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Iranophobie - Am Beispiel des Umgangs mit den Aussagen des
iranischen Staatspräsidenten kann man recht deutlich
die zunehmende Manipulation der öffentlichen Meinung
belegen. ( Debatte
um die Position Irans - Dossier: Antisemitismus
- Bundeszentrale für politische Bildung) -
Die Begriffe Recht, Unrecht werden
zweckbestimmt belegt. In gewünschter Beliebigkeit, wird die
Vorstellung von der Wirklichkeit den Bestrebungen angepasst.
Sehr deutlich hat uns dies der
Irakkrieg gezeigt. Kaum ein Amerikaner glaubt noch den
Worten seiner Regierung. Hier wurde, mit damals noch recht
plumpen Fälschungen, ein Krieg vorbereitet und eingeleitet.
Dies hat die sogenannte "Achse
des Guten" nicht bewegt, kritischer gegenüber dem großen
Bruder zu werden. Die Methoden der Kriegs,
Konfliktvorbereitung werden nach den vergangenen Erfahrungen
immer mehr verfeinert. Eine längere Vorbereitungszeit wurde
eingeplant. Seit einigen Jahren wird immer deutlicher
erkennbar, dass der Islam, hier natürlich vertreten durch
den Iran, als neues Kriegsobjekt aufgebaut wird. Mit einer
großen, umfassenden Medienkampagne werden die
Öffentlichkeit, Politiker und Journalisten intensiv mit
Desinformationen gefüttert und so vorbereitet. Ehemalige
Anhänger der "roten Front" taumeln haltlos von links nach
rechts und bauen sich und anderen ein neues Feinbild auf.
Haben diese Vorbereitung hat seit
einigen Jahren nun auch die bpb erreicht? Sind ihr Präsident
Thomas Krüger und einige seiner Mitarbeiter
mittlerweile gar in diese
Vorbereitungen "mit eingebunden? Tauchen doch die Meinungsführer dieser großen
Propagandaaktion wie z.B. Broder und Küntzel mittlerweile,
zunehmend auch in der Bundeszentrale für polische Bildung
auf.
Am Beispiel
dessen was der iranische Staatspräsident gesagt hat und was
nicht, lässt sich dies sehr gut belegen.
Die "Arbeiterfotografie" hier vertreten durch
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann haben dies eindeutig
dokumentiert.
Bildcollage "Auf dem Kreuzzug" -
Quelle Text >>>
Die
juedische.at meldet am
18.1.2005
Bei all dem soll natürlich
nicht vergessen sein, dass ich sicher nicht die iranische
Regierung verteidigen oder rechtfertigen will.
Präsident Mahmud Ahmadinedschad gerät zu Recht auch
zunehmend im Iran in die Kritik. Die Freiheit die wir
meinen, findet man sicherlich nicht dort... Die Achsen des
Guten, Bösen sind austauschbar. Was gut und böse ist, zieht sich quer
durch aufgebaute Freund-Feind Bilder. Nur merkwürdig, alles steht ja
unter dem Vorzeichen des 9.11. in Verkörperung von
Osama Bin Laden. Warum ist dann aber der Feind nicht das
Land, das ihn aufzog? Alles unterliegt der Zweckmäßigkeit,
auch die Vorstellung von dem was Demokratie ist.
Warum wechseln die USA, je nach
Zweckmäßigkeit im Irak die schiitischen oder sunnitischen
Partner? Warum bauen die USA sich ihre künftigen Feinde
immer selber auf und tritt dann als Aggressor auf? Da gibt es sehr viele klärende Fragen
zwischen den aufgebauten Fronten. Persönliche Verbindungen auch
dadurch gewonnene Erkenntnisse bis in den Iran hinein machen
mich durchaus zu einem entschiedenen Kritiker der iranischen
Regierung. Anderseits erlebe ich tagtäglich, das im so
genannten Kampf gegen den "Terrorismus" immer mehr westliche
Werte, die uns angeblich unterscheiden und trennen verloren
gehen.
Beim Thema Antisemitismus kann
man natürlich Israel nicht ausblenden. Um nicht falsche
Freunde anzulocken, natürlich setze ich mich mit meinen
vielen israelischen, jüdischen, moslemischen und
christlichen Freunden entschieden für ein Existenzrecht der
Juden ein. Dies schließt auch den Staat Israel in Grenzen
von 1949 ein und nicht die angepeilten Besatzungsgrenzen,
die Israel einseitig festlegen und ständig nach eigenem
Wunsch mit Gewalt erweitern kann. Nur, dieser
vorherrschende, reale Zionismus ist auch eindeutig
rassistisch begründet, dass muss man auch wissen, darf man
nicht verdrängen und ist so auch hier der Feind nicht auf
der anderen Seite, sondern im eigenen Land.
Die Feinde, die es zu bekämpfen
gilt sind nicht, wie man es propagandistisch gezielt
behauptet und verstärkt in einer "Achse der Guten" und
"Achse der Bösen" festzulegen. Extremisten, Fundamentalisten
gibt es auf allen Seiten. Sie sind unsere eigentlichen
Gegner.
Friedenbereite,
Friedenswillige, Friedensfähige Menschen gibt es auf allen
Seiten. Sie sind die Mehrheit, sollten dies wissen und
aufhören sich in immer neue Konflikte treiben zu lassen. Wir
sind die Mehrheit........
Ein großes Netzwerk deckt fast
alle Ebenen ab. (Antideutsche
den "Wissenschaftlichen Bereich",
Broder und
sein Netzwerk die Medien,
Politically
Incorrect
die Strasse) . (Antideutsche den Wissenschaftlichen
Bereich, Broder und sein Netzwerk die Medien, Politically
Incorrect die "Stimme der Strasse" aus der äußersten rechten
Ecke). Zunehmend taucht deren
Denken, Sprachweise und Handeln in den einzelnen Bereichen
der Gesellschaft
auf. Ein Weisskirchen, eine Pau scheinen das Sprachrohr dieser
Extremisten im Bundestag zu sein. Eine Drohsel plappert
Antideutsches Denken nach, der Bundesvorstand der Jusos
schweigt dazu. Die falschen Freunde Israels schlagen immer
hysterischer mit der Antisemitismuskeule auf Menschen ein,
die Unrecht Unrecht nennen. Es ist auch ein rassistisches
Denken, wenn man glaubt jemand hat das Recht Täter zu sein,
andere als Opfer zu missbrauchen.
Mit zunehmenden, immer
unglaubwürdiger werdenden islamophoben Propagandaaktionen
baut man neue Feindbilder auf. Broder bringt es immer wieder
auf den Punkt und entlarvt sich selber, wenn er fordert:
"Was wir brauchen, ist nicht mehr Toleranz, sondern mehr
Militanz."
Das und anderes kann dieser
Broder in aller Öffentlichkeit sagen, ohne dass man ihm die
Worte um die Ohren haut. Ja, er kann sogar sagen, dass
Israel nun mehr Täter als Opfer ist, dass überhört man und
behandelt den Staat Israel weiterhin als Opfer, nicht als
Täter.
Vorhergesagt wird von den
christlichen Fundamentalisten, ein Teil des Netzwerkes rund
um Honestly Concerned schon seit
langem ein großer,
zerstörender Weltkrieg:
"Trotz mancherlei weiterer, zum Teil schwerster
Bedrängnisse wird der gegenwärtige Staat Israel durch
göttliche Eingriffe und Gnadenerweise noch zum Musterstaat,
zur Zierde der Nationen werden inmitten der Erde - dies
allerdings wohl erst, nachdem ein Dritter Weltkrieg die
heutigen Machtverhältnisse so zugunsten Israels verändert
haben wird, wie dessen Ablauf und Ende in Daniel 8
vorausgesagt ist. ...." Da haben sie dem
