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Vorsicht beim Gebrauch
dieser Seiten: Kritik an den USA ist nicht gleich Antiamerikanismus
- Diese Gleichsetzung ist die Waffe derer, die fühlen im Unrecht
zu sein.
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Wir [die USA] haben unsere Truppen
in in über 200 Fällen in andere Länder
entsendet, um ihnen unseren Willen aufzuzwingen.
- J. Stockwell, ehem. CIA
Das
Imperium
light
U
S A
Was soll man von einem Land halten, in dem die Bomben intelligenter
sind als die Regierenden« -
Jürgen Weber
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US Boykott?
Wo gibt es ein Computerprogramm
das aktuell zeigt welches Land, welches Produkt wir aus vielerlei Gründen
nicht boykottieren sollten? - Wenn trifft ein Boykott. Wer hat z.B.
im Irak am meisten unter dem Boykott gelitten? Leiden die USA nicht
schon genug unter Bush? Trotzdem, es mag sich jeder seine Meinung bilden.
Was macht man in den USA z.B. mit Frankreich. (Die Freiheitsstatue will
man aber wohl behalten?) Ich boykottiere nicht (oder ehr wenig), es
ist aber sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen.
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Die Amerikaner haben per Dekret die bisherigen French Fries (Fritten)
aufgrund der eigenständigen Meinungsbildung der Franzosen zum IraqKrieg in
*Freedom Fries* umbenannt. Nun gut, ich wäre aber dennoch dafür, diese
runden, trockenen, in der Mitte leicht aufgeblähten und meist mit einer
geschmacksabtötenden Zuckerguss-Schicht konservierten Gebäckteilchen ruhig
weiter * Amerikaner* zu nennen. Zumal diese in der schwarzen Variante, mit
Schokolade statt Zuckerguss, durchaus nicht zu verachten sind. Es wäre
einfach zuuu blöd, wenn die Dinger demnächst *Freiheit* hießen...
Quelle
Atelier Kargel - Newletter 08.05.03 |
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In Europa lächelt man über
die Amerikaner, die ihre Fritten umtaufen, Französische Weine
boykottiern, nur die Freiheitsstatue haben sie noch nicht
zurückgeschickt.
Der Boykott
gegenüber dem Irak zeigte, das eigentlich nur das Volk wehr- und
hilflos leidet. Der Boykott Südafrikas hat sicher zum Ende der
Apartheid mit beigetragen, wurde auch von den USA mitgetragen. Die
Sanktionen kürzten Südafrikas Export um 13%, ein ernstes, aber nicht
vernichtendes Problem. Jedoch hatten sie größere Auswirkung auf den
wirtschaftlichen Reichtum. Die USA waren
Der Boykott Israelischer Produkte ist
kaum wirksam. Beide Boykotte hatten zu großen Teilen ihren Ursprung aus
dem Land heraus.
Jede Möglichkeit der jetzigen Regierung in den USA zu zeigen das man ihr
Handeln missbilligt ist sicher zu begrüßen.
Anderseits, sehe ich die vielen diktatorischen Regierungen frage ich mich
wie ich in mein Kaufverhalten Boykottmaßnahmen integrieren kann. Sehe ich
die Menschenrechtsverletzungen Chinas muss ich auf einen Großteil vor
allem der "Billig- oder Preiswertprodukte" verzichten. Wenn man wahrnimmt
wie Israel mit
Palästina umgeht gibt viele Produkte die man
boykottieren müsste. Siehe Russland und
Tschetschenien,
die vielen Diktaturen in Afrika.
Ein täglich wahrscheinlich neu zu programmierender Laptop der mir die
aktuellen Kaufinformationen gibt müsste bei jedem Einkauf mein Begleiter
sein. Die Liste der Waren die ich einkaufen könnte würde wahrscheinlich
sehr klein.
Letztlich, müsste ich es nicht akzeptieren das es immer noch Menschen gibt
die aufgrund der vorhanden rechtsradikalen Tendenzen in Deutschland,
aufgrund des ausgeübten industriellen Massenmordes Deutschland
boykottieren? Dann währe bald kein Geld mehr da um einkaufen zu können und
das Thema: "Boykott ja oder nein" hätte sich erledigt.
Ich werde wie schon immer noch bewusster einkaufen und habe Sympathie für
die, die einen Boykott befürworten. Dann aber kein Boykott gegen die USA,
sondern Boykott gegen das Imperium USA. Es gibt auch sicher
Alternativprodukte. Ich werde diesen Boykott aber, aus
vielerlei Gründen sicher nicht wirksam leben können und wollen.
Generell währe es wünschenswert, wenn es in Deutschland eine starke
Verbraucherorganisation geben würde. Die vielen Boykottinitiativen sind
zur Zeit wohl ein kaum spürbarer hilfloser, ehrenwerter, trotz-dem
Versuch. Aus vielerlei vielleicht genauso bedeutenden Gründen, so um z. B.
gesunde unvergiftete Nahrung kaufen zu können, sollte man Waren
boykottieren.
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Woher kommt der
Begriff Boykott?
