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NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON HENRYK M. BRODER |
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Zwei stolze Deutsche! - Abraham Melzer + Erhard Arendt
Die Mogelpackung: Norman
Nathan Gelbart
Kurzer Lehrgang in jüdischer Paranoia
-
Oder: Lustigers lustige Lust
-
Abraham Melzer
Abraham Melzer über Henryk M. Broder
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23.12.2008
Sehr geehrter Herr
Alfeis,
erlauben Sie mir
noch einiges
hinzuzufügen:
Sie verteidigen, zu
Recht, das Recht auf
Meinungsfreiheit.
Derjenige, an den
aber diese
Verteidigung
gerichtet werden
müsste, sitzt jedoch
bei Ihnen in der
Redaktion.
Warum musste Prof.
Michal Bodemann
gegen Broder
gerichtlich
vorgehen? Weil
Broder einen Beitrag
von Bodemann in der
SZ zum Anlass
genommen hatte,
derart beleidigend
gegen Bodemann
vorzugehen (sein
Gehirn ist flach wie
eine Pizza!), dass
die Richter keine
andere Wahl hatten,
als Broder mit einer
Strafe von 10.000,00
€ zu belegen; und
warum versuchen
Broder und seine
Freunde von Honestly
concerned Dr. Watzal
privat und beruflich
fertig zu machen,
indem sie ihn u.a.
bei seinen
Vorgesetzten bis hin
zum Innenminister
anschwärzen und als
Antisemiten
diffamieren? Nur
weil Watzal eine
andere Meinung zum
Konflikt in Israel
hat. Wo bleibt hier
das Recht auf eine
eigene Meinung? Und
was ist mit Frau
Evelyn
Hecht-Galinski? Hat
sie, weil sie nach
Broders Aussagen nur
"Hausfrau" ist, kein
Recht auf eine
eigene Meinung?
Warum wendet sich
ihr Kollege Broder
an die "Kollegen"
beim WDR und
beschwert sich
darüber, dass man
Frau EHG das Recht
auf eigene Meinung
zugesteht? Ist denn
die Meinung einer
"nur" Hausfrau nicht
wichtig genug? Muss
man sich denn immer
wieder die
einseitige
Unterwerfung Broders
vor der israelischen
Propaganda
einziehen? Haben wir
nicht das Recht auf
eine andere, auch
eigene, Meinung?
Bild:
Mit Megaphon
Hajo Meyer -
rechts daneben
Rupert Neudeck -
rechts Abraham
Melzer
Und wie war es mit
mir, als Broder und
Brumlik das Verbot
des Buches von Prof.
Honderich, das bei
Suhrkamp erschienen
ist, geschrieben und
geschrien hatten?
Nach nur 24 Stunden
ist Suhrkamp
eingeknickt und hat
dem Druck
nachgegeben. Ich
hatte dann das Buch
in meinem Verlag
herausgebracht, weil
ich eben der Meinung
bin, dass
politische,
gesellschaftliche
und philosophische
Themen öffentlich
diskutiert werden
sollten und
öffentlich
verbrannt.
Wo blieb dann "ihr"
Ruf nach
Meinungsfreiheit????
Oder haben nur
SPIEGEL-Redakteure
das Recht auf eigene
Meinungsfreiheit?
Glauben Sie mir, es
uns allen (EHG,
Bodemann, mir u.a.)
nicht um Henryk
Broder - es geht uns
um unsere freie
Gesellschaft, in der
ein Dr. Watzal nicht
Angst um seine
berufliche Existenz
haben muss, wenn er
sich in einem
kritischen, aber
sachlichen Buch, mit
der israelischen
Politik
auseinandersetzt.
Und Prof. Bodemann
nicht öffentlich als
Trottel hingestellt
wird, weil er es
gewagt hat die
Islamophobie, die in
unserem Land nicht
zuletzt dank Broder
und Co. Herrscht, zu
kritisieren.
