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Benjamin Weinthal, wo seriöser Journalismus aufhört ....

Bezug: http://www.welt.de/politik/arti2327535/Mitarbeiter_sorgt_fuer_Antisemitismusskandal.html

Dem mehr als grenzwertigen Journalisten  Benjamin Weinthal ist vieles, vor dem sich ein seriöser Journalist zurückscheuen würde  gerade recht, um den anerkannten Nahostexperten Dr. Ludwig Watzal zu diffamieren. 

 

Hier stellt er dubiose Informationen zusammen, ein Gemisch der Unterstellungen, falschen Behauptungen, Fehlinformationen und fragwürdigen Unterstellungen. Alles Scheingefechte unter dem Deckmantel: „Wir gegen die Antisemiten.“ Passend für das leider tagtägliche Handwerk eines Netzwerkes das ehrbaren Kritikern den Stempel Antisemit aufdrücken will und die Opfer des Holocaust als Waffe missbraucht. Das zu durchschauen mag nicht immer einfach sein. Die relativ vollständige Dokumentation der Jagdaktion gegen Dr. Watzal belegt es.


Teilweise widerlegt Bejamin Weinthal in dem Artikel schon selber die Behauptungen, die er aufstellt. „Dr. Ludwig Watzal war bis vor kurzem Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung.“ So schreibt er z.B. im Titel um dem gleich zu widersprechen: „Nun ist er versetzt worden,“.

 

Immer wieder taucht der Name Raul Gersson, Pressesprecher der BPB bei diesem Netzwerk auf. Merkwürdig wie viele Informationen die keiner offiziellen Presseerklärung entstammen dieser Raul Gersson diesem eigentlich auch ihm bekannt fragwürdigen Netzwerk übermittelt.

 

Der eigentliche Skandal Thomas Krüger der einem fragwürdigem Netzwerk, weit weg von der alten Ausgeglichenheit der bpb, hörig scheint muss um den Skandal dem der Pressesprecher Raul Gersson zuzuordnen ist erweitert werden. Wie schreibt Weinthal so diskret: „Laut eines Mitarbeiters der Bundeszentrale habe Watzal bezüglich seiner Versetzung "Widerspruch“ angekündigt.“

Ja Herr Krüger, Herr Gersson und Herr „Mitarbeiter der bpb“ Was das Netzwerk Herrn Ludwig Watzal vorwirft ist wohl eher ihnen vorzuwerfen, nämlich das:“ "die Grenzen des Gebots der Mäßigung und Zurückhaltung überschritten wurden.“
 

Wo gibt es einen „antisemitischen“ Ausspruch von Watzal? Ziemlich einmalig ist auch, dass es zwei fast identische, in entscheidenden Feinheiten sich unterscheidende Artikel in der Welt gibt.

  

Patrick Bahners sagt: „Der Antisemitismusvorwurf eignet sich zum moralischen Totschlag. Wer die Beschreibung eines Gegners als eines Antisemiten durchsetzen kann, hat ihn aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.“ Weiter zwar auf Broder bezogen, es passt aber auf das ganze Netzwerk: „. Seine preisgekrönte publizistische Strategie der verbalen Aggression nutzt den Spielraum der Meinungsfreiheit, um ihn einzuschränken: Kritiker Israels sollen eingeschüchtert werden.“ Mehr noch: Sie sollen wie im Falle Watzal beruflich „vernichtet“ werden. Darum geht es der rechtszionistischen Israellobby.

  

Dies hat Benjamin Weinthal schon beim ersten Artikel in der Jerusalem Post bewiesen. Watzal hat ihm aber hier eine Breitseite verpasst, die wohl nun für sein eiferndes Agitieren in der „Welt“ verantwortlich ist.

 

Das die Zeitung diese Art von „Journalismus“ druckt, überrascht nicht. Hetzte die Springerpresse doch schon in den Sechzigerjahren gegen die Studentenbewegung und alle kritischen Geister. Heute geht es gegen Kritiker der amerikanischen und israelischen Besatzungspolitik. Beide Länder gehören laut Umfragen zu den größten Friedensfeinden.

