|
Immer wieder werden von dem
Netzwerk rund um Honestly Concerned (oder rund um Henryk M. Broder?) die
gleichen Vorwürfe erhoben.
So das er für die das der Kritik stehenden Internetmagazin antiimeralista.org
arbeite.
Die Stellungnahmen von Dr. Watzal zu
diesem Thema werden ignoriert, nicht zur Kenntnis genommen, übergangen. Man
möcht sich ja nicht einen Vorwurf, auch wenn er falsch ist, aus der Hand nehmen
lassen.
Leider kann
man nicht jedem Menschen, der einen anruft, schreibt, den man begegnet, in die
Seele schauen. Dieser "glückliche
Umstand" hilft auch Honestly Concerned", viele erkennen nicht die wahren
Absichten hinter den Jagaktionen.......
So ergeben die Nachforschungen, dass die Artikel die bei
antiimperialista.org erschienen sind, nicht für diese Seiten geschrieben wurden.
Sie wurden von anderen Seiten übernommen. Eine Form der Zusammenarbeit mit
antiimperialista.org war nicht erkennbar, wird es wohl auch nicht geben.
Es ist auch schon mehr als merkwürdig.
Honestly Concerned (Sacha Stawski) arbeitet mit messianischen Christen zusammen,
von denen Rabbiner bei Hagalil sagen das das was Hitler nicht schaffte, die
messianischen Christen versuchen. Merkwürdig auch, dass HC mit Gruppen wie den
Antideutschen herumläuft.
Auf deren Demonstrationen (für Israel) ließt man dann: "Deutschland verrecke",
"Deutschland den Krieg erklären" und "Wer Deutschland liebt, den können wir nur
hassen" Auch Kontakte zum rechtsradikalen Rand sind zu erkennen.
Die nachfolgenden Texte demonstrieren
wohl, dass sich Dr. Ludwig Watzal auch auf diesen Punkt bezogen ausreichend
erklärt hat. Das die falschen "Freunde" versuchen jemanden zu Missbrauchen wird
man leider nicht immer verhindern oder rückgängig machen können.
| Als Reaktion auf
Veröffentlichungen bei ihr schrieb Dr. Ludwig Watzal am 22.11.05 an MdB
Kristina Köhler:
Sehr geehrte Frau Köhler,
Mit Interesse habe ich die Stellungnahme von Herrn Dr. Ralf Balke zu Ihrer
Pressemitteilung auf der Internetseite "haGalil.com" gelesen. Soweit es mich
betrifft, enthält dieses Schreiben
allerdings einige ärgerliche Unwahrheiten, die ich so nicht stehen lassen kann.
Herr Balke schreibt: "Insbesondere die Tatsache, dass die Bundeszentrale einen
Mitarbeiter wie Herrn Doktor Ludwig Watzal beschäftigt, der regelmäßig auf
Webseiten wie antiimperialista.org, die von den USA wegen der Unterstützung des
Terrorismus gesperrt wurden, Artikel veröffentlicht, wirft ein weiteres
negatives Licht auf die BpB."
Dazu darf ich feststellen: Ich habe keinen einzigen Originalartikel auf der
Website von "antiimperialista.org" veröffentlicht, also schon gar nicht
regelmäßig. Richtig ist, dass die Zeitschrift Intifada zwei Artikel im Januar
und Dezember 2003 und drei Buchbesprechungen im März und Dezember 2003 leicht
gekürzt nachgedruckt hat, die bereits zuvor andernorts erschienen waren. Da, wie
Herr Balke schreibt, diese Website angeblich inzwischen gesperrt wurde, brauche
ich dem nicht weiter nachzugehen. Die Website "antiimerialista.org" gibt es aber
gar nicht, sondern nur "antiimperialsita.com", dort kann man wohl die Artikel
einsehen. Bei "aik(at)antiimperialista.org" handelt es sich um die
E-Mail-Adresse. Wie Sie sehen, fängt die Wahrheit im Kleinen an.
Der in den Worten von Herrn Balke enthaltene Vorwurf, ich gehöre sozusagen zu
den Gesinnungsgenossen von "antiimperialista.org", ist eine bösartige
Unterstellung. Ich neige allerdings nicht dazu, alles, was der gute Mann
schreibt, ernst zu nehmen.
Was er mit "Webseiten wie antiimperialista.org" meint, bleibt unklar, passt aber
zu dieser Denunziationsmethode. Ich könnte Ihnen natürlich jetzt auch meine
Dienste anbieten, was ich nicht tue, um mich nicht auf das Niveau von Herrn
Balke begeben zu müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Ludwig Watzal
Quelle und mehr |
Dr. Watzal äußert sich in
der Taz. - vom 6.10.2004, S. 17, 156 Z. (Interview), MARTIN REICHERT
"Eine Lobby ist legitim"
Der Nahost-Experte Ludwig Watzal
soll sich mit einem Rundfunk-Kommentar über Haim Saban
des Antisemitismus schuldig gemacht haben. Im taz-Gespräch äußert er sich nun zu
den Vorwürfen
INTERVIEW MARTIN
REICHERT
taz: Herr
Watzal, sind Sie ein Antisemit?
Ludwig
Watzal:
Antisemitismus ist nicht in meinem Kopf, also ist er auch nicht in meinen
Texten. Ich habe tausende von Seiten zum Thema Israel publiziert, und Sie werden
nicht einen Hauch von Antisemismus darin finden.
