan/neverbe.cgi?action=showhtml&id=kahane
Hier können Sie sehen,
woher er lernt
http://de.wikipedia.org/wiki/Jewish_Defense_League
- „Die
Jewish Defense League
(JDL) ist eine extremistische,
rassistische zionistische
Terrororganisation.
In den meisten Ländern,
wie auch in Israel,
ist die JDL als terroristische
Organisation offiziell
geächtet >>>
Lassen Sie doch Broder einmal über die „im Kern“
guten Ideen des Nationalsozialismus ein Buch oder
einen Text als neuste Erkenntnis für die politische
Bildung schreiben. Seine Antideutschen werden
sicherlich auch weiterhin helfen alles hoffähig zu
machen und uns, unsere Kinder in einen vernichtenden
Weltkrieg führen. Haben Sie gar nichts aus unserer
unsäglichen Geschichte gelernt? Vielleicht sollten
Sie mal die ältere Literatur Ihres Hauses lesen.
Vielleicht auch mal die Schriften eines
verdienstvollem Mitarbeiters. Dann könnten Sie
vielleicht auch den Diffamierungen der
Antisemitismuskeulenschwingern widerstehen und sie
bitten, nicht weiterhin Ihre Opfer als Waffe gegen
notwendige Kritik zu missbrauchen. Wenn Broder meint
der Nazionalsozialismus war „im Kern“ eine „gute
Idee“ …, die sich nur bei Licht betrachtet leider
nicht bewährt habe. Und im Dunkeln betrachtet?
Waren dann die Verbrechen von Auschwitz „im Kern“
„gute Ideen“?
War die Euthanasie „im Kern“ eine „gute Idee“?
Waren die Vernichtung der Homosexuellen, der
„Zigeuner“ (Sinti und Roma) und das „unwerte“
menschliche Leben „im Kern“ „gute Ideen“?
War der nazistische Vernichtungskrieg quasi gegen
die ganze Welt „im Kern“ eine “gute Idee“?
War Freislers „Volksgerichtshof“ „im Kern“ auch eine
„gute Idee“?
Dass Sie als oberster Politbildner Broders wahnhafte
Vorstellungen auch noch mit Steuergeldern
unterstützen ist der zweite Skandal. Der erste ist,
wie sie einen
verdienten
Mitarbeiter im
Regen stehen lassen.
Schon vor Jahren haben Sie öffentlich festgestellt,
dass man ihn nicht belasten kann. Nun hetzt dieses
Netzwerk wieder und ihnen fällt durch Gerrson nichts
besseres ein, als Ihren Mitarbeiter noch mehr in die
Pfanne zu hauen.
Das Netzwerk rund um Honestly Concerned,
vertreten von Sacha Stawski entwickelte die3D
Kriterien, die Antisemitismus kennzeichnen
sollen. Sie kann man auf allgemeine rassistische
Äußerungen umschreiben.
Da nahmen einige Ihrer Autoren wie Henryk M.
Broder, Matthias Küntzel an einer merkwürdigen
Konferenz teil: „Iran-Konferenz des »Mideast
Freedom Forum Berlin“. Dort hörte man
nachfolgende demagogischen, verhetzenden,
übertreibenden und dämonisierenden Äußerungen:
Menashe Amir, Direktor des persischen Programms
bei Radio »Kol Israel« (dt. Stimme Israels)
(…) war überzeugt, dass das iranische
Regime fest entschlossen sei, „die Weltordnung
zu zerstören“. Denn das den Iran regierende
„diktatorische Regime“ hätte „satanische
Ambitionen“.
Benny Morris, sagte: Um der strategischen
Herausforderung einer Atommacht Iran
zuvorzukommen, müsse Israel präventiv
einschreiten und das „iranische
Atomprojekt“ mit konventionellen oder besser mit
nuklearen Mitteln, zerstören.
Dies hätte sicherlich zur Folge, dass viele
Zivilisten sterben müssten, so Morris weiter
(…). Alles in allem, sei ein Nuklearschlag
besser als ein zweiter Holocaust, der sich
seitens dieser „Un-Zivilisation“ anbahne.
„Ich glaube, Israel wird es machen müssen,“
so der Geheimdienstexperte Melman.
Broder fügte seinen historischen Vergleich
hinzu, dass es doch einen wichtigen Unterschied
gebe zwischen 2008 und 1939/40. Im
Hier-und-Jetzt gebe es keinen Churchill, der im
Anschluss an gescheiterte Verhandlungen in
der Lage wäre zu handeln. Zwar seien die
„Vorstellungen des Krieges“ für ihn
„grauenhaft“, aber die Option dürfe nicht
ausgeschlossen werden.