 

Da schreibt Weinthal: „Die Kritik am Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) Dr. Ludwig Watzal, der auf seiner Internetseite antiisraelische Blogs schreibt und Texte auf einem israelfeindlichen Portal verlinkt, reißt nicht ab“ Seriös wäre es, wenn er von einer konzertierten Aktion geschrieben hätte, das von einem mehr als fragwürdigem Netzwerk aus dies Aktion durchgeführt wurde, deren Teil er selber ist. Das ist mehr als unredlich. Auf welchem angeblichen „antiisraeischem Blog“ Dr. Watzal verschweigt er dem Leser, da es nicht existiert. So geht es weiter in diesem Mischmasch. Ein Süppchen aus alten, widerlegten, stinkenden Zutaten wird da als neu, weil aufgewärmt verkauft. Diese Art von Journalismus schadet jeder Zeitung in der dieser „Journalist der besonderen Art“ schreibt.

 

Selbst ein „Nazijäger“ wie Efraim Zuroff wird von Weinthal als eine scheinbar „seriöse“ Stimme gegen Watzal in Stellung gebracht und missbraucht. Das er Nazis jagt ist verdienstvoll, das mag  seriös sein, obwohl Zuroff sehr salopp sein Wort gegen die Bürokratie der Gesetzgebung, so gegen die Gesetze stellt und sich über die Langsamkeit der Bürokratie beklagt. Das ist der Rechtsweg Herr Zuroff. Ein noch so ehrenwerter Mensch, wie sie es vielleicht sein mögen steht nicht über dem Gesetz. Es mag aber seiner Erfahrung mit dem fehlenden Einsatz unserer Gesetzeshüter gegen Nazis entsprechen.

 

Noch weniger steht ein  Henryk M. Broder über dem Gesetz. Das muss er zur Zeit auch erfahren.
 

Das er Zuroff die alten Täter jagt und zu den neuen kein Wort sagt, sogar neben ihnen lebt und arbeitet, lässt aber viele Fragen offen und macht unglaubwürdig. Recht und Unrecht müssen für alle gelten.
Efraim Zuroff wird scheinbar auch schon seit langem von diesem merkwürdigen Netzwerk bearbeitet. Man schau sich an, wer der Fotograf des Fotos ist.  Samuel Laster (juedische.at hat es gemacht hat. Sein Markenzeichen ist die unbegründete Jagd gegen alle, die die verbrecherische Politik Israels kritisieren.

Ob Zuroff selbst für diese Kritik an Dr. Watzal kompetent ist, sollte man erst einmal prüfen. Weinthal schreibt: „Efraim Zuroff, ist der Fall Watzal aus der israelischen Presse bekannt.“ dass dies nur die manipulierenden unterstellenden Texte von Weinthal selber sein können, die er ihm präsentiert hat, verschweigt er geflissentlich. Warum schreibt er das nicht? Es ist mir nicht bekannt ob außer Weinthal noch jemand anders Artikel über Dr. Watzal in der israelischen Presse lanciert hat.

 Hier kann man, um einen Spruch vom Broder etwas abzuwandeln feststellen, warum Weinthal auch kein ernst zu nehmender Zeuge ist: „"weil sonst Zionisten entscheiden dürften, was Antisemitismus ist, als ob Pädophile entscheiden könnten, was echte Kinderliebe (oder Kinderhass) ist".

Efraim Zuroff, wie die meisten seiner amerikanisch zionistischen Landsleute, die nach Israel eingewandert sind, hat er sich als Kolonisator in einer Siedlung niedergelassen: „He currently resides with his wife in Efrat“. Für Unwissende, Efrat liegt in der von Israel illegal besetzten Westbank. Der vielleicht ehrenvolle „Nazijäger“ hält sich also wider das Völkerrecht in dem besetzten Gebiet auf.

Zuroff scheint jedes fragwürdige Flugblatt zu unterschreiben, wenn es ja nur gegen angebliche „Antisemiten“ geht?

Welchen unsinnigen Artikel zum Beispiel „Die Zeit“ Berichterstatterin aus Israel Gisela Dachs über Zuroff schreibt, zeigt wie weit rechts auch „Die Zeit“ Redakteurin steht und wie verblendet proisraelisch sie ist. Zuroff als „Linken“ zu bezeichnen, ist schon irre.

 


Wer jagt die falschen Jäger, wo bleibt da die Rechtschaffenheit?