In Ihrem
Kommentar im Deutschlandradio Berlin bezeichnen Sie es als geschmacklos, dass
Haim Saban ausgerechnet in Dachau den Zuschlag für den Kauf von ProSiebenSat.1
bekommen hat. Konnte er denn da etwas dafür?
Er hat diesen Anruf in
einem Interview mit der New York Times erwähnt. Natürlich kann
man sich nicht aussuchen, wo man angerufen wird. Vielleicht war das unglücklich
formuliert von mir, man kann in diesen Satz aber nicht reininterpretieren, dass
er antisemitisch sei. Ich habe weder Haim Saban noch die anderen beiden Personen
des öffentlichen Lebens als zum Judentum gehörig bezeichnet. Sie agieren für
mich als Haim Saban, Michael Wolffsohn oder Michel Friedman in der Gesellschaft.
Muss man bei
Haim Saban oder Michel Friedman extra dazuschreiben, dass sie jüdischen Glaubens
sind?
Im Nachhinein hätte man
diesen ganzen von mir beschriebenen Sachverhalt nicht mit kühlem Blick
betrachten sollen. Das muss ich mir selbst eingestehen, ich habe das einfach so
dargestellt, ohne fünfmal nachzudenken. Das war nicht sehr klug, aber auf der
anderen Seite befasse ich mich sehr viel mit englischsprachiger Literatur zu
diesem Konflikt, da wird ganz anders diskutiert.
mehr >>>
|
Ein Link zu dem Artikel,
der Anlass des
Leserbriefes von Dr.
Watzal war. Hier der Leserbrief von Dr.
Ludwig Watzal an die
"Achse der Guten":
|
Betr.: Artikel
auf Ihrer
Website „Achse
des Guten:
Michael
Miersch
Deutscher
Bildungsbeauftragter
arbeitet für
eine
pro-terroristische
Webseite
Von VoKo
Christian J.
Heinrich
(gekürzt von mm)
Sehr geehrte
Damen und Herren
der „Achse des
Guten“
Ich bitte um
Abdruck
folgender
Richtigstellungen:
Beim Artikel
von Herrn
Christian J.
Heinrich
(gekürzt von mm)
handelt es sich
um Collagen, die
aus falschen
Tatsachenbehauptungen
und aus dem
Zusammenhang
gerissenen
Satzfetzen
bestehen. Sie
dienen einzig
und allein dazu,
mich zu
diffamieren.
- Die falschen Behauptungen
beginnen bereits
mit der
Überschrift des
Beitrages. So
behauptet Herr
Heinrich,
„Ludwig Watzal,
ein führender
Vertreter der
wichtigsten
demokratischen
Bildungsinstitution
in Deutschland,
der
Bundeszentrale
für politische
Bildung,
veröffentlicht
wiederholt
Artikel auf
einer
pro-terroristischen
Webseite, der
„antiimperialista.com“
und arbeitet für
deren
Internetmagazin
„Intifada“.
- Dies ist falsch: Ich bin kein
führender
Mitarbeiter „der
wichtigsten
demokratischen
Bildungsinstitution“,
sondern einer
von drei
Redakteuren der
Zeitschrift „Aus
Politik und
Zeitgeschichte“.
In dem Beitrag
wird suggeriert,
ich
veröffentlichte
wiederholt auf
einer
„pro-terroristischen
Website“ und in
deren
Internetmagazin
„Intifada“. Auch
das ist falsch.
Richtig ist,
dass von mir
ausschließlich
im Jahr 2003
zwei Artikel und
vier
Buchbesprechungen
gekürzt in der
Zeitschrift
„Intifada“
nachgedruckt
wurden. Alle
Beiträge waren
vorher bereits
in renommierten
Zeitungen und
Zeitschriften
erschienen.
Daraus eine Nähe
zu dieser
Website
herzuleiten, ist
abwegig.
Abgesehen von
der Zusendung
dieser Beiträge
per e-mail hatte
ich weder vorher
noch nachher
irgendwelchen
Kontakt zu
dieser
Zeitschrift, zu
der Website
schon gar nicht.
Es ist schon
seltsam, dass
sich Herr
Heinrich nicht
mit dem Inhalt
meiner Beiträge
auseinandersetzt.
Wenn diese
Vorwürfe gegen
die Organisation
und die
Zeitschrift
zutreffend sein
sollten, frage
ich mich, warum
beide in
Österreich noch
frei arbeiten
bzw. erscheinen
können.
- Falsch ist weiterhin, dass ich
an eine
»Israelisierung
der Welt« glaube
und
„antiamerikanische
und
antiisraelische
Verschwörungstheorien“
verbreite. Mir
sind alle
Verschwörungstheorien
ein Greuel. In
keinem meiner
Bücher oder
zahlreichen
Artikel
verbreite ich
„antiamerikanische
und
antiisraelische
Verschwörungstheorien“.
Außerdem glaube
ich nicht an
„Eine
Israelisierung
der Welt“.
Dieser Titel
wurde von der
Redaktion
bestimmt. In dem
Beitrag in der
Zeitschrift
„International“
(3/2004) geht es
konkret um
Unterdrückungsmaßnahmen
der US-Besatzer
im Irak, die
denen der
israelischen
Besatzungsmacht
sehr ähneln.
http://www.watzal.com/f_pub.html
- also um nichts
„Verschwörungstheoretisches“,
sondern nur
Politisch-konkretes.