fundamentalistischen Christen Bush sicher aus dem Herzen
gesprochen. Zuwenig scheint man zu beachten aus welchem
Stall er kommt.
Broder bringt es immer wieder auf den Punkt und entlarvt
sich selber, wenn er fordert:"Was
wir brauchen, ist nicht mehr Toleranz, sondern mehr
Militanz."
Diese darf natürlich auch
nur in eine Richtung Wirkung zeigen den laut christlicher
Fundamentalisten:"Das
Volk Israel ist nach Gottes Plan das Zentralvolk der
Menschheit und Israels Geschichte ist der
Anschauungsunterricht für die Nationenwelt"
Das und anderes
kann dieser Broder in aller Öffentlichkeit sagen, ohne dass
man ihm innerhalb der bpb die Worte um die Ohren haut. Ja, er kann sogar
sagen, dass
Israel nun mehr Täter als Opfer ist, dass überhört man
und behandelt den Staat Israel weiterhin als Opfer, nicht
als Täter.
Wie können wir dann erwarten,
in der muslimischen Welt und nicht nur dort noch glaubwürdig
zu sein. Wo unterscheidet sich unser Denken und Handeln noch
von der "Achse des sogenannten Bösen"?
Hauptfeind ist dabei
merkwürdigerweise auch nicht das
Land dem Osama Bin Laden mit seinem Denken entstammt. Nein, man hat sich
auf den Iran konzentriert und lädt nicht konstruktive
Kritik, sondern seinen ganzen Hass dort ab.
Die
Jäger mit der Antisemitismuskeule schufen die "3-D
Kriterien. Diese, erweitert entlarven eindeutig den
Rassimus dieses Netzwerk
"Der Rassismus war immer an der
D-ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem
D-oppelstandard,
mit dem Menschen gemessen wurden, und der
D-elegitimierung
von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen."
Jeder der nicht bei diesem
neuen Propagandafeldzug mitmacht, ihn kritisiert, dabei die
Verbrechen in Palästina so benennt wie sie es sind, muss mit
einer erbarmungslosen Hetzjagd dieses Netzwerkes rechnen.
Dem schließt sich scheinbar die Bundeszentrale für politische Bildung
an. Erst kürzlich durch
Raul
Gersson,,
Sprecher der Bundeszentrale für politische Bildung
geschehen. Einer der sicher ehrenwertesten Mitarbeiter
der bpb,
Dr. Watzal wird
erbarmungslos von dem Netzwerk rund um HC gejagt und die
Leitung der bpb schließt sich, wie die Aussagen von Herrn
Gersson zeigen anscheinend dem an.
Dabei folgt er doch wenn er zum
Beispiel von der „Israelisierung der Welt“ spricht (Israel
ist übrigens ein Vielvölkerstaat mit 20% Arabern) , nur den
Gedankengängen der christlichen Fundamentalisten die Teil
dieses Netzwerkes sind: "Das Volk Israel ist nach Gottes
Plan das Zentralvolk der Menschheit und Israels Geschichte
ist der Anschauungsunterricht für die Nationenwelt". Ihm
wurde der Ausdruck: "Israelisierung der Welt", aus seinem
von ihm gemeinten Zusammenhang gerissen und als
antisemitisch von der Israellobby vorgeworfen. Dabei ist der
Begriff
„Israelisierung“ ein alter Hut, wie im „Counterpunch“
nachzulesen ist.
http://www.counterpunch.com/niva04282008.html
Anscheinend ist es in der bpb
nicht mehr opportun Unrecht Unrecht zu nennen? Wieder einmal schweigen "die
Deutschen" ihre Institutionen und verschleiern, verdrängen
das Unrecht, das tagtäglich in Palästina geschieht.
Da scheint einem Thomas Krüger,
Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, doch
"ein Henryk M. Broder lieber zu sein", der öffentlich, ohne
Widerspruch verkünden darf:
Was wir brauchen, ist nicht mehr Toleranz, sondern mehr
Militanz." Dieser Henryk M.
Broder darf sogar öffentlich einen Tabubruch begehen und
offen Israel einen Täter nennen ohne das er, das Israel zur
Rechenschaft gezogen wird.
Das man die Welt auf Opfer und
Täter verkürzt und dann lieber Täter sein will, scheint
einem Thomas Krüger so zu gefallen, dass der Name Broder
immer häufiger bei ihm auftaucht. Der, der am stärksten mit
der Antisemitismusverdachtskeule auf einen seiner
Mitarbeiter einschlägt, darf sich zum Thema Antisemitismus
äußern? Ein Treppenwitz der Geschichte. Wenigstens
81
-mal taucht alleine der Name Watzal in Broders „Achse des
Guten“ auf.
. Dazu kommt sicher eine
Unzahl von Artikeln, in dem für Insider lesbar, eine
Verbindung zu Dr. Watzal nur angedeutet wurde. Watzal
scheint nach den Muslimen Broders Lieblingsfeind zu sein
und neben diversen Rentnern seine Freizeit auszufüllen.
Krüger
verletzt
damit und mit früheren Äußerungen wahrlich seine
Fürsorgepflicht, die er
eigentlich seinen Mitarbeitern gegenüber haben sollte.
Dieser Typ verhält
sich fürsorglicher gegenüber Broder und einem
existenzvernichtenden Netzwerk als gegenüber seinem
eigenen Mitarbeiter. Verschafft er ihm nicht Aufträge durch
Veranstaltungen mit ihm und als Autor auf der bpb-Website?
Ein Extremist darf sich im Namen der politischen Bildung
austoben. Die Methoden habe einen mehr als üblen
Nachgeschmack. Ein Beispiel mehr das
belegt, was vorgelebte Demokratie nicht bedeutet............
Christliche Fundamentalisten
sagen: "....Als heilige, königliche Nation wird Israel die
höchste Nation auf Erden sein. Alle Völker der Erde werden
ihnen Ehrfurcht zollen (5.Mose 28:1,10). Jesus Christus
Selbst ist der König und Jerusalem die Hauptstadt der Welt.
........ Israel wird auch die priesterliche Nation sein,
also nicht nur die politische Gewalt, sondern auch die
geistliche Führung haben. Israels Herrschaft hat den Zweck,
alle Völker zur rechten Gottesverehrung anzuleiten, wie
unser Herr sie vor Seiner Himmelfahrt beauftragte" und die
Bundeszentrale für politische Bildung vertreibt in diesem
Sinne: "Hurra wir kapitulieren" und läßt den Iran-basher
Matthias Küntzel über das Thema Antisemitismus im Islam
schreiben. Ein Narr, der dabei Böses denkt, wenn der Bock
zum Gärtner gemacht wird.
In
dieses Netzwerk ordnet sich nun auch die Vorsitzende der
"Jüdischen Gemeinde Berlin" Lala
Süsskind
ein - Welcher
menschenverachtende realer Zionismus doch von diesem
fragwürdigem Netzwerk vertreten wird. Schlimmer noch, sein
Denken spiegelt sich immer mehr in unserem öffentlichen
Leben wieder. Immer
hysterischer und verantwortungsloser schlägt man auf ehrsame
Kritiker der israelischen Regierung ein.
Vergleiche mit dem 3. Reich sind
auf allen Seiten üblich und falsch. Nur, ist hier, ohne es
gleichzusetzen, nicht immer wieder der gleiche unmenschliche Geist zu
erkennen? Dieser Geist ist nicht typisch deutsch, er
in allen Kulturen, Religionen, Gesellschaftsschichten zu finden.
Man lese nur wie die neue
Vorsitzende der "Jüdischen Gemeinde Berlin" Lala Süsskind,
mit einem ehrbaren Kritiker der israelischen Regierung Dr.
Ludwig Watzal, der
weit entfernt von irgendeiner Form von Rassismus ist umgehen
will. In
einem Interview, erschienen in der "Konkret" Heft 5/2008
schreibt sie:
|