In diesem Land wird
darüber viel zu viel
geschwiegen. Auch
beim SPIEGEL oder
erst recht beim
SPIEGEL:
Beste Grüsse und
frohe Feiertage
wünscht Ihnen
Abraham Melzer
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von:
Leser-Servicespiegel.de
Gesendet: Dienstag,
23. Dezember 2008
14:39
An: A.Melzer
Betreff: RE: es
reicht
Sehr geehrter Herr
Melzer,
wir danken für Ihre
E-Mail, die wir
aufmerksam gelesen
haben.
Henryk M. Broder ist
als Autor beim
SPIEGEL tätig. Er
ist bekannt dafür,
gelegentlich sehr
prononciert und auch
mal provokant zu
argumentieren.
Jeder hat das Recht
auf seine eigene
Meinung, auch
SPIEGEL-Autor
Broder.
Das heißt aber
nicht, dass seine
Meinung beim SPIEGEL
von allen geteilt
würde - auch hier in
der Redaktion finden
täglich sehr
kontroverse
Diskussionen statt.
Die hohe Qualität
der
SPIEGEL-Berichterstattung
wird unter anderem
von den
unterschiedlichen
Perspektiven und
Standpunkten der
Redakteurinnen und
Redakteure
entscheidend geprägt
- auch wenn eine
Meinung manchmal in
der
Öffentlichkeit
überspitzt
vorgetragen wird.
Mit freundlichen
Grüßen
Gartred Alfeis
Leser-Service
SPIEGEL-Verlag
Rudolf Augstein GmbH
& Co. KG
Brandstwiete 19
20457 Hamburg
Tel: +49 (40) 30 07
- 2770
Fax: +49 (40) 30 07
- 2966
E-Mail:
leserservice@spiegel.de
http://www.spiegel.de
SPIEGEL-Verlag
Rudolf Augstein GmbH
& Co. KG, Sitz und
Registergericht
Hamburg HRA 61 755
Komplementärin
Rudolf Augstein
GmbH, Sitz und
Registergericht
Hamburg HRB
13 105
Geschäftsführer Ove
Saffe
Sehr geehrte Damen
und Herren, liebe
Kollegen,
meinen Sie nicht
auch, dass es
endlich reicht! Wie
lange wollen Sie
noch die verlogene
Selbstgerechtigkeit
ihres „Reporters“
Henryk M. Broder
decken und
tolerieren und ihm
ein Alibi für seine
zynischen Attacken
auf die „reine
Vernunft“ zu
verschaffen.
Die Versammlung der
Massen in Gaza
anlässlich des 25ten
Gründungstages der
Hammas, lässt Broder
in seinem Blog,
„Party im KZ“
betiteln und statt
über die
Verweigerung der
Einreise in Israel
für einen
„jüdischen“
UNO-Beauftragten der
Menschenrechtskommission
zu protestieren,
vernehmen wir nur
hämische und
zynische Freude:
Außer Spesen nichts
gewesen.
Wenn das
Spiegel-Niveau ist,
dann macht ja Broder
ihrem Magazin alle
Ehre. Ich kann mir
aber nicht
vorstellen, dass
dies im Sinne des
Gründers Augstein
wäre, der heute für
Broder mit
Sicherheit ein
ausgesprochener
Antisemit wäre,
wegen
seiner allzu
häufigen Kritiken an
der israelischen
Demokratie.
Es ist wahr, es gibt
auf der Welt noch
Antisemiten. Aber
kann es denn sein,
dass der Spiegel,
Broders Jagd nach
vermeintlichen
Antisemiten, bis
auch der allerletzte
gefunden und
gestellt sein wird,
fördert und gut
findet. Das alles
ist doch krankhaft
pervers und
heuchlerisch und,
mit der Zeit auch
langweilig.
Israel hatte nach
eigenen Aussagen
befürchtet, dass der
UNO-Beauftragte zu
einseitig zugunsten
der Palästinenser
sei, weil er früher
schon einmal die
israelische Art mit
der der Nazis
verglich. Niemals
hatte aber Israel
jemanden
zurückgeschickt, der
einseitig zugunsten
Israels war, wie zum
Beispiel den
Israel-Fan Henryk M.