Wie sagt Patrick Bahners : „  Wer die Beschreibung eines Gegners als eines Antisemiten durchsetzen kann, hat ihn aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.“ Darum geht es diesem Netzwerk, nicht um den Kampf gegen wirkliche Antisemiten. Broder sagt es selber: „Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt.“ Das ist mediale Kriegsführung, ein Vernichtungskrieg gegen das verbriefte Recht der Meinungsfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz. Die Rechtszionisten und Vertreter des realen politischen Zionismus sind die wirklichen Verfassungsfeinde.

  „Daher argumentieren die Kritiker von Watzal, dass "die Grenzen des Gebots der Mäßigung und Zurückhaltung überschritten wurden.“ schreibt Weinthal. Kritiker? Jäger würde eher passen. Wie weit soll sich Dr. Watzal zurückhalten, wenn man mit faulen Tricks, teilweise mit Fälschungen versucht seine Existenz zu vernichten? Wenn seine  Vorgesetzen einem fragwürdigem Netzwerk Tür und Tor öffnen und sich die Personalpolitik scheinbar von der Israellobby vorschreiben lassen?

Weinthal hätte auch unseren Experten für alles oder nichts Henryk „Mohammed“ Broder anrufen können, dann wäre es ein Ortsgespräch in Berlin gewesen, billiger also für den Springer Konzern, und bestimmt auch „gehaltvoller“. Ich denke, da laufen eh viele Gespräche…...

Der GRÖJAZ (Größter Journalist aller Zeiten) behauptet wenigstens von sich, dass er weiß worüber er spricht. Aber daran bestehen erhebliche Zweifel nach dem letzten Auftritt als „Sachverständiger“ für „Antisemitismus“ in Innenausschuss des Bundestages. Ansonsten wäre es noch trauriger und verurteilenswerter.

 Benjamin Weinthal schafft sich als Journalist in diesem Netzwerk keinem guten Namen, dadurch  Zeitungen in denen er Veröffentlicht ebenso wenig. Merkwürdig zweckmäßig scheint zu sein, wie der über die "Junge Welt" herfällt. Darüber das er in der, den Antideutschen (vom Verfassungsschutz beobacht) nahestehenden Jungle World schreibt verliert er kein Wort...

 E. Arendt,25.8.08 überarbeitet am 19.11.2008

Fortsetzung folgt...

Weiterführende Links

Lizas Welt: Ach - nicht gut! (11.11.2008) NEU!

Benjamin Weinthal - ein Beispiel für Kampagnenjournalismus (31.08.2008)

Eine "unkoordinierte" und "spontane" Verleumdungskampagne (2.06.2008)

Vom politischen Missbrauch Gutmeinender - oder: Zur Arbeitsweise von "honestly concerned" (24.05.2008)

Korrektur einer weiteren impertinenten Unterstellung (10.04.2008)

Absender gesucht! (7.04.2008)

Benjamin Weinthal - ein Beispiel für unanständigen Journalismus (1.04.2008)

Tricks, Manipulationen und Diffamierungen (20.03.2008)

Richtigstellung zu einer Manipulation (16.03.2008)

"Prozessbeobachter" Dr. Matthias Küntzel (15.02.2008)

Wissenschaftliche Fragwürdigkeiten des Dr. Lars Rensmann, in: Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau (SLR), (2006) 53, S. 95-102.

Martin Kloke, die Linke und deren "Antisemitismus"

Auch: Israel-Kritiker bestraft - Bundeszentrale für Politische Bildung ergreift »arbeitsrechtliche Maßnahmen« gegen Ludwig Watzal. Das reicht den zionistischen Lobbygruppen nicht, ihre Jagd geht weiter - Von Knut Mellenthin

 

Artikel von Benjamin Weinthal

Jungle World - Ein Herz für Israel – und Iran

Antisemitismus-Skandal in der Bundeszentrale für politische Bildung - DIE WELT - WELT ONLINE

Bundeszentrale für politische Bildung : Mitarbeiter sorgt für Antisemitismusskandal - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

German university teaches anti-Semitic theory | Jerusalem Post

http://www.haaretz.com/hasen/spages/964343.html

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1204473061526&pagename=JPost/JPArticle/ShowFull

 

'Kosher anti-Semitism' in Germany | International | Jerusalem Post

 

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