- Weiterhin
falsch ist die
Behauptung, ich
agiere „nicht
nur im
linksextremistischen
Umfeld“ und sei
„offen
anti-israelisch“.
Weder agiere ich
in diesem
Umfeld, noch bin
ich “offen
anti-israelisch“.
Ich habe mich
noch nie in
diesem Milieu
bewegt. Auch
habe ich mich
immer nur
kritisch
gegenüber der
Besatzungspolitik
Israels, den
Menschrechtsverletzungen
gegenüber den
Palästinensern
und den
Verstößen
Israels gegen
das Völkerrecht
geäußert. Was
soll darin
„offen
anti-israelisch“
sein?
- Falsch ist ebenfalls, dass ich
im Rahmen meiner
Tätigkeit für
die
Bundeszentrale
als „Redakteur“
für die
Zeitschrift „Das
Parlament“
arbeite. Im
Rahmen der
„Bundeszentrale“
arbeite ich für
die Zeitschrift
„Aus Politik und
Zeitgeschichte
(APuZ)“. Die
Wochenzeitung
„Das Parlament“
wird vom
Deutschen
Bundestag
herausgegeben.
In dieser
Wochenzeitung
bespreche ich
von Zeit zu Zeit
Bücher und
schreibe
manchmal einen
Beitrag als
„freier
Journalist“. Ob
Herr „Thomas
Krüger Anfang
2005 mehrfach
erklärt“ habe,
Watzal dürfe
sich nicht zu
Israel äußern,
kann ich nicht
beurteilen. Gilt
Artikel 5 GG
nicht für jeden
Staatsbürger?
- Ebenso falsch ist Folgendes:
Der Titel des
Kommentars im
„Freitag“ vom
26. März 2004
lautete nicht
„Öffentliche
Hinrichtung von
Scheich Ahmed
Yassin“, wie
behauptet,
sondern „Auch
Arafat ist
gemeint“.
Ersterer Titel
war nur der
Untertitel.
Falsch ist
ebenfalls, dass
ich in diesem
Beitrag Hamas
als „soziale
Bewegung“
gewürdigt habe.
Diese
Bezeichnung
taucht in dem
Kommentar
überhaupt gar
nicht auf. Ich
berufe mich in
diesem Beitrag
auf zwei
israelische
Wissenschaftler,
wenn ich
Folgendes
schreibe:
„Andere Stimmen
– etwa die der
beiden
israelischen
Sozialwissenschaftler
Shaul Mishal und
Avraham Sala,
die Hamas
vorzugsweise als
ein soziales
Netzwerk
qualifizieren,
das für ein
beachtliches
Bildungs- und
Beschäftigungsprogramm
in den
palästinensischen
Autonomiegebieten
Sorge trägt –
bleiben
unbeachtet.“
Auch spekulierte
ich nicht, ob
Israel als
„Atommacht Angst
vor einem
spastisch
Gelähmten“ haben
müsse“, sondern
ich schreibe:
„Dass die
israelische
Armee sich nicht
scheute, diesen
hilflosen
Rollstuhlfahrer
anzugreifen,
sprengt alle
Mäßstäbe. Warum
hatte eine
Atommacht Angst
vor einem
spastisch
Gelähmten?“
- Die falschen Behauptungen
treffen auch auf
meinen Kommentar
im
„Deutschlandradio“
vom 16.
September 2004
zu: Der Titel
lautete nicht,
wie von Heinrich
behauptet, „Haim
Sabans Geschäfte
in Deutschland“,
sondern „Haim
Saban, die
Medien und
Israel“. Auf die
Frage: „Was
haben Michel
Friedman,
Michael
Wolffsohn und
Haim Saban
gemeinsam?“ soll
ich geantwortet
haben „Israel“.
Richtig ist:
„Allen drei
liegt Israels
Zukunft am
Herzen.“ Weiter
geht es mit
falschen
Behauptungen,
dass ich „in
diesem
Zusammenhang von
´Holocaust
Industrie`“
gesprochen habe.
Heinrich beruft
sich hierbei auf
Juliane Wetzel
vom Zentrum für
Antisemitismusforschung
der Berliner
Technischen
Universität, die
in einem Beitrag
der Tageszeitung
„Die Welt“ vom
20. September
2004 wie folgt
zitiert wurde:
Watzal benutze
die typischen
antisemtischen
Klischees vom
„jüdischen
Kapital“ und
„jüdischer
Macht“. Die
Bezeichnung
„Jude“ oder
„jüdisch“ taucht
in meinem
Kommentar an
keiner Stelle
auf. Im Original
heißt es
dagegen:
„Kritisiert der
amerikanische
Politikwissenschaftler
Norman
Finkelstein
nicht zu Recht,
dass die
Holocaust-Erinnerung
für politische
Ziele
instrumentalisiert
werde, um z. B.
die israelische
Okkupationspolitik
und die damit
einhergehenden
Ungerechtigkeiten
gegenüber den
Palästinensern
zu
rechtfertigen?
Die Eskapaden
der sogenannten
Holocaust-Industrie
sind jedenfalls
ziemlich bizarr
und eine
Beleidigung für
die Opfer der
nationalsozialistischen
Vernichtungspolitik.