Daraufhin sagt sie: |
 |
Abgesehen davon, das Dr. Watzal
nicht mehr und weniger macht als Recht Recht, Unrecht
Unrecht zu nennen. Gerade wir deutschen haben da sicher
Nachholbedarf. Sie sollte ihn eigentlich für ein
Bundesverdienstkreuz vorschlagen.
Man beachte aber bitte einmal, den von
"Konkret" nicht widersprochen Sprachgebrauch der Frau
Lara Süsskind.
Ein Mensch wird hier nicht als Mensch, mit
seiner persönliche Geschichte, seiner Existenz, mit
der, von der beruflichen Existenz abhängigen Familie
betrachtet, er scheint ein Ding geworden zu sein.
Wie ein Fleck, ein Unkraut,
ein Ungeziefer, ein
Gegenstand soll Dr. Watzal "entfernt" werden,
"Zu entfernen, einfach zu entfernen" Das ist für mich
die Sprache der Unmenschen.
Entfernen heißt: beiseite
schaffen, abtransportieren, fortbringen, fortnehmen,
fortschaffen, trennen, wegbringen, wegschaffen, abschleppen,
davontragen, forträumen, wegräumen, wegwerfen. Spricht man
so über einen Menschen?
Diese Frau sollte man
nicht entfernen, es müsste ein Aufschrei durch die jüdische
Gemeinde unsere Gesellschaft geben....
Dies ist das gleiche Denken, welches am realen Zionismus zu
verurteilen ist.
Sie sagte: "Wir vermuten nicht hinter jedem Busch einen
Antisemiten". Das stimmt sicherlich nicht, alle Büsche sind auch
scheinbar auch schon Antisemiten. Es ist mehr als ekelhaft wie
reflexartig die Verteidiger einer unmenschlichen,
Menschen vernichtenden, vertreibenden Politik ehrbare
Kritiker diffamieren die nichts anderes machen als das was
im 3. Reich die meisten deutschen versäumten.
Eigentlich hätte
man auch von einer Lara Süsskind ein einstehen für Recht und
Gerechtigkeit erwarten sollen. Sie sollte sich daran
erinnern können, was es heißt Opfer zu werden.
Für mich ist es
wirklicher Antisemitismus, wenn man so blind, reflexartig
und ungezielt die Antisemitismuskeule schwingt. Dieses
Netzwerk und da scheint sich Frau Lara Süsskind zu
beteiligen, entwertet den Begriff Antisemit. Er bekomm
langsam eine neue Bedeutung, kennzeichnet die Menschen, die
den Mut haben Unrecht Unrecht und Recht Recht zu nennen. Es
wird eine ehrenvolle Bezeichnung, die den Kampf gegen
wirklichen Antisemitismus damit leider auch unglaubwürdig
macht. Wo sitzen die größten Antisemiten und Selbsthasser,
die falschen Freunde Israel?
Wie sagte Meir Margalit in einem Brief an unsere
Bundeskanzlerin: "Israel
braucht diesen Druck, um seiner selbst willen. Wer Israel
liebt, muss Druck auslösen, bis die Besatzung beendet ist."
Das Interview
mit Lala Süsskind, natürlich auch bei Honestly Concerned
zu finden
http://www.honestly-concerned.org/Temp/KONKRET_2008-05_Lala-Suesskind.pdf
Debatte
um die Position Irans - Dossier: Antisemitismus
- Bundeszentrale für politische Bildung
60
Jahre Israel, "Das Parlament"
Dies
"Das
Parlament" ist keine
Zeitschrift der christlichen Fundamentalisten oder von
extremen Siedlergruppen. Herausgeber
ist der Bundestag, aber auch die Bundeszentrale für
politische Bildung!!!
Dieser Spruch: "Am Anfang war Wüste, ist die Steigerung des Spruches: "Ein Land ohne Menschen
für ein Menschen ohne Land."
Golda Meir, March 8,
1969.
oder:"
Palästina ist
ein
Land
ohne
Volk; die Juden sind
Volk
ohne
ein
Land."
Was sind den dann die
ehemaligen Bewohner dieses Landes? Tiere? Sie werden
ausgeblendet, sind nicht vorhanden, sind wahrscheinlich
lästige Gegenstände? Dies ist eine typische rassistische,
menschenverachtende Propagandabehauptung die die
Bundeszentrale für politische Bildung vertritt, übernommen
hat.
Dort gab es
keine blühende Landschaften
und Menschen die in ihnen lebten.
Alles war Wüste?
|