Küntzel:
Zuallerletzt forderte er den Abbruch der
diplomatischen Beziehungen zum Iran.
Jeffrey Herf, Geschichtsprofessor an der amerikanischen
Maryland University, legte den Grundstein des
Abends, indem er Ahmadinejad mit Bin Laden
und Hitler in eine Reihe stellte.
Thomas von der Osten-Sacken. Der Geschäftsführer
von »Wadi
e.V.« machte ganz zu Anfang klar, dass der
„Islam-Nazismus“ dem deutschen
Nationalsozialismus ähnlich sei. Dagegen
sei ein Antifaschismus vonnöten, dessen Ziel es
sein müsse, diesen
„Islam-Nazis“ „aufs Maul zu hauen, zu verknasten
und umzubringen“, was großen Applaus erntete.
Henryk M. Broder,
(…) Der bekannte Publizist und Autor des
Bestsellers
Hurra, wir
kapitulieren! (Berlin: WJS-Verlag,
2006) in dem er dem Westen vorwirft,
gegenüber den Islamisten „einzuknicken“ und
somit die Islamisierung Europas voranzutreiben,
zog auf eine historische Parallele. Die
Situation sei so „schrecklich und grausam“ wie
in den 30er Jahren. In einem
unmissverständlichen Verweis auf den
Nationalsozialismus, bemerkte Broder, dass „uns
etwas bekannt vorkommt“ beim Thema Iran.
Ohne jedoch die »Arbeiterfotografie« beim Namen
zu nennen, die er im Internet bereits als
„Lumpenproletariat“ bezeichnete hatte,
nannte Broder diese „Querulanten“, „Spinner“,
„Penner“, „Asoziale“, „Subventionsempfänger“
sowie „Irre“. Die von diesen „Narren“ der
»Arbeiterfotografie« entfachte Debatte hätte die
bpb jedoch „elegant“ zu lösen gewusst.
Sie tauschten doch schon einmal mit Sacha Stawski ihre Handy-Nummern aus.
Haben Sie vielleicht bei der jüngsten Jagdaktion auf
Ihren Mitarbeiter mit ihm kooperiert?
Merkwürdigerweise kündigten Stawski und Broder immer
an was geschehen würde, wussten internes.
Ich habe Sie schon früher vergebens auf Stawski,
sein antideutsches, christlich Fundamentalistisches
Netzwerk hingewiesen. Alle stehen seit Jahren in
der öffentlichen Kritik. Fragen sie einmal Herrn
Pleitgen, Herrn Leyendecker, Herrn Bremer, Herrn
Neudeck und viele andere, die ich Ihnen nennen kann,
wie sie diesen Herrn beurteilen, verurteilen. Sie
kooperieren mit Ihnen?
Nur zwei von vielen Beispielen, da hat Sacha Stawski
in seiner Mailingliste über das Buch von Prof. Rolf
Verleger, immerhin Mitglied im Zentralrat der Juden,
noch bevor er es überhaupt lesen konnten
geschrieben:
„„EIN BUCH ZUM
ERBRECHEN.... sogar zu schlecht, um als WC-Papier
genutzt zu werden..."
Einen kritischen Bericht aus Österreich kommentiert
er:
„Pfui! Der gesammelte Abschaum vereint gegen
Broder... Hier haben sich wirklich ALLE
zusammengefunden...“
Wer so offen gegen die Grundsätze der Ausgeglichenheit der
Meinungen verstößt wie Sie, schadet nicht nur dem Ruf der
bpb, sondern auch der BRD.
In der Presse
tauchen ja immer häufiger Berichte auf, die zeigen
welche fragwürdigen Bücher die bpb unter Iher "Führung" auf
Kosten des Steuerzahlers anschafft. Sie wissen welche ich
meine: Das mehr als fragwürdige
Buch von
Götz Aly, ein Buch über
Computerspiele, Broders antimuslimische "Hasspredigt"
und andere. Ich kann Ihnen noch wärmstens Küntzels Irrsinn
zwischen zwei Buchdeckeln empfehlen.
Herr Krüger, wenn Sie nicht bereit sind dieses
kritisierenswerte Netzwerk als das, was es ist wahrzunehmen
und glauben auf ihre Hetzaktionen eingehen zu müssen,
sollten die öffentlichen Medien, ja muss sich die politische
Landschaft mit Ihnen beschäftigen. Ihr Handeln ist eines
Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung nicht
würdig.
Mit
freundlichen Grüßen Erhard Arendt
Das Palästina Portal
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