Die Aktionen
Sabans haben
aber nichts mit
Verschwörungsdenken
zu tun, sondern
sie sind ein
Beleg dafür, wie
symbiotisch das
Verhältnis von
Macht und Geld
ist.“ In meinem
Leserbrief an
„Die Welt“ vom
1. Oktober 2004
habe ich
folgendes
geschrieben:
“Ein solches
Verhältnis ist
in einer
kapitalistischen
Gesellschaft
nichts
besonderes, es
ist
allgegenwärtig -
in den USA,
Italien,
Deutschland,
Frankreich,
Großbritannien
etc.
Dankenswerterweise
erwähnt Mülder,
dass ich
Berlusconi als
ein Beispiel für
diese Liaison
genannt habe. In
unserem Gespräch
habe ich auch
das Verhältnis
zwischen Leo
Kirch und Helmut
Kohl genannt,
was er leider
nicht erwähnt
hat.“ In der
„Tageszeitung“
(taz) vom 6.
Oktober 2004
habe ich zu
diesem
Verhältnis von
Macht und Geld
gesagt: „Das
beste Beispiel
für die Symbiose
von Macht und
Geld war Helmut
Kohl im
Zusammenspiel
mit Leo Kirch.“
Abschließend möchte ich noch
einmal
wiederholen,
dass ich weder
eine
„pro-terroristische
Website“
„unterstütze“
und für diese
„arbeite“, noch
als „radikaler
´antizionistischer`
Aktivist
bekannt“ bin.
Diese
Behauptungen
sind ein
Hirngespinst.
Meine
Publikationen
und Vorträge
geben dafür
keinerlei
Anlass. Mir kann
kein
Antisemitismus
vorgeworfen
werden.
Was die angehängten
Informationen in
meinem Fall
beweisen sollen,
bleibt das
Geheimnis von
Herrn Heinrich
und dem für
Kürzungen
Verantwortlichen
mm.
Mit freundlichen Grüßen Ludwig
Watzal
|
Kristina Köhler, CDU Abgeordnete, beteiligt sich
auch durch Ihre unkritische Übernahme der Inhalte von Texten und
diffamierenden Leserbriefen an dieser Diskussion.
Man muss sich fragen, ob es sich bei ihr um eine gutgläubiges,
naives und ahnungsloses Opfer handelt, oder ob sie womöglich ein
aktiver Teil dieser Diffamierungskampagne ist oder diese sogar
unterstützt? Merkwürdig ist auf jeden Fall, dass eine
Bundestagsabgeordnete ihr Internetforum für fragwürdige
Organisationen und Personen zur Verfügung stellt.
Quelle |
|
Dr. Ludwig Watzal antwortet auf einen Text von Christian J.
Heinrich.
Betr.: Artikel auf Ihrer
Website �Achse des Guten: Michael Miersch"
Deutscher Bildungsbeauftragter arbeitet für eine pro-terroristische
Webseite
Von VoKo Christian J. Heinrich (gekürzt von mm)
Sehr geehrte Damen und Herren der �Achse des Guten�
Ich bitte um Abdruck folgender Richtigstellungen:
Beim Artikel von Herrn Christian J. Heinrich (gekürzt von mm)
handelt es sich um Collagen, die aus falschen Tatsachenbehauptungen
und aus dem Zusammenhang gerissenen Satzfetzen bestehen. Sie dienen
einzig und allein dazu, mich zu diffamieren.
- Die falschen Behauptungen beginnen bereits mit der Überschrift des
Beitrages. So behauptet Herr Heinrich, �Ludwig Watzal, ein führender
Vertreter der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution in
Deutschland, der Bundeszentrale für politische Bildung,
veröffentlicht wiederholt Artikel auf einer pro-terroristischen
Webseite, der �antiimperialista.com� und arbeitet für deren
Internetmagazin �Intifada�.
- Dies ist falsch: Ich bin kein führender Mitarbeiter �der
wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution�, sondern einer von
drei Redakteuren der Zeitschrift �Aus Politik und Zeitgeschichte�.
In dem Beitrag wird suggeriert, ich veröffentlichte wiederholt auf
einer �pro-terroristischen Website� und in deren Internetmagazin
�Intifada�. Auch das ist falsch. Richtig ist, dass von mir
ausschließlich im Jahr 2003 zwei Artikel und vier Buchbesprechungen
gekürzt in der Zeitschrift �Intifada� nachgedruckt wurden. Alle
Beiträge waren vorher bereits in renommierten Zeitungen und
Zeitschriften erschienen. Daraus eine Nähe zu dieser Website
herzuleiten, ist abwegig. Abgesehen von der Zusendung dieser
Beiträge per e-mail hatte ich weder vorher noch nachher
irgendwelchen Kontakt zu dieser Zeitschrift, zu der Website schon
gar nicht. Es ist schon seltsam, dass sich Herr Heinrich nicht mit
dem Inhalt meiner Beiträge auseinandersetzt. Wenn diese Vorwürfe
gegen die Organisation und die Zeitschrift zutreffend sein sollten,
frage ich mich, warum beide in Österreich noch frei arbeiten bzw.
erscheinen können.
