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Verschwörungsdenken und falsche Wahrnehmung der Realität - Behrouz Khosrozadeh - Das Trauma der iranischen Gesellschaft und Politik - 1993 veröffentlichte
Bassam Tibi sein Buch: "Die Verschwörung, das Trauma arabischer Politik". Der Göttinger Politologe, in den 80er Jahren noch ein genialer Forscher, begann ab Anfang der 90er mit der Veröffentlichung populistisch-journalistischer Bücher. Das oben genannte Buch ist jedoch das beste in der Reihe nicht streng wissenschaftlicher Werke des gebürtigen Syrers. Tibi gelingt es eindrucksvoll, einen der wichtigsten Aspekte arabischer "Ohnmacht" aus politikwissenschaftlicher Perspektive zu beleuchten. Die Araber neigten dazu, alles, was ihnen an Niederlagen und Unerwünschtem widerfährt, als Verschwörung wahrzunehmen. Nicht nur in Kriegen, sondern auch bei wirtschaftlichen und sonstigen Angelegenheiten werde ein Misserfolg immer auf eine Verschwörung der anderen zurückgeführt. >>> |
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CASMII gründet hochkarätigen Wissenschaftlichen Beirat zum Iran-Konflikt - CASMII (Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran, dt. ‚Kampagne gegen Sanktionen und militärische Intervention im Iran‘) ist erfreut die Einrichtung eines hochkarätig besetzten Wissenschaftlichen Beirats bekanntzugeben. Vor dem Hintergrund der immensen Diskrepanz zwischen einerseits der zur Eskalation tendierenden Iran-Politik und andererseits der noch unausgeschöpften friedenserhaltenden Konfliktlösungswege sieht sich der Wissenschaftliche Beirat verpflichtet, letztere stärker als bisher in die öffentliche und politische Diskussion zu bringen. Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören an: Der Berliner Politikwissenschaftler Dr. Behrooz Abdolvand, der Marburger Afghanistan-Experte Dr. Matin Baraki, der Geschäftsführer der »Juristen gegen Atomwaffen (IALANA)« Reiner Braun, der Politikwissenschaftler und Beiratsgründer Ali Fathollah-Nejad, der Irak-Experte Joachim Guilliard, der Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Mohssen Massarrat, der Bonner Entwicklungsforscher Prof. Dr. Ahad Rahmanzadeh, der Friedens- und Konfliktforscher Prof. Dr. Werner Ruf, die Grazer Völkerrechtlerin Dr. Yvonne Schmidt, der Sprecher der »Diplomaten für den Frieden mit der islamischen Welt« Dr. Arne Seifert, der Zürcher Strategie-Experte Prof. Dr. Albert Stahel und nicht zuletzt Prof. Dr. Udo Steinbach, langjähriger Direktor des Deutschen Orient-Instituts. CASMII ist ein politisch und finanziell unabhängiges internationales Netzwerk, welches sich das Ziel gesetzt hat, Sanktionen, ausländischen Eingriff und eine militärische Intervention im Iran abzuwenden. mehr >>> |
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USA installieren neues Radarsystem zur
Frühwarnung in Israel
Frühwarnung: US-Radarsystem soll Israel vor Angriff aus Iran schützen
Iran- Kampfflugzeuge erreichen nun
auch Israel |
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Ahmadinejads Messianismus im Iran - Kalkulierte Provokation - Irans Präsident Ahmadinejad sucht nach außenpolitischen Themen, um von den innenpolitischen Misserfolgen abzulenken und den weltweiten Druck auf Iran aufrechtzuerhalten – zum Beispiel mit seiner israelfeindlichen Agitation. Von Katajun Amirpur - "Israel must be wiped off the map" – Israel muss von der Landkarte getilgt werden. Kein Satz wird so häufig mit dem amtierenden Präsidenten Irans Mahmud Ahmadinejad assoziiert und als Beleg für dessen Vernichtungsphantasien gegenüber Israel genommen wie dieser. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt: Er hat nicht gesagt, er wolle Israel "von der Landkarte tilgen", sondern "dieses Regime, das Jerusalem besetzt hält, muss von den Seiten der Geschichte verschwinden".