Nablus - نابلس : In 1918, the lower left hand side
points north |

Jaffa - General view from north beach looking south,
before 1914. Matson Collection |

Nazareth-1894-1 (180K |
|

Jerusalem - القدس الشريف : al-'Aqsa Mosque (1860s) |

Bethlehem 1862 |

Nazareth - الناصرة :
General view for Nazareth looking southeast (1862) |

Tiberias - طبريه : Tiberias view from hotel, 1900's |

al-Ramla - الرمله : Aerial view 2 of al-Ramla in the
1940s |

Baysan - بيسان :
Enlarged picture of Beisan (Beth-Shan in Hebrew)
1898-1914 |
Ein Leser schrieb zum Thema: "Lieber
Herr U. diese Bilder (es waren andere Bilder gemeint) könnte man Frau Itzak, besser der
BpB und der Redaktion von DAS PARLAMENT senden,
von denen man erwarten darf, diese historischen Aufnahmen zu
veröffentlichen. Das gehört zum originären politischen
Bildungsauftrag der Bundeszentrale! Von wegen Wüste und
sonst nichts! Dies ist keinesfalls nur eine naive, viel mehr
eine böswillige Lüge!
Es gab eine authentische
palästinensische Zivilisation, ähnlich wie in Syrien, wozu
auch der Libanon gehörte: Mosleme, Christen jedweder
Schattierung, Juden lebten neben-, oft miteinander. Eine
spezifische palästinänsische Zivilisation gab es trotz
(vielleicht wegen)?) der jahrhunderelangen Türkenherrschaft.
Erst mit der Errichtung des jüdischen Staates, und im
Vorfeld durch systematischen Zuzug und Landerwerb duch den
Jüd. Nationalfonds war dem friedlichen Zusammenleben ein
Ende gesetzt.
Wenn z..B. von Jaffa-Orangen die Rede ist:
bis zur Staatsgründung und Nakba war Palästina der
Hauptlieferant Englands und Europas von Orangen und
Südfrüchten. Es waren nicht, wie Mythen wollen,
jüdisch-israelische Händler, die auf die wundersame Idee
verfielen, Jaffa-Orangen nach Europa zu exportieren. Dies
ist aber nur ein Detail. Wichtiger war das kulturelle und
lebendige gemeischaftliche Leben in ganz Palästina, vor
1948. Zu den Landkäufen durch den Jüdischen Nationalfonds:
Immer, auch während der Türkenherrschaft, haben Landkäufe
und Verkäufe von begüterten Landbesitztern, die oft im
Ausland wohnten, stattgefunden. Die hatten aber nach
Landessitte - und osmanischem Recht - nicht zur Folge, dass
die Landpächter, d.h. diejenigen, die das Land bearbeiteten,
die einfachen Bauern, die bearbeiteten Felder verlassen
mussten. Sie arbeiteten einfach unter dem neuen Besitzer
weiter (so, wie das Mitarbeiter einer Aktiengesellschaft im
Kapitalismus tun, wenn der Besitzer wechselt)
Das war
erstmalig anders, als der Jüdische Nationalfonds als
Landkäufer auftrat: diese Aufkäufe hatten zur Folge,dass die
bisherigen Landarbeiter die Länderei verlassen mussten, NUR
FÜR JUDEN war die Parole, keinesfalls erst ab
Staatsgründung, sondern seit dem Beginn des Landerwerbs
durch den JNF. Dies, um zu erklären, warum es auch schon
vor 1948 immer wieder zu Unruhen in Palästina kam.
Was
heute wenig Beachtung findet: alle Verhandlungen, auch die
zum Teilungsplan der UNO von 1947, fanden ohne die
betroffenen Palästinenser statt. Kein einziger pal.
Vertreter wurde je hinzugezogen. Sie sollten, nach alter
Kolonialmanier des Westens, mit den Entscheidungen Anderer
über sie leben. Zuerst die Balfour-Erklärung, dann das
(geheime) Sykes-Pykot-Abkommen!
Dass die
Palästinänser "Ihren Preis" zu erbringen hätten, aufgrund
der europäischen Judenvernichtung, davon geht, ohne dies
irgendwie begründen zu können, sogar der außenpolitische
Sprecher der Linksfraktion Wolfgang Gercke in seiner
Grundsatzrede bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung, vor wenigen
Tagen. Dies ist eine rechtlich nicht haltbare, im Übrigen
unhistorische (bzw. selektiv-eurozentrische) Sichtweise.
Allemal
ein schlechtes Gewissen, oder eine zielgerichtete
zionistische Hirnwäsche, kann der, zur "Entschuldung"
europäischen Handelns zugrunde liegen. Ich grüße Sie sehr
herzliche Grüße, XX
Wäre dies nicht der wirklich passende Titel:
"Bundeszentrale für „Volksaufklärung und Propaganda“ ehemals
bpb?"
Die
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sollte
schleunigst umbenannt werden. Was sich Thomas Krügers Verein
in Sachen Israel und durch das Auftreten der
Oberislamophoben an antiislamischer Hetze leistet geht auf
keine Kuhhaut. Diese neuste Ausgabe von ihres Blättchens "Aus
Politik und Zeitgeschichte"
ist an Einseitigkeit wohl kaum zu Toppen. Teile des Nahostkonflikt
werden ausgeblendet. Die täglichen Verbrechen und
Menschenrechtsvergehen in Gaza und im Westjordanland gibt es
anscheinend nicht. Ein reiner Grund zur Freude, denn am
Anfang war da ja die Wüste.
Am schlimmsten ist der Beitrag von Gerald M. Steinberg von
der rechtskonservativen und reaktionären
Bar-Ilan-Universität. Steinberg betreibt
Geschichtsklitterung nach rechter zionistischer Manier. Er
schwätzt natürlich nur von der Bedrohung Israel, von Terror
und dem gefährlichen Iran. Wie viele Angriffskriege hat