- Falsch ist weiterhin, dass ich an eine »Israelisierung der Welt«
glaube und �antiamerikanische und antiisraelische
Verschwörungstheorien� verbreite. Mir sind alle
Verschwörungstheorien ein Greuel. In keinem meiner Bücher oder
zahlreichen Artikel verbreite ich �antiamerikanische und
antiisraelische Verschwörungstheorien�. Außerdem glaube ich nicht an
�Eine Israelisierung der Welt�. Dieser Titel wurde von der Redaktion
bestimmt. In dem Beitrag in der Zeitschrift �International� (3/2004)
geht es konkret um Unterdrückungsmaßnahmen der US-Besatzer im Irak,
die denen der israelischen Besatzungsmacht sehr ähneln.
http://www.watzal.com/f_pub.html - also um nichts
�Verschwörungstheoretisches�, sondern nur Politisch-konkretes.
- Weiterhin falsch ist die Behauptung, ich agierte �nicht nur im
linksextremistischen Umfeld� und sei �offen anti-israelisch�. Weder
agiere ich in diesem Umfeld, noch bin ich �offen anti-israelisch�.
Ich habe mich noch nie in diesem Milieu bewegt. Auch habe ich mich
immer nur kritisch gegenüber der Besatzungspolitik Israels, den
Menschrechtsverletzungen gegenüber den Palästinensern und den
Verstößen Israels gegen das Völkerrecht geäußert. Was soll darin
�offen anti-israelisch� sein?
- Falsch ist ebenfalls, dass ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die
Bundeszentrale als �Redakteur� für die Zeitschrift �Das Parlament�
arbeite. Im Rahmen der �Bundeszentrale� arbeite ich für die
Zeitschrift �Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)�. Die
Wochenzeitung �Das Parlament� wird vom Deutschen Bundestag
herausgegeben. In dieser Wochenzeitung bespreche ich von Zeit zu
Zeit Bücher und schreibe manchmal einen Beitrag als �freier
Journalist�. Ob Herr �Thomas Krüger Anfang 2005 mehrfach erklärt�
habe, Watzal dürfe sich nicht zu Israel äußern, kann ich nicht
beurteilen. Gilt Artikel 5 GG nicht für jeden Staatsbürger?
- Ebenso falsch ist Folgendes: Der Titel des Kommentars im �Freitag�
vom 26. März 2004 lautete nicht �Öffentliche Hinrichtung von Scheich
Ahmed Yassin�, wie behauptet, sondern �Auch Arafat ist gemeint�.
Ersterer Titel war nur der Untertitel. Falsch ist ebenfalls, dass
ich in diesem Beitrag Hamas als �soziale Bewegung� gewürdigt habe.
Diese Bezeichnung taucht in dem Kommentar überhaupt gar nicht auf.
Ich berufe mich in diesem Beitrag auf zwei israelische
Wissenschaftler, wenn ich Folgendes schreibe: �Andere Stimmen � etwa
die der beiden israelischen Sozialwissenschaftler Shaul Mishal und
Avraham Sala, die Hamas vorzugsweise als ein soziales Netzwerk
qualifizieren, das für ein beachtliches Bildungs- und
Beschäftigungsprogramm in den palästinensischen Autonomiegebieten
Sorge trägt � bleiben unbeachtet.� Auch spekulierte ich nicht, ob
Israel als �Atommacht Angst vor einem spastisch Gelähmten� haben
müsse�, sondern ich schreibe: �Dass die israelische Armee sich nicht
scheute, diesen hilflosen Rollstuhlfahrer anzugreifen, sprengt alle
Mäßstäbe. Warum hatte eine Atommacht Angst vor einem spastisch
Gelähmten?�
- Die falschen Behauptungen treffen auch auf meinen Kommentar im
�Deutschlandradio� vom 16. September 2004 zu: Der Titel lautete
nicht, wie von Heinrich behauptet, �Haim Sabans Geschäfte in
Deutschland�, sondern �Haim Saban, die Medien und Israel�. Auf die
Frage: �Was haben Michel Friedman, Michael Wolffsohn und Haim Saban
gemeinsam?� soll ich geantwortet haben �Israel�. Richtig ist: �Allen
drei liegt Israels Zukunft am Herzen.� Weiter geht es mit falschen
Behauptungen, dass ich �in diesem Zusammenhang von ´Holocaust
Industrie`� gesprochen habe. Heinrich beruft sich hierbei auf
Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Berliner
Technischen Universität, die in einem Beitrag der Tageszeitung �Die
Welt� vom 20. September 2004 wie folgt zitiert wurde: Watzal benutze
die typischen antisemtischen Klischees vom �jüdischen Kapital� und
�jüdischer Macht�. Die Bezeichnung �Jude� oder �jüdisch� taucht in
meinem Kommentar an keiner Stelle auf. Im Original heißt es dagegen:
�Kritisiert der amerikanische Politikwissenschaftler Norman
Finkelstein nicht zu Recht, dass die Holocaust-Erinnerung für
politische Ziele instrumentalisiert werde, um z. B. die israelische
Okkupationspolitik und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten
gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen? Die Eskapaden der
sogenannten Holocaust-Industrie sind jedenfalls ziemlich bizarr und
eine Beleidigung für die Opfer der nationalsozialistischen
Vernichtungspolitik. Die Aktionen Sabans haben aber nichts mit
Verschwörungsdenken zu tun, sondern sie sind ein Beleg dafür, wie
symbiotisch das Verhältnis von Macht und Geld ist.� In meinem
Leserbrief an �Die Welt� vom 1. Oktober 2004 habe ich folgendes
geschrieben: �Ein solches Verhältnis ist in einer kapitalistischen
Gesellschaft nichts besonderes, es ist allgegenwärtig - in den USA,
Italien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien etc.