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Iranpolitik der USA - Rätselraten um Kriegsabsichten - Von Washington bis Los Angeles beschäftigt Journalisten, Politiker und Think Tanks die Frage, ob es in den verbleibenden fünf Monaten der Bush-Regierung noch zu einem amerikanischen Waffengang gegen den Iran kommt. Ali Fathollah-Nejad informiert. >>>
Krieg vor Toresschluss? -
Wie in den USA über einen Angriff auf den Iran gedacht wird - Ali Fathollah-Nejad ist Gründer und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der »Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran« (CASMII, Kampagne gegen Sanktionen und eine militärische Intervention im Iran. Der Politikwissenschaftler kehrte vor wenigen Tagen von einem längeren Aufenthalt aus den USA zurück. Er sprach dort sowohl mit Befürwortern als auch mit Gegnern eines kriegerischen Überfalls auf den Iran |
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Propagandatrick - »Großzügiges Paket« für den Iran - Knut Mellenthin -Als »großzügiges Paket mit Anreizen« bezeichnete am Mittwoch ein Regierungssprecher in Washington den Brief, den EU-Außenpolitikchef Javier Solana am 14. Juni im Namen der sogenannten Iran-6 in Teheran übergeben hatte. »Iran-6« oder auch »5 + 1«, das sind die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats China, Frankreich, Großbritannien, Rußland und USA plus Deutschland, die sich mit dem Atomprogramm des Iran beschäftigen. Also, die Frage konkret gestellt: Wie großzügig ist das »Angebot« der Sechserkoalition tatsächlich?
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Ad Hoc Group Against Israeli Attack on Iran
More than 100 hundred Israeli academicians and peace activists have signed the following declaration:
There is no military, political or moral justification to initiate war with Iran
A constant flow of information bears witness to the fact t hat the Israeli government is seriously considering attacking Iran, in order to disrupt its nuclear plans. We do not disregard irresponsible actions by the Iranian government - we also oppose atomic weapons in principle and support the elimination of all weapons of mass destruction from the region. However, it is clear that the main source of the immediate danger of a new, widespread war stems from the policies of the Israeli government and the flow of threats from it, backed by provocative military maneuvers.
After serious consideration, we reiterate our position that all the arguments for such an attack are without any security, political or moral justification. Israel might get caught up in an act of adventurism that could endanger our very existence, and this without any serious effort to exhaust the political and diplomatic alternatives to armed conflict.
We are not certain that such an attack will occur. But the very fact that it is being weighed as a reasonable option, makes it imperative that we warn and caution against the destructive results of an offensive strike against Iran.
Coordinating Group: Prof. Gadi Algazi; Judy Blanc; Prof. Rachel Giora; Prof. Anat Matar; Prof. Adi Ophir; Prof. Yoav Peled; Reuven Kaminer, Prof. Haggai Ram; Prof. Yehuda Shenhav; Prof. Oren Yiftachel.
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"Die Iraner sind die Wurzel alles Bösen" - Der mögliche Olmert-Nachfolger Schaul Mofas hat den Iran scharf angegriffen. Seine Äußerungen stimmen bedenklich in einer Zeit, in der der Atomstreit mit dem Iran zu eskalieren droht. Das iranische Atomprogramm sei eine Gefahr für die Existenz des jüdischen Staates, sagte Mofas am Mittwoch (06.08.2008) im Sender Radio Israel. Der Iran sei "die Wurzel alles Bösen". Mofas warf der Regierung in Teheran zudem vor, im Atomkonflikt auf Zeit zu spielen. "Das ist seit Jahren ihre Strategie: Zeit zu schinden und die Anreicherung weiter zu betreiben", sagte Mofas. Der 59-Jährige zählt zu den härtesten Iran-Kritikern im israelischen Kabinett. Erst im Juni hatte er gesagt, ein Militärschlag gegen die islamische Republik könne unausweichlich sein, um das Land zu einer Aufgabe seines Nuklearprogramms zu bringen. |
Sonderseite: Hiroshima 6.8.1945 -
Gedenket der Opfer, der Täter -
Sie sollten eigentlich die letzten sein >>>
Lebenshaus-Website: Zahlreiche Texte zu den Verbrechen von Hiroshima und Nagasaki >>> |