Broder. Und was an
den Checkpoints in
der Westbank
tagtäglich
geschieht, ist eine
Verletzung der
Menschenrechte, der
Menschenwürde und
selbst der
israelischen
Gesetze, dass es zum
Himmel schreit. Nur
Ihr Reporter Henryk
M. Broder schreit
nicht, er lacht und
kommentiert zynisch:
Wenn die
Palästinenser kein
Brot haben, dann
sollen sie doch
Kanonen essen.
Abraham Melzer
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16.12.2008 - Abraham Melzer kommentiert - Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen, meinen Sie nicht auch, dass es endlich reicht! Wie lange wollen Sie noch die verlogene Selbstgerechtigkeit ihres „Reporters“ Henryk M. Broder decken und tolerieren und ihm ein Alibi für seine zynischen Attacken auf die „reine Vernunft“ zu verschaffen.
Die Versammlung der Massen in Gaza anlässlich des 25ten Gründungstages der Hammas, lässt Broder in seinem Blog, „Party im KZ“ betiteln und statt über die Verweigerung der Einreise in Israel für einen „jüdischen“ UNO-Beauftragten der Menschenrechtskommission zu protestieren, vernehmen wir nur hämische und zynische Freude: Außer Spesen nichts gewesen.
Wenn das Spiegel-Niveau ist, dann macht ja Broder ihrem Magazin alle Ehre. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dies im Sinne des Gründers Augstein wäre, der heute für Broder mit Sicherheit ein ausgesprochener Antisemit wäre, wegen seiner allzu häufigen Kritiken an der israelischen Demokratie.
Es ist wahr, es gibt auf der Welt noch Antisemiten. Aber kann es denn sein, dass der Spiegel, Broders Jagd nach vermeintlichen Antisemiten, bis auch der allerletzte gefunden und gestellt sein wird, fördert und gut findet. Das alles ist doch krankhaft pervers und heuchlerisch und, mit der Zeit auch langweilig.
Israel hatte nach eigenen Aussagen befürchtet, dass der UNO-Beauftragte zu einseitig zugunsten der Palästinenser sei, weil er früher schon einmal die israelische Art mit der der Nazis verglich. Niemals hatte aber Israel jemanden zurückgeschickt, der einseitig zugunsten Israels war, wie zum Beispiel den Israel-Fan Henryk M. Broder. Und was an den Checkpoints in der Westbank tagtäglich geschieht, ist eine Verletzung der Menschenrechte, der Menschenwürde und selbst der israelischen Gesetze, dass es zum Himmel schreit. Nur Ihr Reporter Henryk M. Broder schreit nicht, er lacht und kommentiert zynisch: Wenn die Palästinenser kein Brot haben, dann sollen sie doch Kanonen essen. - Abraham Melzer
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16.12.2008 -
Abraham Melzer kommentiert
- Sehr geehrter
Herr Posener,
sehr schöne Polemik,
wenn man nur nicht einen
bitteren Nachgeschmack
hätte, dass ihr achgut
Forum genauso handelt,
wie die katholische
Tagespost. Sie jammern
darüber, dass die Tagespost
versucht den berechtigten
Protest „jüdischer“
(und nichtjüdischer)
Menschen zu bremsen
bzw. gar zu verhindern.
Versucht denn nicht
ihr Forum täglich den
berechtigten Protest
vieler Menschen an der
Menschenrechte
verletzenden Politik
Israels zu hindern,
bzw. solche Menschen,
die sich nicht hindern
lassen, gleich ultimativ
als Antisemiten beschimpft,
mitunter mit der Absicht
sie zu vernichten.
Und solche Überschriften
in Ihrem Forum wie:
Party im Hunger-KZ
(gemeint ist Gaza und
da frage ich mich ob
es überhaupt politisch
korrekt ist Gaza mit
einem KZ zu vergleichen?
Ich würde es tun, aber
Sie?) oder: Außer Spesen
nichts gewesen, womit
ein UNO Kommissar, der
nach Menschenrechtsverletzungen
in Palästina schauen
soll, von Kapo-Broder
lächerlich gemacht wird.