Dankenswerterweise erwähnt Mülder, dass ich Berlusconi als ein
Beispiel für diese Liaison genannt habe. In unserem Gespräch habe
ich auch das Verhältnis zwischen Leo Kirch und Helmut Kohl genannt,
was er leider nicht erwähnt hat.� In der �Tageszeitung� (taz) vom 6.
Oktober 2004 habe ich zu diesem Verhältnis von Macht und Geld
gesagt: �Das beste Beispiel für die Symbiose von Macht und Geld war
Helmut Kohl im Zusammenspiel mit Leo Kirch.�
Abschließend möchte ich noch einmal wiederholen, dass ich weder eine
�pro-terroristische Website� �unterstütze� und für diese �arbeite�,
noch als �radikaler ´antizionistischer` Aktivist bekannt� bin. Diese
Behauptungen sind ein Hirngespinst. Meine Publikationen und Vorträge
geben dafür keinerlei Anlass. Mir kann kein Antisemitismus
vorgeworfen werden.
Was die angehängten Informationen in meinem Fall beweisen sollen,
bleibt das Geheimnis von Herrn Heinrich und dem für Kürzungen
Verantwortlichen mm.
Mit freundlichen Grüßen
Ludwig Watzal =
Quelle >>> |
|
Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR
Von Ralf Balke.
Er ist ein immer wieder sich äußerndes Teil dieses
Netzwerkes
Leserbriefe von Ludwig Watzal und Kinan Jäger zu diesem Text, erschienen in
der Jüdischen Allgemeinen vom 17.11.2005:
Bösartige Phantasie
Ralf Balke: 'Antizionistische PR'.
Jüdische Allgemeine vom 27. Oktober
Ich möchte folgende falsche und überzogene
Behauptungen Balkes auf das schärfste zurückweisen: Wenn der Autor schreibt, ich
rühre in der Beilage zur Zeitschrift Das Parlament "unablässig die
Werbetrommel für Positionen der radikalen Antizionisten aus Israel", so ist dies
irreführend und völlig überzogen. In Aus Politik und Zeitgeschichte hat
Ilan Pappe, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Haifa, einmal
geschrieben, und zwar in Heft 49/2000. In dieser Ausgabe ging es um den gesamten
Nahen Osten. Neben Pappe war der palästinensische Jouralist Abdul-Rahman Alawi,
der ägyptische Journalist Nagi Abbas, Professor Ferhad Ibrahim, syrischer Kurde,
sowie Professor Christian Hacke und der Nahostexperte Dr. Kinan Jäger vertreten.
Letzterer wird ebenfalls auf unqualifizierte Weise diffamiert. Falsch ist
ebenfalls die Behauptung, daß ich "mit der Existenz Israels ein Problem" habe.
In keinem meiner zahlreichen Vorträge oder Veröffentlichungen habe ich jemals
die Existenz Israels in Frage gestellt oder geäußert, daß ich damit ein Problem
habe. Man muß schon eine bösartige Phantasie entwickeln, um dies herbeizulügen.
Was ich immer kritisiert habe, ist die Besatzungspolitik, die
Menschenrechtsverletzungen und die Mißachtung des Völkerrechts.
Ludwig Watzal, Bonn
Ich weise darauf hin, daß ich weder Mitarbeiter der
Bundeszentrale bin noch über "israelischen Staatsterrorismus" referiere. Die
Recherchen von Ralf Balke scheinen mir daher äußerst unsauber.
Kinan Jäger, Bonn
Quelle |
|
Ein Link zu dem Artikel,
der Anlass des
folgenden Leserbriefes
von Dr. Watzal war.
Hier der Leserbrief von Dr.
Ludwig Watzal an die "Achse der Guten":
Betr.: Artikel
auf Ihrer
Website „Achse
des Guten:
Michael Miersch
Deutscher
Bildungsbeauftragter
arbeitet für
eine
pro-terroristische
Webseite
Von VoKo
Christian J.
Heinrich
(gekürzt von mm)
Sehr geehrte
Damen und Herren
der „Achse des
Guten“
Ich bitte um
Abdruck
folgender
Richtigstellungen:
Beim Artikel
von Herrn
Christian J.
Heinrich
(gekürzt von mm)
handelt es sich
um Collagen, die
aus falschen
Tatsachenbehauptungen
und aus dem
Zusammenhang
gerissenen
Satzfetzen
bestehen. Sie
dienen einzig
und allein dazu,
mich zu
diffamieren.
- Die falschen Behauptungen
beginnen bereits
mit der
Überschrift des
Beitrages. So
behauptet Herr
Heinrich,
„Ludwig Watzal,
ein führender
Vertreter der
wichtigsten
demokratischen
Bildungsinstitution
in Deutschland,
der
Bundeszentrale
für politische
Bildung,
veröffentlicht
wiederholt
Artikel auf
einer
pro-terroristischen
Webseite, der
„antiimperialista.com“
und arbeitet für
deren
Internetmagazin
„Intifada“.
- Dies ist falsch: Ich bin kein
führender
Mitarbeiter „der
wichtigsten
demokratischen
Bildungsinstitution“,
sondern einer
von drei
Redakteuren der
Zeitschrift „Aus
Politik und
Zeitgeschichte“.
In dem Beitrag
wird suggeriert,
ich
veröffentlichte
wiederholt auf
einer
„pro-terroristischen
Website“ und in
deren
Internetmagazin
„Intifada“. Auch
das ist falsch.