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„Islamofaschismus“ - Mohssen Massarrat - Israels Regierung und die US-Neokonservativen um George W. Bush und Dick Cheney trommeln noch einmal für einen Militärschlag gegen den Iran. Anfang Juni drohten Schaul Mofas und Banjamin Ben-Elieser, beide amtierende Minister der israelischen Regierung, dem Iran mit Krieg: „Die Sanktionen sind unwirksam. Es wird unvermeidlich sein, den Iran anzugreifen, um seine Atompläne zu stoppen.“ Fast gleichzeitig forderte Ehud Olmert in Washington in Anwesenheit von George W. Bush und den beiden US-Präsidentschaftskandidaten dazu auf, die „iranische Bedrohung“ zu stoppen, „mit allen möglichen Mitteln“. Das Forum dazu organisierte die zionistische Lobbygruppe American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) (...) An der psychologischen Kriegsvorbereitung von USA und Israel sind Populisten vom Schlage Ahmadinedschads nicht ganz ohne Schuld. Irans Präsident liefert mit seinen antiisraelischen Verbalattacken den westlichen PR-Agenturen reichlich Munition. Wer aber ernsthafte Absichten zu einem Atomkrieg gegen Israel hegt, würde sich, angesichts Israels nuklearer Erstschlagskapazitäten, gleich für die eigene Vernichtung mit entscheiden. Das weiß die iranische Führung, das weiß auch jeder, der das Einmaleins der nuklearen Abschreckungslogik kennt, das weiß selbstverständlich auch Henryk Broder, dem es offenbar nichts ausmacht, trotzdem die Öffentlichkeit zu täuschen. Diese Binsenwahrheit hinderte eine europäische Allianz aus rechtszionistischen Kreisen um Broders „Achse des Guten“, den pro-israelischen „Antideutschen“ um Matthias Küntzel sowie iranische Exilgruppen, denen - ohne jegliche Basis im Iran - nur nichts Besseres einfällt, als Mossad und CIA ihre Dienste ,anzubieten, im Frühjahr dieses Jahres mit erheblichem finanziellen Aufwand gleich hintereinander in Wien und in Berlin zwei anti-iranische Konferenzen zu organisieren. In beiden Konferenzen durfte der prominenteste Gast, der israelische Geschichtsprofessor Benny Morris, öffentlich Tel Aviv auffordern, „Irans Atomprogramm präventiv mit konventionellen Mitteln, besser noch, mit Nuklearwaffen“ zu zerstören, da insgesamt >>>
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Greifbare Nähe? - Matthias Gockel - Im Augustheft 2008 des Monatsmagazins konkret wird zum wiederholten Mal für schärfere Sanktionen gegen den Iran, letztlich für einen Militärschlag geworben. Der Artikel des Autors Jan Ahlmeyer ist überschrieben mit "Hohe Gewißheit" – ein Zitat aus einem US-Geheimdienstbericht vom November 2007 über das iranische Atomprogramm. Der Untertitel des Artikels lautet: "Die Berichte über einen bevorstehenden Angriff Israels auf den Iran häufen sich. Kein Wunder: Die Atombombe scheint für die Mullahs in greifbarer Nähe."Jan Ahlmeyer biegt sich den US-Geheimdienstbericht zurecht |
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Iran erneut bedroht
- Knut Mellenthin - Am
Sonnabend lief nach Interpretation der
US-Regierung eine Frist ab, in der der Iran auf
das am 14. Juni übergebene »Angebotspaket« der
Iran-sechs (USA, Rußland, China, Großbritannien,
Frankreich und Deutschland) antworten sollte.
Nach iranischer Auslegung wurde aber beim
letzten Treffen zwischen den Chefunterhändlern
beider Seiten, Javier Solana und Said Jalili, am
19. Juli keine Frist vereinbart. Diese Sicht
wird von den meisten europäischen Regierungen
offenbar geteilt. Tatsächlich hatte Solana
damals lediglich davon gesprochen, daß man >>> |
Joe Klein Speaks Truth to Power -
but
how long will they let him get away with it?
- Justin Raimondo - It's been
just about a month since Joe Klein's
column
accusing "Jewish neoconservatives" of having "divided loyalties"
appeared in Time magazine, and already the controversy
surrounding it is taking on the grand scale of an opera
– perhaps a stage adaptation of Shirley Jackson's "The
Lottery."
His original sin was writing this >>>
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Globales - Die Kriegsgefahr steigt vor den Wahlen in den USA - Damoklesschwert Iran-Krieg - Ali Fathollah-Nejad - Seit einigen Wochen steht es fest: Der afro-amerikanische Senator Barack Obama wird als demokratischer Kandidat dem seit länger schon feststehenden republikanischen Senator John McCain bei den US-Präsidentschaftswahlen Anfang November gegenüberstehen. Während ein Großteil der Welt bei der nun ausklingenden Bush-Präsidentschaft aufatmet, bleibt die Antwort auf die folgenschwerste Frage noch offen: Wird nach Afghanistan und dem Irak nun auch der Iran angegriffen? |
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Iran: Israel erwägt erneut Militärangriff |
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