Immer vor der eigenen
Tür kehren, lieber Herr
Posener, und die Tatsache,
dass Sie bei „Achse
des Guten“ mitmachen,
macht Sie noch lange
nicht zu einem Vertreter
des Guten.
Auch ich bin der Meinung,
dass man dem iranischen
Präsidenten kein Forum
bei uns geben soll.
Aber ich bin auch der
Meinung, dass sich der
Zentralrat der Juden
nicht überall und immer
einmischen soll, insbesondere
bei Angelegenheiten,
die ihn nicht angehen.
Wenn oder was vertritt
denn dieser Zentralrat?
Das sollte man mal klären.
Die Juden in Deutschland?
Sicherlich nicht alle.
Den Staat Israel? Auch
in diesem Fall sicherlich
nicht alle. Offensichtlich
sich selbst. Wenn interessiert
aber die Meinung einer
Frau Knobloch?
Mit freundlichen Grüßen
Abraham Melzer
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Die unendliche Geschichte oder wie man eine Niederlage in einen Sieg verwandelt.
Abraham Melzer
Broder versteht es uns seit über 20 Jahren vielfältigen Variationen über dasselbe Thema zu präsentieren. Sein Thema ist: Wie überlebe ich in einer mir feindlichen Welt. Und da kann er sich oft nicht beherrschen, was zu den unzähligen Gerichtsverfahren führt, die Broder quer durch Deutschland und sogar im Ausland führen muss, in Hamburg, Dortmund, Berlin, Köln, Frankfurt, München und jetzt auch Zürich. Immer wieder wegen des gleichen Vergehens: Schmähung und Beleidigung.
Es mag auf den ersten Blick scheinen, dass es in diesem Essay allein um Henryk Broder geht. Das ist aber nicht die Absicht. Vielmehr geht es um die Frage wo Antizionismus aufhört und Antisemitismus beginnt. Eigentlich eine überflüssige und zynische Frage, die allein immer wieder von denjenigen gestellt wird, für die Antisemitismus schon beginnt, wenn man Ramallah als Ghetto bezeichnet. >>>
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17.10.2008 - Die Worte des "Vorsitzenden" Broder
„Lese ich dagegen, dass wieder einmal gegen einen Schriftsteller wegen „Verleumdung des Türkentums“ ermittelt wird, dass der einschlägige Paragraf nicht abgeschafft, sondern nur modifiziert wurde, dann denkt es in mir: Nein, die sind noch nicht so weit, die müssen erst einmal ein paar Hausaufgaben erledigen (...)“
„Schneller als in anderen Ländern geraten (türkische) Schriftsteller, die sich dem Konsens verweigern, in den Ruf, Nestbeschmutzer zu sein. Und wer sich im Ausland kritisch über sein Land äußert, muss mit allem rechnen, auch mit einer Anklage aufgrund des obskuren Paragrafen 301 des Strafgesetzbuches wegen Verunglimpfung des Türkentums. Das sind unhaltbare Zustände.“
Kaum zu glauben, aber wahr. Dies sind Worte des Henryk M. Broder, der wie ein Chamäleon in der Lage ist sich zu wandeln, seine Farbe zu wechseln und allen zu beweisen, dass all das, was er sonst schreibt, Blödsinn, Unsinn und Bullshit ist.
Denn warum sollte die „Verleumdung des Türkentums“ erlaubt und wünschenswert sein, die „Verleumdung des Zionismus“ dagegen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit?
Warum ist es ein unhaltbarer Zustand, wenn ein türkischer Schriftsteller, der sich im Ausland kritisch gegen die Türkei äußert, Nestbeschmutzer genannt wird, wo doch ein israelischer Schriftsteller, der sich im Ausland gegen die Politik seines Landes äußert, von Broder höchst persönlich als „Nestbeschmutzer“ und –natürlich- auch noch als Antisemit diffamiert wird?
Natürlich ist das nur eine rhetorische Frage, denn die Antwort liegt ja klar auf den Tisch. Quod licet Jovi, non licet bovi. Und Broder ist selbstverständlich von sich überzeugt, das er der Jupiter ist, er ist die Sonne, nach der sich alle zu richten haben und wer nicht seiner Meinung ist, der ist eben ein „Nestbeschmutzer“. Bleibt nur zu fragen, wer sich mit diesem Broder in einem Nest legen möchte.