Richtig ist,
dass von mir
ausschließlich
im Jahr 2003
zwei Artikel und
vier
Buchbesprechungen
gekürzt in der
Zeitschrift
„Intifada“
nachgedruckt
wurden. Alle
Beiträge waren
vorher bereits
in renommierten
Zeitungen und
Zeitschriften
erschienen.
Daraus eine Nähe
zu dieser
Website
herzuleiten, ist
abwegig.
Abgesehen von
der Zusendung
dieser Beiträge
per e-mail hatte
ich weder vorher
noch nachher
irgendwelchen
Kontakt zu
dieser
Zeitschrift, zu
der Website
schon gar nicht.
Es ist schon
seltsam, dass
sich Herr
Heinrich nicht
mit dem Inhalt
meiner Beiträge
auseinandersetzt.
Wenn diese
Vorwürfe gegen
die Organisation
und die
Zeitschrift
zutreffend sein
sollten, frage
ich mich, warum
beide in
Österreich noch
frei arbeiten
bzw. erscheinen
können.
- Falsch ist weiterhin, dass ich
an eine
»Israelisierung
der Welt« glaube
und
„antiamerikanische
und
antiisraelische
Verschwörungstheorien“
verbreite. Mir
sind alle
Verschwörungstheorien
ein Greuel. In
keinem meiner
Bücher oder
zahlreichen
Artikel
verbreite ich
„antiamerikanische
und
antiisraelische
Verschwörungstheorien“.
Außerdem glaube
ich nicht an
„Eine
Israelisierung
der Welt“.
Dieser Titel
wurde von der
Redaktion
bestimmt. In dem
Beitrag in der
Zeitschrift
„International“
(3/2004) geht es
konkret um
Unterdrückungsmaßnahmen
der US-Besatzer
im Irak, die
denen der
israelischen
Besatzungsmacht
sehr ähneln.
http://www.watzal.com/f_pub.html
- also um nichts
„Verschwörungstheoretisches“,
sondern nur
Politisch-konkretes.
- Weiterhin
falsch ist die
Behauptung, ich
agiere „nicht
nur im
linksextremistischen
Umfeld“ und sei
„offen
anti-israelisch“.
Weder agiere ich
in diesem
Umfeld, noch bin
ich “offen
anti-israelisch“.
Ich habe mich
noch nie in
diesem Milieu
bewegt. Auch
habe ich mich
immer nur
kritisch
gegenüber der
Besatzungspolitik
Israels, den
Menschrechtsverletzungen
gegenüber den
Palästinensern
und den
Verstößen
Israels gegen
das Völkerrecht
geäußert. Was
soll darin
„offen
anti-israelisch“
sein?
- Falsch ist ebenfalls, dass ich
im Rahmen meiner
Tätigkeit für
die
Bundeszentrale
als „Redakteur“
für die
Zeitschrift „Das
Parlament“
arbeite. Im
Rahmen der
„Bundeszentrale“
arbeite ich für
die Zeitschrift
„Aus Politik und
Zeitgeschichte
(APuZ)“. Die
Wochenzeitung
„Das Parlament“
wird vom
Deutschen
Bundestag
herausgegeben.
In dieser
Wochenzeitung
bespreche ich
von Zeit zu Zeit
Bücher und
schreibe
manchmal einen
Beitrag als
„freier
Journalist“. Ob
Herr „Thomas
Krüger Anfang
2005 mehrfach
erklärt“ habe,
Watzal dürfe
sich nicht zu
Israel äußern,
kann ich nicht
beurteilen. Gilt
Artikel 5 GG
nicht für jeden
Staatsbürger?
- Ebenso falsch ist Folgendes:
Der Titel des
Kommentars im
„Freitag“ vom
26. März 2004
lautete nicht
„Öffentliche
Hinrichtung von
Scheich Ahmed
Yassin“, wie
behauptet,
sondern „Auch
Arafat ist
gemeint“.
Ersterer Titel
war nur der
Untertitel.
Falsch ist
ebenfalls, dass
ich in diesem
Beitrag Hamas
als „soziale
Bewegung“
gewürdigt habe.
Diese
Bezeichnung
taucht in dem
Kommentar
überhaupt gar
nicht auf. Ich
berufe mich in
diesem Beitrag
auf zwei
israelische
Wissenschaftler,
wenn ich
Folgendes
schreibe:
„Andere Stimmen
– etwa die der
beiden
israelischen
Sozialwissenschaftler
Shaul Mishal und
Avraham Sala,
die Hamas
vorzugsweise als
ein soziales
Netzwerk
qualifizieren,
das für ein
beachtliches
Bildungs- und
Beschäftigungsprogramm
in den
palästinensischen
Autonomiegebieten
Sorge trägt –
bleiben
unbeachtet.“
Auch spekulierte
ich nicht, ob
Israel als
„Atommacht Angst
vor einem
spastisch
Gelähmten“ haben
müsse“, sondern
ich schreibe:
„Dass die
israelische
Armee sich nicht
scheute, diesen
hilflosen
Rollstuhlfahrer
anzugreifen,
sprengt alle
Mäßstäbe. Warum
hatte eine
Atommacht Angst
vor einem
spastisch
Gelähmten?“
- Die falschen Behauptungen
treffen auch auf
meinen Kommentar
im
„Deutschlandradio“
vom 16.