dieser schon geführt? Wie viel Israel? Ist es nicht legitim
einen Täter nicht zu mögen? Einem Landräuber sein Land in
frage zu stellen? Ich möchte gerne mal das Grundstück des
Thomas Krüger und dieser Herren betreten, mich dort
einzunisten und Stück für Stück ihnen die Lebensfähigkeit
nehmen. Mal sehen, wie sie sich dagegen verhalten. Würden
sie darüber auch nicht reden wollen, sich nicht wehren?
Die
Brutalität einer 40jährigen Unterdrückung der Palästinenser
kommt mit keinem Wort vor. Anscheinend sind wieder die in
Verantwortung, die auch im 3. Reich geschwiegen hätten?
Hinterher kann man sich ja vorzüglich Entrüsten und
politische Bildung bis zur nächsten Verbildung betreiben.
Der Eindruck entsteht, dass der Terror grundlos über das
real zionistische Israel hereingebrochen ist. Ebenso sind
seine Ausführungen zu den verschiedenen Angriffskriegen die
Israel geführt hat zum großen Teil falsch. Dies ist
Geschichtsklitterung nach Bundeszentrale Art.
Noch
wahnwitziger geht es im Dossier Antisemitismus zu. Dort
schreiben neben dem oft einseitig proisraelischen, aber noch
gemäüßigten Peter
Philipp von der Deutschen Welle der Vorzeige Islamophobist
und Menschenverachtende Zyniker Henry „Mohamed“ Broder. Das
ehemalige Mitglied des Kommunistischen Bundes Matthias
Küntzel ist der zweite antiislamische „Experte“. Warum hat
Krüger nicht den dritten im Bund Raddatz mitschreiben
lassen?
Küntzel ist
Mitglied der rechtszionistischen Vorfeldorganisation „Scholars
for Peace in the Middle East“. Küntzel scheint wohl die
antizionistische Hetze seines Kommunistischen Bundes
vergessen zu haben. Er war schon in dieser Politsekte als
Agitator bekannt. Nach der Selbstauflösung legte er einfach
den Schalter von prokommunistisch auf prozionistisch,
antikapitalistisch auf antislamisch um und agitierte weiter.
Kürzlich erschien eine weitere antiislamische
Schrift: "Islamischer Antisemitismus und Deutsche
Politik". In diesem Machwerk hat Küntzel eigentlich nur
einige seiner antislamischen Pamphlete zwischen zwei
Buchdeckeln geklemmt. Ein zugkräftigerer Titel wäre gewesen:
"Antislamismuswahn zwischen zwei Buchdeckel"! Krüger hat
doch schon Broders "Intoleranzpredigt" als Beitrag zur politischen
antiislamischen Propaganda angeschafft. Wann vertreibt seine
Propaganda-Einrichtung diesen Irrsinn auf Kosten der
Steuerzahler? Wie wäre es mit: "Bundespropagandazentrale für
gewünschte Bildung"?
Broder hat
eine von ihm nicht anders zu erwartende Polemik
geschrieben. Was das mit ausgewogener politischer Bildung zu
tun hat, sollte Krügers Boss Schäuble seine obersten
Propaganda Beauftragten einmal fragen? Demokratisch scheint
mir dieses Handeln nicht zu sein. Die DDR wäre bestimmt
nicht untergegangen, wenn Honecker Krüger, Broder, Küntzel
und andere mit seiner Frau Margot zusammengebracht hätte:
ein Traumteam.
Broder
„stinkt“ nach Meinung der Jüdischen Zeitung nur noch rum.
Alle scheinen es gemerkt zu haben außer Krüger nicht. Bei
diesem Niveau der politischen Verbildung auch kein Wunder. Warum streicht Schäuble
Krüger nicht einfach einige Millionen Euros damit dieser
Spuk ein Ende hat?
Kein
Bildungsverantwortlicher sollte dies
mehr für Bildungsaufgaben einsetzen. Massive Proteste gegen
diese Volksverdummung sollten direkt an Schäuble und Krüger
gerichtet werden. Vielleicht reagiert ja einer darauf.
Debatte
um die Position Irans - Dossier: Antisemitismus
- Bundeszentrale für politische Bildung
60
Jahre Israel, "Das Parlament"
Über die wohl bewussten
Missverständnisse des iranischen Staatspräsidenten
berichtet die "Arbeiterfotografie"
ausführlich, sachlich und detailliert:
Drohender
Kriegsschauplatz Iran
An die
Bundeszentrale für Politische Bildung
Offener Brief vom 17.1.2008 in Sachen
Antisemitismus-Dossier der Bundeszentrale, das die
Behauptung enthält, der Iran wolle Israel von der
Landkarte tilgen
(Resonanz dazu siehe
unten)
Sehr geehrter Herr Schilling, sehr geehrte Damen und
Herren der Redaktion und der Pressestelle,
durch Herrn Thomas Immanuel Steinberg sind wir
darauf aufmerksam geworden, daß sich auf Ihrer
website ein Dossier zum Thema Antisemitismus
befindet (http://www.bpb.de/themen/GX51KQ,0,0,Antisemitismus.html),
das mit den Worten eingeleitet wird: "Mit seiner
Äußerung, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen,
sorgte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad im
Oktober 2005 weltweit für Empörung. Sein offener
Hass gegen Israel und die Juden entlädt sich
regelmäßig: in Drohungen, Anfeindungen, in einer
konsequenten Leugnung
und Relativierung des Holocaust. Auch jenseits des
Gottesstaates wächst die Zahl der
Geschichts-Revisionisten..."
mehr >>>
"Kontinentaldrift
3.0 – Amerika zwischen Europa und Asien,"
so nennt die alte, früher sehr erwürdige,
angesehene Tante Bundeszentrale für
politische Bildung ihre