"Ein Mann, der seine "intellektuelle" Selbstbefriedigung sich nur dadurch verschaffen kann, dass er andere diffamiert und erniedrigt. Offensichtlich macht es ihm auch Spaß und er fühlt sich nach jedem "intellektuellen" Orgasmus erleichtert. Nur scheint es so, dass er nach jedem dieser Erregungszustände einen Teile seines Hirns verliert. Denn nur so kann man verstehen wieso er für jedes Land in der Welt einen anderen politischen Maßstab anlegt und deshalb türkischen Schriftstellen erlaubt, was er israelischen Schriftstellern verbieten möchte."
Abraham Melzer |
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19.9.2008 -
Kurzer Lehrgang in jüdischer
Paranoia - Oder: Lustigers
lustige Lust
-
Abraham Melzer - Antwort auf
Arno Lustigers Pamphlet in der
FAZ vom 18.09.2008 - Im Judentum
gibt es viele politische und
soziologische Strömungen. Das
Judentum war schon immer
vielseitig und zersplittert. Das
war früher so und das ist auch
heute so. Man braucht da nur auf
den Staat der Juden zu schauen,
um zu sehen, wie vielfältig die
Gesellschaft gespalten ist, in
Parteien und religiösen
Richtungen. Man erinnere sich an
den jüdisch-israelischen Witz
über den ersten
Staatspräsidenten Chajim
Weizmann, der in China zu Besuch
weilte. Mao Tse Tong, der große
chinesische Vorsitzende gab
damit an, dass er der Präsident
von einer Milliarde Chinesen
sei. Das hat Weizmann jedoch
nicht beeindruckt. Er erwiderte:
Ich bin der Präsident von einer
Million Präsidenten. Das ist
auch so überall dort, wo es
größere und kleinere jüdische
Zentren gibt, von den USA bis in
die Schweiz, wo es drei
verschiedene jüdische Gemeinden
gibt. Nur im
Nachkriegsdeutschland ist es
anders. Hier verteidigt man mit
allen zur Verfügung stehenden
Mitteln die Einheit und der
Zentralrat der Juden in
Deutschland hat schon immer
keine andere Meinung als die des
Zentralrats geduldet. Dabei ist
auch die jüdische Gemeinschaft
in Deutschland so pluralistisch
im Denken, wie es Juden eben
überall sind |
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17.9.2008 -
Ehud
Olmert spricht unliebsame
Wahrheiten aus:
Kurzkommentar von Abraham
Melzer
-
„Er spricht davon, dass
die jüngste Attacke
radikaler Siedler gegen
ein palästinensisches
Dorf ein nicht hinzunehmendes
"Pogrom" sei. Er sagt,
dass sich in die Tasche
lügt, wer daran glaube,
dass es jemals einen
israelischen Staat in
biblischen Grenzen geben
werde. Er warnt davor,
Israel drohe in einem
einzigen, palästinensisch
dominierten Staat unterzugehen,
sollte nicht bald ein
Frieden mit Zwei-Staaten-Lösung
geschlossen werden:
Israels Premierminister
Ehud Olmert scheint
mit seiner politischen
Laufbahn abgeschlossen
zu haben. Anders ist
nicht zu erklären, dass
Olmert, der sich in
der Vergangenheit gut
und gern darum drückte,
unliebsame Wahrheiten
auszusprechen, sie in
dieser Woche jedem israelischen
Medium in den Block
diktiert, das bereit
ist, sie zu drucken.“
Der Text oben stammt
von der heutigen Ausgabe
von
SPIEGELonline.
Ob Broder diesen Text
redigiert hat? Offensichtlich
nicht. Schade nur, dass
Olmert erst jetzt zu
diesen Erkenntnissen
gekommen ist. Wir haben
es schon längst gewusst.
Nur wurden wir deshalb
von Broder als Israel-Hasser
verleumdet. Manche von
uns auch als Antisemiten.