Der englische Gutsverwalter Charles Cunningham Boycott (ein
ehemaliger Kapitän, der für den Grafen von Erne im County Mayo
möglichst hohe Zinsen eintreiben wollte) ging mit einer derartigen
Härte gegen "seine" irischen Pächter vor, daß die "Irische Landliga"
ihn durch Maßnahmen: niemand arbeitete für ihn, niemand kaufte etwas
von ihm, niemand verkaufte etwas an ihn, 1880 zur Auswanderung
zwang.
Der Begriff: "boycotting" wurde zum ersten Mal in einer Dubliner
Zeitung am 13.Nov.1880 benutzt.
Quelle
Die Amerikaner haben per Dekret die bisherigen French Fries (Fritten)
aufgrund der eigenständigen Meinungsbildung der Franzosen zum IraqKrieg in
*Freedom Fries* umbenannt. Nun gut, ich wäre aber dennoch dafür, diese
runden, trockenen, in der Mitte leicht aufgeblähten und meist mit einer
geschmacksabtötenden Zuckerguss-Schicht konservierten Gebäckteilchen ruhig
weiter * Amerikaner* zu nennen. Zumal diese in der schwarzen Variante, mit
Schokolade statt Zuckerguss, durchaus nicht zu verachten sind. Es wäre
einfach zuuu blöd, wenn die Dinger demnächst *Freiheit* hießen...
Quelle
Atelier Kargel - Newletter 08.05.03 |
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In Europa lächelt man über die Amerikaner, die ihre Fritten
umtaufen, Französische Weine boykottieren, nur die Freiheitsstatue
haben sie noch nicht zurückgeschickt.
Der Boykott gegenüber dem Irak zeigte, das eigentlich nur das Volk
wehr- und hilflos leidet. Der Boykott Südafrikas hat sicher zum Ende
der Apartheid mit beigetragen. Die Sanktionen kürzten Südafrikas
Export um 13%, ein ernstes, aber nicht vernichtendes Problem. Jedoch
hatten sie größere Auswirkung auf den wirtschaftlichen Reichtum.
Der Boykott Israelischer Produkte ist kaum wirksam. Beide Boykotte hatten
zu großen Teilen ihren Ursprung aus dem eigenen Land heraus.
Jede Möglichkeit der jetzigen Regierung in den USA zu zeigen, das man ihr
Handeln missbilligt ist sicher zu begrüßen.
Anderseits, sehe ich die vielen diktatorischen Regierungen, frage ich mich
wie ich in mein Kaufverhalten Boykottmaßnahmen integrieren kann. Sehe ich
die Menschenrechtsverletzungen Chinas, muss ich auf einen Großteil vor
allem der "Billig- oder Preiswertprodukte" verzichten. Wenn man wahrnimmt
wie Israel mit
Palästina umgeht, gibt es viele Produkte die man
boykottieren müsste. Siehe Russland und
Tschetschenien,
die vielen Diktaturen in Afrika.
Ein täglich wahrscheinlich neu zu programmierender Laptop, der mir die
aktuellen Kaufinformationen gibt, müsste bei jedem Einkauf mein Begleiter
sein. Die Liste der Waren, die ich einkaufen könnte würde wahrscheinlich
sehr klein.
Letztlich müsste ich es nicht akzeptieren, das es immer noch Menschen gibt
die aufgrund der vorhanden rechtsradikalen Tendenzen in Deutschland,
aufgrund des ausgeübten industriellen Massenmordes Deutschland
boykottieren? Dann währe bald kein Geld mehr da um einkaufen zu können und
das Thema: "Boykott ja oder nein" hätte sich erledigt. Dann, wie gehe ich
mit deutschen Firmen die Waffen, Waffenteile liefern +++++
Es ist auch eine Frage wie reagiere ich auf die zunehmende
Umweltbelastung, wer stellt seine Waren mit Atomstrom her. Was ist Gen
verändert, welche belastende Stoffe sind in welchem Lebensmittel.
Jeder dieser Punkte beinhaltet sicher alleine schon einen Grund, ein
Produkt, ein Unternehmen zu boykottieren. Ich würde mir starke
Verbraucherorganisationen und Verbraucher wünschen. Ein wirksamer
Warenboykott kann viel verändern. Leider haben wir nicht, noch nicht
die Öffentlichkeit dafür. Die Gefahr währe aber auch sehr groß, das ein
Boykott hin und her das ganze Weltwirtschaftsystem zusammenbrechen läst.
Es müsste schon sehr bedacht werden, was ich wie boykottiere. Der Boykott
sollte sich so auf bestimmte zielbewusst ausgewählte Waren konzentrieren.
Ich werde wie schon immer noch bewusster einkaufen und habe Sympathie für
die, die einen Boykott befürworten. Dann aber kein Boykott gegen die USA,
sondern Boykott gegen das Imperium USA. Es gibt auch sicher
Alternativprodukte. Ich werde diesen Boykott aber, aus
genannten Gründen zur Zeit sicher nicht wirksam leben können und wollen.
Die vielen Boykottinitiativen sind
zur Zeit wohl ein kaum spürbarer hilfloser, ehrenwerter, trotz + dem
Versuch.
Link zum
Thema:
Deutsche, kauft nicht beim Amerikaner ...
dann
wird alles wieder gut!
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