Diskussionsreihe unter ihrem umtriebigen
Präsidenten Thomas Krüger. Er
scheint auch hier wie ein Wanderer zwischen
mehr und weniger vertrauenerweckenden
Welten. Zu einem Thema, das besondere
Sensibilität verlangt, um nicht in die
islamophobe Falle, die
Henryk M. Broder
aufgestellt hat,
mit dem Krüger auch
schon eine Veranstaltung zu diesem Thema
gemacht hat, zu tappen, wäre jeder
andere besser geeignet gewesen als der
Holocaust-Clown Goldhagen.
Er wird
in seinem Wissenschaftsgebiet
kaum erst genommen, nicht einmal
rund herum um das Netzwerk Honestly
Concerned, denen ansonsten selbst
der Alleinunterhalter der christlichen
Fundamentalisten nicht zu schade ist
gegen den Islam zu polemisieren.
Wenn selbst der Israellobbyist und Professor
an der Bundeswehr Universität
Michael Wolffsohn schon Goldhagens gefährliche
und blödsinnige Thesen kritisiert,
muss es schon weit gekommen sein.
Michael Wolffsohn sagt :" Ja,
die vom politischen, besser: politisierten
Islam ausgehenden Gefahren kann man
nicht ernst genug nehmen, sie sind sehr
real. Aber man muss sie richtig begründen.
Nicht wie Goldhagen. Er sagt: Nazismus
ist die korrekte Bezeichnung und der
einzige Bezugsrahmen für politischen
Islam. Das ist, mit Verlaub, Unsinn."
Diesen Unsinn, Extremismus
unterstützt und verbreitet Thomas Krüger
nicht privat sondern in seiner Eigenschaft
als Präsident der Bundeszentrale für
politische Bildung. Sogar Wolfsohn sagt:
"Was Goldhagens Unsinn bewirkt, ist
klar: Er bringt uns keine notwendigen
und richtigen Argumente gegen den politischen
Islam, er provoziert noch mehr Muslime
aus Empörung über Vereinfachungen des
Islam als Religion zum Islamismus, zu
Terror und Massenmord. Goldhagen analysiert
nicht den Massenmord, er provoziert
ihn."
"Krüger sollte sich schämen, mit diesen Hetzer
und Holocaust-Clown zweimal aufgetreten zu sein,
ihm ein Podium zu bieten, das ist eigentlich ein
Skandal. Es scheint als habe er sich zu sehr auf
das Netzwerk
von Sacha Stawski ausgerichtet.
Von einer neutralen Haltung,
der Meinungsvielfalt verpflichteten alten,
geschätzten Tante Bundeszentrale kann wohl keine
Rede mehr sein. Wann interveniert die SPD
und sein Chef Wolfgang Schäuble?
Selbst ein schon
mehr als kritisierenswerter Broder
distanziert sich von Goldhagen und
sagt: "Über den Horror und
den Terror vom Hörensagen, mit dem
die Kinder von Überlebenden aufwachsen,
sind ganze Bibliotheken geschrieben
worden. Man weiß, welchem Druck
sie ausgesetzt sind, die Erwartungshaltungen
der Eltern zu erfüllen, wie schwer
es ihnen fällt, ein eigenes Leben
zu leben. (Kommentar: Hier denkt
Broder an sich selber, siehe:-
Auszug aus
Hurra, wir kapitulieren!
hier +
hier) ...Könnte es sein, daß
Daniel Jonah Goldhagen schon mit
12, 13 Jahren mehr über Adolf Eichmann
und Heinrich Himmler wußte als über
Tom Sawyer und Huckleberry Finn?
(...)
Könnte es
sein, daß er keine andere Wahl hatte,
als die Flucht nach vorn anzutreten,
das Erbe und den Auftrag des Vaters
zu übernehmen und das Buch zu schreiben,
das die Holocaust-Forschung revolutionieren
sollte?"(40)
Eine verlorene Kindheit, eine deformierte
Persönlichkeit. Daniel Jonah Goldhagen
hatte keine andere Wahl. Die wahren
Schuldigen sind seine Eltern, exemplarisch
für alle Überlebenden des Holocaust."
Es gibt Grenzen der zu fördernden
politischen Meinungsfreiheit, das
mag eine Zeitschrift wie
die Jungle World, die
den vom Verfassungsschutz beobachtenden
Antideutschem nahesteht übersehen.
Ein Präsident der Bundeszentrale für
politische Bildung darf das nicht, wir
brauchen keine Kriegstreiber, die einseitig
Gewalt, übersehen
und ebenso einseitig, scheinheilig
da, wo es ihnen passt, Schuld zuweisen.
Nur eine gerechte Welt kann ein
friedliche Welt sein, werden.
Mit Goldhagen
entfernen wir uns noch mehr von
diesem Ziel. Auch ein Krüger sollte
aus der Geschichte lernen.
Hatte Goldhagen schon zu seinem
eigentlichen Thema nichts Wesentliches
zu sagen, außer dass die Deutschen
einen genetischen
Defekt in Sachen Antisemitismus
hätten, so kann er zum politischen
Islam wohl nur Vorurteile vortragen,
ebenso wie sein islamophobes
Vorbild aus Berlin.
Der Bericht
von
Ulrich Gutmair scheint die schlimmsten
Befürchtungen zu bestätigen. Goldhagen
hat ein wirkliches Horrorgemälde entworfen.
Wie stellt sich Krüger dazu, der mit
seiner bpb doch nicht Ressentiments
fördern, sondern zum Ausgleich beitragen
sollte? So schwafelt Goldhagen von einer
"interkontinentalen Intifada" ebenso
dilettantisch wie er in seinem Buch
vom "eliminatorischen Antisemitismus"
der Deutschen schwadroniert hat. Diesen
Schwachsinn haben seine Antideutschen
Bewunderer begierig aufgenommen und
bekämpfen damit Andersdenkende. Hatte
Norman Finkelstein nicht Recht, als
er in Goldhagen scheinbar nur einen
Handlungsreisenden in Sachen "Holocaust-Industry"
gesehen hat? Niemand in der Wissenschaftsgemeinde