Der Tag ist nicht mehr
fern, dass auch Broder
selbst zu solchen Erkenntnissen
kommen wird. Heute allerdings
bemüht er sich noch
die Aufmerksamkeit der
Leser auf Tibet, Sudan
und Iran zu lenken und
von Israel abzulenken.
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"...Meine und Hajo Meyers Konsequenz aus Auschwitz ist: Nie wieder Opfer sein aber auch niemals Täter sein.
Herr Broder meint aber es macht Spaß Täter zu sein..." Abraham Melzer am 18.1.2005 |
|
DER SPIEGEL
Herrn Stefan
Aust
Lieber Herr
Aust,
ich schreibe Ihnen
bezüglich
Herrn Henryk
Broder,
Mitglied
des Redaktionskollegiums
beim SPIEGEL.
Ich weiss
nicht, ob
Ihnen bewusst
ist, dass
Ihr Kollege
auf seiner
Homepage
und der
Homepage
von „Die
Achse des
Guten“ (!)
regelmäßig
eine größere
Anzahl von
Personen
diffamiert.
Nichts gegen
Kritik und
scharfe
Polemik,
aber Diffamierung
ist eine
andere Sache.
Seine letzte
Zielscheibe
war die
Nobelpreisträgerin
Elfriede
Jelinek,
die er als
„Schmock
der Woche“ tituliert hat. „Schmock der Woche“ auf Jiddisch
bedeutet
nichts anderes
als
„Arschloch
der Woche“.
So hat Herr
Broder,
weil ihm
ein Beitrag
von Professor
Bodemann
in der Süddeutschen
Zeitung
nicht gefallen
hat, den
in Kanada
lehrenden
Bodemann
als „Mega-Schmock
des Jahres“ (..mehr
)
Die Liste
seiner Opfer
ist inzwischen
lang und
sieht wie
ein „Who
is Who“
der deutschen
Gesellschaft
aus: Elfriede
Jelinek,
Robert Menasse,
Prof. Dr.
Erwin Häckel,
André Brie,
Peter Eisenmann,
Antje Vollmer, Sir Peter Ustinov, Michael Degen, Heinz Berggruen,
Iris Berben,
Roger Willemsen,
Rafael Seligmann, Paul Spiegel, Günther Rühle, Herta Däubner-Gmelin
und viele
andere.
Dies alles
wäre weniger
empörend,
wenn Broder
nicht zunehmend
auch nazistische
Stereotypen
benutzen
würde, die
die Antisemiten
und Nazis
seit Jahrhunderten
uns Juden
gegenüber
verwendet
haben: die
Juden sind,
wie im Falle
Bodemann
„Trittbrettfahrer“
der deutschen
Kultur und
eigentlich
„blinde
Passagiere
in Deutschland“.
Hierzu passt,
was Herr
Broder vor
wenigen
Wochen in
der „Jüdischen
Allgemeinen“
geschrieben
hatte –
seine Lehre,
die er aus
Auschwitz
gezogen
hat: (..mehr
)
Anlässlich
unseres
Vortrages
an der Universität
in Leipzig
im Rahmen
der dort
stattfindenden
Ringvorlesung
Israel/Palästina
hat Broder
in der Homepage
„Die Achse
des Guten“(!)
unter der
Überschrift:(..mehr
) wieder seine primitiven und äußerst unappetitlichen
Beleidigungen
veröffentlicht,
die darin
gipfeln,
dass der
81-jährige
Hajo G.
Meyer als
ein „Berufsüberlebender“
beleidigt
wird. Das
gegenüber
einem Mann,
der in seinem
langen Leben
zwei Berufskarrieren
erfolgreich
hinter sich
gebracht
hat: eine,
von 34 Jahren
als technischer
Forscher
und während
der letzten
zehn Jahre
als Direktor
eines der
größten
Industrielaboratia
der Welt.
Eine zweite,
von neunzehn
Jahren als
Geigenbauer.
Von mir
sagt er,
dass ich
als jüdischer
Verleger,
eine „Lücke
entdeckt
habe, die
er fleißig
mit braunem
Dreck füllt.“
Unsere Lehre,
die wir
aus Auschwitz
gezogen
haben, fällt
ganz anders
aus, als
die von
Broder.