September 2004
zu: Der Titel
lautete nicht,
wie von Heinrich
behauptet, „Haim
Sabans Geschäfte
in Deutschland“,
sondern „Haim
Saban, die
Medien und
Israel“. Auf die
Frage: „Was
haben Michel
Friedman,
Michael
Wolffsohn und
Haim Saban
gemeinsam?“ soll
ich geantwortet
haben „Israel“.
Richtig ist:
„Allen drei
liegt Israels
Zukunft am
Herzen.“ Weiter
geht es mit
falschen
Behauptungen,
dass ich „in
diesem
Zusammenhang von
´Holocaust
Industrie`“
gesprochen habe.
Heinrich beruft
sich hierbei auf
Juliane Wetzel
vom Zentrum für
Antisemitismusforschung
der Berliner
Technischen
Universität, die
in einem Beitrag
der Tageszeitung
„Die Welt“ vom
20. September
2004 wie folgt
zitiert wurde:
Watzal benutze
die typischen
antisemtischen
Klischees vom
„jüdischen
Kapital“ und
„jüdischer
Macht“. Die
Bezeichnung
„Jude“ oder
„jüdisch“ taucht
in meinem
Kommentar an
keiner Stelle
auf. Im Original
heißt es
dagegen:
„Kritisiert der
amerikanische
Politikwissenschaftler
Norman
Finkelstein
nicht zu Recht,
dass die
Holocaust-Erinnerung
für politische
Ziele
instrumentalisiert
werde, um z. B.
die israelische
Okkupationspolitik
und die damit
einhergehenden
Ungerechtigkeiten
gegenüber den
Palästinensern
zu
rechtfertigen?
Die Eskapaden
der sogenannten
Holocaust-Industrie
sind jedenfalls
ziemlich bizarr
und eine
Beleidigung für
die Opfer der
nationalsozialistischen
Vernichtungspolitik.
Die Aktionen
Sabans haben
aber nichts mit
Verschwörungsdenken
zu tun, sondern
sie sind ein
Beleg dafür, wie
symbiotisch das
Verhältnis von
Macht und Geld
ist.“ In meinem
Leserbrief an
„Die Welt“ vom
1. Oktober 2004
habe ich
folgendes
geschrieben:
“Ein solches
Verhältnis ist
in einer
kapitalistischen
Gesellschaft
nichts
besonderes, es
ist
allgegenwärtig -
in den USA,
Italien,
Deutschland,
Frankreich,
Großbritannien
etc.
Dankenswerterweise
erwähnt Mülder,
dass ich
Berlusconi als
ein Beispiel für
diese Liaison
genannt habe. In
unserem Gespräch
habe ich auch
das Verhältnis
zwischen Leo
Kirch und Helmut
Kohl genannt,
was er leider
nicht erwähnt
hat.“ In der
„Tageszeitung“
(taz) vom 6.
Oktober 2004
habe ich zu
diesem
Verhältnis von
Macht und Geld
gesagt: „Das
beste Beispiel
für die Symbiose
von Macht und
Geld war Helmut
Kohl im
Zusammenspiel
mit Leo Kirch.“
Abschließend möchte ich noch
einmal
wiederholen,
dass ich weder
eine
„pro-terroristische
Website“
„unterstütze“
und für diese
„arbeite“, noch
als „radikaler
´antizionistischer`
Aktivist
bekannt“ bin.
Diese
Behauptungen
sind ein
Hirngespinst.
Meine
Publikationen
und Vorträge
geben dafür
keinerlei
Anlass. Mir kann
kein
Antisemitismus
vorgeworfen
werden.
Was die angehängten
Informationen in
meinem Fall
beweisen sollen,
bleibt das
Geheimnis von
Herrn Heinrich
und dem für
Kürzungen
Verantwortlichen
mm.
Mit freundlichen Grüßen Ludwig
Watzal
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ich bitte um Abdruck des folgenden Leserbriefes:
mit dem Geschreibsel des Herrn Balke lohnt sich nicht die Auseinandersetzung. Es scheint, als habe er ein grundsätzliches Problem mit der Wahrheit. Darauf habe ich bereits in meinem ersten Brief vom 23. November 2005 hingewiesen. Auch in seinen letzten Bemerkungen liegt er wieder einmal knapp neben der Wahrheit. So habe ich Herrn Rensmann natürlich nicht "vor den Kadi" gezerrt. Der Anwalt von Herrn Rensmann hat schon am 13. Juli 2005 eine Unterlassungsverpflichtung im Auftrag seines Mandanten unterzeichnet, weil der Autor in seinem Buch "Demokratie und Judenbild" zwei Zitate zu meinen Ungunsten falsch "zitiert" hatte, um es freundlich auszudrücken. Diese Stellen wurden dann von zahlreichen Bibliotheken weltweit geschwärzt. Oder die Unterlassungsverpflichtung wurde mit dem Buch fest verbunden, wie in der Bibliothek des Deutschen Bundestages. Herr Balke sollte also mit falschen Tatsachenbehauptungen vorsichtiger umgehen. Auch die anderen von Balke erwähnten Fälle sind differenzierter, als er sich dies wahrscheinlich vorstellen kann. In Kürze werde ich eine ausführliche Dokumentation vorlegen, um u. a. die grotesken Einlassungen des Herrn Küntzel zurechtzurücken.
Mit freundlichen Grüßen
L. Watzal
Quelle: Kristina Köhler - Presse - Pressemitteilungen - Archiv