nimmt ihn ernst.
Wer Figuren wie Goldhagen
zu einem solch sensiblen Thema auf Steuergeldern
reden lässt, ist mehr als in Frage zu
stellen. Es gibt genug Kriegstreiber
und Zündeler, die brauchen keine Unterstützung
mehr, da gilt es im Interesse unserer
Zukunft, unserer Kinder gegenzusteuern.
Was hat ein Goldhagen,
wenn nicht vorurteilsbehaftet,
zum Islam seriöses veröffentlicht?
Wie lange will Innenminister Schäuble
dem Treiben Krügers noch zusehen, der
auch schon einmal einen mehr als
peinlichen "Antisemitismus
Vergnügungspark" in Berlin hat veranstaltet
lassen, der ihm sogar den Zorn der Israellobby
und besonders seines E-Mail-Freundes
Sacha Stawski und seinem Hetznetzwerk
zugezogen hat? Auch das Filmheft "Paradise
now" wurde sogar von Stawski und Konsorten
auf das schärfste bekämpft.
Krüger schadet mit dem Holocaust-Reisenden
Goldhagen und seinen hetzerischen Vorträgen
zum Islam dem guten Ruf der BRD in der
islamischen Welt und treibt mit dem
Netzwerk Honestly Concerned, Broder
und Co. die BRD ein Stück mehr in einen
nicht gewünschten und
unnötigen
Konflikt hinein.
Arne Hoffmann
gibt uns Belege für das Denken
dieses Netzwerkes: " Heute habe ich
noch mal einen Blick in Broders Fanclub
„politicaly incorrect“ geworfen und
dabei spontan einen hübschen Kommentar
gefunden: „Und wisst Ihr was ? mittlerweile
ist mir ein Weltkrieg auch lieber als
dieser ewige Eiertanz der falschen Konferenzen,
der Takiyas, des Schönredens des Gutietum
usw.usw.usw. nach Jahren dieses Wahnsinn
wird es Zeit für ein reinigendes Gewitter,
scheiss egal ob man dabei draufgeht
oder nicht aber so geht's nicht mehr
weiter. Besser offener KRIEG als fauler
Friede um jeden Preis.“ Ja, ist es scheiss
egal,
wer draufgeht?
Goldhagen erwidert, seine Analyse
sei kein Plädoyer für einen neuen
Krieg, auch wolle er nicht dem Zusammenprall
der Kulturen das Wort reden: „Aber
wenn Sie mich fragen, die iranischen
Atomanlagen sollten bombardiert
werden.“ Was danach geschehen
würde, darüber muss man wohl nicht
lange rätseln. Die Zündeler ähneln
sich auf allen Seiten sehr. Von
Goldhagen führt eine sehr gerade
Linie zum neuen Vizepremierminister
und "Judeo-Nazi" Israels
Avigdor Lieberman.
Zwei Scharfmacher
des Westens die eigentlich, ideal
zu denen passen die auf der anderen
Seite radikale, militante Positionen
vertreten. Wir (Hitler sollte uns
reichen) sollten sie nicht zum neuen
Steuermann unserer Geschichte machen.
Als gäbe es bei uns nicht auch
Parteien,
die sich ihrer Religion verpflichtet,
verbunden
fühlen,
kritisiert
Goldhagen:
"Der
politische Islam ist eine Bewegung,
die die Trennung zwischen Religion
und Politik aufhebt." Wie
wenig trennt sein Präsident
Bush mit seinen christlichen
Fundamentalisten, der sich ebenfalls
deutlich seinem Glauben verpflichtet
fühlt?
Von Bush und Konsorten ist überliefert,
dass sie im Weißen Haus beten!
Sie sollten lieber denken und
Gott nicht für ihre perversen
Kriegsziele missbrauchen.
Menschen,
die die Religion
pervertieren, gibt es
auf allen Seiten. So kann man
genau so schreiben: "Der christliche
Fundamentalismus ist eine Bewegung,
die die Trennung zwischen Religion
und Politik aufhebt - eine totalitäre
Bewegung, die Politik und Gesellschaft
nach den Vorstellungen des fundamentalistischen
Christentum formen will. Sie
ist anti-demokratisch, anti-pluralistisch,
anti-liberal."
«.
Birn schreibt: »Mit Goldhagens Methoden
im Umgang mit Beweismaterial könnte
man aus dem Ludwigsburger Material
leicht die nötigen Zitate heraussuchen,
um das genaue Gegenteil von dem
zu beweisen, was Goldhagen behauptet.«
Er habe selektiv zitiert, so daß
er die Dokumente eigentlich verfälscht:
»Er nimmt selektive Ausschnitte
und bläht sie überproportional auf
[...]. Er verwendet Material als
Beleg für eine vorgefaßte Theorie.«
Größeren Schaden
kann nur noch unsere allseits bewunderte
Bundeskanzlerin Merkel, anrichten. Deckt
sie selbst die Mordbefehle von Olmert
und Amir Peretz, weil sie zur Tötung
des demokratisch gewählten palästinensischen
Ministerpräsidenten Hanieh kein Wort
der Kritik über ihre verklemmten Lippen
gebracht hat? Die Bundeszentrale für
politische Bildung befindet sich scheinbar
unter ihrem Steuermann Thomas Krüger
schon lange auf einer sehr abschüssigen
Bahn.
So bewertet auch
Ulrich
Gutmair (Sat 1):Goldhagens
auftreten "Nachher ist allerdings so
mancher konsterniert, weil Goldhagen
in erster Linie ein Plädoyer dafür abgegeben
hat, nicht zu zögern, die iranischen
Nuklearfabriken zu bombardieren, wenn
es nötig werden sollte. Denn der politische
Islam ist die bedrohlichste politische
Bewegung seit den Nazis, glaubt Goldhagen."
Da wird sich Bush aber freuen, dass
er so gut weggekommen ist. Die Frage
bleibt offen welchen Kriegstreiber Krüger
als nächstes präsentiert....
E. Arendt
"Hurra, Thomas Krüger kapituliert
und meldet am 10.8.2007