Unsere Lehre
lautet:
Nicht nur,
dass wir
niemals
Täter sein
wollen,
sondern
dass nicht
nur Auschwitz
sich nicht
wiederholen
darf, nicht
in Deutschland
und auch
nirgendwo
sonst auf
der Welt,
sondern
schon weit
im Vorfeld
Menschenverachtung
und Rassismus
angegriffen
werden müssen.
Auschwitz
war gewiss
das Äußerste,
ist aber
ohne Rassismus,
Menschenverachtung
und Diabolisierung
gewisser
Gruppen,
nicht denkbar.
Wir halten
es deshalb
für erforderlich,
auch die
menschenverachtende,
völkerrechtswidrige
Politik
des israelischen
Staates
und Anzeichen
von Rassismus
in Israel
zu kritisieren.
Offensichtlich
gefällt
Herrn Broder
dieser Standpunkt
nicht, und
deswegen
ist jeder,
der es wagt,
Israels
Politik
oder gar
die Verbrechen
der israelischen
Armee und
die der
Siedler
zu kritisieren:
ein Antisemit.
Wenn es
ein Jude
oder Israeli
tut, dann
hat er „eine
Lücke entdeckt…“.
Die logische
Folgerung
daraus ist
demnach,
dass man
Antisemit
oder zumindest
Antizionist,
was auf
das Gleiche
hinausläuft,
sein muss,
um die Politik
der israelischen
Regierung
zu kritisieren.
Da stellt
er sich
auf der
gleichen
Stufe wie
diese undurchsichtige
Organisation
„honestly
concerned“,
die in
als
selbsternannter
Oberzensor
der
Nation
jeden angreift,
der es wagt
diese Politik
nicht gut
zu finden.
Der Henryk
M. Broder,
von dem
ich im SPIEGEL
lese, unterscheidet
sich um
Welten von
dem hetzerischen
Broder,
der sich
im Internet
austobt.
Ob sich
dieser Dr.
Jekyll von
jenem Mr.
Hyde für
den Betrachter
trennen
lässt, weiß
ich nicht.
Einen Ruf
als begnadeter
Polemiker,
der er sicherlich
früher einmal
war, verspielt
Henryk M.
Broder mit
seinen hemmungslosen
Hasstiraden
und den
diversen
Versuchen
Menschen,
deren Meinung
ihm nicht
genehm war,
fertig zu
machen,
ja fast
existenziell
zu vernichten.
Mit Journalismus
hat das
wenig zu
tun.
Ich schreibe
Ihnen das
alles, weil
ich mich
darüber
wundere,
dass eine
so angesehene
Zeitschrift
wie der
SPIEGEL
es duldet,
dass einer
ihrer Mitarbeiter,
der sogar
im Impressum
genannt
wird, sich
in solch
primitiver
und menschenverachtender
Art und
Weise betätigt.
Es ist endlich
an der Zeit,
dass auch
Sie sich
von dieser
Art Journalismus
distanzieren
und einen
Schlussstrich
ziehen.
Es darf
nicht sein,
das Broder
die Tatsache,
dass er
Jude ist,
dazu benutzt,
Pressefreiheit
zu missbrauchen
und für
sich selber
eine Freiheit
in Anspruch
zu nehmen,
auf Kosten
unbescholtener
Bürgerinnen
und Bürger,
deren einziges
Vergehen
es ist,
eine andere
Meinung
zu haben.
Broder mag
eine geniale
Begabung
haben, aber
er hat auch
unangenehme
menschliche
Schwächen,
wie seine
narzisstische
Verliebtheit
in seinen
Spitzfindigkeiten,
sein Drang
immer wieder
zu zeigen
wie brillant
und scharfsinnig
er formulieren
kann. Broder
wird sich
und seine
Umgebung
immer wieder
aufs neue
beschmutzen,
da er darauf
aus ist
Ärger zu
machen;
es macht
ihm offenbar
nichts aus
als Clown
aufzutreten
und viel
mehr noch
als Henker.
Immerhin
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