[Neuerscheinungen] bpb/10.08.2007


Anscheinend hat Krüger
das Buch vom Broder gekauft und vertreibt
es zu "Sonderkonditionen" Bei einer
wahrscheinlich hohen Auflage eine gute
Unterstützung für die Feinde des Islams
(früher waren es mal die Feinde der
Juden die Angehörige einer Religion
jagten und verunglimpften...)
Quelle -
Lampe@bpb.bund.de [11-9] Newsletter 11. September Montag, 20. August 2007 07:55
Schriftenreihe (Bd. 616)
Hurra,
wir kapitulieren
|
 |
 |
|
Autor |
 |
Henryk M. Broder
 |
|
Seiten |
 |
167 |
|
Erscheinungsdatum |
 |
27.07.2007 |
|
Erscheinungsort |
 |
Bonn |
|
Bestellnummer |
 |
1616 |
|
Bereitstellungs- pauschale |
 |
4,00 EUR |
|
Inhalt
Henryk M. Broder löst mit seinen polemischen
Wortmeldungen stets heftige Kontroversen
aus. In diesem Plädoyer kritisiert er
mit ironischer Schärfe beschwichtigende
Reaktionen auf Forderungen radikaler
Muslime. Wie die Appeasement-Politik
gegenüber Hitler die aggressive Haltung
der Nazis nur befördert hätte, so liefen
die Europäer mit ihrer Politik heute
Gefahr, die Transformation Europas zu
einem "islamischen Kontinent" zu beschleunigen,
so Broder.
Als Beispiele greift er den Streit um
die Mohammed-Karikaturen oder Reaktionen
auf die Holocaustleugnung des iranischen
Staatspräsidenten Ahmadinedschad auf.
Dabei geht es Broder in erster Linie
um den Erhalt der Meinungsfreiheit –
für ihn Kern der Aufklärung und der
Demokratie.
Quelle

Empfohlen zum Thema Antisemitismus.
Quelle

Die Bundeszentrale für politische
Bildung gibt eine Linksammlung zum 11.9.2001
heraus. Am 12.7.2007 präsentierte sie
einen Link zum islamophoben, rassistischen
Blog "Politically Incorrect".
[11-9] Links vom 11.7. -
Thorsten
Schilling

> -----
Original Message ----- > From: "Thorsten Schilling" <schilling@bpb.de> > To: <11-9@news.bpb.de> > Sent: Thursday, July 12, 2007 7:10
AM > Subject: [11-9] Links vom 11.7.


Man
hat keine Probleme den Stammvater
der Islamophoben zu verlinken.

|
Ebenfalls
die Islamophobe
Webseite
Politically
Incorrect
-
PI zeigt
Zeichen
der Anerkennung
- "Feindbild
Christentum
im Islam"

Wenn einer
der führenden
rassistischen
Websites
in der BRD,
"politically
incorrect",
ein Buch
von Frau
Spuler-Stegemann
lobt, das
Vorurteile
gegen den
Islam schürt
und das
die Bundeszentrale
für Politische
Bildung
in Bonn
in ihrem
Angebot
führt, ist
dies leider
nicht verwunderlich.
Hat doch
der umtriebige,
anscheinend
oberste
politische
Bildner
der BRD,
der gelernte
Berufs-Ossi
und Vikar
Thomas Krüger,
bereits
im letzen
Jahr mit
dem obersten
Vordenker
Henryk M.
Broder eine
Veranstaltung
der Bundeszentrale
abgehalten,
in der junge
Journalisten
auf den
Antiislamismus
eingestimmt
werden sollten.
Dort trat
auch ein
anderer
extremistischer
Kommentator
der Welt
am Sonntag,
Richard
Herzinger,
auf. Beide
haben eigentlich
nichts Substantielles
zur Auseinandersetzung
mit dem
Islam beizusteuern,
außer Vorurteile
unters Volk
zu streuen.
Dass sich
Krüger in
dieses antiislamische
Fahrwasser
begeben
hat, verwundert,
wenn man
diesen Umgang
sieht nicht.
Dies entspricht
aber sicherlich
nicht der
Aufgabe
der bpb.
Dass Innenminister
Wolfgang
Schäuble
seinem anscheinend
zum Antiislamismus
neigenden
Untergebenen
nicht stärker
auf die
Finger haut
verwundert
dagegen
sehr. Er
führt einen
sinnvollen
Dialog mit
dem Islam,
wohingegen
sein oberste
Politbildner
mit solchen
Schriften
Vorurteile
gegen Millionen
von deutschen
Staatsbürgern
schürt.
Wann stellt
Schäuble
Krüger endlich
vom Platz
und schickt
ihn in die
Produktion?
Diese Seite
belegt seinen
fragwürdigen
Umgang mit
diesem Netzwerk.
Glaubt er,
ursprünglich
selber ein
Jagdopfer
dieses Netzwerkes
so von ihm
geduldet
zu werden?
Das Palästina
Portal wird
selbstverständlich
die Bundeszentrale
und ihren
fragwürdigen
Chef weiter
beobachten,
ob dieser
noch weiteren
antiislamischen
Stimmen
ein Forum
bietet.
|
|
Das mehr als fragwürdige
Buch des Mitherausgebers
Sacha Stawski
-
Honestly Concerned
wird beworben. "Zuerst
wird der Direktor des Deutschen Orient-Instituts,
Professor Udo Steinbach, abgemeiert.
Steinbach sollte prüfen lassen, ob sich
in diesem Buch falsche Tatsachenbehauptungen
über ihn befinden, um die Auslieferung
zu stoppen bzw. die Stellen schwärzen
zu lassen. So soll Steinbach gleich
„mehrfach klassische sekundärantisemitische
Verhaltensmuster“ erfüllen.
Auch Nobert Blüm wird heftig zur Brust
genommen, weil er es gewagt hat, Israels
Menschrechtsverbrechen deutlich zu benennen.
Der tote Jürgen Möllemann wird ebenfalls
vorgeführt; ebenso Rupert Neudeck und
Peter Scholl-Latour. Auch Ludwig Watzal
und die
Bundeszentrale für politische Bildung
bekommen von diesem Pro-Israel-Lobbyisten
ihr Fett ab.
Quelle
Quelle
Weiter Informationen zum Buch >>>
Ebenso fragwürdig
ist das Buch des Aufheizers Matthias
Künzel der wie alle zum Netzwerk
Honestly Concerned
gehört.
Seine Vergangenheit
wurde vom Verfassungsschutz begleitet
>>>

Fragwürdig ist
auch das Buch von Lars Rensmann - auch
sein wissenschaftliches Vorgehen wird
angezweifelt.
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